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Schnell hilft doppelt: faircheck Schadenregulierer im Einsatz

Tropft es durch die Decke, tritt Wasser nach einer Überschwemmung in die Wohnung oder ist die Wohnung nach einem Brand nicht mehr bewohnbar, ist der faircheck Schadenregulierer oftmals der erste Face-to-Face-Kontakt für den Versicherungsnehmer. Ablösen können den Prozess der Wiederherstellung nach dem Schadenfall beschleunigen.

Ein Schadenerlebnis in den eigenen vier Wänden hat der durchschnittliche Versicherungsnehmer – wenn überhaupt – nur wenige Male im Leben. Im Vergleich dazu haben fairchecker tagtäglich mit ähnlichen Fällen zu tun. Ist der Schaden in einem Versicherungsfall einmal aufgenommen und wurden mit dem Versicherungsnehmer die ersten Schritte bzw. Erstmaßnahmen besprochen, geht es darum, die Abwicklung des Schadenfalls zu beschleunigen. Die schnellstmögliche Wiederherstellung zu ermöglichen, ist das, wor-um es in der Schadenregulierung geht. Mirnes Begic, Schadenregulierer bei faircheck: „Ich spreche bei jedem Termin vor Ort die Möglichkeit einer Ablöse zur selbstständigen Wiederherstellung an.“ Durch eine sogenannte „Ablöse“ erhält der Versicherungsnehmer schnell und unbürokratisch Geld zur freien Verfügung. Im selben Zuge entbindet sich dieser von der Verpflichtung, Kostenvoranschläge für die Versicherung anzufordern bzw. Rechnungen über erfolgte Reparaturen zur Prüfung vorzulegen, was sich mitunter als langwierig erweisen kann. „Wenn Angebote vorliegen, dann werden die Angebote mit Hilfe unserer Kalkulationsdatenbank geprüft. Sind die Preise angemessen oder nicht? Ist eine vernünftige Ablöse möglich?“, ergänzt der fairchecker. Ist der Versicherungsnehmer handwerklich geschickt und kann den Schaden selbst reparieren bzw. auf Nachbarschaftshilfe zurückgreifen, ist eine Ablöse der schnellste Weg im Schadenprozess. Laut Fachmeinungen sind Ablösen immer seltener möglich, was fairchecker Mirnes Begic aufgrund seiner eigenen Erfahrungen widerlegen kann: „Egal ob Akademiker, Baumeister, Handwerksbetriebe oder Hausverwaltungen. Alle nehmen Ablösen in Anspruch. Wichtig ist, dass man die Möglichkeit immer anspricht. fairApp liefert schnelles Ergebnis beim Kunden.

fairApp liefert schnelles Ergebnis beim Kunden

Der fairchecker nimmt also die Funktion des Vermittlers wahr. Seine Hauptaufgaben sind es, den Schaden vor Ort aufzunehmen, festzustellen, ob das Schadenereignis kausal ist und die Schadenhöhe zu ermitteln. Die Entscheidung über die Auszahlung fällt der Versicherer. Es gilt einen Betrag zu finden, der beiden Seiten – dem Versicherungsnehmer und der Versicherung – angemessen erscheint und die Abwicklung für alle von bürokratischen Hürden befreit. Um die Berechnung für den Versicherungsneh-mer transparent und bildlich zu machen, nutzt der fairchecker eine Smartphone-App mit dem Namen fairApp zur Kalkulation und Darstellung der notwendigen Aufwände für die Reparatur des Schadens. Mirnes Begic erzählt über den Einsatz der fairApp vor Ort: „Wenn der Kunde sieht, dass wir ein Instrument haben, wo Preise hinterlegt sind und wir in kürzester Zeit das Ergebnis liefern können, wirkt das auf den Kunden sehr positiv.“ Gemeinsam mit dem Kunden und auch nach Vorgaben der Versicherung wird ein Betrag erarbeitet, der zum Vorschlag kommt und vom Versicherer bei Deckung gewährt wird. Ganz nach dem Motto: „Wer schnell hilft, hilft doppelt“.

Mirnes Begic

 

Mirnes Begic ist ehemaliger technischer Zeichner und war lange Zeit im (Versicherungs-)Vertrieb tätig, bevor er 2012 sein vielseitiges Können bei faircheck als Schadenregulierer auf eine gemeinsame Spur zusammenführte. Der 45jährige Oberösterreicher liebt die Herausforderungen, die jeder neue Fall mit sich bringt und schätzt die technische Ausstattung, die faircheck ihm zur Erleichterung der täglichen Arbeit zur Verfügung stellt.

 

 

 

fairchecker segeln gemeinsam durch die Adria

Rund um das erste Maiwochenende traf sich eine Crew von faircheckern am Hafen von Split, um gemeinsam ein paar Tage quer durch die Adria zu segeln.

Am Programm stand unter anderem ein Ausflug in Omis am Fluss Cetina und der Naturpark Krka. Gesegelt wurde mit einmal mehr und einmal weniger Wind und ganz ohne Regen bis nach Makarska. Ein durch und durch schöner Segeltörn, bei dem die faircheck-Crew auch abseits des Tagesgeschäfts zeigte, wie gut Teamarbeit funktionieren kann. Nun starten wir voll motiviert in die intensivste Zeit des Jahres!

 

 

Mehr über das faircheck-Team und die Einstiegsmöglichkeiten erfahren. 

Wo brennt’s denn da? – Lithium-Akkus sicher verwenden

Den Laptop schon mal mit ins Bett genommen oder auf der Couch gelagert? Alte Geräte im Schrank? Das alles kann brandgefährlich sein. Alle mit Lithium-Akkus betriebenen Geräte verlangen eine gewisse Sorgfalt in der Handhabe. Die faircheck Schadenprüfstelle ist immer wieder mit Brandschäden ausgehend von Lithium-Akkus konfrontiert.

Smartphone, Tablet, Digitalkamera, Notebook, Taschenlampe & Co – von all diesen Geräten sind wir es dank Akkubetrieb gewohnt, sie immer und überall verwenden zu können. Auch Haushaltsgeräte und Werkzeugen wie Motorsäge oder Heckentrimmer zählen dazu. Daneben werden auch viele Spielzeuge mit Akku betrieben. Die Elektromobilität hat Lithium-Akkus unverzichtbar gemacht. Sie sind Energiespeicher für Pedelecs, Elektroautos, Elektrorollstühle oder Hybridfahrzeuge. Trotz der Zunahme an akkubetriebenen Geräten ist uns selten bewusst, dass solche Geräte und Fahrzeuge eine besondere Handhabe erfordern.

Den Laptop im Bett dabei

Gemütlich noch schnell einen Text zu Ende schreiben, eine Präsentation fertigstellen oder einfach im Internet surfen. Der Laptop wird immer wieder gerne ins Bett und auf die Couch mitgenommen. Neben Kissen, Decken oder Kleidung, die eine Überhitzung des Akkus verursachen können, da nicht mehr einwandfrei gekühlt werden kann, kann es auch zu einer Überladung des Lithium-Akkus kommen, wenn der Laptop permanent mit dem Ladegerät verbunden ist. Beides kann zu einem Brand führen. In einem faircheck-Fall brannte ein halbes Schlafzimmer ab. Die Schadenprüfstelle von faircheck prüft die Geräte im Schadenfall und kann die Ursachen von Defekten in den meisten Fällen eindeutig feststellen. Als Brandverursacher im konkreten Schadenfall konnte der Akku des Laptops verantwortlich gemacht werden. „Wenn ich mich recht erinnere, war der Laptop vom Versicherungsnehmer sogar unter dem Polster“, erzählt Wolfgang Potzmader, SV-Partner von faircheck, über die Sorglosigkeit im Umgang mit akkubetriebenen Geräten.

Akku laden, aber bitte mit Aufsicht

Ist der Schaden erst mal passiert, macht das eine schnelle Lösung erforderlich. Vorbeugung lohnt sich in jedem Fall, meint auch Elektro-SV Wolfgang Potzmader: „Selbstverständlich muss man die Kirche im Dorf lassen, aber wenn es in einem von einer Million Fällen von akkubetriebenen Geräten zum Brand, verursacht durch einen defekten Akku kommt, dann ist das gar nicht so selten.“ Laut der aktuellen österreichweiten Brandschadenstatistik der Brandverhütungsstelle (BVS) (Link) werden jährlich 14 Prozent aller rund 8.000 Brände durch elektrische Energie verursacht. Die Schadenhöhe nimmt in dieser Kategorie mit bemerkenswerten € 82 Mio. ein Viertel der gesamten durch Brände verursachten Schadensumme ein. „Grundsätzlich ist zu empfehlen, nur dann eine Akkuladung vorzunehmen, wenn man auch wirklich anwesend ist. Darüber hinaus sollten alte bzw. nicht mehr verwendete Geräte entsorgt werden und nicht für alle Ewigkeit in einer Schublade aufbewahrt werden“, rät Wolfgang Potzmader.

Wann bergen Akkus konkret Risiken?

Nach unsachgemäßer Behandlung (u. a. nicht ordnungsgemäßer Be- und Entladung), übermäßige Hitzeeinwirkung oder manueller Beschädigung können die handlichen Lithium-Akkus explodieren oder in Brand geraten. Lithium-Akkus weisen eine hohe spezifische Energie auf, aber erfordern in den meisten Anwendungen elektronische Schutzschaltungen, da diese empfindlich auf Tiefentladung und Überladung reagieren. Werden flüssige oder polymere Elektrolyten verwendet, kann das ohne spezielle Schutzmaßnahmen im Bereich des Separators (siehe Abbildung), die Gefahr der Durchlässigkeit erhöhen. Die Folge ist eine chemische Reaktion, die sich als Explosion bemerkbar macht. Akkus aus Blei sind hier einfacher gestrickt und bergen in der Regel keine Brandgefahr. Hingegen sind Akkus aus Blei zu schwer bzw. zu groß und werden den Anforderungen an moderner Mobilität nicht gerecht.

Der Aufbau eines Lithium Akkus

Wir haben einige zusätzliche Tipps zur Verwendung und Verwahrung von Geräten, die mit Lithium-Akkus ausgestattet sind, zusammengetragen.

faircheck-Tipps und Tricks für die sichere Verwendung und Verwahrung von Lithium-Akkus

  • Geräte immer deaktivieren, wenn Sie nicht in Gebrauch sind (zB in Taschen).
  • Insbesondere Laptops nicht auf weichen Unterlagen (Decken, Sofas, etc.) verwenden, sondern auf Arbeitsoberflächen, die den Nutzer vor Verbrennungen schützen können. Lüftungsschlitze sauber- und offenhalten, um die Kühlung zu gewährleisten.
  • Akkus sollten nicht für lange Zeit Hitze oder Kälte ausgesetzt werden.
  • Akkus, die über den Winter unbenutzt in der Garage aufbewahrt werden, können sich tiefenentladen. Wird der Akku später z. B. im Frühjahr aufgeladen, kann er explodieren.
  • Feuchtigkeit sollte nicht in den Akku gelangen, da dies zu einem Kurzschluss führen kann.
  • Der Akku sollte vorher immer entnommen werden. Vorwiegend gilt das für Elektrofahrräder, die auf dem Gepäckträger der Autos transportiert werden. Bei Regen besteht mit eingesetztem Akku Brandgefahr.
  • Nur die Ladegeräte verwenden, die der Hersteller für das jeweilige Akkumodell vorsieht.
  • Ladegeräte von Drittanbietern können Akkus möglicherweise zum Überladen und zur Explosion bringen.
  • Akkus sollten generell entfernt von brennbaren Gegenständen aufgeladen werden – Beton- oder Fliesenböden ist der Vorzug zu geben. Achten Sie darauf, dass Sie einen Rauchmelder im „Laderaum“ haben.
  • Akkus sollten nie dauerhaft vollständig entladen und wieder vollständig geladen werden (Ideal: Akkustand zw. 30 und 70 Prozent halten).
  • Weniger ideal ist es, den Akku während des Schlafens unter dem Polster aufzuladen.
  • Akkus, die auf einen harten Boden fallen, verformt oder verfärbt sind, sollten nicht mehr verwendet. Solche Akkus könnten im Inneren beschädigt sein, was in weiterer Folge zu einem Kurzschluss und einer Explosion führen kann.
  • Im Ernstfall: Brennt der Akku, dann nur mit einem Feuerlöscher (Trockenpulver) oder mit Sand löschen und nie mit Wasser!

 

Brandheiß in Österreich: Link zur Brandschadenstatistik. 

Mehr zur E-Geräte-Prüfung: Details zur Schadenprüfstelle faircheck.

Brandschutz & mehr: Weitere Infos zur Brandprävention finden Sie auf der Website des Kuratoriums für Verkehrssicherheit. 

fairchecker erzählen über ihre Arbeit

faircheck ist innovativer Dienstleister und Spezialist in der Schadenbegutachtung. Schadenregulierer führen österreichweit Besichtigungen durch. Doch wie sehen die Arbeitsalltage der Menschen hinter den Kulissen aus?

Im faircheck-Headquarter in Graz-Stattegg laufen alle Fäden zusammen. faircheck Schadenregulierer werden von dort aus beauftragt, um Schäden zu begutachten. Die Berichte bzw. Gutachten werden dort geprüft bevor sie an die Auftraggeber aus ganz Österreich übermittelt werden. Innovationen werden dort umgesetzt und große Teile des faircheck Campus werden im Headquarter abgehalten. Grund genug, um hinter die Kulissen zu blicken und die fairchecker selbst zu Wort kommen zu lassen.

fairchecker aus unterschiedlichen Positionen

Im Interview erzählen fairchecker aus ganz unterschiedlichen Positionen über ihren täglichen Arbeitsalltag und ihre Motivation bei der täglichen Arbeit.

Und was ist mit den faircheck-Schadenregulierern? Auch die haben wir befragt. Hier geht es zum Beitrag samt Video. 

 

faircheck Schadenregulierer über ihren Job für faircheck

Wie sieht der typische Arbeitsalltag eines faircheck Schadenregulierers aus? Was sind besonders positive und was weniger positive Aspekte der Arbeit eines faircheckers?

Österreichweit sind rund 25 Schadenregulierer für faircheck tätig. faircheck Schadenregulierer verfügen über umfassendes Experten-Knowhow in Bau- und Versicherungstechnik. Ein Großteil besitzt zusätzlich die EU-Zertifizierungen für die Bewertung von Brand-, Sturm-, Leitungswasser-, Explosions- und Elementarschäden an Gebäuden. Hohe Professionalität prägt das Berufsbild.

faircheck Schadenregulierer einmal anders

Wir haben sechs fairchecker in lockere Atmosphäre zu ihrer Tätigkeit als Schadenregulierer bei faircheck befragt. Die Befragung erfolgte spontan vor laufender Kamera im faircheck Headquarter in Graz-Stattegg. Die Ergebnisse des Drehs gibt es hier bzw. auf unserem youtube-Kanal zu sehen.

 

 

Auf unserer facebook-Fanseite gibt es einen Auszug zum Making-of:

 

fairchecker kochten bei Wrenkh in Wien

Alle fairchecker, die im Osten Österreichs im Einsatz sind, kochten Mitte Oktober bei Wrenkh im Wiener Kochsalon. „Unkompliziert Kochen für komplizierte Esser“ ist nicht umsonst der Buchtitel von Karl Wrenkhs Buch. Beim faircheck-Kochkurs in seinem Wiener Kochsalon zeigte er uns, dass jeder mit ein paar einfachen Kochkünsten wundervolles Essen zaubern kann. Die faircheck-Schadenregulierer waren begeistert. Das Menü wurde perfekt und die Stimmung war prächtig!

fairchecker sind mutige Köche
Kochprofi Karl Wrenkh beeindruckte die fairchecker mit den leicht erlernbaren Kochkünsten und besonders schmackhafte Gerichte. Wir werden gerne wieder einen Kochkurs machen. In der Zwischenzeit lesen wir sein Buch.  Mehr zu Wrenkh.