Vom Sachverständigen zum Schadenregulierer – ein Berufsbild mit WOW-Effekt

Was macht das Berufsbild des Schadenregulierers so besonders? Warum erfüllen nur wenige die Voraussetzungen? fairchecker Robert Hirschler durfte im Rahmen eines Ausbildungs-Projekts von faircheck Eindrücke zum typischen Tätigkeitsfeld eines Schadenregulierers sammeln. Im Interview erzählt er mehr. 

 

Du arbeitest im Backoffice von faircheck, bist mit dem Bereich der Versicherungstechnik bereits gut bewandert und startest gerade nebenher, in einem Ausbildungsprojekt von faircheck, mit der Ausbildung zum Schadenregulierer. Erzähl uns ein bisschen über deine Erfahrungen.

Ich habe die Chance erhalten, mir, mittels eines sehr intensiven Ausbildungsprogrammes, in kurzer Zeit viel Wissen und Arbeitstechniken der Schadenregulierer anzueignen. Ziel ist es, so gut wie möglich auf die Tätigkeit vorbereitet zu werden. In den letzten Wochen durfte ich einige unserer Schadenregulierer bei Besichtigungen begleiten und konnte mir anhand von diversen spannenden Fällen ein genaueres Bild von der Arbeit des Schadenregulierers machen.

Was ist das Ziel deiner Ausbildung?

Ich bin jetzt im Backoffice für die Qualitätsicherung der Berichte und Gutachten zuständig, kenne also auch die Seite der Interpretation von fremden Berichten. Ich soll in Zukunft im Unternehmen beides können: Schäden besichtigen, aber auch Berichte der KollegInnen fertigstellen und verrechnen. So kenne ich beide Seiten und das ist das Neue und Spannende daran!

Wie sieht dein Bild vom Schadenregulierer im Moment aus?

Ich bin nach wie vor total begeistert! An der Ausbildung gefällt mir besonders die Vielfältigkeit des Berufsbildes. Es werden so ziemlich alle wesentlichen Bereiche aus der Schadenregulierung abgedeckt, unter anderem die Schadenbesichtigung vor Ort, Berichtserstellung, Kalkulation/Rechnungsprüfung oder die Theorie der Versicherungstechnik.

Du warst österreichweit mit Schadenregulierern unterwegs. Was hat dich besonders beeindruckt?

Sehr beeindruckt hat mich das enorme Wissen unserer Schadenregulierer, insbesondere in Hinblick auf Sanierungs- bzw. Reparaturmöglichkeiten. Diesbezügliche Kundenanfragen bei Besichtigungen konnten stets mit bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden. Außerdem hat mir auch der besonders freundliche und professionelle Umgang mit den beteiligten Personen gefallen.

Was zeichnet deiner Meinung nach einen guten Schadenregulierer aus?

Einen guten Schadenregulierer zeichnet aus, dass die gewonnenen Eindrücke einer Schadenbesichtigung im Bericht auf den Punkt gebracht werden. Das soll dem Schadenreferenten der Versicherung ermöglichen, das Wesentliche mit einem Blick zu erfassen. So kann der Referent eine rasche Entscheidung treffen. Außerdem sollte der Schadenregulierer neben bau- und versicherungstechnischen Sachkenntnissen auch ein gewisses Feingefühl im Umgang mit den geschädigten bzw. betroffenen Personen mitbringen.

Gibt es aus deiner Sicht Vorteile, wenn man als Sachverständiger im Bereich Bautechnik über Wissen im Bereich Versicherungstechnik verfügt und für faircheck als Schadenregulierer tätig ist?

Auf jeden Fall. Bei faircheck ist man Teil eines erfolgreichen Familienunternehmens mit großem Zusammenhalt, kann die Tätigkeit sowohl Voll- als auch Teilzeit auf Selbstständigkeitsbasis ausüben und bekommt stets Rückhalt von einem qualifizierten Backoffice-Team 😊 und wird mit innovativen Softwaretools ausgestattet. So können die Aufträge schneller und besser erledigt werden.

 

Übrigens
faircheck vergrößert in Österreich, der Schweiz und Südtirol laufend das Kompetenznetzwerk an Sachverständigen, die als Schadenregulierer für faircheck tätig werden möchten. Derzeit suchen wir verstärkt Sachverständige, die in den Bundesländern Vorarlberg und Tirol sowie Salzburg für uns tätig werden möchten.

Mehr zur Bewerbungsmöglichkeit als Schadenregulierer erfahren.

faircheck Schadenregulierer bei der alljährlichen KONfairENZ in Windischgarsten

Schnell hilft doppelt: faircheck Schadenregulierer im Einsatz

Tropft es durch die Decke, tritt Wasser nach einer Überschwemmung in die Wohnung oder ist die Wohnung nach einem Brand nicht mehr bewohnbar, ist der faircheck Schadenregulierer oftmals der erste Face-to-Face-Kontakt für den Versicherungsnehmer. Ablösen können den Prozess der Wiederherstellung nach dem Schadenfall beschleunigen.

Ein Schadenerlebnis in den eigenen vier Wänden hat der durchschnittliche Versicherungsnehmer – wenn überhaupt – nur wenige Male im Leben. Im Vergleich dazu haben fairchecker tagtäglich mit ähnlichen Fällen zu tun. Ist der Schaden in einem Versicherungsfall einmal aufgenommen und wurden mit dem Versicherungsnehmer die ersten Schritte bzw. Erstmaßnahmen besprochen, geht es darum, die Abwicklung des Schadenfalls zu beschleunigen. Die schnellstmögliche Wiederherstellung zu ermöglichen, ist das, wor-um es in der Schadenregulierung geht. Mirnes Begic, Schadenregulierer bei faircheck: „Ich spreche bei jedem Termin vor Ort die Möglichkeit einer Ablöse zur selbstständigen Wiederherstellung an.“ Durch eine sogenannte „Ablöse“ erhält der Versicherungsnehmer schnell und unbürokratisch Geld zur freien Verfügung. Im selben Zuge entbindet sich dieser von der Verpflichtung, Kostenvoranschläge für die Versicherung anzufordern bzw. Rechnungen über erfolgte Reparaturen zur Prüfung vorzulegen, was sich mitunter als langwierig erweisen kann. „Wenn Angebote vorliegen, dann werden die Angebote mit Hilfe unserer Kalkulationsdatenbank geprüft. Sind die Preise angemessen oder nicht? Ist eine vernünftige Ablöse möglich?“, ergänzt der fairchecker. Ist der Versicherungsnehmer handwerklich geschickt und kann den Schaden selbst reparieren bzw. auf Nachbarschaftshilfe zurückgreifen, ist eine Ablöse der schnellste Weg im Schadenprozess. Laut Fachmeinungen sind Ablösen immer seltener möglich, was fairchecker Mirnes Begic aufgrund seiner eigenen Erfahrungen widerlegen kann: „Egal ob Akademiker, Baumeister, Handwerksbetriebe oder Hausverwaltungen. Alle nehmen Ablösen in Anspruch. Wichtig ist, dass man die Möglichkeit immer anspricht. fairApp liefert schnelles Ergebnis beim Kunden.

fairApp liefert schnelles Ergebnis beim Kunden

Der fairchecker nimmt also die Funktion des Vermittlers wahr. Seine Hauptaufgaben sind es, den Schaden vor Ort aufzunehmen, festzustellen, ob das Schadenereignis kausal ist und die Schadenhöhe zu ermitteln. Die Entscheidung über die Auszahlung fällt der Versicherer. Es gilt einen Betrag zu finden, der beiden Seiten – dem Versicherungsnehmer und der Versicherung – angemessen erscheint und die Abwicklung für alle von bürokratischen Hürden befreit. Um die Berechnung für den Versicherungsneh-mer transparent und bildlich zu machen, nutzt der fairchecker eine Smartphone-App mit dem Namen fairApp zur Kalkulation und Darstellung der notwendigen Aufwände für die Reparatur des Schadens. Mirnes Begic erzählt über den Einsatz der fairApp vor Ort: „Wenn der Kunde sieht, dass wir ein Instrument haben, wo Preise hinterlegt sind und wir in kürzester Zeit das Ergebnis liefern können, wirkt das auf den Kunden sehr positiv.“ Gemeinsam mit dem Kunden und auch nach Vorgaben der Versicherung wird ein Betrag erarbeitet, der zum Vorschlag kommt und vom Versicherer bei Deckung gewährt wird. Ganz nach dem Motto: „Wer schnell hilft, hilft doppelt“.

Mirnes Begic

 

Mirnes Begic ist ehemaliger technischer Zeichner und war lange Zeit im (Versicherungs-)Vertrieb tätig, bevor er 2012 sein vielseitiges Können bei faircheck als Schadenregulierer auf eine gemeinsame Spur zusammenführte. Der 45jährige Oberösterreicher liebt die Herausforderungen, die jeder neue Fall mit sich bringt und schätzt die technische Ausstattung, die faircheck ihm zur Erleichterung der täglichen Arbeit zur Verfügung stellt.

 

 

 

Schadenregulierer Gernold Bergmann im Interview: „Ein guter Bericht soll das Ergebnis sein“

Gernold Bergmann ist seit ungefähr 1,5 Jahren als Schadenregulierer für faircheck vorwiegend in Osttirol und Kärnten tätig. Ein bis zwei Tage in der Woche führt Gernold Bergmann für faircheck Besichtigungen durch. Die Berichte schreibt er gerne am Abend, wenn das Telefon schweigt. Im Kurzinterview erzählt er über seinen Alltag in der Schadenregulierung und faircheck als Auftraggeber. Außerdem verrät er, warum im Winter die Ski-Ausrüstung in seinem PKW-Kofferraum nicht fehlen darf.

Gernold Bergmann, wie sind Sie zu faircheck gekommen bzw. was haben Sie davor gemacht?

Auf den Beruf des Schadenregulierers bin ich durch einen Freund gekommen, der das hauptberuflich macht. Ich habe mich dafür interessiert und begann daraufhin im Internet zu recherchieren. Da habe ich faircheck entdeckt. Als Normalverbraucher hast du ja keine Ahnung von der Art der Tätigkeit und der Branche. Nachdem ich selbst jahrelang am Bau tätig war und als Monteur von der Toranlage über Schiebetüren alles, was Metall anlangt, verbaut habe, bringe ich einiges an Erfahrung aus der Bautechnik mit. Versicherungstechnisch hatte ich nicht soviel Ahnung, da hat mir fairchecker Anton Geigl viel beigebracht.

Welches Wissen eignet man sich Ihrer Meinung nach als Schadenregulierer leichter im Nachhinein an – Bautechnik oder Versicherungstechnik?

Ich glaube, wenn man ein Netzwerk an Handwerkern hat, dann kann man sich auch das bautechnische Wissen im Nachhinein aneignen. Für mich ist handwerkliches Grundgeschick eine Selbstverständlichkeit. Sehe ich irgendwo einen defekten Schalter, dann ist dieser für mich mit einem Handgriff wieder repariert. Ein anderer muss da eventuell tüfteln. Meine jetzigen versicherungstechnischen Kenntnisse verdanke ich faircheck. Von Anton Geigl habe ich erste Basics gelernt und ihn sowie das gesamte faircheck-Backoffice kann ich fragen, wenn ich Unterstützung benötige.

Schadenregulierer Gernold Bergmann ist in Osttirol und in Kärnten im Einsatz. Wenn erforderlich, hilft er auch in Tirol und Vorarlberg aus.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach gute Schadenregulierung aus?

Gerade heute hatte ich wieder ein paar Fälle, wo du wie vor einem Puzzle stehst. Mit den anfänglichen Unterlagen kannst du dir kaum ein Bild machen und nur wenig anfangen. Du musst das Puzzle an Ort und Stelle vervollständigst. Ein guter Bericht soll das Ergebnis sein. Es ist nicht alles so, wie es scheint. Daher musst du in die Befragung gehen, die Details finden und das Puzzle richtig zusammenfügen.

Was könnte Ihr Motto in der Schadenregulierung sein?

Die Details finden und das Puzzle vervollständigen.

Was zeichnet faircheck als Auftraggeber aus?

Mein Kollege ist Schadenregulierer für ein anderes Unternehmen und da habe ich den direkten Vergleich. Bei faircheck sind die Wege kürzer und die Hierarchien flacher. Wenn es ein Problem gibt, dann rufe ich kurz an und alles wird sofort erledigt. Das Backoffice hilft immer weiter. Anregungen für die IT werden rasch berücksichtigt.

Wie schaffen Sie einen Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit?

Haus, Garten und Kinder halten mich in Bewegung. Wenn ich ein bisschen Luft habe, dann bin ich mit den Kindern unterwegs in den Bergen, um ein bisschen Ski zu fahren und zu sporteln. Wenn ich zwischen den Besichtigungen einmal ein bis zwei Stunden Zeit habe, dann nutze ich das und gehe im Winter Skifahren. Ich hatte letzten Winter eine Schaden-Besichtigung in Hermagor, wo ich den Termin für Vormittag vereinbart hatte. Der Versicherungsnehmer hat mich kurzfristig angerufen und gebeten, dass wir den Termin auf den Nachmittag verlegen. Das war für mich kein Problem. Mein Skipass läuft in Osttirol und Kärnten und meine Ski-Ausrüstung habe ich im Winter immer im Kofferraum. Ich bin nach Tröpolach gefahren und war im Nassfeld für 2 Stunden Ski fahren. Wenn ich Luft habe, nutze ich die Zeit.

 

 

faircheck im Nationalpark Kalkalpen bei KONfairENZ 2019

Zwei spannende KONfairENZ-Tage sind Ende Mai im Nationalpark Kalkalpen vorüber gegangen. Viele Informationen rund um die Sachverständigentätigkeit sowie Neuigkeiten aus der Schadenregulierung bei faircheck standen am Programm. Außerdem durften die faircheckerInnen die faszinierende Unterwelt der Kalkalpen entdecken.

Mit aktuellen Themen und einem kurzen Rückblick erfolgt der Start in zwei abwechslungsreiche Konfairenz-Tage.

 

Am Donnerstagvormittag war der offizielle Start der KONfairENZ 2019, der Jahreskonferenz von faircheck, in der Villa Sonnwend in Windischgarsten. Mitten im Nationalpark Kalkalpen gab Peter Winkler und Oliver Fink zum Einstieg eine Rückschau und einen Status quo zu den Trends in der Schadenwelt, wie sie auch in diesem Jahr beim Messekongress für Schadenmanagement & Assistance in Leipzig diskutiert wurden.

KONfairENZ-Platz ist die Villa Sonnwend im Nationalpark Kalkalpen

Im Anschluss gab es einen Workshop zu verschiedenen Themen, die im faircheck Alltag von Schadenregulierern und Sachverständigen zu kurz kommen.

Peter und Andrea Winkler mit den faircheckerInnen, die bereits 10 Jahre für das Unternehmen tätig sind. Bei der KONfairENZ 2019 gab es dafür eine Urkunde.

Nach dem Mittagessen erkundeten wir die Unterwelt der Kalkalpen. Gemeinsam mit einem professionellen Höhlenführer machten wir eine Höhlenwanderung durch die Kreideluke. Von unserem Guide bekamen wir großes Lob 😉 für das gute Teamwork in der Höhle. Der gemütliche Ausklang des abwechslungsreichen Tages fand beim Abendessen in der Villa Sonnwend statt.

Von der Höhlenwelt der Kalkalpen in die Versicherungsbetrugswelt

fairchecker in den Tiefen der Kalkalpen.

Der Freitag startete mit einem interessanten Vortrag Akad.Vkfm. Burkhard Blaimauer, MBA, Oberösterreichische Versicherung AG, zum Thema Betrug. Mit Praxisfällen gab es interessante Einblicke aus Sicht der Versicherung. Das Thema rückt bei den Versicherungen verstärkt in den Fokus. faircheck beschäftigt sich bei bereits seit Jahren intensiv mit den Themen Betrugserkennung und Betrugsprävention. Einen aktuellen Artikel dazu gibt es auch in der aktuellen fairmedia-Ausgabe, wo Roland Wörner, the German Pope of Fraud Risk Management, das Thema umfassend beleuchtete.

 

 

Den Kunden begeistern

Benjamin Bauer ist Business Development Manager bei faircheck. Er entwickelt Produkte, konzipiert Marktstrategien und kümmert sich um Kundenakquise. Im Gespräch erzählt er, was ihn an der Vermarktung von Dienstleistungen besonders reizt, welche Tools ihn bei seiner Arbeit unterstützen und was faircheck als Arbeitgeber auszeichnet.

Benjamin Bauer, Sie sind bald ein Jahr bei faircheck. Wie sind Sie zu faircheck gekommen?

Glücklicherweise hatte ich privat noch keinen Schadenfall und konnte so leider noch nicht in den Genuss einer faircheck Schadenregulierung kommen. Ich habe während des letzten Semesters meines Masterstudiums eine Werkstudentenstelle gesucht und bin auf XING auf den Job bei faircheck gestoßen.

Was hat Sie im Studium besonders begeistert?

Neben den breit gestreuten inhaltlichen Themen meiner Studien waren besonders die Auslandsaufenthalte sehr wertvoll für mich. Neben zwei Auslandssemestern in Mexico und New York City durfte ich auch an zwei Studentenprojekten in den Niederlanden und Schweden teilnehmen. So konnte ich nicht nur viele tolle Menschen aus verschiedensten Kulturen kennenlernen, sondern auch unterschiedliche Denkweisen erfahren und mehr von der Welt sehen.

Sie sind Business Development Manager bei faircheck. Was machen Sie da genau?

Business Development ist für mich eine Mischung aus Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb. Produktideen systematisch auf deren Umsetzbarkeit, mögliche Funktionalitäten, Zielgruppen etc. bewerten, Go-to-Market Strategieentwicklung, Weiterentwicklung bestehender Produkte/Dienstleistungen, Kundenakquise, sowie Freigeist für diverse Projekte. Die unterschiedlichen Aufgabenbereiche machen den Job auf der einen Seite sehr spannend, aber auch sehr anspruchsvoll. Das ist ein langer Prozess, schnelle Erfolge bei dem Aufbau neuer Dienstleistungen gibt es nur wenige. Laufend baue ich neue Kundenkontakte auf, kontaktiere Hausverwalter und andere Geschäftspartner und bin bei Veranstaltungen und Messen vor Ort. Ausdauer ist hier sehr wichtig.

 

Benjamin Bauer (rechts außen, zweite Reihe) ist seit mehr als 6 Monaten bei faircheck für Business Development zuständig. Das Gruppenfoto ist bei der Adventsfeier 2018 im faircheck Headquarter entstanden.

Welche Projekte prägen derzeit Ihre Arbeit und was ist die besondere Herausforderung daran, die Sie reizt?

Das Produktentwicklungsstadium ist bei den meisten Dienstleistungen abgeschlossen. Jetzt geht es darum, Dienstleistungen wie Objektsicherheitsprüfungen nach der ÖNORM B 1300 und den MietobjektCheck bekannter zu machen bzw. zu verkaufen. Dabei versuche ich Partnerschaften aufzubauen oder unsere Produktpalette mittels Marketingmaßnahmen bekannter zu machen.

Am meisten Spaß macht es mir mich vor ein weißes Blatt Papier zu setzen und wild drauf los zu denken, welche Funktionen Kunden begeistern könnten.

Drei Punkte, die das Unternehmen faircheck Ihrer Meinung nach auszeichnen?

Kurze und schnelle Entscheidungswege, familiäres Klima und innovative Denkweisen.

Und in Ihrer Freizeit?

Ich reise für mein Leben gerne. Am liebsten erkunde ich ein Land mit dem Auto und übernachte in AirBnB Wohnungen bei Einheimischen. Die Tipps von ihnen waren besser als jeder Reiseführer. Nächste größeren Reiseziele: Mexiko, Kolumbien oder Südafrika. Meine Philosophie: Bleib stets offen und neugierig!

Welches Tool oder welches technische Hilfsmittel möchten Sie bei Ihrer täglichen Arbeit nicht vermissen müssen?

Excel macht definitiv am meisten Spaß, auch wenn wahrscheinlich nicht viele die Meinung teilen.

Microsoft Teams finde ich ein sehr praktisches Tool, um die eigene Arbeit sowie Arbeiten im Team zu koordinieren.Wir verwenden Teams seit kurzem im Unternehmen und sind bisher sehr zufrieden.

Welchen Buchtipp haben Sie für alle, die ein wenig querdenken möchten?

„Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman, weil man danach das eigene Verhalten sowie das der Kunden in einem anderen Licht sehen wird!

 

Mehr über das Team von faircheck und die faircheck Schadenregulierer erfahren.

faircheck Campus in Vorarlberg: Einbruchschäden aus Sachverständigensicht

Mit dem faircheck Campus bleiben Schadenregulierer, Sachverständigen und faircheck-Mitarbeiter up to date. Durch die langjährige Praxiserfahrung und die hohe fachliche Kompetenz besteht bei faircheck in den unterschiedlichen Bereichen der Schadenregulierung Know-how, das gemeinsam mit der WKO nun österreichweit einem breiteren externen Fachpublikum zur Verfügung gestellt wird.

Peter Winkler, CEO faircheck: „Wir konnten in nunmehr 14 Jahren seit Unternehmensgründung hohe Fachkompetenz im Bereich der Schadenbewertung und Regulierung, aber auch in der kundenzentrierten Prozessgestaltung aufbauen. Es liegt nahe, dieses Wissen weiterzugeben.“

Gemeinsam mit der Fachgruppe der Versicherungsmakler der Wirtschaftskammer Vorarlberg wurden die Weichen gestellt. Ein erstes gemeinsames Seminar zum Thema „Einbruchschäden aus Sachverständigensicht“ fand mit mehr als 30 Teilnehmern Ende April in Vorarlberg statt. Referent war Mag. Robert Goliasch, ger. zert. SV, Security Engineer und Berufsdetektiv, der aus der Praxis berichtete, worauf es ankommt: Fragetechnik, Schadenbilder, Bewertung und Hintergrundinformationen lassen einen Einbruch oft in völlig neuem Licht erscheinen.

Oliver Fink, COO faircheck: „Das Seminar zum Thema Einbruchschäden aus Sachverständigensicht ist auf hohes Interesse gestoßen. Wir werden die Seminar-Reihe von faircheck Campus auch in anderen Bundesländern fortsetzen.“

Im Rahmen der gesetzlich geforderten Weiterbildungsmaßnahmen strebt die Fachgruppe eine IDD-Zertifizierung an, wodurch Ausbildungsnachweise für Versicherungsmakler rückwirkend geltend gemacht werden sollen.

Mehr zum faircheck Campus.

faircheck Campus-Plan per Mail anfordern. 

faircheck engagiert Sachverständige als Schadenregulierer

Erfahrung im Versicherungsbereich?

Knowhow in der Bautechnik?

WIR SUCHEN für den Ausbau unserer österreichweiten Dienstleistungen Sachverständige, die die Regulierung von Sach- und Haftpflichtschäden unter Anwendung von Versicherungs-Knowhow durchführen. Wenn Sie an gemeinschaftlichem Erfolg und selbständigem Arbeiten in einem expandierenden, innovativen Unternehmen interessiert sind, sollten Sie uns kontaktieren.

Ihr Aufgabengebiet als Schadenregulierer (m/w) bei faircheck erstreckt sich von der Termingestaltung, der Routenplanung über die Vorbereitung von Kundenterminen bis zur Abwicklung der (Schaden-)Begutachtung unter dem Einsatz der faircheck-Softwaretools. Sie sind als Schadenregulierer selbstständig in Voll- oder Teilzeit für uns tätig und können diese sachverständige Tätigkeit auch neben einer anderen Tätigkeit ausüben. Teile der administrativen Tätigkeit wird von faircheck für Sie übernommen, damit Sie sich voll auf die Begutachtung konzentrieren können.

Ihr Profil

Sie haben Freude an der Sachverständigentätigkeit und verfügen über sehr gute IT-Anwenderkenntnisse. Unter dem Einsatz von modernen und ständig weiterentwickelten Softwaretools führen Sie Begutachtungen durch, fertigen Schadenkalkulationen an und erstellen dazugehörige Gutachten.

Fachliche Kompetenzen in den Bereichen Bautechnik bringen Sie bereits mit. Bereits erworbene Kenntnisse aus dem Bereich Versicherungstechnik sind von Vorteil. Profunde Kenntnisse über Reparaturmethoden und Handwerkerpreise setzen wir voraus. Sie agieren stets eigenverantwortlich und serviceorientiert zum Wohle aller Beteiligten.

Unser Angebot an Sie

Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem innovativen Umfeld und honorieren ziel- und ergebnisorientiertes Arbeiten nach definierten Profilen. Teile der administrativen Tätigkeiten werden von faircheck übernommen, damit Sie sich voll und ganz auf die Begutachtungen konzentrieren können. Daneben bieten wir eine umfassende Einschulung und laufende Weiterbildung samt Planung zur Erlangung weiterer Zertifizierungen über den faircheck Campus.

Der Bruttoverdienst für die ausgeschriebene Position beläuft sich bis auf monatlich € 5.500,–. In Abhängigkeit von Auslastung, Berufserfahrung und Qualifikationen ist ein höherer Umsatz meist möglich.

Hohe Innovationskraft und starke Prozesse in der Branche

Der Versicherungsbranche steht mit faircheck ein Partner im Schaden zur Verfügung. Tritt ein Schaden ein, ist die neutrale unbürokratische und rasche Schadenabwicklung das zentrale Anliegen jedes Kunden. Vor Ort schnell und nah am Schaden, dies bietet faircheck den Versicherungen österreichweit in den Sparten KFZ, Sach- und Haftpflicht aber auch Schifffahrt. Mit VEX hat faircheck zusätzlich die Möglichkeit, Videobegutachtungen durchzuführen. Mit dem 2017 eingeführten Kundenprozess bleiben Versicherung, Versicherungsnehmer und -betreuer über den Status der Schadenbesichtigung per fairApp oder Desktopversion informiert. SchadenreguliererInnen von faircheck sind Experten der Bau- und Versicherungstechnik und werden durch innovative faircheck-Tools bei der Begutachtung unterstützt.  2016, 2011 und 2010 erzielt faircheck Top-Platzierungen bei Austrias Leading Companies. 2017 wurde faircheck aufgrund der starken Prozesse und der hohen Innovationskraft von Quality Austria und EFQM auf Anhieb mit „Recognised for Excellence – 3 Stars“ ausgezeichnet. 2018 folgte die Auszeichnung als Exzellentes Unternehmen Österreichs 2018 und mit 5 Sternen „Recognised for Excellence – 5 Stars“.

Weitere Informationen und Bewerbungsmodalitäten

Auf unserer Karriereseite finden Sie weitere Informationen rund um den Einstieg bei faircheck. Verlinken Sie sich auch via facebook, XING, linkedIn oder youtube mit faircheck. Per Link erreichen Sie aktuell die Playlist zu den faircheck-youtube-Videos „faircheckerInnen erzählen über ihre Arbeit“. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich elektronisch über unser Online-Formular!

Sie haben Fragen oder möchten in anderen Regionen Österreichs für uns tätig werden. Zögern Sie nicht und schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an Tel.: +43 316 890 6850.

GLEICH BEWERBEN
 

 

faircheck Campus Fachseminare sollen zukünftig für Makler anrechenbar sein

Informativ und am Puls der Zeit bietet faircheck Campus Seminare Fort- und Weiterbildungen für Schadenregulierer, Sachverständige sowie Schadenreferenten von Versicherungen und Versicherungsmaklern an. Die faircheck Campus Veranstaltungen im November befassten sich u. a. mit Holz und der Sanierung von Holzböden. Anlässlich des Beginns der Einbruchsaison fand ein Seminar zum Thema statt. Der Campusplan 2019 steht bereits in den Startlöchern. Im kommenden Jahr sollen auch Versicherungsmakler Seminarbesuche bei faircheck Campus als WKO-Weiterbildungsmaßnahmen anrechnen lassen können.

„Einbruchspuren richtig deuten“ lautete das Motto des Seminars mit Sachverständigen und faircheck Schadenregulierer Mag. Robert Goliasch im faircheck Headquarter in Stattegg bei Graz.

Mag. Robert Goliasch geht beim Seminar rund um Einbruchspuren in die Tiefe.

Im Zentrum ging es darum, Merkmale und Eigenschaften von Einspruchspuren bei Fenster und Türen festzumachen, die auf die Schwierigkeit des Einbruchs hinweisen und damit Aufschluss über die Ausgangssituation für den Einbrecher geben. Außerdem wurden die noch sinnvollen Möglichkeiten einer Reparatur besprochen.

Der spannende Workshop rund um die Sanierung von Holzböden und -oberflächen, samt einem Blick hinter die Kulissen der Holzfertigung, fand in der Egger ETS Zentrale in der Obersteiermark statt. Die teilnehmenden faircheck Schadenregulierer und Sachverständige aus ganz Österreich waren davor zu Gast bei der Admonter Holzindustrie AG in Admont.

Je nach Verlegung kommen unterschiedliche Reparaturmethoden in Frage.

Das beeindruckende Holzwerk steht im Eigentum vom Benediktinerstift Admont und beschäftigt ca. 280 Mitarbeiter. Einblicke in das Credo des Werks, stabile Strukturen für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten zu bieten und langlebige Produkte vom Holzfußboden bis zur Landhausdiele herzustellen, gab es unter anderem im Rahmen der Werksführung. Im Workshop „Sanierung von Holzböden und Holzoberflächen“ mit Martin Huber von der Firma Egger ETS wurden vorwiegend Praxisbeispiele behandelt.  Die Teilnehmer brachten selbst Fälle aus dem Alltag der Schadenregulierung und Begutachtung mit.

Beeindruckende Werksführung bei der Admonter Holz AG

Die Beispiele reichten von Holzfassaden und Geländer bis zu diversen Holzbauten wie Carports und Gartenhütten.

Anrechenbarkeit für Versicherungsmakler geplant für 2019

Im kommenden Jahr sollen Versicherungsmakler, den Besuch von Seminaren im Rahmen von faircheck Campus als Weiterbildungsmaßnahme verbuchen können. Die Fachgruppe der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten fordert eine bestimmte Anzahl an Credits aus Weiterbildungsmaßnahmen, die ab 2019 bei faircheck Campus als zertifiziert nachweisbar sein sollen. Seminare wird es auch in den Bundesländern geben. Oliver Fink, COO faircheck, erklärt den Plan: „Aufgrund des positiven Feedbacks planen wir für 2019 Seminare in allen Bundesländern und stimmen uns mit der Fachgruppe zum Zertifizierungsprozess ab.“

Bleiben Sie informiert und merken Sie sich für den faircheck Campusplan 2019 vor.

 

 

Was Sie schon immer über faircheck Schadenregulierer wissen wollten

Auf unserem Blog und über andere Kanäle werden wir nun regelmäßig unsere faircheck-Schadenregulierer vorstellen, damit unsere Leserinnen und Leser ein Gefühl dafür bekommen, wer die Vor-Ort-Begutachtungen bei den VersicherungsnehmerInnen durchführt. Dieses Mal stellen wir Ing. Gerd Kerschbaumer und David Steinbock vor. 

Vom Bauleiter zum faircheck Schadenregulierer
Ing. Gerd Kerschbaumer

Ing. Gerd Kerschbaumer war 25 Jahre als Bauleiter tätig und davon 15 Jahre im Tiefbau. Eines der Projekte, die ihm dabei besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Sanierung der Brücke L26 auf der Tauernautobahn bei geschwindigkeits-reduziertem, aber dennoch aufrechtem Fahrbetrieb.

15 Jahre war Ing. Gerd Kerschbaumer Bauleiter. Da erlebt man einiges: Der Tausch der Brückenlager bei der L23 auf der Tauernautobahn zählt zu einem jener Projekte, die Gerd Kerschbaumer leitend ausführen durfte. Es ist ihm ganz besonders in Erinnerung geblieben.

„Der Brückenlagertausch bei der L23 war ein sehr aufwendiges und besonders reizvolles Projekt.“

Die je 2,5 bis 4 Tonnen schwere Brückenlager mussten gewechselt werden und die Asfinag hatte sich vertraglich hohe Pönale bei einem Verzug in der Fertigstellung zusichern lassen. An dieser Baustelle wurden mehrere Monate rund um die Uhr gearbeitet. Im Ergebnis konnte Gerd Kerschbaumer die Baustelle sogar drei Wochen früher abschließen, was der Asfinag positiv in Erinnerung blieb.

Ing. Gerd Kerschbaumer ist seit 2018 für faircheck tätig und vorwiegend im Süden Österreichs im Einsatz.

Was macht für Gerd Kerschbaumer eine gute Schadenregulierung aus?

„Einerseits, wenn der Versicherungsnehmer das Gefühl hat, dass ich aufgrund meiner Kompetenz alle Fragen zufriedenstellend beantworten konnte und andererseits, wenn die Versicherung sieht, dass alle relevanten Punkte begutachtet worden sind und im Bericht vorkommen.“

Sein Motto bei der Schadenregulierung: „Einen Bericht abliefern, der keine Fragen offen lässt!“

Das zeichnet faircheck als Auftraggeber aus: 

„Als großes Unternehmen mit einem starken Netzwerk im Hintergrund bietet faircheck eine Infrastruktur, über die herkömmliche Sachverständige nicht verfügen. Als faircheck-Schadenregulierer kann ich mich voll auf die termingerechte Abwicklung der Kerntätigkeiten konzentrieren.“

In seiner Freizeit…

„spielt Sport nach wie vor eine Rolle, auch wenn ich beim Eishockey mehr Vereinstätigkeiten nachkomme und weniger häufig am Eis bin.“

Ein Schadenregulierer mit Erfahrung als Versicherungskaufmann
David Steinbock, EU-zert SV

David Steinbock ist seit 2012 für faircheck tätig und dort vor allem im Gebiet rund um Wien und Niederösterreich im Einsatz. Der gelernte Einzelhandelskaufmann wechselt relativ früh in die Versicherungsbranche und war als Versicherungskaufmann für große Versicherer in Österreich tätig. Ein Thema, das David Steinbock im Versicherungs-verkauf von Seiten der Kunden immer wieder begleitet hat, war die Frage, warum der Abschluss einer Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn macht. Der erste große Versicherungsfall mit Personenschaden blieb ihm bis heute prägend in Erinnerung. Eine Familie hatte nur ein paar Monate vor dem Unfall ihrer 7- jährigen Tochter eine Unfallversicherung mit Invaliditätsabsicherung abgeschlossen. Die Tochter war nach dem Unfall querschnittsgelähmt.

„Bei all dem, was plötzlich auf die Familie zukam, konnte wenigstens die finanzielle Last abgenommen werden, wofür die Familie sehr dankbar war.“

Der Ruf nach Veränderung führte David Steinbock von der Versicherungsbranche nicht sofort zu faircheck. Davor war er 6 Jahre als Logistiker für das Großhandelslager des Lebens-mittelkonzerns Lidl tätig und dafür verantwortlich rund 200 Filialen tagtäglich im Non-Food-Bereich zu bestücken. Nachdem die „pure Mathematik“ ihm zu langweilig wurde, begab er sich auf die Suche nach einer Tätigkeit, wo er seine Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal einsetzen konnte und bewarb sich als Schadenregulierer bei faircheck. Die fehlende Erfahrung im bautechnischen Bereich holte er durch den Besuch der Bauakademie auf.

Der EU-zertifizierte Sachverständige, David Steinbock, ist vorwiegend in Wien und in Niederösterreich für faircheck im Einsatz.

 

Was macht für David Steinbock eine gute Schadenregulierung aus?

„Fairness. Nicht nur gegenüber dem Versicherungsnehmer, sondern auch gegenüber der Versicherung. Die Objektivität ist die Notwendigkeit, um die man bei einer guten Schadenregulierung nicht herumkommt – auch wenn auf das Menschliche nicht ganz vergessen werden darf.“

Sein Motto bei der Schadenregulierung: „Was’s wiegt, das hat’s.“

Das zeichnet faircheck als Auftraggeber aus: 

„Die gesamte Back Office Arbeit fällt weg, weil faircheck sich um die Auftragsanlage und den Berichtversand kümmert und natürlich die Aufträge lukriert. Dazu kommt der gesamte EDV-Bereich, den faircheck souverän im Griff hat.“

In der Freizeit…

„laufe ich in der Woche derzeit 50 bis 60 Kilometer. Mein nächstes großes Ziel ist der Wien-Marathon nächstes Jahr im April.“

 

Die fairchecker sind dafür verantwortlich, dass wir in diesem Jahr mit 5 Sterne nach EFQM und Quality Austria ausgezeichnet wurden und in die Liste der Exzellenten Unternehmen Österreichs aufgenommen wurden. Mehr über faircheck Schadenregulierer erfahren Sie auf unserer Teamseite. 

Wenn Sie sich für die Tätigkeit als Sachverständiger bzw. faircheck Schadenregulierer in ihrer Region interessieren, dann schreiben Sie uns gerne. 

Wie man ein Exzellentes Unternehmen wird – ein Bericht aus der Praxis

Der Assessment-Prozess durch Quality Austria und EFQM war ein besonders spannender Prozess für faircheck. faircheck bietet im Kerngeschäft Dienstleistung aus der Schadenregulierung für Versicherungen in ganz Österreich an. Nach der Auszeichnung mit 3 Sternen nach EFQM im Jahr 2017 folgte die Auszeichnung mit fünf Sternen 2018 samt der Nominierung für den Staatspreis Unternehmensqualität und der Aufnahme in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs 2018“. 

2017 waren wir zwar stolz, auf Anhieb eine Auszeichnung 3 Sterne nach EFQM erlangt zu haben, ausgehend von unseren Geschäftsführern Dr. Peter und Andrea Winkler, steckten wir uns gemeinsam im Team als bald das Ziel, das EFQM-Modell weiterhin zu nutzen und uns so kontinuierlich zu verbessern.

Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck, absolvierte die Assessorenausbildung bei Quality Austria und lernte das EFQM-Modell in all seinen Facetten kennen. Im Ergebnis führte dies bereits dazu, dass bei faircheck bestehende Prozesse punktgenauer verbessert und neue Prozesse schneller implementiert werden konnten. Den Feedback-Bericht zu faircheck aus dem Vorjahr konnten wir gut verwerten und die wahrgenommenen Potenziale weiter ausschöpfen. Bei der Bewertung im Rahmen des Assessment von Quality Austria und EFQM konnte unsere Unternehmensqualität somit innerhalb eines Jahres von 3 auf 5 Sterne nach EFQM verbessert werden. Damit wurden wir in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs 2018“ aufgenommen. faircheck hat im Ergebnis nicht nur eine hohe Innovationskraft attestiert bekommen. Die Bewertung im Bereich der kundenbezogenen Ergebnisse liegt über dem Benchmark von Österreich und am Benchmark von Europa. Hohe Service- bzw. Kundenorientierung kristallisierten sich als jene Punkte heraus, die faircheck auszeichnen. Das zeigen uns die Ergebnisse des Assessments.

Stolz auf faircheck: Fünf-Sterne-Auszeichnung nach EFQM und Quality Austria.

Was ist EFQM und wie erfolgt die Beurteilung?

Zu Beginn der ersten Assessments von faircheck waren uns die Zusammenhänge und Funktionalitäten des EFQM Excellence Modells nicht ganz klar. An dieser Stelle möchten wir unser Verständnis zu Konzept, Kriterien und Prozess anhand unserer Erfahrungen weitergeben. Das EFQM Excellence Modell basiert auf ausgewählte Kriterien, die konzeptionell angewandt, eine Beurteilung der Unternehmensqualität erlauben. Quality Austria geht davon aus, dass Unternehmen, die eine hohe Unternehmensqualität attestiert bekommen, in der Lage sind, dauerhaft herausragende Leistungen zu erbringen und exzellente Ergebnisse zu erzielen. Das wollten wir für unser Unternehmen faircheck genauer wissen. Nach Erhalt bzw. Download des Fragebogens füllten wir diesen anhand der neun nach EFQM definierten Kriterien aus. Begonnen wird mit jenen Kriterien, die die Fähigkeiten der Organisation beschreiben. Das sind Führung, Strategie, Mitarbeiter, Partnerschaften & Ressourcen, Prozesse sowie Produkte & Dienstleistungen. Danach geht es daran, die erreichten Ergebnisse darzustellen. Diese lassen sich in die Bereiche Mitarbeiter, Kunden, Gesellschaft und Schlüsselergebnisse einteilen. Nach Abgabe des Fragebogens wurde ein Termin für einen Besuch vom faircheck Headquarter durch die Assessoren vereinbart.

Das eintägige Site Visit fand für faircheck Anfang des Jahres statt. Zwei Assessoren beschäftigten sich eingehend mit unserem Unternehmen, führten Interviews mit Mitarbeitern, Dienstleistern und Führungsteam. Im Anschluss gab es ein kurzes mündliches Feedback zu den zentralen Ergebnissen, die wir später schriftlich als Feedback-Report erhielten. Im Fall von faircheck wurden besonders die kundenbezogenen Ergebnisse u.a. die Prozesse zur Dienstleistungserbringung und Kundenservice, Innovationskraft und das CSR-Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“, wo Ware aus Schadenfällen nach Re- oder Upcycling erneut dem Wirtschaftskreislauf zugeführt werden, hervorgehoben. Die kundenbezogenen Ergebnisse bei faircheck liegen klar über dem Österreich-Benchmark. Die Bewertung im Feedback Report erfolgt anhand der sogenannten RADAR-Logik.

 

5 Sterne nach RADAR-Bewertungslogik

RADAR steht für Results / Approach / Deployment / Assessment and Refinement, das ist die Bewertungslogik, die jedem einzelnen Bereich der neun Fähigkeits- und Ergebnis-Kriterien des Modells zugrunde liegen soll. Im Prozess geht es immer darum Ziele festzulegen, Vorgehen zu entwickeln, systematisch umzusetzen und um die Bewertung der Ergebnisse inklusive der Verbesserung anhand von Analyse und Lernen. Die Gesamtbewertung erfolgt je Bereich quantitativ auf einer Skala von 0 bis 1000 Punkten bei einem Intervall von 50 Punkten. 1000 Punkte erhält das perfekte Unternehmen, das es in der Praxis nicht gibt. Die Detailbewertung je Kriterium erfolgt in Prozent des Erreichungsgrades. In Österreich liegt der Benchmark des Erreichungsgrades in den einzelnen Bereichen derzeit zwischen 40 und 70 Prozent.

Die Gesamtbewertung ergab für faircheck 2018 ein Ergebnis von 500 bis 550 Punkten. Bei 400 erreichten Punkten wird ein Unternehmen bereits in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs“ aufgenommen. Von EFQM und Quality Austria werden zwischen 350 bis 400 Punkten 3 Sterne an das Unternehmen verliehen, ab 500 Punkten 5 Sterne.

(c) www.annarauchenberger.com / Anna Rauchenberger – Wien, Austria – 07.06.2018 – qualityaustria Winners Conference und Verleihung Staatspreis Unternehmensqualitaet im Studio 44. FOTO: Ehrungen Levels of Excellence: Recognised for Excellence 5 star mit Dr. Peter Winkler und Dr. Eva Kasper.

Im Jahr 2017 machte faircheck erstmals mit und lag im Ergebnis bereits bei 350 bis 400 Punkten. Mit der Punkteanzahl von 500 bis 550 Punkten und fünf Sternen waren wir dieses Jahr automatisch für den Staatspreis Unternehmensqualität qualifiziert. In den Vorrunden des Auswahlverfahrens wurden wir schließlich von einer hochkarätigen Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft als einer von dreizehn Finalisten nominiert. Wir haben bei der Winners‘ Conference in Wien die fünf Sterne überreicht bekommen. Den Staatspreis haben wir nicht gewonnen, aber wir wissen, dass wir mit dem innovativen Schadendienstleistungsunternehmen faircheck am richtigen Weg sind.

 

EFQM für den Weg zur Exzellenz

Den Vorteil des EFQM Modells sehen wir als Organisation darin, dass wir mit Hilfe des Modells rasch in der Lage sind, einen Hebel zu identifizieren und den notwendigen Prozess zu initiieren, um das Ergebnis zu verändern. Für faircheck ist das EFQM Excellence Modell eine gute Möglichkeit laufend am eigenen Unternehmen zu arbeiten und es im Idealfall zu verbessern. Das geht nur, wenn alle Mitarbeiter im Backoffice und alle Schadenregulierer bzw. Sachverständige in ganz Österreich an einem Strang ziehen. Die Mitarbeiter sind hier also die wesentlichen Grundpfeiler am Weg zur Exzellenz. Gemeinsam können wir mehr erreichen.

 

Vernetzt in die Zukunft mit Business Excellence Circle

Als sinnvolle Ergänzung am Weg zur Exzellenz konnte faircheck bei Quality Austria einen Prozess anregen. Unternehmen, die an ihrer Unternehmensqualität arbeiten möchten, sollen von einer Vernetzung mit anderen EFQM-Betrieben profitieren. Um den Austausch unter bestehenden und potenziellen Betrieben, die Business Excellence im Einsatz haben, zu gewährleisten, war es die Idee von faircheck, eine Plattform über Quality Austria zu schaffen, wo – ausgehend von der Steiermark – eine Kommunikation zwischen Betrieben und mit Assessoren stattfinden kann.

Auf Basis dieser Idee wurde der Business Excellence Circle mit seinen Circle-Meetings ins Leben gerufen. Diese Netzwerktreffen werden jeweils aus zwei Teilen entstehen. Auf der einen Seite aus einer Best-Practice-Runde, wo Praxisbeispiele vorgestellt werden und auf der anderen Seite aus einem offenen Forum, wo ein Austausch zu den Grundlagen des Business Excellence Ansatzes der EFQM zwischen Unternehmen und Assessoren passiert. Dr. Werner Schachner, Produktexperte Business Excellence/Unternehmensqualität der Quality Austria und Assessor zum Staatspreis Unternehmensqualität, über die Idee: „Die Plattform soll Motivation für einen laufenden, wechselseitigen Austausch bieten. Leider lässt sich immer noch beobachten, dass einzelne Unternehmen im Zuge des Staatspreisverfahrens ein Jahr lang motiviert mit dem Excellence Modell nach EFQM arbeiten und dann alles ad Acta legen. Ziel des Business Excellence Circles ist es, Organisationen dazu zu motivieren, kontinuierlich und langfristig am Unternehmenserfolg und der Unternehmensqualität weiterzuarbeiten“, Als Gastgeber wird das Dienstleistungsunternehmen faircheck im Herbst eine erste Veranstaltung für bereits EFQM praktizierende Betriebe, aber auch am EFQM-Prozess interessierten Betriebe im Headquarter Graz-Stattegg organisieren, zu der auch Assessoren geladen werden.

Die erste Veranstaltung ist am 4. Oktober geplant. Neben Netzwerkatmosphäre dürfen sich Teilnehmer über den einen oder anderen spannenden Impulsvortrag aus der Best-Practice-Welt im modernen faircheck-Büro – direkt am Dorfplatz von Stattegg freuen. Dr. Peter Winkler, CEO faircheck, ist überzeugt, dass diese neue Vernetzungsmöglichkeit „Betriebe motiviert, das Niveau der eigenen Unternehmensqualität sichtbar zu machen. Mit Business Excellence nach EFQM arbeiten wir bei faircheck systematisch daran, unsere Unternehmensqualität ganzheitlich zu steigern.“

Sie möchten mehr zum Business Excellence Circle Meeting am 4. Oktober erfahren? Nähere Informationen gibt es hier.

Blogartikel auf der Seite von Quality Austria nachlesen.