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Die Anwendungen von faircheck im Überblick – Teil 2: Das Ablösetool

2020 wurde die digitale Ablöse in die Applikationen von faircheck implementiert. So kann der Schadenexperte mit dem Versicherungsnehmer vor Ort oder im Nachgang eine Ablöse vereinbaren.

Die digitale Ablöse funktioniert vor Ort und im Nachgang

Das Tool kann jetzt einerseits vor Ort eingesetzt werden, aber auch im Nachgang. Der Schadenexperte ist beispielsweise vor Ort und hat über die fairApp die Kalkulation gemacht gemeinsam mit dem Kunden besprochen, was ungefähr die Schadenhöhe sein wird und einen Ablösebetrag vorgeschlagen, der einen fairen Betrag darstellt und eine faire sowie fallabschließende Erledigung ermöglicht. Er kann dem Versicherungsnehmer oder Anspruchsteller die Details der Kalkulation zeigen und erklären. Danach wird dem Kunden entweder das Tablet in die Hand gegeben und in einem eigenen Feld wird eine Unterschrift geleistet und die Ablöse kann sofort abgeschlossen werden. Im Nachgang bestätigt der Versicherungsnehmer per Mausklick die Ablöse. Ziel ist es mit einem fairen Betrag eine rasche und fallabschließende Erledigung des Schadenfalls zu ermöglichen.

Einen Überblick die Anwendungen von faircheck finden Sie unter https://www.faircheck.at/standards/.

 

Unwetter 2020: Es regnet Aufträge

2015 führte ein Hagelereignis in Steiermark und Kärnten zu einem Sommer ohne Sommerurlaub. Dieses Jahr sind es in der Steiermark und Kärnten vermehrt die Überschwemmungen. Schadenexperten, die dort im Einsatz sind, arbeiten derzeit oft an 7 Tagen die Woche. Der Corona Lockdown führte zwar kurzzeitig zu weniger Aufträgen. Mit den Sommermonaten ist das allerdings längst wieder wettgemacht, berichtet ein Sachverständiger aus der Steiermark. Der EU-zertifizierte Sachverständige Gerd Kerschbaumer ist als faircheck Schadenexperte in Kärnten im Einsatz und erzählt über die intensive Zeit des Sommers 2020.

„Zur Zeit passiert die Arbeit ständig am Limit“, erzählt Gerd Kerschbaumer, faircheck Schadenexperte in Kärnten. Während des Corona Lockdown gab es für Gerd keine Verschnaufpause: „Was gegangen ist, habe ich mit VEX Videobegutachtung gemacht. Das hat gut funktioniert.“ Kurz danach ging es bereits mit den Unwetterschäden in den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg los. Gerd Kerschbaumer erklärte sich bereit, in diesen Gebieten auszuhelfen, und war fortan immer wieder in anderen Bundesländern unterwegs. Im August kam es in Kärnten zu zahlreichen Schadenfällen. Gerd Kerschbaumer über die Organisation der intensiven Tage: „Besichtigungen sind bei mir am Tag zwischen 8 und 10 möglich. Beim Verfassen der Gutachten sieht es anders aus. Gutachten schreibe ich am Tag zwischen 3 und 5. Da dürfen aber keine komplexen Fälle oder umfassende Kostenvoranschlagsprüfung dabei sein.“

Kundenfeedback als Motor

Ein klassisches Kundenfeedback auf Papier: Gerd Kerschbaumer erhält on- und offline die meisten Kundenfeedbacks aller Schadenexperten.

Die Durchführung der Besichtigungen und die Beratung des Versicherungsnehmers vor Ort sind Tätigkeiten, die Gerd Kerschbaumer besonders souverän meistert, wie die laufenden Kundenfeedbacks bezeugen.

Herr Ing. Gerd Kerschbaumer hat den Sachverhalt absolut professionell bearbeitet und wie vereinbart termingerecht vor Ort begutachtet.
Wir sind vorerst absolut zufrieden.

Versicherungsnehmer nach einem Leitungswasserschaden

Von allen Schadenexperten, die in ganz Österreich für faircheck tätig sind, erhält Gerd Kerschbaumer die meisten Feedbacks. „Ich kann sagen, dass ich mir für die Besichtigung von jeden Schadenfall ausreichend Zeit nehme. Mir ist es wichtig, dass ich seriös und fachlich kompetent berate und informiere.“ Nur in wenigen Fällen schafft Gerd Kerschbaumer keine zufriedenstellende Lösung: „Zu Beginn der Unwettersaison hatte ich einen außerordentlichen Schadenfall zu besichtigen. Die Schadensumme belief sich auf € 60.000. Ich telefonierte mit dem Schadenreferenten, um über die Komplexität zu sprechen. Der meinte gleich, dieser sei schnell erledigt, denn der Versicherungsnehmer sei bei Katastrophen nur mit € 7.500 bei Gebäuden und € 7.500 bei Inventar versichert. Da kannst du noch so gut beraten und besichtigen. Das hilft alles nicht und es geht dir nahe, auch wenn du nichts dafür kannst.“

Versicherung mit Katastrophenschutz

Das in den nächsten Jahren die Schäden aus Unwetter zunehmen werden, ist der EU-zertifzierte Sachverständige überzeugt. „In Kärnten gibt es im Raum Feldkirchen jedes Jahr viele Unwetterschäden. Das ist ein Gebiet, wo es auch zukünftig nicht abnehmen wird und andere Gebiete werden dazukommen. Ich kann nur nahelegen, sich ausreichend gegen Unwetterkatastrophenschäden zu versichern.“

Davor haben wir mit dem Schadenexperten Robert Goliasch über die Unwetter 2020 gesprochen. 

Lesen Sie mehr über die Arbeit der Schadenexperten in unserem Beitrag Schnell hilft doppelt: faircheck Schadenregulierer im Einsatz.

Erfahren Sie mehr über fairVEX: Die Videobegutachtungsapp zur Schadenbesichtigung bei faircheck.

Robert goes faircheck

Robert Hirschler und Robert Langmann sind fairchecker. Was sie unterscheidet: Ihre Persönlichkeiten, ihre Werdegänge, ihre Lebensweisen. Was sie verbindet: Schadenregulierung bei faircheck.

Robert Hirschler ist 2017 Teil des faircheck-Teams geworden und absolviert zurzeit das Kolleg für Bautechnik an der HTL Ortweinschule in Graz. Der gelernte Versicherungskaufmann brachte viel Vorerfahrung aus der Branche mit, bevor er bei faircheck im Backoffice für die ordnungsgemäße Implementierung der Auftragsdaten in das System, die Auftragsvergabe an die faircheck-Schadenexperten in ganz Österreich und für die Qualitätssicherung der Berichte und Gutachten zuständig wurde. Eine Zeit, die Robert keinesfalls missen möchte: „Die Zeit im Backoffice war superlässig. Da habe ich wirklich gelernt, auf was es bei einem versicherten Schadenfall ankommt.“ Zuvor war Robert in Wien bei einem renommierten Versicherungsmakler tätig, wo er Großkunden betreute. „Dort durfte ich bei den Schadenbesichtigungen dabei sein und da ist der Wunsch aufgekommen, mehr in diese Richtung zu gehen.“ Bei faircheck war damals die freie Stelle im Backoffice ausgeschrieben. Robert kannte Peter Winkler bereits von früher und so schickte er ihm seine Bewerbung. Der Rest ist Geschichte.

Wissen für die Praxis

In einem Pilotprojekt wurde Robert Hirschler eineinhalb Jahre später in die Welt der Schadenregulierung eingeführt, ein Berufsbild, das für ihn von da an zur Berufung wurde: „Seit ich 16 Jahre alt war und mit der Lehre angefangen habe, war ich immer nur im Büro. Jetzt bin ich dort angekommen, wo ich hinmöchte. Schadenexperte sein, das ist der Job, den möchte ich machen. Vorher habe ich nie so genau gewusst, wo ich wirklich hinmöchte.“ Die abwechslungsreiche Tätigkeit zwischen Büro und der Arbeit vor Ort bei den Versicherungsnehmern der Auftraggeber macht Robert sehr viel Freude, wobei vor Ort on- oder offline sein kann: „Entweder bin ich bei Schadenbesichtigungen direkt vor Ort oder ich begutachte den Schaden gemeinsam mit dem Versicherungsnehmer über das VEX-Portal.“ Fahrtkilometer bleiben in der Schadenregulierung nicht aus. „In der Regel besichtige ich im Gebiet der nördlichen Steiermark. Ab und zu übernehme ich aber auch Besichtigungstouren in anderen Gebieten Österreichs.“ Die Lieblingsfächer von Robert im Kolleg sind im Moment Baukonstruktionslehre und Statik. Wissen, das Robert in der Praxis gleich anwenden kann. „Das Wissen von der Schule nehme ich mit in die Praxis und die Praxiserfahrung nehme ich mit in die Schule. Die Ausbildung passt sehr gut zu meiner Tätigkeit. Manchmal denke ich mir, dass ich das alles schon viel früher hätte machen sollen.“ So viel Zeit, um über die Vergangenheit nachzudenken, bleibt Robert allerdings nicht. Wenn er eine Pause von der „Lernerei“ braucht, dann spielt er im Sommer Tennis oder macht im Winter Skitouren in seiner Heimat der Obersteiermark: „Am Turntaler Kogel habe ich beispielsweise eine lässige Strecke entdeckt. Ich bin zwei Stunden unterwegs und genieße eine lässige Aussicht auf 1.600 Meter Seehöhe.“ Als Belohnung gönnt sich der allzeit kalorienbewusste Hobbysportler nach dem Aufstieg eine Kaspressknödelsuppe und ein Bier. „Dann darf ich abfahren.“

Beruf und Familie im Einklang

Der HTL-Absolvent Robert Langmann war als Kalkulant für Großprojekte lange in Rumänien und Bulgarien beschäftigt, bevor er zurück nach Österreich kam und die Leitung der Rechnungsprüfstelle bei faircheck übernahm: „Wir kalkulierten Shoppingcenter, PV-Anlagen, Schwergewichtsstaudämme, Bürogebäude und andere Großprojekte mit Projektsummen zwischen 5 bis 25 Mio. Euro.“ Nicht alle der Projekte gingen in die Umsetzung. Viele landeten später im Aktenschrank oder Papierkorb, doch es gab auch so manches Highlight, wie der Rechnungsprüfer zu erzählen weiß: „Das größte Projekt, welches damals in die Umsetzung ging, war die FCC-City Mall der Raiffeisen in Rumänien. Das Projekt umfasste ein Volumen von 70 Mio. Euro.“ Ein Projekt, das nicht von heute auf morgen kalkuliert wird: „Die Intensivphase, wo Planänderungen und Vertragsverhandlungen an der Tagesordnung stehen, dauert ungefähr ein halbes Jahr.“ 2015 wechselte der zahlenerprobte Bautechniker und Kalkulations-Gruppenleiter aus der Weststeiermark für den Heimweg das Flugzeug gegen das Auto. Eine familiär herausfordernde Zeit ging zu Ende: „Mein Sohn war 2015 10 Jahre alt geworden und ich wollte mich verändern, um mehr bei meiner Familie zu sein und unterstützen zu können, daher suchte ich bewusst eine Anstellung, wo Homeoffice-Möglichkeit bestand.“

Google wurde befragt. faircheck war das Ergebnis. Ein Leiter für die Rechnungsprüfungsstelle wurde gesucht und mit Robert konnte diese kompetent besetzt werden. Einen Monat später unterzeichnete Robert mit Andrea und Peter Winkler den Arbeitsvertrag. Heute ist Robert selbstständiger Rechnungsprüfer und Schadenexperte, der sich ein kleines Büro nur wenige Minuten von zuhause angemietet hat. Arbeitsstart ist in der Regel um 7.30 Uhr. Davor werden die 2-jährige Tochter und, bei Bedarf, der heute 14-jährige Sohn versorgt: „Meine Frau arbeitet seit Kurzem auch wieder. Homeoffice bzw. ein Büro zuhause erfordert sehr viel Disziplin. Ich habe mir bewusst eine Büroräumlichkeit gesucht, wo ich am Vormittag alles gut abarbeiten kann und mich bei einem Freund eingemietet.“ Ein bis zweimal pro Woche besichtigt Robert unter anderem in den Gebieten rund um den Bezirk Murtal, Voitsberg, Deutschlandsberg und Stainz sowie Bad St. Leonhard Schäden vor Ort. Auch wenn es viel Arbeit gibt, bleibt Robert in der Regel cool, überlegt und effektiv: „Jammern hilft nichts und ich arbeite ja auch für mich. Das ist eine andere Motivation.“

Mehr zum Thema Schadenexperte werden erfahren.

Wie New Players und digitale Prozesse das Profil des Schadenexperten formen

Die Schadenregulierung verändert sich ebenso wie viele andere Bereiche in der Versicherungsbranche durch die Digitalisierung. In erster Linie geht es um transparente und unkomplizierte Prozesse, die den Erwartungshaltungen der Versicherungsnehmer und -nehmern entgegenkommen. Das erfordert neues bzw. ein erweitertes Knowhow von Sachverständigen in der Schadenregulierung. Das Profil des Schadenexperten ist geboren.

„Große digitale Player setzen den Maßstab für Kundenzentrierung. InsurTechs knüpfen an deren Beispiele an. Eine Situation, die etablierte Versicherer zunehmend unter Druck setzt, denn diese sind gefordert, das Kundenerlebnis im Schadenfall zu verbessern“, so Oliver Fink. Als COO verantwortet er das operative Geschäft bei faircheck. „Speziell im Schadenfall – at the Moment of Truth – kann der Versicherer seine Stärke beweisen und den Kunden an sich binden. faircheck sieht sich dabei als starker Partner. Nicht nur in der klassischen Besichtigung, sondern auch in der gemeinsamen Entwicklung digitaler, kundenorientierter Prozesse.“ Seit 2019 unterstützt faircheck unter dem Titel ‚Practice4Professionals‘ verstärkt mit seiner Branchen-Expertise und Ressourcen, um innovative Ergebnisse zu erzielen. „Digitalisierung verändert die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Auftraggebern. Um das angesprochene Kundenerlebnis zu erzeugen, ist es notwendig, Prozesse unternehmensübergreifend aufzusetzen und sich stärker als zuvor zu vernetzen“, meint Oliver Fink.

Schadenregulierung wird digitaler

Automatisierte Prozesse, wie etwa der Kundenprozess von faircheck, unterstützen die von Kunden geforderte Transparenz in der Schadenfallbearbeitung, bei gleichzeitig hoher Datensicherheit. „Die Kundinnen und Kunden unserer Auftraggeber möchten mehr und mehr in die Prozesse involviert werden, über den Status Bescheid wissen und eine gewisse Kontrollfunktion ausüben“, erklärt Oliver Fink die digitalen Weiterentwicklungen bei faircheck, die einen entscheidenden Mehrwert für Versicherungsnehmer schaffen. Um Fahrtwege und Kosten zu sparen, wird bereits seit 2014 von Schadenexperten die Videobegutachtung bei faircheck eingesetzt. Mit VEXPress wurde diese in puncto Schnelligkeit und Einfachheit weiterentwickelt. „Aufseiten der Auftraggeber konnten wir außerdem unter dem Titel ‚Claims Cost‘ im letzten Jahr ein Big-Data-Projekt starten, wo wir Datenmaterial zu Schadenfällen der letzten 10 Jahre zusammengetragen haben“, erzählt Oliver Fink über das wertvolle Management-Tool. „Auf Basis der Claims Cost Datenbank gelingt es, Schadenfälle zu plausibilisieren und zu bewerten.“

Digitalisierung verändert Skills und schafft das Job-Profil Schadenexperte

Ein dynamisches Leistungsprofil wie das von faircheck verlangt erweiterte Skills. Das Berufsbild des Schadenregulierers verändert sich zu jenem des Schadenexperten. Dem faircheck Campus kommt eine wesentliche Bedeutung beim ‚Skill Building‘ zu: „Die skizzierten Entwicklungen verlangen ein hohes Maß an Flexibilität, Lern- und Veränderungsbereitschaft aller fairchecker. Wir versuchen diese Entwicklung in erster Linie durch unseren hauseigenen faircheck Campus zu unterstützen, wo auch externe Sachverständige und Schadensachbearbeiter Zugang haben“, so Oliver Fink. Themenbereiche der Versicherungstechnik, der Bautechnik bzw. die effiziente Handhabung von digitalen Tools werden in kompakten Vortragseinheiten vermittelt, um die Teilnehmenden up to date zu halten. Zusätzlich zu Face-to-Face-Coachings und Seminaren in ganz Österreich unterstützen Webseminar und Skype-Meetings den raschen und effektiven Wissensaustausch. Oliver Fink ist überzeugt: „Alle Entwicklungen in Summe schaffen dieses spannende Job-Profil ‚Schadenexperte‘. Das zeitgemäße Profil unterstützt die Suche von Bewerberinnen und Bewerbern nach neuen Perspektiven am Arbeitsmarkt.“

 

faircheck engagiert Sachverständige als Schadenexperten

Erfahrung im Versicherungsbereich?

Knowhow in der Bautechnik?

WIR SUCHEN für den Ausbau unserer österreichweiten Dienstleistungen Sachverständige, die die Regulierung von Sach- und Haftpflichtschäden unter Anwendung von Versicherungs-Knowhow durchführen. Wenn Sie an gemeinschaftlichem Erfolg und selbständigem Arbeiten in einem expandierenden, innovativen Unternehmen interessiert sind, sollten Sie uns kontaktieren.

Ihr Aufgabengebiet als Schadenexperte (m/w) bei faircheck erstreckt sich von der Termingestaltung, der Routenplanung über die Vorbereitung von Kundenterminen bis zur Abwicklung der (Schaden-)Begutachtung unter dem Einsatz der faircheck-Softwaretools. Sie sind als Schadenregulierer selbstständig in Voll- oder Teilzeit für uns tätig und können diese sachverständige Tätigkeit auch neben einer anderen Tätigkeit ausüben. Teile der administrativen Tätigkeit wird von faircheck für Sie übernommen, damit Sie sich voll auf die Begutachtung konzentrieren können.

Ihr Profil

Sie haben Freude an der Sachverständigentätigkeit und verfügen über sehr gute IT-Anwenderkenntnisse. Unter dem Einsatz von modernen und ständig weiterentwickelten Softwaretools führen Sie Begutachtungen durch, fertigen Schadenkalkulationen an und erstellen dazugehörige Gutachten.

Fachliche Kompetenzen in den Bereichen Bautechnik bringen Sie bereits mit. Bereits erworbene Kenntnisse aus dem Bereich Versicherungstechnik sind von Vorteil. Profunde Kenntnisse über Reparaturmethoden und Handwerkerpreise setzen wir voraus. Sie agieren stets eigenverantwortlich und serviceorientiert zum Wohle aller Beteiligten.

Unser Angebot an Sie

Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem innovativen Umfeld und honorieren ziel- und ergebnisorientiertes Arbeiten nach definierten Profilen. Teile der administrativen Tätigkeiten werden von faircheck übernommen, damit Sie sich voll und ganz auf die Begutachtungen konzentrieren können. Daneben bieten wir eine umfassende Einschulung und laufende Weiterbildung samt Planung zur Erlangung weiterer Zertifizierungen über den faircheck Campus.

Der Bruttoverdienst für die ausgeschriebene Position beläuft sich bis zu monatlich € 5.500,–. In Abhängigkeit von Auslastung, Berufserfahrung und Qualifikationen ist ein höherer Umsatz meist möglich.

Hohe Innovationskraft und starke Prozesse in der Branche

Der Versicherungsbranche steht mit faircheck ein Partner im Schaden zur Verfügung. Tritt ein Schaden ein, ist die neutrale unbürokratische und rasche Schadenabwicklung das zentrale Anliegen jedes Kunden. Vor Ort schnell und nah am Schaden, dies bietet faircheck den Versicherungen österreichweit in den Sparten KFZ, Sach- und Haftpflicht aber auch Schifffahrt. Mit VEX hat faircheck zusätzlich die Möglichkeit, Videobegutachtungen durchzuführen. Mit dem 2017 eingeführten Kundenprozess bleiben Versicherung, Versicherungsnehmer und -betreuer über den Status der Schadenbesichtigung per fairApp oder Desktopversion informiert. SchadenreguliererInnen von faircheck sind Experten der Bau- und Versicherungstechnik und werden durch innovative faircheck-Tools bei der Begutachtung unterstützt.  2016, 2011 und 2010 erzielt faircheck Top-Platzierungen bei Austrias Leading Companies. 2017 wurde faircheck aufgrund der starken Prozesse und der hohen Innovationskraft von Quality Austria und EFQM auf Anhieb mit „Recognised for Excellence – 3 Stars“ ausgezeichnet. 2018 und 2019 folgte die Auszeichnung als Exzellentes Unternehmen Österreichs und mit 5 Sternen „Recognised for Excellence – 5 Stars“.

Weitere Informationen und Bewerbungsmodalitäten

Auf unserer Karriereseite finden Sie weitere Informationen rund um den Einstieg bei faircheck. Verlinken Sie sich auch via facebook, XING, linkedIn oder youtube mit faircheck. Per Link erreichen Sie aktuell die Playlist zu den faircheck-youtube-Videos „faircheckerInnen erzählen über ihre Arbeit“. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich elektronisch über unser Online-Formular!

Sie haben Fragen oder möchten in anderen Regionen Österreichs für uns tätig werden. Zögern Sie nicht und schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an Tel.: +43 316 890 6850.

GLEICH BEWERBEN

Wie das Zertifizierungsverfahren zum EU-zertifizierten Sachverständigen aufgebaut ist

Sachverständige müssen sich laufend weiterbilden, um up to date zu bleiben. faircheck Schadenexperten werden durch den faircheck Campus mit einem umfassenden Weiterbildungsprogramm für die Schadenregulierung unterstützt. EU-weite Zertifizierungen werden über die IQ-Zert in Deutschland abgewickelt. Die beiden Schadenexperten Gerd Kerschbaumer und Gernold Bergmann haben kürzlich die Prüfung zum EU-zertifizierten Sachverständigen abgelegt.

Um fachlich obenauf zu bleiben, ist Weiterbildung für faircheck Schadenexperten zur täglichen Schadenregulierung ein wichtiges Thema. Der faircheck Campus unterstützt mit vielen Schwerpunktthemen kompakt aufbereitet für Sachverständige, Schadensachbearbeiter von Versicherungen oder Experten im Bereich Schadenregulierung mit einem Jahresprogramm. Zusätzlich werden von den Schadenexperten Zertifizierungen angestrebt. Um europaweite Vergleichbarkeit sicherzustellen, gibt es seit geraumer Zeit Zertifizierungen auf EU-Niveau nach DIN EN ISO/IEC 17024 zu „Schäden an Gebäuden“. Die IQ-ZERT mit Sitz in Deutschland ist die zuständige Zertifizierungsstelle für Sachverständige bzw. Schadenexperten in diesem Bereich.

EU-Zertifizierung von faircheck Schadenexperten gewährt aktuellen Wissensstand

Aktuell haben wieder einige faircheck Schadenexperten die Prüfung für diese Zertifizierung abgelegt. Voraussetzung, um an der Prüfung teilnehmen zu können, ist die dreijährige praktische Erfahrung des Sachverständigen im Zertifizierungsbereich. Die Prüfung ist sehr umfassend und gliedert sich in einen mündlichen und einen schriftlichen Teil. Dr.-Ing. Horst Finsterer ist Geschäftsführer der IQ-ZERT und beschreibt die Entwicklung und den Prozess der Zertifizierung wie folgt: „Die IQ-ZERT bietet seit 2004 Prüfungen zum zertifizierten Sachverständigen für Bauschäden und den Teilgebieten hierzu – wie z.B. Versicherungsschäden – an. Seit 2011 finden regelmäßige Kooperationen mit unserem Partner faircheck-Österreich bei der Qualifizierung statt. Unsere Prüfung basiert auf der internationalen Norm EN ISO/IEC 17024 und bietet die qualifizierte Bestandsaufnahme, zusammengesetzt aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung sowie einer Überprüfung von Gutachten. Durch die Überwachung einer Akkreditierungsstelle bietet diese Form der Zertifizierung die Gewähr einer gleichbleibend hohen Qualität von Ausbildung und Prüfung. Durch regelmäßige Pflichtweiterbildungen gewähren die zertifizierten Sachverständigen auch nach der Prüfung immer einen aktuellen Wissensstand.“

Gerd Kerschbaumer legte die Prüfung zur EU-Zertifizierung 2019 ab.

Gerd Kerschbaumer, EU-zert. Sachverständiger und Schadenexperte bei faircheck, über die Prüfung: „Die zwei Prüfungstage bei IQ-Zert waren sehr lehrreich und aufschlussreich. Im Teilbereich zur Gutachtenerstellung ging es bei mir unter anderem um Feuchte- und Schimmelpilzschäden, die in der Praxis auch in Zukunft immer mehr Relevanz bekommen, weil Regulatoren und Öffentlichkeit darauf stärker reagieren.“

Die schriftliche Prüfung zur EU-Zertifizierung dauert ungefähr 4,5 Stunden und befasst sich mit vier Prüfungsgebieten:

– Grundlagen zu Baukonstruktion, Bauphysik und -chemie sowie Schadenserkennung

– Gutachtenerstellung, Beteiligung von Fachgutachtern

– Recht

– Abrechnung nach JVEG und HOAI

Der Abschluss bildet die mündliche Prüfung, die technische, rechtliche und fachliche Fragen umfasst. Eine Rezertifizierung ist nach 5 Jahren erforderlich. Dazwischen werden jährlich Gutachten des Sachverständigen überprüft. Zusätzlich sind 3 Tage an einschlägiger Weiterbildung pro Jahr nachzuweisen.

Gernold Bergmann ist ebenso mit 2019 nach DIN EN ISO/IEC 17024 europaweit für den SV Bau Bereich „Schäden an Gebäuden“ zertifiziert.

Gernold Bergmann, EU-zert. Sachverständiger und faircheck Schadenexperte über das Zertifizierungsverfahren: „Ich bin ja kein großer Freund von Prüfungen. Praktisch hat man mit den Teilbereichen täglich zu tun. Die Menge an Prüfungsstoff ist aber sehr umfangreich und wird an den beiden Seminartagen zur Prüfungsvorbereitung stark komprimiert. Es waren schon einige Bereiche dabei, die ich für meine Praxis mitnehmen konnte.“

 

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