faircheck erhält 2020 6 Sterne für die Unternehmensqualität

Die Unternehmensqualität von faircheck wird 2020 mit sechs Sternen nach EFQM durch Quality Austria ausgezeichnet. Damit gewinnt faircheck einen Stern gegenüber 2019 und wird abermals in die Liste der Exzellenten Unternehmen Österreichs aufgenommen. 

2020 ist ein aufregendes Jahr. Die Corona-Krise erschüttert große Teile der Wirtschaft weltweit. Die Resilienz von Organisationen steht auf dem Prüfstand wie nie zuvor. Jedoch können Krisen Stärken offenbaren. So nutzt auch faircheck das Krisenjahr. Trotz Corona-Jahr stellt sich der österreichweit agierende Schadendienstleister das vierte Jahr in Folge dem Assessment durch Quality Austria. 2018 und 2019 hat faircheck mit 5 Sternen nach EFQM bereits Top-Ergebnisse erzielt. Die Unternehmensqualität von faircheck konnte 2020 abermals gesteigert werden. Dr. Peter Winkler, CEO faircheck, über die Motivation, das vierte Jahr in Folge die Unternehmensqualität überprüfen zu lassen: „Organisationen mit hoher Unternehmensqualität erzielen dauerhaft herausragende Leistungen, was für unsere Auftraggeber und andere Stakeholder wichtig ist.“ Im Ergebnis erhält faircheck 6 Sterne und wird in die Liste der Exzellenten Unternehmen Österreichs 2020 aufgenommen. Peter Winkler: „Mit einem Ergebnis von 650 bis 700 Punkten konnten wir die Punktebewertung weiter steigern und das im Corona-Jahr. Wir sind dankbar, ein so tolles Team an Mitarbeitenden und Schadenexperten zu haben, die das ermöglichen.“ Ab sofort trägt faircheck die international anerkannte Auszeichnung „Recognised by EFQM 6*“.

Neues Bewertungsmodell 2020

Das zur Bewertung von Quality Austria herangezogene EFQM Modell durchlief einen umfassenden Veränderungsprozess, der Ende 2019 abgeschlossen werden konnte. 2020 kommt erstmals das neue Modell zum Einsatz. „Dem EFQM Modell 2020 liegt eine völlig neue Systematik zugrunde und daher sind wir besonders stolz, ein so tolles Ergebnis erzielt zu haben“ erzählt Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck, die den Einreichungsprozess von faircheck abgewickelt hat, „Ein besonderer Schwerpunkt wird mit dem neuen Modell auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt.“ An der Weiterentwicklung des EFQM Modells, das im Oktober 2019 neu veröffentlicht wurde, haben laut Quality Austria fast 2.000 Change Experten und Führungskräfte aus über 60 verschiedenen Organisationen mitgewirkt. Nach der schriftlichen Einreichung folgt das Assessment vor Ort beim Unternehmen. Die Assessorenteams bewerten die Organisationen mit dem EFQM-Diagnosetool der RADAR Logik, welches die Ausrichtung und Realisierung als auch die Ergebnisse eines Unternehmens qualitativ und quantitativ betrachtet.

Mehr zu Quality Austria. 

 

Thomas Leitner wird Chef-Sachverständiger bei faircheck

faircheck Schadenexperten in Österreich werden ab September intensiver unterstützt und kompetent betreut.

Wie viele Unternehmen nutzte auch faircheck die Zeit des Lockdowns, um generell alle Prozesse und Positionen zu überdenken, nahm aber auch das 15-jährige Marktbestehen zum Anlass, um Potenziale sichtbar zu machen. Unter anderem wurde das Stellenprofil eines Chef-Sachverständigen ausgeschrieben. Dieser übernimmt die laufende bau- und kalkulationstechnische Betreuung aller Schadenexperten in Österreich. Nach einigen kompetenten externen Bewerbern erhielt die Geschäftsführung die Bewerbung eines faircheckers für die Position. Thomas Leitner wird ab 1. September 2020 Chef-Sachverständiger für faircheck. Peter & Andrea Winkler, CEOs der faircheck:

„Wir haben eine Entscheidung treffen können, die uns mit Freude erfüllt. Thomas Leitner wird intern und extern als menschlicher und kompetenter Partner sehr geschätzt.“

Ing. Thomas Leitner ist EU zertifizierter Sachverständiger für Gebäudeschäden und seit 2009 bei faircheck als Schadenexperte tätig. Im Bereich von faircheck Immoservice ist er bis dato überdies als zertifizierter Gebäudesicherheits- und Sichtprüfer nach ÖNORM B1300 und B1301 für Hausverwaltungen und Private im Einsatz. Thomas Leitner über seine Bewerbung als Chef Sachverständiger:

„Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht oder auf die leichte Schulter genommen. Letztendlich ist sie mir aber doch leichtgefallen.“

Schadenexperten werden professionell unterstützt

Als Chef-Sachverständiger wird der in Tirol lebende gebürtige Steirer nun für den Bereich mobile Schadenregulierung in ganz Österreich zuständig sein. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten zählt nicht nur die Betreuung bestehender Schadenexperten alias Schadenregulierer, sondern ebenso der Aufbau von neuen Schadenexperten in allen Regionen Österreichs. Ein dynamisches Leistungsprofil wie das von faircheck verlangt erweiterte Skills. Das Berufsbild des Schadenregulierers veränderte sich über die Jahre zu jenem des Schadenexperten, der ein hohes Maß an Flexibilität, Lern- und Veränderungsbereitschaft mitbringt und den es gut zu unterstützen gilt.

„Gerade die neuen Schadenexperten, von denen derzeit einige in Aussicht sind, brauchen von Anfang an eine gute Betreuung, um in das faircheck System einzutauchen. Außerdem finde ich es auch nicht übel, für „uns“ Schadenexperten/Schadenregulierer/fairchecker einen Ansprechpartner zu haben.“, hält Thomas Leitner fest.

Link zur offiziellen Presseaussendung.

Es berichteten:

risControl

Versicherungsjournal

AssCompact

DerInstallateur

Mehr zum Thema Schadenexperte erfahren.

 

Wie New Players und digitale Prozesse das Profil des Schadenexperten formen

Die Schadenregulierung verändert sich ebenso wie viele andere Bereiche in der Versicherungsbranche durch die Digitalisierung. In erster Linie geht es um transparente und unkomplizierte Prozesse, die den Erwartungshaltungen der Versicherungsnehmer und -nehmern entgegenkommen. Das erfordert neues bzw. ein erweitertes Knowhow von Sachverständigen in der Schadenregulierung. Das Profil des Schadenexperten ist geboren.

„Große digitale Player setzen den Maßstab für Kundenzentrierung. InsurTechs knüpfen an deren Beispiele an. Eine Situation, die etablierte Versicherer zunehmend unter Druck setzt, denn diese sind gefordert, das Kundenerlebnis im Schadenfall zu verbessern“, so Oliver Fink. Als COO verantwortet er das operative Geschäft bei faircheck. „Speziell im Schadenfall – at the Moment of Truth – kann der Versicherer seine Stärke beweisen und den Kunden an sich binden. faircheck sieht sich dabei als starker Partner. Nicht nur in der klassischen Besichtigung, sondern auch in der gemeinsamen Entwicklung digitaler, kundenorientierter Prozesse.“ Seit 2019 unterstützt faircheck unter dem Titel ‚Practice4Professionals‘ verstärkt mit seiner Branchen-Expertise und Ressourcen, um innovative Ergebnisse zu erzielen. „Digitalisierung verändert die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Auftraggebern. Um das angesprochene Kundenerlebnis zu erzeugen, ist es notwendig, Prozesse unternehmensübergreifend aufzusetzen und sich stärker als zuvor zu vernetzen“, meint Oliver Fink.

Schadenregulierung wird digitaler

Automatisierte Prozesse, wie etwa der Kundenprozess von faircheck, unterstützen die von Kunden geforderte Transparenz in der Schadenfallbearbeitung, bei gleichzeitig hoher Datensicherheit. „Die Kundinnen und Kunden unserer Auftraggeber möchten mehr und mehr in die Prozesse involviert werden, über den Status Bescheid wissen und eine gewisse Kontrollfunktion ausüben“, erklärt Oliver Fink die digitalen Weiterentwicklungen bei faircheck, die einen entscheidenden Mehrwert für Versicherungsnehmer schaffen. Um Fahrtwege und Kosten zu sparen, wird bereits seit 2014 von Schadenexperten die Videobegutachtung bei faircheck eingesetzt. Mit VEXPress wurde diese in puncto Schnelligkeit und Einfachheit weiterentwickelt. „Aufseiten der Auftraggeber konnten wir außerdem unter dem Titel ‚Claims Cost‘ im letzten Jahr ein Big-Data-Projekt starten, wo wir Datenmaterial zu Schadenfällen der letzten 10 Jahre zusammengetragen haben“, erzählt Oliver Fink über das wertvolle Management-Tool. „Auf Basis der Claims Cost Datenbank gelingt es, Schadenfälle zu plausibilisieren und zu bewerten.“

Digitalisierung verändert Skills und schafft das Job-Profil Schadenexperte

Ein dynamisches Leistungsprofil wie das von faircheck verlangt erweiterte Skills. Das Berufsbild des Schadenregulierers verändert sich zu jenem des Schadenexperten. Dem faircheck Campus kommt eine wesentliche Bedeutung beim ‚Skill Building‘ zu: „Die skizzierten Entwicklungen verlangen ein hohes Maß an Flexibilität, Lern- und Veränderungsbereitschaft aller fairchecker. Wir versuchen diese Entwicklung in erster Linie durch unseren hauseigenen faircheck Campus zu unterstützen, wo auch externe Sachverständige und Schadensachbearbeiter Zugang haben“, so Oliver Fink. Themenbereiche der Versicherungstechnik, der Bautechnik bzw. die effiziente Handhabung von digitalen Tools werden in kompakten Vortragseinheiten vermittelt, um die Teilnehmenden up to date zu halten. Zusätzlich zu Face-to-Face-Coachings und Seminaren in ganz Österreich unterstützen Webseminar und Skype-Meetings den raschen und effektiven Wissensaustausch. Oliver Fink ist überzeugt: „Alle Entwicklungen in Summe schaffen dieses spannende Job-Profil ‚Schadenexperte‘. Das zeitgemäße Profil unterstützt die Suche von Bewerberinnen und Bewerbern nach neuen Perspektiven am Arbeitsmarkt.“

 

faircheck engagiert Sachverständige als Schadenexperten

Erfahrung im Versicherungsbereich?

Knowhow in der Bautechnik?

WIR SUCHEN für den Ausbau unserer österreichweiten Dienstleistungen Sachverständige, die die Regulierung von Sach- und Haftpflichtschäden unter Anwendung von Versicherungs-Knowhow durchführen. Wenn Sie an gemeinschaftlichem Erfolg und selbständigem Arbeiten in einem expandierenden, innovativen Unternehmen interessiert sind, sollten Sie uns kontaktieren.

Ihr Aufgabengebiet als Schadenexperte (m/w) bei faircheck erstreckt sich von der Termingestaltung, der Routenplanung über die Vorbereitung von Kundenterminen bis zur Abwicklung der (Schaden-)Begutachtung unter dem Einsatz der faircheck-Softwaretools. Sie sind als Schadenregulierer selbstständig in Voll- oder Teilzeit für uns tätig und können diese sachverständige Tätigkeit auch neben einer anderen Tätigkeit ausüben. Teile der administrativen Tätigkeit wird von faircheck für Sie übernommen, damit Sie sich voll auf die Begutachtung konzentrieren können.

Ihr Profil

Sie haben Freude an der Sachverständigentätigkeit und verfügen über sehr gute IT-Anwenderkenntnisse. Unter dem Einsatz von modernen und ständig weiterentwickelten Softwaretools führen Sie Begutachtungen durch, fertigen Schadenkalkulationen an und erstellen dazugehörige Gutachten.

Fachliche Kompetenzen in den Bereichen Bautechnik bringen Sie bereits mit. Bereits erworbene Kenntnisse aus dem Bereich Versicherungstechnik sind von Vorteil. Profunde Kenntnisse über Reparaturmethoden und Handwerkerpreise setzen wir voraus. Sie agieren stets eigenverantwortlich und serviceorientiert zum Wohle aller Beteiligten.

Unser Angebot an Sie

Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem innovativen Umfeld und honorieren ziel- und ergebnisorientiertes Arbeiten nach definierten Profilen. Teile der administrativen Tätigkeiten werden von faircheck übernommen, damit Sie sich voll und ganz auf die Begutachtungen konzentrieren können. Daneben bieten wir eine umfassende Einschulung und laufende Weiterbildung samt Planung zur Erlangung weiterer Zertifizierungen über den faircheck Campus.

Der Bruttoverdienst für die ausgeschriebene Position beläuft sich bis zu monatlich € 5.500,–. In Abhängigkeit von Auslastung, Berufserfahrung und Qualifikationen ist ein höherer Umsatz meist möglich.

Hohe Innovationskraft und starke Prozesse in der Branche

Der Versicherungsbranche steht mit faircheck ein Partner im Schaden zur Verfügung. Tritt ein Schaden ein, ist die neutrale unbürokratische und rasche Schadenabwicklung das zentrale Anliegen jedes Kunden. Vor Ort schnell und nah am Schaden, dies bietet faircheck den Versicherungen österreichweit in den Sparten KFZ, Sach- und Haftpflicht aber auch Schifffahrt. Mit VEX hat faircheck zusätzlich die Möglichkeit, Videobegutachtungen durchzuführen. Mit dem 2017 eingeführten Kundenprozess bleiben Versicherung, Versicherungsnehmer und -betreuer über den Status der Schadenbesichtigung per fairApp oder Desktopversion informiert. SchadenreguliererInnen von faircheck sind Experten der Bau- und Versicherungstechnik und werden durch innovative faircheck-Tools bei der Begutachtung unterstützt.  2016, 2011 und 2010 erzielt faircheck Top-Platzierungen bei Austrias Leading Companies. 2017 wurde faircheck aufgrund der starken Prozesse und der hohen Innovationskraft von Quality Austria und EFQM auf Anhieb mit „Recognised for Excellence – 3 Stars“ ausgezeichnet. 2018 und 2019 folgte die Auszeichnung als Exzellentes Unternehmen Österreichs und mit 5 Sternen „Recognised for Excellence – 5 Stars“.

Weitere Informationen und Bewerbungsmodalitäten

Auf unserer Karriereseite finden Sie weitere Informationen rund um den Einstieg bei faircheck. Verlinken Sie sich auch via facebook, XING, linkedIn oder youtube mit faircheck. Per Link erreichen Sie aktuell die Playlist zu den faircheck-youtube-Videos „faircheckerInnen erzählen über ihre Arbeit“. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich elektronisch über unser Online-Formular!

Sie haben Fragen oder möchten in anderen Regionen Österreichs für uns tätig werden. Zögern Sie nicht und schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an Tel.: +43 316 890 6850.

GLEICH BEWERBEN

Wie das Zertifizierungsverfahren zum EU-zertifizierten Sachverständigen aufgebaut ist

Sachverständige müssen sich laufend weiterbilden, um up to date zu bleiben. faircheck Schadenexperten werden durch den faircheck Campus mit einem umfassenden Weiterbildungsprogramm für die Schadenregulierung unterstützt. EU-weite Zertifizierungen werden über die IQ-Zert in Deutschland abgewickelt. Die beiden Schadenexperten Gerd Kerschbaumer und Gernold Bergmann haben kürzlich die Prüfung zum EU-zertifizierten Sachverständigen abgelegt.

Um fachlich obenauf zu bleiben, ist Weiterbildung für faircheck Schadenexperten zur täglichen Schadenregulierung ein wichtiges Thema. Der faircheck Campus unterstützt mit vielen Schwerpunktthemen kompakt aufbereitet für Sachverständige, Schadensachbearbeiter von Versicherungen oder Experten im Bereich Schadenregulierung mit einem Jahresprogramm. Zusätzlich werden von den Schadenexperten Zertifizierungen angestrebt. Um europaweite Vergleichbarkeit sicherzustellen, gibt es seit geraumer Zeit Zertifizierungen auf EU-Niveau nach DIN EN ISO/IEC 17024 zu „Schäden an Gebäuden“. Die IQ-ZERT mit Sitz in Deutschland ist die zuständige Zertifizierungsstelle für Sachverständige bzw. Schadenexperten in diesem Bereich.

EU-Zertifizierung von faircheck Schadenexperten gewährt aktuellen Wissensstand

Aktuell haben wieder einige faircheck Schadenexperten die Prüfung für diese Zertifizierung abgelegt. Voraussetzung, um an der Prüfung teilnehmen zu können, ist die dreijährige praktische Erfahrung des Sachverständigen im Zertifizierungsbereich. Die Prüfung ist sehr umfassend und gliedert sich in einen mündlichen und einen schriftlichen Teil. Dr.-Ing. Horst Finsterer ist Geschäftsführer der IQ-ZERT und beschreibt die Entwicklung und den Prozess der Zertifizierung wie folgt: „Die IQ-ZERT bietet seit 2004 Prüfungen zum zertifizierten Sachverständigen für Bauschäden und den Teilgebieten hierzu – wie z.B. Versicherungsschäden – an. Seit 2011 finden regelmäßige Kooperationen mit unserem Partner faircheck-Österreich bei der Qualifizierung statt. Unsere Prüfung basiert auf der internationalen Norm EN ISO/IEC 17024 und bietet die qualifizierte Bestandsaufnahme, zusammengesetzt aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung sowie einer Überprüfung von Gutachten. Durch die Überwachung einer Akkreditierungsstelle bietet diese Form der Zertifizierung die Gewähr einer gleichbleibend hohen Qualität von Ausbildung und Prüfung. Durch regelmäßige Pflichtweiterbildungen gewähren die zertifizierten Sachverständigen auch nach der Prüfung immer einen aktuellen Wissensstand.“

Gerd Kerschbaumer legte die Prüfung zur EU-Zertifizierung 2019 ab.

Gerd Kerschbaumer, EU-zert. Sachverständiger und Schadenexperte bei faircheck, über die Prüfung: „Die zwei Prüfungstage bei IQ-Zert waren sehr lehrreich und aufschlussreich. Im Teilbereich zur Gutachtenerstellung ging es bei mir unter anderem um Feuchte- und Schimmelpilzschäden, die in der Praxis auch in Zukunft immer mehr Relevanz bekommen, weil Regulatoren und Öffentlichkeit darauf stärker reagieren.“

Die schriftliche Prüfung zur EU-Zertifizierung dauert ungefähr 4,5 Stunden und befasst sich mit vier Prüfungsgebieten:

– Grundlagen zu Baukonstruktion, Bauphysik und -chemie sowie Schadenserkennung

– Gutachtenerstellung, Beteiligung von Fachgutachtern

– Recht

– Abrechnung nach JVEG und HOAI

Der Abschluss bildet die mündliche Prüfung, die technische, rechtliche und fachliche Fragen umfasst. Eine Rezertifizierung ist nach 5 Jahren erforderlich. Dazwischen werden jährlich Gutachten des Sachverständigen überprüft. Zusätzlich sind 3 Tage an einschlägiger Weiterbildung pro Jahr nachzuweisen.

Gernold Bergmann ist ebenso mit 2019 nach DIN EN ISO/IEC 17024 europaweit für den SV Bau Bereich „Schäden an Gebäuden“ zertifiziert.

Gernold Bergmann, EU-zert. Sachverständiger und faircheck Schadenexperte über das Zertifizierungsverfahren: „Ich bin ja kein großer Freund von Prüfungen. Praktisch hat man mit den Teilbereichen täglich zu tun. Die Menge an Prüfungsstoff ist aber sehr umfangreich und wird an den beiden Seminartagen zur Prüfungsvorbereitung stark komprimiert. Es waren schon einige Bereiche dabei, die ich für meine Praxis mitnehmen konnte.“

 

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Fachseminar zum Holzriegelbau beim faircheck Campus

Im privaten wie im gewerblichen Bereich nimmt die Holzriegelbauweise mehr und mehr zu. Bei herrlichem Panoramablick wurde sich dem Thema in einem aktuellen Fachseminar von faircheck Campus unter dem Gesichtspunkt der Schadenregulierung  gewidmet.

faircheck Schadenregulierer und Backoffice Mitarbeiter kamen aus ganz Österreich zum Fachseminar in Irdning zusammen.

Im Privatbereich genauso wie im Gewerbebereich hält der Holzriegelbau immer stärker Einzug. Wie sieht die Bewertung im Schadenfall eigentlich aus? Welche Materialen kommen bei dieser Bauweise zur Anwendung? Wie sieht das Thema unter den Gesichtspunkten der Bauphysik aus? Wie verhält sich der Holzriegelbau bei der Trocknung? All diese Fragen wurden beim Seminar vom Profi DI Robert Jöbstl praxisnah vermittelt.

Es gab tiefgründige fachliche Informationen zur Bauweise mit Holz und den möglichen Sanierungsmethoden.

DI Robert Jöbstl konnte die Teilnehmer von seinem umfassenden Know-how überzeugen.

In einem alpinen Rahmen wurde das kostenpflichtige Seminar abgehalten. Bei traumhaften Wetter konnten die Teilnehmer aus Versicherung und Schadenregulierung neben Fachinhalten zu Holzriegelbau und Nässeschäden einen wunderschönen Panorama-Ausblick auf den Grimming genießen. Mehr rund um den faircheck Campus finden Sie hier. 

Wenn Sport süchtig macht: Schadenregulierer David Steinbock im Interview

Von 0 auf 100 in weniger als 12 Monaten. Schadenregulierer David Steinbock machte 2018 Sport zum fixen Bestandteil seines Lebens und absolvierte noch im selben Jahr zwei Triathlons.

Wie alles angefangen hat und welche Auswirkungen die sportlichen Erfolge auf seine Arbeit als Schadenregulierer haben, erzählt er im Interview. 

Du hast vor nicht allzu langer Zeit Red Bull und Zigaretten gegen Sport getauscht. Kann man das so sagen oder wie war es genau?

David Steinbock: Es gab mehrere Auslöser für den Prozess. Zu allererst wollte ich mit dem Rauchen aufhören. Mein Vater ist an Lungenkrebs gestorben und ich habe ihm das versprochen. Zweitens hatte ich ein paar Kilo zu viel. Drittens konnte ich mich noch gut an den motivierenden Vortrag von Wolfgang Fasching bei der KONfairENZ erinnern und an Schadenregulierer-Kollege Daniel Bilgeri, der daraufhin die Seven Summits gemacht hat. Da dachte ich mir, da muss doch auch bei mir etwas gehen. Übrigens: Ganz abstinent bin ich gegenüber Red Bull nicht geworden, denn es verleiht ja bekanntlich Flügel. Ich habe nur die Menge deutlich reduziert (lacht).

Deinen ersten Triathlon hast du im August 2018 in Pöttsching absolviert. Danach folgte der Triathlon in Ternitz. Erzähl uns ein bisschen darüber, wie du süchtig geworden bist.

Es geht relativ rasch, wenn man den inneren Schweinhund in den Griff bekommt. Das schafft man nach den ersten zwei bis drei Wochen. Beim Laufen sieht man relativ schnell, dass etwas weitergeht. Das hat mich angetrieben. Plötzlich wird das Training zum Selbstläufer. Im Grunde bin ich nicht süchtig nach Sport. Ich bin in der Zwischenzeit süchtig nach dem Gefühl des Auspowerns bzw. der Zielerreichung. Du schaffst plötzlich etwas, von dem du früher nicht geglaubt hast, dass du es erreichen kannst. Dieses Gefühl, das Adrenalin, macht mich süchtig und motiviert mich.

Wie wichtig sind Ziele und mentale Stärke?

Ich brauche immer das Ziel vor Augen. Ohne Ziele geht gar nichts. Ich habe mir nie vorstellen können, dass ich einen Triathlon bei 36 Grad absolvieren kann. Alles geht. Jetzt trainiere ich beispielsweise für den Wien Marathon. Einen Marathon läufst du im Training nicht. Hier entscheidet die Perspektive: Im Endeffekt muss man ja nur 43 x 1 km rennen – mehr ist es nicht. Der Ironman soll dann demnächst folgen.

Für die Zielerreichung entscheidet die Perspektive.

Wie bist du an dein erstes Training für den Triathlon herangegangen?

Wenn man googelt, bekommt man erste Hinweise. Mit der Zeit taucht man mit Zeitschriften, Büchern, etc. tiefer in die Materie ein. Außerdem habe ich einen Freund, der bereits den Ironman gemacht hat und von dem ich viele Tipps bekommen habe. Es sind oft die Kleinigkeiten, auf die es ankommt. Das Triathlon-Training selbst ist Gewohnheitssache. Im Wettkampf kann man zusätzlich auf das Adrenalin zählen, das einen puscht.

Du hast als Schadenregulierer eine abwechslungsreiche und intensive Arbeit. Wie integrierst du Sport?

Sport musst du fix einplanen. Ich habe das in meinem Terminkalender drinnen, genauso wie einen Besichtigungstermin. Beispielsweise hatte ich heute morgen Büroarbeit und am Nachmittag drei Besichtigungen. Um Punkt 10 Uhr bin ich laufen gegangen. Es ist nicht immer leicht, aber es funktioniert, wenn das Training fixer Bestandteil im Tagesablauf ist.

Hast du drei Tipps für alle, die mit Sport beginnen möchten?

Von einem Triathlon zum anderen. Auch 2019 hat David Steinbock bereits einige Wettbewerbe hinter sich. Aktuell wird für den Ironman 2020 trainiert.

1. Nicht immer sofort zum Arzt rennen, wenn etwas wehtut. Ich hatte zu Beginn starke Knieschmerzen. Mein Arzt hat mir gesagt: „Nicht aufhören, sondern weitermachen!“

2. Auf sich selbst schauen und im eigenen Tempo trainieren. Das ist besonders am Anfang wichtig.

3. Sich mit Gleichgesinnten zum Austausch zusammenschließen. Ich habe eine WhatsApp-Gruppe mit Freunden gegründet, die auch trainieren und wir posten unsere Trainingsergebnisse. Das spornt an und hilft den eigenen Schweinehund zu kontrollieren und zu drillen.

Wie gehst du mit Rückschlägen um?

Rückschläge und Schmerzen gehören dazu. Es wird immer Verletzungen geben, wenn man Sport macht. Diese muss man hinnehmen und dann weitermachen. Ich hatte zuletzt irrsinnige Rückenschmerzen. Mittlerweile mache ich mehr Muskeltraining, was hilft.

Rückschläge gehören einfach dazu.

Inwieweit unterstützt dich der Sport bei deiner Arbeit als Schadenregulierer?

Beim Ausdauersport hat man viel Zeit zum Nachdenken. Während des Laufens kannst du dir über Fälle Gedanken machen und gewinnst einen notwendigen Abstand. Danach bist du gestärkt und du siehst den Fall aus einem anderen Blickwinkel, was zu mehr Qualität der Arbeit führen kann.

Nach dem Sport siehst du auch Berufliches plötzlich anders.

Bist du auch beruflich als Schadenregulierer erfolgreicher?

Die Arbeitsmenge in der Schadenregulierung ist in Bezug auf die Aufträge dieselbe geblieben, aber es geht einfach besser. Wenn es einem allgemein besser geht, dann geht alles besser. Du hast mehr Motivation. 2019 möchte ich beispielsweise Spezialseminare machen, um mich in bestimmten Fachbereichen weiter zu verbessern. 2020 steht wieder eine Rezertifizierung für den europäischen Sachverständigen an.

Danke für das Interview.

Vom Sachverständigen zum Schadenexperten – ein Berufsbild mit WOW-Effekt

Was macht das Berufsbild des Schadenexperten alias Schadenregulierers so besonders? Warum erfüllen nur wenige die Voraussetzungen? fairchecker Robert Hirschler durfte im Rahmen eines Ausbildungs-Projekts von faircheck Eindrücke zum typischen Tätigkeitsfeld eines Schadenregulierers sammeln. Im Interview erzählt er mehr. 

 

Du arbeitest im Backoffice von faircheck, bist mit dem Bereich der Versicherungstechnik bereits gut bewandert und startest gerade nebenher, in einem Ausbildungsprojekt von faircheck, mit der Ausbildung zum Schadenregulierer. Erzähl uns ein bisschen über deine Erfahrungen.

Ich habe die Chance erhalten, mir, mittels eines sehr intensiven Ausbildungsprogrammes, in kurzer Zeit viel Wissen und Arbeitstechniken der Schadenexperten anzueignen. Ziel ist es, so gut wie möglich auf die Tätigkeit vorbereitet zu werden. In den letzten Wochen durfte ich einige unserer Schadenexperten bei Besichtigungen begleiten und konnte mir anhand von diversen spannenden Fällen ein genaueres Bild von der Arbeit des Schadenregulierers bzw. Schadenexperten machen.

Was ist das Ziel deiner Ausbildung?

Ich bin jetzt im Backoffice für die Qualitätsicherung der Berichte und Gutachten zuständig, kenne also auch die Seite der Interpretation von fremden Berichten. Ich soll in Zukunft im Unternehmen beides können: Schäden besichtigen, aber auch Berichte der KollegInnen fertigstellen und verrechnen. So kenne ich beide Seiten und das ist das Neue und Spannende daran!

Wie sieht dein Bild vom Schadenexperten im Moment aus?

Ich bin nach wie vor total begeistert! An der Ausbildung gefällt mir besonders die Vielfältigkeit des Berufsbildes. Es werden so ziemlich alle wesentlichen Bereiche aus der Schadenregulierung abgedeckt, unter anderem die Schadenbesichtigung vor Ort, Berichtserstellung, Kalkulation/Rechnungsprüfung oder die Theorie der Versicherungstechnik.

Du warst österreichweit mit Schadenregulierern bzw. Schadenexperten unterwegs. Was hat dich besonders beeindruckt?

Sehr beeindruckt hat mich das enorme Wissen unserer Schadenexperten, insbesondere in Hinblick auf Sanierungs- bzw. Reparaturmöglichkeiten. Diesbezügliche Kundenanfragen bei Besichtigungen konnten stets mit bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden. Außerdem hat mir auch der besonders freundliche und professionelle Umgang mit den beteiligten Personen gefallen.

Was zeichnet deiner Meinung nach einen guten Schadenexperten aus?

Einen guten Schadenexperten zeichnet aus, dass die gewonnenen Eindrücke einer Schadenbesichtigung im Bericht auf den Punkt gebracht werden. Das soll dem Schadenreferenten der Versicherung ermöglichen, das Wesentliche mit einem Blick zu erfassen. So kann der Referent eine rasche Entscheidung treffen. Außerdem sollte der Schadenexperte neben bau- und versicherungstechnischen Sachkenntnissen auch ein gewisses Feingefühl im Umgang mit den geschädigten bzw. betroffenen Personen mitbringen.

Gibt es aus deiner Sicht Vorteile, wenn man als Sachverständiger im Bereich Bautechnik über Wissen im Bereich Versicherungstechnik verfügt und für faircheck als Schadenexperte tätig ist?

Auf jeden Fall. Bei faircheck ist man Teil eines erfolgreichen Familienunternehmens mit großem Zusammenhalt, kann die Tätigkeit sowohl Voll- als auch Teilzeit auf Selbstständigkeitsbasis ausüben und bekommt stets Rückhalt von einem qualifizierten Backoffice-Team 😊 und wird mit innovativen Softwaretools ausgestattet. So können die Aufträge schneller und besser erledigt werden.

 

Übrigens
faircheck vergrößert in Österreich, der Schweiz und Südtirol laufend das Kompetenznetzwerk an Schadenexperten bzw. Sachverständigen, die als Schadenexperten für faircheck tätig werden möchten. Wir beschäftigen laufend selbstständige Schadenexperten, die in allen Regionen Österreichs für uns tätig werden können.

Mehr zur Bewerbungsmöglichkeit als Schadenregulierer oder Schadenexperte erfahren.

faircheck Schadenregulierer bzw. Schadenexperten bei der alljährlichen KONfairENZ in Windischgarsten

Schnell hilft doppelt: faircheck Schadenregulierer im Einsatz

Tropft es durch die Decke, tritt Wasser nach einer Überschwemmung in die Wohnung oder ist die Wohnung nach einem Brand nicht mehr bewohnbar, ist der faircheck Schadenregulierer oftmals der erste Face-to-Face-Kontakt für den Versicherungsnehmer. Ablösen können den Prozess der Wiederherstellung nach dem Schadenfall beschleunigen.

Ein Schadenerlebnis in den eigenen vier Wänden hat der durchschnittliche Versicherungsnehmer – wenn überhaupt – nur wenige Male im Leben. Im Vergleich dazu haben fairchecker tagtäglich mit ähnlichen Fällen zu tun. Ist der Schaden in einem Versicherungsfall einmal aufgenommen und wurden mit dem Versicherungsnehmer die ersten Schritte bzw. Erstmaßnahmen besprochen, geht es darum, die Abwicklung des Schadenfalls zu beschleunigen. Die schnellstmögliche Wiederherstellung zu ermöglichen, ist das, wor-um es in der Schadenregulierung geht. Mirnes Begic, Schadenregulierer bei faircheck: „Ich spreche bei jedem Termin vor Ort die Möglichkeit einer Ablöse zur selbstständigen Wiederherstellung an.“ Durch eine sogenannte „Ablöse“ erhält der Versicherungsnehmer schnell und unbürokratisch Geld zur freien Verfügung. Im selben Zuge entbindet sich dieser von der Verpflichtung, Kostenvoranschläge für die Versicherung anzufordern bzw. Rechnungen über erfolgte Reparaturen zur Prüfung vorzulegen, was sich mitunter als langwierig erweisen kann. „Wenn Angebote vorliegen, dann werden die Angebote mit Hilfe unserer Kalkulationsdatenbank geprüft. Sind die Preise angemessen oder nicht? Ist eine vernünftige Ablöse möglich?“, ergänzt der fairchecker. Ist der Versicherungsnehmer handwerklich geschickt und kann den Schaden selbst reparieren bzw. auf Nachbarschaftshilfe zurückgreifen, ist eine Ablöse der schnellste Weg im Schadenprozess. Laut Fachmeinungen sind Ablösen immer seltener möglich, was fairchecker Mirnes Begic aufgrund seiner eigenen Erfahrungen widerlegen kann: „Egal ob Akademiker, Baumeister, Handwerksbetriebe oder Hausverwaltungen. Alle nehmen Ablösen in Anspruch. Wichtig ist, dass man die Möglichkeit immer anspricht. fairApp liefert schnelles Ergebnis beim Kunden.

fairApp liefert schnelles Ergebnis beim Kunden

Der fairchecker nimmt also die Funktion des Vermittlers wahr. Seine Hauptaufgaben sind es, den Schaden vor Ort aufzunehmen, festzustellen, ob das Schadenereignis kausal ist und die Schadenhöhe zu ermitteln. Die Entscheidung über die Auszahlung fällt der Versicherer. Es gilt einen Betrag zu finden, der beiden Seiten – dem Versicherungsnehmer und der Versicherung – angemessen erscheint und die Abwicklung für alle von bürokratischen Hürden befreit. Um die Berechnung für den Versicherungsneh-mer transparent und bildlich zu machen, nutzt der fairchecker eine Smartphone-App mit dem Namen fairApp zur Kalkulation und Darstellung der notwendigen Aufwände für die Reparatur des Schadens. Mirnes Begic erzählt über den Einsatz der fairApp vor Ort: „Wenn der Kunde sieht, dass wir ein Instrument haben, wo Preise hinterlegt sind und wir in kürzester Zeit das Ergebnis liefern können, wirkt das auf den Kunden sehr positiv.“ Gemeinsam mit dem Kunden und auch nach Vorgaben der Versicherung wird ein Betrag erarbeitet, der zum Vorschlag kommt und vom Versicherer bei Deckung gewährt wird. Ganz nach dem Motto: „Wer schnell hilft, hilft doppelt“.

Mirnes Begic

 

Mirnes Begic ist ehemaliger technischer Zeichner und war lange Zeit im (Versicherungs-)Vertrieb tätig, bevor er 2012 sein vielseitiges Können bei faircheck als Schadenregulierer auf eine gemeinsame Spur zusammenführte. Der 45jährige Oberösterreicher liebt die Herausforderungen, die jeder neue Fall mit sich bringt und schätzt die technische Ausstattung, die faircheck ihm zur Erleichterung der täglichen Arbeit zur Verfügung stellt.

 

 

 

Schadenregulierer Gernold Bergmann im Interview: „Ein guter Bericht soll das Ergebnis sein“

Gernold Bergmann ist seit ungefähr 1,5 Jahren als Schadenregulierer für faircheck vorwiegend in Osttirol und Kärnten tätig. Ein bis zwei Tage in der Woche führt Gernold Bergmann für faircheck Besichtigungen durch. Die Berichte schreibt er gerne am Abend, wenn das Telefon schweigt. Im Kurzinterview erzählt er über seinen Alltag in der Schadenregulierung und faircheck als Auftraggeber. Außerdem verrät er, warum im Winter die Ski-Ausrüstung in seinem PKW-Kofferraum nicht fehlen darf.

Gernold Bergmann, wie sind Sie zu faircheck gekommen bzw. was haben Sie davor gemacht?

Auf den Beruf des Schadenregulierers bin ich durch einen Freund gekommen, der das hauptberuflich macht. Ich habe mich dafür interessiert und begann daraufhin im Internet zu recherchieren. Da habe ich faircheck entdeckt. Als Normalverbraucher hast du ja keine Ahnung von der Art der Tätigkeit und der Branche. Nachdem ich selbst jahrelang am Bau tätig war und als Monteur von der Toranlage über Schiebetüren alles, was Metall anlangt, verbaut habe, bringe ich einiges an Erfahrung aus der Bautechnik mit. Versicherungstechnisch hatte ich nicht soviel Ahnung, da hat mir fairchecker Anton Geigl viel beigebracht.

Welches Wissen eignet man sich Ihrer Meinung nach als Schadenregulierer leichter im Nachhinein an – Bautechnik oder Versicherungstechnik?

Ich glaube, wenn man ein Netzwerk an Handwerkern hat, dann kann man sich auch das bautechnische Wissen im Nachhinein aneignen. Für mich ist handwerkliches Grundgeschick eine Selbstverständlichkeit. Sehe ich irgendwo einen defekten Schalter, dann ist dieser für mich mit einem Handgriff wieder repariert. Ein anderer muss da eventuell tüfteln. Meine jetzigen versicherungstechnischen Kenntnisse verdanke ich faircheck. Von Anton Geigl habe ich erste Basics gelernt und ihn sowie das gesamte faircheck-Backoffice kann ich fragen, wenn ich Unterstützung benötige.

Schadenregulierer Gernold Bergmann ist in Osttirol und in Kärnten im Einsatz. Wenn erforderlich, hilft er auch in Tirol und Vorarlberg aus.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach gute Schadenregulierung aus?

Gerade heute hatte ich wieder ein paar Fälle, wo du wie vor einem Puzzle stehst. Mit den anfänglichen Unterlagen kannst du dir kaum ein Bild machen und nur wenig anfangen. Du musst das Puzzle an Ort und Stelle vervollständigst. Ein guter Bericht soll das Ergebnis sein. Es ist nicht alles so, wie es scheint. Daher musst du in die Befragung gehen, die Details finden und das Puzzle richtig zusammenfügen.

Was könnte Ihr Motto in der Schadenregulierung sein?

Die Details finden und das Puzzle vervollständigen.

Was zeichnet faircheck als Auftraggeber aus?

Mein Kollege ist Schadenregulierer für ein anderes Unternehmen und da habe ich den direkten Vergleich. Bei faircheck sind die Wege kürzer und die Hierarchien flacher. Wenn es ein Problem gibt, dann rufe ich kurz an und alles wird sofort erledigt. Das Backoffice hilft immer weiter. Anregungen für die IT werden rasch berücksichtigt.

Wie schaffen Sie einen Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit?

Haus, Garten und Kinder halten mich in Bewegung. Wenn ich ein bisschen Luft habe, dann bin ich mit den Kindern unterwegs in den Bergen, um ein bisschen Ski zu fahren und zu sporteln. Wenn ich zwischen den Besichtigungen einmal ein bis zwei Stunden Zeit habe, dann nutze ich das und gehe im Winter Skifahren. Ich hatte letzten Winter eine Schaden-Besichtigung in Hermagor, wo ich den Termin für Vormittag vereinbart hatte. Der Versicherungsnehmer hat mich kurzfristig angerufen und gebeten, dass wir den Termin auf den Nachmittag verlegen. Das war für mich kein Problem. Mein Skipass läuft in Osttirol und Kärnten und meine Ski-Ausrüstung habe ich im Winter immer im Kofferraum. Ich bin nach Tröpolach gefahren und war im Nassfeld für 2 Stunden Ski fahren. Wenn ich Luft habe, nutze ich die Zeit.