Was Sie schon immer über faircheck Schadenregulierer wissen wollten

Auf unserem Blog und über andere Kanäle werden wir nun regelmäßig unsere faircheck-Schadenregulierer vorstellen, damit unsere Leserinnen und Leser ein Gefühl dafür bekommen, wer die Vor-Ort-Begutachtungen bei den VersicherungsnehmerInnen durchführt. Dieses Mal stellen wir Ing. Gerd Kerschbaumer und David Steinbock vor. 

Vom Bauleiter zum faircheck Schadenregulierer
Ing. Gerd Kerschbaumer

Ing. Gerd Kerschbaumer war 25 Jahre als Bauleiter tätig und davon 15 Jahre im Tiefbau. Eines der Projekte, die ihm dabei besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Sanierung der Brücke L26 auf der Tauernautobahn bei geschwindigkeits-reduziertem, aber dennoch aufrechtem Fahrbetrieb.

15 Jahre war Ing. Gerd Kerschbaumer Bauleiter. Da erlebt man einiges: Der Tausch der Brückenlager bei der L23 auf der Tauernautobahn zählt zu einem jener Projekte, die Gerd Kerschbaumer leitend ausführen durfte. Es ist ihm ganz besonders in Erinnerung geblieben.

„Der Brückenlagertausch bei der L23 war ein sehr aufwendiges und besonders reizvolles Projekt.“

Die je 2,5 bis 4 Tonnen schwere Brückenlager mussten gewechselt werden und die Asfinag hatte sich vertraglich hohe Pönale bei einem Verzug in der Fertigstellung zusichern lassen. An dieser Baustelle wurden mehrere Monate rund um die Uhr gearbeitet. Im Ergebnis konnte Gerd Kerschbaumer die Baustelle sogar drei Wochen früher abschließen, was der Asfinag positiv in Erinnerung blieb.

Ing. Gerd Kerschbaumer ist seit 2018 für faircheck tätig und vorwiegend im Süden Österreichs im Einsatz.

Was macht für Gerd Kerschbaumer eine gute Schadenregulierung aus?

„Einerseits, wenn der Versicherungsnehmer das Gefühl hat, dass ich aufgrund meiner Kompetenz alle Fragen zufriedenstellend beantworten konnte und andererseits, wenn die Versicherung sieht, dass alle relevanten Punkte begutachtet worden sind und im Bericht vorkommen.“

Sein Motto bei der Schadenregulierung: „Einen Bericht abliefern, der keine Fragen offen lässt!“

Das zeichnet faircheck als Auftraggeber aus: 

„Als großes Unternehmen mit einem starken Netzwerk im Hintergrund bietet faircheck eine Infrastruktur, über die herkömmliche Sachverständige nicht verfügen. Als faircheck-Schadenregulierer kann ich mich voll auf die termingerechte Abwicklung der Kerntätigkeiten konzentrieren.“

In seiner Freizeit…

„spielt Sport nach wie vor eine Rolle, auch wenn ich beim Eishockey mehr Vereinstätigkeiten nachkomme und weniger häufig am Eis bin.“

Ein Schadenregulierer mit Erfahrung als Versicherungskaufmann
David Steinbock, EU-zert SV

David Steinbock ist seit 2012 für faircheck tätig und dort vor allem im Gebiet rund um Wien und Niederösterreich im Einsatz. Der gelernte Einzelhandelskaufmann wechselt relativ früh in die Versicherungsbranche und war als Versicherungskaufmann für große Versicherer in Österreich tätig. Ein Thema, das David Steinbock im Versicherungs-verkauf von Seiten der Kunden immer wieder begleitet hat, war die Frage, warum der Abschluss einer Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn macht. Der erste große Versicherungsfall mit Personenschaden blieb ihm bis heute prägend in Erinnerung. Eine Familie hatte nur ein paar Monate vor dem Unfall ihrer 7- jährigen Tochter eine Unfallversicherung mit Invaliditätsabsicherung abgeschlossen. Die Tochter war nach dem Unfall querschnittsgelähmt.

„Bei all dem, was plötzlich auf die Familie zukam, konnte wenigstens die finanzielle Last abgenommen werden, wofür die Familie sehr dankbar war.“

Der Ruf nach Veränderung führte David Steinbock von der Versicherungsbranche nicht sofort zu faircheck. Davor war er 6 Jahre als Logistiker für das Großhandelslager des Lebens-mittelkonzerns Lidl tätig und dafür verantwortlich rund 200 Filialen tagtäglich im Non-Food-Bereich zu bestücken. Nachdem die „pure Mathematik“ ihm zu langweilig wurde, begab er sich auf die Suche nach einer Tätigkeit, wo er seine Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal einsetzen konnte und bewarb sich als Schadenregulierer bei faircheck. Die fehlende Erfahrung im bautechnischen Bereich holte er durch den Besuch der Bauakademie auf.

Der EU-zertifizierte Sachverständige, David Steinbock, ist vorwiegend in Wien und in Niederösterreich für faircheck im Einsatz.

 

Was macht für David Steinbock eine gute Schadenregulierung aus?

„Fairness. Nicht nur gegenüber dem Versicherungsnehmer, sondern auch gegenüber der Versicherung. Die Objektivität ist die Notwendigkeit, um die man bei einer guten Schadenregulierung nicht herumkommt – auch wenn auf das Menschliche nicht ganz vergessen werden darf.“

Sein Motto bei der Schadenregulierung: „Was’s wiegt, das hat’s.“

Das zeichnet faircheck als Auftraggeber aus: 

„Die gesamte Back Office Arbeit fällt weg, weil faircheck sich um die Auftragsanlage und den Berichtversand kümmert und natürlich die Aufträge lukriert. Dazu kommt der gesamte EDV-Bereich, den faircheck souverän im Griff hat.“

In der Freizeit…

„laufe ich in der Woche derzeit 50 bis 60 Kilometer. Mein nächstes großes Ziel ist der Wien-Marathon nächstes Jahr im April.“

 

Die fairchecker sind dafür verantwortlich, dass wir in diesem Jahr mit 5 Sterne nach EFQM und Quality Austria ausgezeichnet wurden und in die Liste der Exzellenten Unternehmen Österreichs aufgenommen wurden. Mehr über faircheck Schadenregulierer erfahren Sie auf unserer Teamseite. 

Wenn Sie sich für die Tätigkeit als Sachverständiger bzw. faircheck Schadenregulierer in ihrer Region interessieren, dann schreiben Sie uns gerne. 

Wie man ein Exzellentes Unternehmen wird – ein Bericht aus der Praxis

Der Assessment-Prozess durch Quality Austria und EFQM war ein besonders spannender Prozess für faircheck. faircheck bietet im Kerngeschäft Dienstleistung aus der Schadenregulierung für Versicherungen in ganz Österreich an. Nach der Auszeichnung mit 3 Sternen nach EFQM im Jahr 2017 folgte die Auszeichnung mit fünf Sternen 2018 samt der Nominierung für den Staatspreis Unternehmensqualität und der Aufnahme in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs 2018“. 

2017 waren wir zwar stolz, auf Anhieb eine Auszeichnung 3 Sterne nach EFQM erlangt zu haben, ausgehend von unseren Geschäftsführern Dr. Peter und Andrea Winkler, steckten wir uns gemeinsam im Team als bald das Ziel, das EFQM-Modell weiterhin zu nutzen und uns so kontinuierlich zu verbessern.

Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck, absolvierte die Assessorenausbildung bei Quality Austria und lernte das EFQM-Modell in all seinen Facetten kennen. Im Ergebnis führte dies bereits dazu, dass bei faircheck bestehende Prozesse punktgenauer verbessert und neue Prozesse schneller implementiert werden konnten. Den Feedback-Bericht zu faircheck aus dem Vorjahr konnten wir gut verwerten und die wahrgenommenen Potenziale weiter ausschöpfen. Bei der Bewertung im Rahmen des Assessment von Quality Austria und EFQM konnte unsere Unternehmensqualität somit innerhalb eines Jahres von 3 auf 5 Sterne nach EFQM verbessert werden. Damit wurden wir in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs 2018“ aufgenommen. faircheck hat im Ergebnis nicht nur eine hohe Innovationskraft attestiert bekommen. Die Bewertung im Bereich der kundenbezogenen Ergebnisse liegt über dem Benchmark von Österreich und am Benchmark von Europa. Hohe Service- bzw. Kundenorientierung kristallisierten sich als jene Punkte heraus, die faircheck auszeichnen. Das zeigen uns die Ergebnisse des Assessments.

Stolz auf faircheck: Fünf-Sterne-Auszeichnung nach EFQM und Quality Austria.

Was ist EFQM und wie erfolgt die Beurteilung?

Zu Beginn der ersten Assessments von faircheck waren uns die Zusammenhänge und Funktionalitäten des EFQM Excellence Modells nicht ganz klar. An dieser Stelle möchten wir unser Verständnis zu Konzept, Kriterien und Prozess anhand unserer Erfahrungen weitergeben. Das EFQM Excellence Modell basiert auf ausgewählte Kriterien, die konzeptionell angewandt, eine Beurteilung der Unternehmensqualität erlauben. Quality Austria geht davon aus, dass Unternehmen, die eine hohe Unternehmensqualität attestiert bekommen, in der Lage sind, dauerhaft herausragende Leistungen zu erbringen und exzellente Ergebnisse zu erzielen. Das wollten wir für unser Unternehmen faircheck genauer wissen. Nach Erhalt bzw. Download des Fragebogens füllten wir diesen anhand der neun nach EFQM definierten Kriterien aus. Begonnen wird mit jenen Kriterien, die die Fähigkeiten der Organisation beschreiben. Das sind Führung, Strategie, Mitarbeiter, Partnerschaften & Ressourcen, Prozesse sowie Produkte & Dienstleistungen. Danach geht es daran, die erreichten Ergebnisse darzustellen. Diese lassen sich in die Bereiche Mitarbeiter, Kunden, Gesellschaft und Schlüsselergebnisse einteilen. Nach Abgabe des Fragebogens wurde ein Termin für einen Besuch vom faircheck Headquarter durch die Assessoren vereinbart.

Das eintägige Site Visit fand für faircheck Anfang des Jahres statt. Zwei Assessoren beschäftigten sich eingehend mit unserem Unternehmen, führten Interviews mit Mitarbeitern, Dienstleistern und Führungsteam. Im Anschluss gab es ein kurzes mündliches Feedback zu den zentralen Ergebnissen, die wir später schriftlich als Feedback-Report erhielten. Im Fall von faircheck wurden besonders die kundenbezogenen Ergebnisse u.a. die Prozesse zur Dienstleistungserbringung und Kundenservice, Innovationskraft und das CSR-Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“, wo Ware aus Schadenfällen nach Re- oder Upcycling erneut dem Wirtschaftskreislauf zugeführt werden, hervorgehoben. Die kundenbezogenen Ergebnisse bei faircheck liegen klar über dem Österreich-Benchmark. Die Bewertung im Feedback Report erfolgt anhand der sogenannten RADAR-Logik.

 

5 Sterne nach RADAR-Bewertungslogik

RADAR steht für Results / Approach / Deployment / Assessment and Refinement, das ist die Bewertungslogik, die jedem einzelnen Bereich der neun Fähigkeits- und Ergebnis-Kriterien des Modells zugrunde liegen soll. Im Prozess geht es immer darum Ziele festzulegen, Vorgehen zu entwickeln, systematisch umzusetzen und um die Bewertung der Ergebnisse inklusive der Verbesserung anhand von Analyse und Lernen. Die Gesamtbewertung erfolgt je Bereich quantitativ auf einer Skala von 0 bis 1000 Punkten bei einem Intervall von 50 Punkten. 1000 Punkte erhält das perfekte Unternehmen, das es in der Praxis nicht gibt. Die Detailbewertung je Kriterium erfolgt in Prozent des Erreichungsgrades. In Österreich liegt der Benchmark des Erreichungsgrades in den einzelnen Bereichen derzeit zwischen 40 und 70 Prozent.

Die Gesamtbewertung ergab für faircheck 2018 ein Ergebnis von 500 bis 550 Punkten. Bei 400 erreichten Punkten wird ein Unternehmen bereits in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs“ aufgenommen. Von EFQM und Quality Austria werden zwischen 350 bis 400 Punkten 3 Sterne an das Unternehmen verliehen, ab 500 Punkten 5 Sterne.

(c) www.annarauchenberger.com / Anna Rauchenberger – Wien, Austria – 07.06.2018 – qualityaustria Winners Conference und Verleihung Staatspreis Unternehmensqualitaet im Studio 44. FOTO: Ehrungen Levels of Excellence: Recognised for Excellence 5 star mit Dr. Peter Winkler und Dr. Eva Kasper.

Im Jahr 2017 machte faircheck erstmals mit und lag im Ergebnis bereits bei 350 bis 400 Punkten. Mit der Punkteanzahl von 500 bis 550 Punkten und fünf Sternen waren wir dieses Jahr automatisch für den Staatspreis Unternehmensqualität qualifiziert. In den Vorrunden des Auswahlverfahrens wurden wir schließlich von einer hochkarätigen Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft als einer von dreizehn Finalisten nominiert. Wir haben bei der Winners‘ Conference in Wien die fünf Sterne überreicht bekommen. Den Staatspreis haben wir nicht gewonnen, aber wir wissen, dass wir mit dem innovativen Schadendienstleistungsunternehmen faircheck am richtigen Weg sind.

 

EFQM für den Weg zur Exzellenz

Den Vorteil des EFQM Modells sehen wir als Organisation darin, dass wir mit Hilfe des Modells rasch in der Lage sind, einen Hebel zu identifizieren und den notwendigen Prozess zu initiieren, um das Ergebnis zu verändern. Für faircheck ist das EFQM Excellence Modell eine gute Möglichkeit laufend am eigenen Unternehmen zu arbeiten und es im Idealfall zu verbessern. Das geht nur, wenn alle Mitarbeiter im Backoffice und alle Schadenregulierer bzw. Sachverständige in ganz Österreich an einem Strang ziehen. Die Mitarbeiter sind hier also die wesentlichen Grundpfeiler am Weg zur Exzellenz. Gemeinsam können wir mehr erreichen.

 

Vernetzt in die Zukunft mit Business Excellence Circle

Als sinnvolle Ergänzung am Weg zur Exzellenz konnte faircheck bei Quality Austria einen Prozess anregen. Unternehmen, die an ihrer Unternehmensqualität arbeiten möchten, sollen von einer Vernetzung mit anderen EFQM-Betrieben profitieren. Um den Austausch unter bestehenden und potenziellen Betrieben, die Business Excellence im Einsatz haben, zu gewährleisten, war es die Idee von faircheck, eine Plattform über Quality Austria zu schaffen, wo – ausgehend von der Steiermark – eine Kommunikation zwischen Betrieben und mit Assessoren stattfinden kann.

Auf Basis dieser Idee wurde der Business Excellence Circle mit seinen Circle-Meetings ins Leben gerufen. Diese Netzwerktreffen werden jeweils aus zwei Teilen entstehen. Auf der einen Seite aus einer Best-Practice-Runde, wo Praxisbeispiele vorgestellt werden und auf der anderen Seite aus einem offenen Forum, wo ein Austausch zu den Grundlagen des Business Excellence Ansatzes der EFQM zwischen Unternehmen und Assessoren passiert. Dr. Werner Schachner, Produktexperte Business Excellence/Unternehmensqualität der Quality Austria und Assessor zum Staatspreis Unternehmensqualität, über die Idee: „Die Plattform soll Motivation für einen laufenden, wechselseitigen Austausch bieten. Leider lässt sich immer noch beobachten, dass einzelne Unternehmen im Zuge des Staatspreisverfahrens ein Jahr lang motiviert mit dem Excellence Modell nach EFQM arbeiten und dann alles ad Acta legen. Ziel des Business Excellence Circles ist es, Organisationen dazu zu motivieren, kontinuierlich und langfristig am Unternehmenserfolg und der Unternehmensqualität weiterzuarbeiten“, Als Gastgeber wird das Dienstleistungsunternehmen faircheck im Herbst eine erste Veranstaltung für bereits EFQM praktizierende Betriebe, aber auch am EFQM-Prozess interessierten Betriebe im Headquarter Graz-Stattegg organisieren, zu der auch Assessoren geladen werden.

Die erste Veranstaltung ist am 4. Oktober geplant. Neben Netzwerkatmosphäre dürfen sich Teilnehmer über den einen oder anderen spannenden Impulsvortrag aus der Best-Practice-Welt im modernen faircheck-Büro – direkt am Dorfplatz von Stattegg freuen. Dr. Peter Winkler, CEO faircheck, ist überzeugt, dass diese neue Vernetzungsmöglichkeit „Betriebe motiviert, das Niveau der eigenen Unternehmensqualität sichtbar zu machen. Mit Business Excellence nach EFQM arbeiten wir bei faircheck systematisch daran, unsere Unternehmensqualität ganzheitlich zu steigern.“

Sie möchten mehr zum Business Excellence Circle Meeting am 4. Oktober erfahren? Nähere Informationen gibt es hier.

Blogartikel auf der Seite von Quality Austria nachlesen. 

Was sagen die fairchecker zu ihrem Fünf-Sterne-Unternehmen?

Von Quality Austria in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs 2018“ aufgenommen und nach EFQM mit fünf von fünf Sternen ausgezeichnet. Die Auszeichnungen machen die fairchecker stolz auf den innovativen Schadendienstleister und Bewertungsexperten für Immobilien. Erreichbar ist ein solches Ziel allerdings nur mit den engagierten und motivierten faircheckern in ganz Österreich – egal ob als Schadenregulierer unterwegs oder als Backoffice Mitarbeiter im Headquarter in Stattegg bei Graz.

 

 

Informieren Sie sich über unser Team oder über die Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten bei faircheck.

Servicestarker Schadendienstleister 2018: Aus Österreich erhalten faircheck und UBIMET die Auszeichnung

28 Dienstleister haben sich im bewährten Service-Rating aus dem deutschsprachigen Raum besonders hervorgetan und die Auszeichnung „servicestarker Schadendienstleister 2018“ erhalten.

Die deutsche ServiceValue GmbH und Branchenexperte hnw consulting führten dieses Jahr zum sechsten Mal das Service-Rating für Schadendienstleister durch. Erstmal konnten sich österreichische Schadendienstleister bewerben. Aus Österreich erhielten faircheck und der globale Wetterdienst UBIMET die Auszeichnung.

Österreichische Dienstleister erstmals dabei

„In diesem Jahr haben wir das Rating auch für Schadendienstleister aus Österreich ermöglicht “, kommentiert Dr. Claus Dethloff, Geschäftsführer der ServiceValue GmbH, und ergänzt „mit faircheck und UBIMET konnten sich gleich zwei Kandidaten erfolgreich platzieren.“

Im Zentrum der Bewertung stand die Beurteilung der Professionalität der Dienstleistung im Vergleich zum Mitbewerb. Dafür wurden mittels Fragebogen die jeweiligen Kunden- und Auftragsprozess und daraus generierte Mehrwerte für die Versicherer beurteilt. Begleitet wurde das Rating von einem Branchen-Beirat. Schadenverantwortliche Führungskräfte namhafter Versicherer konnten die Beurteilung unterstützen.

Oliver FInk, COO faircheck, durfte die Auszeichnung in Düsseldorf entgegen nehmen. Mit am Bild Herr Dr. Claus Dethloff, ServiceValue GmbH, und Herr Jürgen Wulf, hnw consulting GmbH; Fotocredit: ServiceValue GmbH

Eine weitere Auszeichnung für faircheck

faircheck durfte sich in letzter Zeit über mehrere Auszeichnungen freuen. Von EFQM und Quality Austria erhielt faircheck unlängst fünf Sterne verliehen – die höchstmögliche Auszeichnung für die Unternehmensgüte nach EFQM. Eine hochkarätig besetzte Jury nominierte faircheck anschließend, gemeinsam mit 13 weiteren exzellenten Unternehmen, zum Staatspreis Unternehmensqualität. Das Ziel von faircheck und dem vierköpfigen Führungsteam rund um das Gründer- und Geschäftsführerehepaar Peter und Andrea Winkler ist, das hohe Niveau zu halten und kontinuierlich weiter auszubauen.

Link zur offiziellen Presseaussendung von ServiceValue. 

Wildwasser-Action bei der KONfairENZ 2018

Alle Jahre wieder kommen fairchecker aus ganz Österreich zusammen, um bei der KONfairENZ gemeinsam einen Statuscheck zu machen und einen Blick in die geplante faircheck-Zukunft zu werfen. Dieses Jahr gab es außerdem die Möglichkeit zum Sprung ins kalte Wasser.

Was tut sich vor allem im Geschäftsfeld der mobilen Schadenregulierung? Wie hat sich das Jahr entwickelt? Welche Weiterentwicklungen und Innovationen gibt es? Welche Produkte und Leistungen sind neu bei faircheck? Welche Ausbildungen und Zertifizierungen wurden gemacht und welche Weiterbildungen über den faircheck Campus werden im Laufe des Jahres noch angeboten?

In der Villa Sonnwend werden aktuelle faircheck-Neuigkeiten ausgetauscht und Zukunftspläne geschmiedet.

Was tut sich im Bereich Corporate Social Responsibility? Wie sieht das Zukunftsbild für faircheck aus?

Nach dem Workshop am Vormittag steht ein spannendes Teamevent am Programm. Eine Rafting-Tour führt durch das gemäßigte Wildwasser der Steyr. Start ist beim beim Kraftwerk Agonitz, wenige Kilometer außerhalb von Molln. Dort werden die Boote ins Wasser gelassen. Zwei erfahrene Rafting Guides stehen den faircheckern zur Seite

Team faircheck bereit für das Wildwasser der Steyr.

und erklären die gängigen Kommandos und notwendigen Schwimmstile für das Wildwasser. 12 Kilometer wird in vier Booten einmal mehr und einmal weniger gepaddelt. Obwohl auf der Steyr beim Wildwasser nur der zweite von sechs Schwierigkeitsgraden erreicht wird, sind die richtigen Manöver keineswegs unbedeutend – gerade, wenn man als fairchecker einem anderen Boot in die Quere kommt bzw. kommen möchte. Es geht über Stromschnellen, Schotterbänke und vorbei an Naturphänomenen.

Die Tiefe des Wassers wechselt ständig. 30 Zentimeter Tiefe bis zu vier Meter wechseln in unregelmäßigen, aber naturgemäßen Rhythmen. Links und rechts der Schlucht blitzt das Konglomeratsgestein hervor.

Die Steyr und faircheck

Einen Zwischenstopp wird beim Naturphänomen „die rinnende Mauer“ eingelegt. Aus der rinnenden Mauer tritt aus bis zu sieben Metern Höhe unentwegt gestautes Hang- und Grundwasser aus.

Das Naturphänomen die rinnende Mauer: Aus porösem Konglomeratgestein tritt Wasser bis zu sieben Meter über Flussniveau in Form von Sprühregen aus.

Ein fantastisches Naturschauspiel. Wer Lust hatte, konnte nun die Gelegenheit nutzen, um von den bis zu 7 Metern hervorstehenden Klippen zu springen. Einige fairchecker machen den Sprung ins trotz Neoprenanzug 10 Grad kühle Nass der Steyr. Alle anderen hatten immerhin noch die Chance, beim nachfolgenden Stopp ein paar Meter in der Steyr zu schwimmen und so die natürliche Kraft des Flusses hautnah zu spüren.

Ein Versuch das Boot des anderen Teams unsicher zu machen.

Nach zweieinhalb Stunden Steyr-Erlebnis geht es zurück zur Villa Sonnwend, wo der Chef des Hauses bereits einen Grillabend für die fairchecker vorbereitet hat. faircheck-CEO Peter Winkler und Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck, treffen erst spätabends in Windischgarsten ein. Der Grund für den späten Nachzug ist neben einer besonderen Auszeichnung, die Nominierung von faircheck für einen Preis.

Stolz auf faircheck und perfekte Fotokulisse im Nationalpark Kalkalpen: Fünf-Sterne-Auszeichnung nach EFQM und Quality Austria wurde zeitgleich verliehen.

Von Quality Austria und EFQM wurde faircheck dieses Jahr als Fünf-Stern-Unternehmen kategorisiert. Schließlich hat eine hochkarätige Jury das Unternehmen faircheck als Finalist für den Staatspreis Unternehmensqualität nominiert. Die Winners‘ Conference, das dazugehörige Event in Wien, fand zeitgleich mit dem ersten Tag der KONfairENZ statt.

KONfairENZ 2018 – Ereignisreiche Sonnentage in Oberösterreich

Abschluss der beiden KONfairENZ-Tage bildet das gemeinsame Mittagessen in der Villa Sonnwend am Freitag.

Nach einem ereignisreichen Donnerstag folgt am Freitagvormittag ein Workshop zur DSGVO mit Eva Kasper. Davor ein Exkurs zum Thema Steuern und Sozialversicherung mit Steuerberater Mag. Andreas Wallner. Wichtige Themen für alle Schadenregulierer bzw. Sachverständige von faircheck, denn eine selbstständige Tätigkeit erfordert das Nachkommen der Abgabepflichten und erweiterte Datenschutzmaßnahmen. Ein gemütliches Mittagessen, inmitten der Kulisse des Nationalparks Kalkalpen, bildet den Ausklang. Nach dem Mittagessen reisen die fairchecker in ihr jeweiliges Bundesland zurück. Ein persönliches Wiedersehen in einer großen faircheck-Runde wird es erst im Rahmen der Weihnachtsfeier in Graz-Stattegg wieder geben.

 

fairchecker segeln gemeinsam durch die Adria

Rund um das erste Maiwochenende traf sich eine Crew von faircheckern am Hafen von Split, um gemeinsam ein paar Tage quer durch die Adria zu segeln.

Am Programm stand unter anderem ein Ausflug in Omis am Fluss Cetina und der Naturpark Krka. Gesegelt wurde mit einmal mehr und einmal weniger Wind und ganz ohne Regen bis nach Makarska. Ein durch und durch schöner Segeltörn, bei dem die faircheck-Crew auch abseits des Tagesgeschäfts zeigte, wie gut Teamarbeit funktionieren kann. Nun starten wir voll motiviert in die intensivste Zeit des Jahres!

 

 

Mehr über das faircheck-Team und die Einstiegsmöglichkeiten erfahren. 

Exzellentes Unternehmen Österreichs 2018: Fünf Sterne für faircheck & Finalist Staatspreis

faircheck stellte sich einem umfassenden Assessment nach dem international bewährten EFQM Excellence Modell durch Quality Austria. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

faircheck wurde in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs 2018“ aufgenommen. Nach dem EFQM Excellence Modell bedeutet das fünf Sterne, die faircheck aufgrund der anerkannten Unternehmensqualität führen darf. faircheck ist nun automatisch für den Staatspreis Unternehmensqualität qualifiziert. Mitte Mai wurde faircheck außerdem als Finalist für den Staatspreis Unternehmensqualität auserkoren. Das Event findet Anfang Juni in Wien statt. Bitte Daumen drücken. 

„Für uns ist es wichtig, immer wieder neue Herausforderungen zu suchen, um unser Unternehmen kontinuierlich zu verbessern. Wir freuen uns sehr über das Ergebnis des Assessments“, resümiert Dr. Peter Winkler, CEO faircheck, den Weg zur Fünf-Sterne-Bewertung und zur Listung als „Exzellentes Unternehmen Österreichs 2018“. Die faircheck Schadenservice GmbH hat sich Ende 2017 zum zweiten Mal für den Staatspreis Unternehmensqualität beworben. Das zweistufige Bewerbungsverfahren umfasst eine Selbstbeschreibung der Organisation und ein Assessment durch Assessoren der Quality Austria im Unternehmen vor Ort.  Das Assessorenteam bewertet auf Basis des EFQM Excellence Modells die Stärken und Verbesserungspotenziale im Unternehmen. Für die Bewertung wurden international anerkannte Methoden und Werkzeuge verwendet und die Güte der Unternehmensqualität ermittelt. Im Vorjahr erzielte faircheck drei Sterne nach dem EFQM-Modell. „Im EFQM-Modell geht es weniger um Kennzahlen als um die Prozesse im Unternehmen, die letztendlich für Innovationen sorgen. Wir freuen uns sehr, dass wir uns von drei Sternen auf fünf Sterne verbessern konnten“, so Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck.

Ohne Fleiß kein Preis

Im Fokus des Assessments stehen Mitarbeiter, Prozesse, Produkte & Dienstleistungen sowie Partnerschaften, die Unternehmensstrategie, das Thema Führung und der Status und die Entwicklung der Schlüsselergebnisse des Unternehmens. faircheck erzielte die international anerkannte Auszeichnung „EFQM – Recognised for Excellence 5 Star“. Zudem wurde faircheck in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs 2018“ aufgenommen und ist als Finalist für den Staatspreis Unternehmensqualität auserkoren. Peter Winkler, CEO faircheck über die Vorteile das eigene Unternehmen einem Assessment durch Quality Austria zu unterziehen: „Aufgrund des Ergebnisses im Vorjahr konnten wir für die diesjährige Bewerbung zielgenauer arbeiten. In jedem Fall ist einiges zu tun, um ein solches Assessment zu bewältigen. Für jedes Unternehmen ist es wichtig, zu wissen, wo es steht. Quality Austria wendet ein System an, das hilft, sich auf die Schwächen zu konzentrieren und die Unternehmensprozesse kontinuierlich zu verbessern.“

Link zur offiziellen Presseaussendung

Erwähnung in den sozialen Netzen:

Berichterstattung im risControl online.

Berichterstattung in der Steirischen Wirtschaft.

Berichterstattung in der Printausgabe von risControl. 

Berichterstattung in der Woche. 

Berichterstattung Vorarlberg online. 

Vom Sachverständigen zum Schadenregulierer – ein Berufsbild mit WOW-Effekt

Was macht das Berufsbild des Schadenregulierers so besonders? Warum erfüllen nur wenige die Voraussetzungen? fairchecker Robert Hirschler durfte im Rahmen eines Ausbildungs-Projekts von faircheck erste Eindrücke zum typischen Tätigkeitsfeld eines Schadenregulierers sammeln. Im Interview erzählt er mehr. 

 

Du arbeitest im Backoffice von faircheck, bist mit dem Bereich der Versicherungstechnik bereits gut bewandert und startest gerade nebenher, in einem Ausbildungsprojekt von faircheck, mit der Ausbildung zum Schadenregulierer. Erzähl uns ein bisschen über deine Erfahrungen der letzten Wochen.

Ich habe die Chance erhalten, mir, mittels eines sehr intensiven Ausbildungsprogrammes, in kurzer Zeit viel Wissen und Arbeitstechniken der Schadenregulierer anzueignen. Ziel ist es, so gut wie möglich auf die Tätigkeit vorbereitet zu werden. In den letzten Wochen durfte ich einige unserer Schadenregulierer bei Besichtigungen begleiten und konnte mir anhand von diversen spannenden Fällen ein genaueres Bild von der Arbeit des Schadenregulierers machen.

Was ist das Ziel deiner Ausbildung?

Ich bin jetzt im Backoffice für die Qualitätsicherung der Berichte und Gutachten zuständig, kenne also auch die Seite der Interpretation von fremden Berichten. Ich soll in Zukunft im Unternehmen beides können: Schäden besichtigen, aber auch Berichte der KollegInnen fertigstellen und verrechnen. So kenne ich beide Seiten und das ist das Neue und Spannende daran!

Wie sieht dein Bild vom Schadenregulierer im Moment aus?

Ich bin nach wie vor total begeistert! An der Ausbildung gefällt mir besonders die Vielfältigkeit des Berufsbildes. Es werden so ziemlich alle wesentlichen Bereiche aus der Schadenregulierung abgedeckt, unter anderem die Schadenbesichtigung vor Ort, Berichtserstellung, Kalkulation/Rechnungsprüfung oder die Theorie der Versicherungstechnik.

Du warst österreichweit mit Schadenregulierern unterwegs. Was hat dich besonders beeindruckt?

Sehr beeindruckt hat mich das enorme Wissen unserer Schadenregulierer, insbesondere in Hinblick auf Sanierungs- bzw. Reparaturmöglichkeiten. Diesbezügliche Kundenanfragen bei Besichtigungen konnten stets mit bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden. Außerdem hat mir auch der besonders freundliche und professionelle Umgang mit den beteiligten Personen gefallen.

Was zeichnet deiner Meinung nach einen guten Schadenregulierer aus?

Einen guten Schadenregulierer zeichnet aus, dass die gewonnenen Eindrücke einer Schadenbesichtigung im Bericht auf den Punkt gebracht werden. Das soll dem Schadenreferenten der Versicherung ermöglichen, das Wesentliche mit einem Blick zu erfassen. So kann der Referent eine rasche Entscheidung treffen. Außerdem sollte der Schadenregulierer neben bau- und versicherungstechnischen Sachkenntnissen auch ein gewisses Feingefühl im Umgang mit den geschädigten bzw. betroffenen Personen mitbringen.

Gibt es aus deiner Sicht Vorteile, wenn man als Sachverständiger im Bereich Bautechnik über Wissen im Bereich Versicherungstechnik verfügt und für faircheck als Schadenregulierer tätig ist?

Auf jeden Fall. Man ist Teil eines erfolgreichen Familienunternehmens mit großem Zusammenhalt, kann die Tätigkeit sowohl Voll- als auch Teilzeit auf Selbstständigkeitsbasis ausüben und bekommt stets Rückhalt von einem qualifizierten Backoffice-Team 😊 und wird mit innovativen Softwaretools ausgestattet, was dazu führt, dass Aufträge schneller und besser erledigt werden können.

Wann wirst du deinen ersten Schaden regulieren?

Geplant ist April dieses Jahres. Ich hoffe bis dahin noch einige spannende Fälle mitbesichtigen zu können und freue mich schon auf meinen ersten Fall bzw. Auftrag.

Übrigens
faircheck vergrößert in Österreich, der Schweiz und Südtirol laufend das Kompetenznetzwerk an Sachverständigen, die als Schadenregulierer für faircheck tätig werden möchten.

Mehr zur Bewerbungsmöglichkeit als Schadenregulierer erfahren.

Team faircheck aus ganz Österreich

Neue Visitenkarten gedruckt – Wie sich neben einer anspruchsvollen Arbeit ein Masterstudium absolvieren lässt

Keine übliche Montagsbesprechung bei faircheck in Graz-Stattegg. Beim Eintritt in den Besprechungsraum erwarten uns heute mit Prosecco gefüllte Gläser, ein Arrangement an unterschiedlich belegten Brötchen, gerade eben aus der Bäckerei angeliefert, und ein strahlendes Gesicht von Oliver Fink – unserem Chief Operating Officer, zu Deutsch der Leiter des Tagesgeschäfts bei faircheck. Mit einem „Nun ist es offiziell“, verkündet Oliver Fink den erfolgreichen Abschluss seines Studiums.

Etwas mehr als zwei Jahre ist es her. Damals hatte Oliver sich mit der zugesicherten finanziellen und arbeitszeitflexiblen Unterstützung der beiden faircheck-Geschäftsführer Andrea und Peter Winkler dazu entschlossen, berufsbegleitend an der Donauuniversität für einen Master in Management und IT zu inskribieren. Mit einem Titel mehr und einer Auszeichnung in der Tasche konnte dieser Meilenstein zwei Jahre später erfolgreich gesetzt werden. Im Interview erzählt Oliver Fink über seine Studienzeit, das Streben nach Weiterbildung und gibt Tipps für all jene, die auch mit dem Gedanken spielen sich berufsbegleitend weiterzubilden.

Wie lautet dein Resümee zum Abschluss des Studiums?

Ein berufsbegleitendes Studium ist natürlich zeitlich eine zusätzliche Belastung, allerdings wird man entschädigt und profitiert, indem man völlig neue Sichtweisen auf verschiedene Themen einnimmt. Außerdem knüpft man ein neues Netzwerk mit interessanten Leuten.

Bitte erzähle uns ein wenig über deine Motivation beim Start des Masterprogramms.

Ich bin generell der Meinung, dass ständige Weiterbildung fast ein Garant für ein erfülltes Berufsleben ist. Ein Verantwortlicher der Donau Uni Krems sagte mir kürzlich, dass Inhalte und Konzepte, Technologie und Digitalisierung betreffend, spätestens alle zwei Jahre überarbeitet werden müssen, um am Puls der Zeit zu bleiben. Die Wissensaneignung ist von daher eine ständige Holschuld. Das Konzept „Bildungsabschluss mit 20 bzw. bis Mitte 20“ kann heute also nicht mehr funktionieren.

CEO Dr. Peter Winkler mit den neuen Visitenkarten für Oliver Fink, MSc.

Wie wichtig ist die Unterstützung des Arbeitgebers, um ein solches Vorhaben zu realisieren?

Es ist aus verschiedenen Gründen ratsam, ein Commitment zu schaffen. In meinem Fall möchte ich sagen, dass das Projekt ohne Unterstützung gar nicht möglich gewesen wäre – da spreche ich von regelmäßigen Abwesenheiten, um die Präsenzzeiten an der Uni zu absolvieren bis hin zur zeitlichen Entlastung in lernintensiven Zeiten.

Ein Hobby von dir ist der Sport. Blieb in den letzten beiden Jahren Zeit für Lauftraining & Co?

Hin und wieder diente das Studium als hervorragende Ausrede, um das eine oder andere Training zu spritzen (lacht). Natürlich bleibt die Freizeitgestaltung – und damit auch der Sport – etwas auf der Strecke, aber ich finde, eine gewisse Zeit sollte man sich dafür nehmen, weil es ja auch eine Energiequelle ist.

Welchen Rat kannst du all jenen geben, die ein Studium berufsbegleitend absolvieren möchten?

Die zur Verfügung stehende Zeit ist begrenzt, damit ist klar, dass für einen gewissen Zeitraum gewissen Tätigkeiten und Verpflichtungen nur eingeschränkt nachgekommen werden kann. Man sollte das nicht nur mit dem Arbeitgeber klären, sondern sich auch im privaten Umfeld den Rückhalt sichern.

Was wirst du jetzt mit der neu gewonnenen Freizeit anstellen? Gibt es schon neue Projekte in der Pipeline?

Abgesehen von einem bereits laufenden Wohnungsprojekt, war der Deal mit meiner Frau, dass sie in den nächsten Monaten über meine Freizeit bestimmen darf ;-).

 

Wissenswertes zu Einstieg und Karriere bei faircheck finden Sie hier.

 

Schadenregulierer als Herausforderer bei Quizmaster

Bernhard Schager und Kurt Kraxner sind seit über 10 Jahren bei faircheck als Schadenregulierer tätig. Im Interview erzählen sie über ihren Auftritt als Herausforderer bei Servus TV Quizmaster im Mai bzw. September 2017 und warum das angeeignete Wissen aus dem Beruf des Schadenregulierers bei Quizshows von Vorteil sein kann.

Als Schadenregulierer seid ihr zur Begutachtung nach einem Schadenereignis vor Ort und stellt all jene Fragen, die erforderlich sind, um den Sachverhalt zu beurteilen. Dieses Mal war es umgekehrt und ihr habt die Fragen bekommen. Konntet ihr euer Wissen in Bares umsetzen?

Bernhard Schager: Bei der Show selbst geht es nicht nur darum viel zu wissen, sondern auch schnell beim Drücken zu sein. Bei vier Antwortmöglichkeiten hast du mit einem Zufallstreffer ansonsten nur eine fünfundzwanzigprozentige Chance. Ich bin zwar nicht Quizmaster geworden, aber es war eine Erfahrung.

Kurt Kraxner: Für mich war es eine tolle Erfahrung. Ich durfte als Herausforderer gegen den Quizmaster antreten. Quizmaster Dagmar war sehr schnell. Sie verteidigte nach mir noch drei weitere Wochen ihren Titel. Insgesamt hat sie über € 50.000 erspielt. Wenn du jemanden überholen willst, der so schnell ist, kann es sein, dass du dich verdrückst, weil du den Fragesatz nicht ganz richtig fertiglesen kannst. Die Lesegeschwindigkeit entscheidet letztendlich.

Wie kann man eigentlich bei Quizmaster mitmachen bzw. wie seid ihr dazu gekommen?

Bernhard Schager: Meine Frau hat mich angemeldet. Sie meinte, dass ich eh so siebenschlau bin und immer alles besser weiß, dann solle ich mich mal austoben und mein Wissen in bare Münze umsetzen. Ich bin ja zum Glück kein ängstlicher Typ und ich werde von Kamera & Co nicht so schnell eingeschüchtert.

Kurt Kraxner: Ich bin ja ein alter Quizfan. Schon als Jugendlicher war eines meiner Lieblingsspiele Trivial Pursuit. Bei Quizmaster habe ich anfangs zugeschaut. Später habe ich online mitgespielt und bin draufgekommen, dass ich ja gar nicht so schlecht bin. Daraufhin habe ich mich einfach so – aus einer Laune heraus – beworben. Ungefähr eine Woche nach meiner Bewerbung bekam ich eine Zuschrift mit der Info, ich solle mich nun online bewerben. Danach habe ich lange nichts gehört, bis plötzlich ein Anruf kam – da war ich gerade bei einer Besichtigung – ob ich „nächsten Freitag“ dabei bin. Natürlich hab’ ich zugesagt.

Hat euch euer berufliches Wissen aus der Schadenregulierung bei der Quizshow geholfen?

Bernhard Schager: Als Schadenregulierer bringst du schon ein breit gefächertes Wissen mit. Ich bin jetzt 10 Jahre in diesem Beruf. Da gibt es nicht mehr viel, was ich nicht gesehen hab. Nicht nur Bautechnik und naturwissenschaftliche Themen spielen hinein, sondern auch viel Allgemeinwissen aus anderen Bereichen, beispielsweise jenes Wissen, das für die Bewertung von Antiquitäten und Schmuck erforderlich ist.

Kurt Kraxner: Ein gewisses Allgemeinwissen sollte man auf jeden Fall mitbringen und das hilft mir auch bei meinem Beruf als Schadenregulierer. Schon als Kind habe ich viel gelesen und keine Sparte ausgelassen, daher konnte ich ein breites Allgemeinwissen aufbauen. Als Schadenregulierer siehst du dann irrsinnig viele Sachen und lernst neue Ausdrücke kennen.

Die erste Quizshow im TV liegt hinter euch. Seid ihr auf den Geschmack gekommen? 

Bernhard Schager: Es war mal etwas Anderes. Es ist interessant, wenn man sieht, was hinter der Kamera passiert bzw. wie eine solche Show gemacht wird. Nach einer kurzen Einschulung bekommst du ein Mikrofon umgehängt und es geht schon los. Beim Quizmaster selbst kannst du nur einmal teilnehmen. Aber grundsätzlich gilt: „Sag niemals nie!“

Kurt Kraxner: Ich denke schon. Vor der Show dachte ich ja, dass ich vor Ort unglaublich nervös sein werde, aber das war überhaupt nicht der Fall. Bei der Aufnahme war ich locker bis zum Schluss. Die Kameras haben mich nicht eingeschüchtert. In der Maske waren alle überrascht, dass ich überhaupt nicht geschwitzt habe. Mein nächstes Ziel heißt: „Die Millionenshow“.

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