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Leitungswasserschaden verhindern – mit Service punkten

Wer es schon einmal erlebt hat, der weiß ganz genau: Ein Leitungswasserschaden gehört zu jenen Schäden, die viel Zeit, Geld und Nerven rauben. Kosten und Aufwände sind allerdings „bevor es passiert“ überschaubar. Versicherungen und Versicherte nutzen immer öfter Vorschadenbegutachtungen.

Eine defekte Rohrleitung – spricht ein Leitungswasserschaden – fordert meist aufwendige Sanierungen. Decken, Wände und Böden müssen in fast allen Fällen schmutzintensiv geöffnet werden. Vom Wasser zerstörte Möbel und andere Wohnungsinhalte landen wertlos im Müll. Die Wiederherstellung der Wohnung passiert nicht von heute auf morgen, sondern kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Im schlimmsten Fall ist die Wohnung in diesem Zeitraum unbewohnbar.

Intelligente Präventionskonzepte schaffen Abhilfe. Schnelle, wirtschaftliche und saubere Lösungen stehen nicht nur bei Immobilienbesitzern, sondern auch bei deren Versicherungen hoch im Kurs. Niemand möchte gerne „im Wasser“ stehen gelassen werden.

Welche Möglichkeiten zur Vorbeugung gibt es?

Leitungswasser-Stop und Aqua-Protect-Systeme verfolgen heute bereits jene technischen Möglichkeiten, mit denen in Zukunft Leitungswasserschäden in vielen Fällen vermieden werden können. Bei Aqua-Protect-Systemen wird beispielsweise das vorhandene Wasserleitungsnetz gereinigt und anschließend mit Keramik oder Kunststoff beschichtet. So kommt Kupfer, Blei oder Rost nicht mehr in Kontakt mit dem Trinkwasser. Die Leitungskorrosion ist eingestellt. Heizsysteme funktionieren wieder einwandfrei. Der Durchfluss der Leitungen – frei von Verkalkungen – ist gegeben. Daneben kommt es zu keinen Schwermetallausspülungen mehr.

Im Gegensatz dazu sind Leitungswasser-Stop-Systeme aktuell noch sehr teuer und in der intelligenten Steuerung zu wenig ausgereift. Diese sollen per Sensor den Wasserdurchfluss überwachen, ungewollten Wasserfluss erkennen und bei Grenzwertüberschreitung den Wasserzufluss absperren. Sicher ist, dass solche Systeme die Zukunft für Versicherer und deren Kunden sind. Geringere Leistungsaufwände bei den Versicherern stehen einem höheren Wohlfühlfaktor beim Kunden gegenüber – eine klassische Win-win-Situation.

Trend zur Vorsorge beim Leitungswasserschaden ermöglicht neue Geschäftsmodelle

Eine Win-win-Situation gestaltet sich für Installateure und Sanierungsfirmen nicht so ohne Weiteres. Mit Umsatzeinbußen ist zu rechnen, wenn nicht rechtzeitig die Chance für interessante Geschäftsmöglichkeiten ergriffen wird. Von der Installation bis zum Betrieb solcher Präventionssysteme ist alles denkbar und machbar. Daneben kann auch eine eigene Assistance-Leistung für die Kunden Sinn machen!

Fakt ist, dass gegenwärtig Maßnahmen, die weit vor dem Leitungswasserschadenfall ansetzen, immer häufiger durchgeführt werden. Sowohl Versicherungen als auch Haus- bzw. Wohnungseigentümer sind sich immer öfter bewusst, dass Kosten und Aufwände in der Vorschadenabwicklung wesentlich überschaubarer sind als jene, die sich aus einem Schadenfall ergeben. Die Vorschadenbegutachtung gewinnt immer mehr an Bedeutung bestätigt auch Dr. Peter Winkler, CEO des in ganz Österreich tätigen Dienstleistungsunternehmens faircheck: „Bei faircheck kommen immer mehr Projekte aus den Gewerken Bau sowie Sanitär, Heizung und Klima in der Präventionsphase hinzu, die eine kompetente Betreuung erfordern. Wir benötigen laufend gute Partner, die Schadenbegutachtungen und Vorschadenbesichtigungen fachlich solide abwickeln können.“

Service, Wartungen und Begutachtungen passieren vermehrt via Tools

Zur Unterstützung von Begutachtungen in und um Schadenfälle oder zur Servicierung setzen faircheck und andere Unternehmen seit einigen Jahren vermehrt auf Videobegutachtung. Eine eigens dafür konzipierte App unterstützt den Prozess. Ohne User-Registrierung wird eine sichere Verbindung zum Kunden hergestellt, um schnell vor Ort zu sein und unterschiedliche Sachverhalte zu lösen bzw. zu begutachten. Mehr Infos zum Tool unter www.eyeup.at oder unter www.vex-portal.com

Wie oft wurde 2016 in Österreich eingebrochen?

12.975 Einbrüche gab es im Jahr 2016. Weniger Einbrüche gab es laut Statistik 10 Jahre nicht. Sicherheitsmaßnahmen verhindern und Dokumentation erleichtert den Ernstfall. Schadenregulierer bei Begutachtung gefragt.

Vor wenigen Tagen präsentierten Innenministerium und Direktion des Bundeskriminalamts die Kriminalitätsstatistik in Österreich 2016. Besonders Positiv: Angezeigte Wohnraumeinbrüche sind stark zurückgegangen. Im Vergleich zu 2015 wird der Rückgang mit einem Minus von 16,4 Prozent beziffert. In Summe wurde 2016 österreichweit 12.975-mal eingebrochen. Was außerdem interessant ist, ist das fast die Hälfte aller Einbrüche bei einem Versuch blieben. In jedem Fall stellen die knapp 13.000 Einbrüche laut Statistik, den niedrigsten Wert seit 10 Jahren dar. Offenbar spielt ein gesteigertes Bewusstsein in der Prävention eine Hauptrolle.

Einbruchstatistik 2007 bis 2016, Quelle: Kriminalstatistik Österreich

Aktuell erzählte fairchecker Mag. Robert Goliasch im Interview für den KURIER über Einbrüche in der Praxis und den Fallstrick Sorglosigkeit.

Wer vorsorgt hat das Nachsehen

Hochsaison für Einbrüche ist laut Statistik von Dezember bis Februar. In der Dämmerung wiegen sich Einbrecher tendenziell eher in Sicherheit. Mit wenigen Mitteln kann man für diese Fälle vorsorgen. Im Sicherheitslexikon des Kuratoriums für Verkehrssicherheit finden Sie praktische Tipps zur Einbruchsprävention.

Ablauf im Ernstfall

Kommt es zu einem Einbruch werden in der Regel Sachverständige beauftragt, die den entstandenen Schaden begutachten, bewerten und an die zuständige Versicherung berichten. Schadenregulierung führt faircheck im Auftrag von Versicherungen österreichweit durch. Um den Wert der Gegenstände weitgehend ersetzt zu bekommen ist es ratsam, umfassende Aufzeichnungen zu führen bzw. Dokumentationen anzulegen. Tipps zur Vorgehensweise unmittelbar nach einem Einbruch finden Sie beispielsweise auf der Website einbruchsopfer.at.

Weitere interessante Links

Gesamtstatistik Sicherheit 2016 

Richtiges Verhalten im Einbruchsfall

Sicherheitslexikon des Kuratoriums für Verkehrssicherheit

Dokumentation der Wertgegenstände und Polizzen über Plattformen wie homevitawww.homevita.at

Interview KURIER mit Mag. Robert Goliasch, Berufsdetektiv, gerichtlich beeideter SV für Sicherheitswesen und fairchecker 

Drohne schafft bereits vor dem Schadenfall Klarheit

Der Einsatz von Drohnen erleichtert die Begutachtung von schwer zugänglichen und exponierten Stellen. Eine Fluggenehmigung vergibt die Austro Control GmbH. Neben der Schadenaufnahme von Sturm- oder Hagelschäden setzt faircheck Drohnen erfolgreich im Bereich Prävention ein.

Laut den Beratern von PriceWaterhouseCoopers  wird der Einsatz der Drohnentechnologie alleine in der Versicherungsbranche weltweit bis ins Jahr 2025 6,8 Milliarden Dollar lukrieren. Doch wie sieht dir rechtliche Lage zu Fluggenehmigungen für unbemannte Luftfahrt in Österreich aus? Anfang 2014 wurde das Luftfahrzeuggesetz novelliert und um ein Kapitel ergänzt, das Flugmodelle und unbemannte Luftfahrzeuge umfasst. Seitdem ist die Austro Control GmbH, die zuständige Stelle in Österreich, die Fluggenehmigungen vergibt. Für Flugobjekte, die mehr als 150 kg wiegen, ist die Europäische Luftfahrtbehörde EASA zuständig. Vom Gesetz ausgenommen sind übrigens all jene unbemannten Geräte (bis ca 250 Gramm), die nicht mehr als 30 Meter über dem Boden fliegen. Diese gelten als Spielzeuge.

Besser für den Kunden – Drohnen vor dem Schadenfall
faircheck-Drohnen verfügen über die erforderliche Genehmigung der Austro Control und werden mit der entsprechenden Flugberechtigung bereits seit 2015 im Schadenmanagement von faircheck eingesetzt. Die Begutachtung von Sturm- und Hagelschäden erfolgt im Auftrag von Versicherungen. Seit kurzem werden gemeinsam mit Sanierungsunternehmen Dächer begutachtet, um mögliche zukünftige Schadenpunkte vorab zu lokalisieren. Durch die Technologie ist es für Versicherungen möglich, Risiken besser zu bewerten, laufend zu überwachen und damit die Zufriedenheit der Kunden zu steigern.

Mehr zum Thema

Link zur Studie von PwC

faircheck-Imagespot

Video zur faircheck-Begutachtung mittels Drohne