Beiträge

EU-zertifizierter Sachverständiger im Interview: „Schadenregulierung ist ein Puzzlespiel“

Bernhard Schager ist bereits 10 Jahre für faircheck als Schadenregulierer tätig und kam mit zahlreichen praktischen Schadenregulierungskenntnissen vom Außendienst einer Versicherung zu faircheck. Im Interview erzählt er, was gute Schadenregulierung und faircheck als Auftraggeber ausmacht und verrät sein Motto in der Schadenregulierung.

Bernhard Schager war bereits in Wald und Wiesen unterwegs, bevor er die Laufbahn in die Versicherungswelt eingeschlagen hat. Von der Forstwirtschaft bis zu Ausbildungstätigkeiten beim österreichischen Bundesheer reicht die Palette. Bautechnische Grundsätze konnte er aber bereits mit seiner Ausbildung an der HTL verankern. Heute ist Bernhard Schager EU-zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäude. Einer der allerersten Schadenregulierer bei faircheck, der sich dieser Zertifizierung auf europäischer Ebene gestellt hat und seitdem in regelmäßigen Abständen die Re-Zertifizierung durchläuft. Eine Selbstverständlichkeit für Bernhard Schager, denn er sieht darin den Nachweis des angeeigneten Know-hows durch die langjährige Erfahrung und über die Kompetenz, die bei der Begutachtung mitgebracht wird.

Was macht für dich eine gute Schadenregulierung aus?

Bernhard Schager, EU-zertifizierter. Sachverständiger, ist seit mehr als 10 Jahren für faircheck tätig und vorwiegend im Norden Österreichs im Einsatz.

„Schadenregulierung ist ein großes Puzzlespiel, bei dem es meine Aufgabe ist, alle Teile zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. Neben Erfahrung spielt eine gute Menschenkenntnis eine enorme Rolle. Das Schöne an meiner Arbeit ist, dass sie so vielfältig ist. Kein Tag ist wie der andere. Jeder Fall ist anders. Die ganzheitliche Betrachtung des Schadenfalls steht im Mittelpunkt. Das ist für den Versicherungsnehmer oder Anspruchsteller ebenso wesentlich, wie für die Versicherung selbst. Es gilt, die Ansprüche aller Beteiligten auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Das Oberflächliche ist vor Ort in ein paar Minuten erledigt. Viel wesentlicher ist in der Schadenregulierung der Blick hinter die Dinge. Um den Begutachtungsprozess zu beschleunigen, bin ich auch immer wieder mit dem Motorrad unterwegs.“

 

Was ist dein Motto in der Schadenregulierung? 

„So umfassend wie nötig, aber so kurz wie möglich.“

 

Was zeichnet faircheck als Auftraggeber aus?

„Bei faircheck schätze ich die flachen Hierarchien im Unternehmen. faircheck nimmt mir genau das ab, was ich selbst nicht machen möchte. Ich kann mich durch faircheck auf das Wesentliche in der Schadenbesichtigung konzentrieren. Als Schadenregulierer ist man in erster Linie Einzelkämpfer. Die gemeinsamen Treffen mit allen faircheckern kann man an einer Hand abzählen. Einmal im Jahr geht es mit einem faircheck-Team von Kroatien aus auf hohe See. Ein Highlight, weil der harte Kern aus unserem Spezialistenpool immer dabei ist. Wenn wir in Kroatien einschiffen, ist es jedes Mal so, als ob wir erst gestern ausgeschifft hätten. Peter hat mir das notwendige Segel-Know-how Jahr für Jahr vermittelt. Ohne viel Gerede weiß jeder, was er zu tun hat. Meine Aufgaben befassen sich meistens damit, umtriebig in der Küche zu sein und für gut gekühlte Getränke zu sorgen. Ich werfe aber auch mal den Anker und bin sozusagen „der erste Mast“, wenn Not am Mann ist.“

 

Mehr über faircheck und die Einstiegsmöglichkeiten erfahren.

 

faircheck Campus Fachseminare sollen zukünftig für Makler anrechenbar sein

Informativ und am Puls der Zeit bietet faircheck Campus Seminare Fort- und Weiterbildungen für Schadenregulierer, Sachverständige sowie Schadenreferenten von Versicherungen und Versicherungsmaklern an. Die faircheck Campus Veranstaltungen im November befassten sich u. a. mit Holz und der Sanierung von Holzböden. Anlässlich des Beginns der Einbruchsaison fand ein Seminar zum Thema statt. Der Campusplan 2019 steht bereits in den Startlöchern. Im kommenden Jahr sollen auch Versicherungsmakler Seminarbesuche bei faircheck Campus als WKO-Weiterbildungsmaßnahmen anrechnen lassen können.

„Einbruchspuren richtig deuten“ lautete das Motto des Seminars mit Sachverständigen und faircheck Schadenregulierer Mag. Robert Goliasch im faircheck Headquarter in Stattegg bei Graz.

Mag. Robert Goliasch geht beim Seminar rund um Einbruchspuren in die Tiefe.

Im Zentrum ging es darum, Merkmale und Eigenschaften von Einspruchspuren bei Fenster und Türen festzumachen, die auf die Schwierigkeit des Einbruchs hinweisen und damit Aufschluss über die Ausgangssituation für den Einbrecher geben. Außerdem wurden die noch sinnvollen Möglichkeiten einer Reparatur besprochen.

Der spannende Workshop rund um die Sanierung von Holzböden und -oberflächen, samt einem Blick hinter die Kulissen der Holzfertigung, fand in der Egger ETS Zentrale in der Obersteiermark statt. Die teilnehmenden faircheck Schadenregulierer und Sachverständige aus ganz Österreich waren davor zu Gast bei der Admonter Holzindustrie AG in Admont.

Je nach Verlegung kommen unterschiedliche Reparaturmethoden in Frage.

Das beeindruckende Holzwerk steht im Eigentum vom Benediktinerstift Admont und beschäftigt ca. 280 Mitarbeiter. Einblicke in das Credo des Werks, stabile Strukturen für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten zu bieten und langlebige Produkte vom Holzfußboden bis zur Landhausdiele herzustellen, gab es unter anderem im Rahmen der Werksführung. Im Workshop „Sanierung von Holzböden und Holzoberflächen“ mit Martin Huber von der Firma Egger ETS wurden vorwiegend Praxisbeispiele behandelt.  Die Teilnehmer brachten selbst Fälle aus dem Alltag der Schadenregulierung und Begutachtung mit.

Beeindruckende Werksführung bei der Admonter Holz AG

Die Beispiele reichten von Holzfassaden und Geländer bis zu diversen Holzbauten wie Carports und Gartenhütten.

Anrechenbarkeit für Versicherungsmakler geplant für 2019

Im kommenden Jahr sollen Versicherungsmakler, den Besuch von Seminaren im Rahmen von faircheck Campus als Weiterbildungsmaßnahme verbuchen können. Die Fachgruppe der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten fordert eine bestimmte Anzahl an Credits aus Weiterbildungsmaßnahmen, die ab 2019 bei faircheck Campus als zertifiziert nachweisbar sein sollen. Seminare wird es auch in den Bundesländern geben. Oliver Fink, COO faircheck, erklärt den Plan: „Aufgrund des positiven Feedbacks planen wir für 2019 Seminare in allen Bundesländern und stimmen uns mit der Fachgruppe zum Zertifizierungsprozess ab.“

Bleiben Sie informiert und merken Sie sich für den faircheck Campusplan 2019 vor.

 

 

Was Sie schon immer über faircheck Schadenregulierer wissen wollten

Auf unserem Blog und über andere Kanäle werden wir nun regelmäßig unsere faircheck-Schadenregulierer vorstellen, damit unsere Leserinnen und Leser ein Gefühl dafür bekommen, wer die Vor-Ort-Begutachtungen bei den VersicherungsnehmerInnen durchführt. Dieses Mal stellen wir Ing. Gerd Kerschbaumer und David Steinbock vor. 

Vom Bauleiter zum faircheck Schadenregulierer
Ing. Gerd Kerschbaumer

Ing. Gerd Kerschbaumer war 25 Jahre als Bauleiter tätig und davon 15 Jahre im Tiefbau. Eines der Projekte, die ihm dabei besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Sanierung der Brücke L26 auf der Tauernautobahn bei geschwindigkeits-reduziertem, aber dennoch aufrechtem Fahrbetrieb.

15 Jahre war Ing. Gerd Kerschbaumer Bauleiter. Da erlebt man einiges: Der Tausch der Brückenlager bei der L23 auf der Tauernautobahn zählt zu einem jener Projekte, die Gerd Kerschbaumer leitend ausführen durfte. Es ist ihm ganz besonders in Erinnerung geblieben.

„Der Brückenlagertausch bei der L23 war ein sehr aufwendiges und besonders reizvolles Projekt.“

Die je 2,5 bis 4 Tonnen schwere Brückenlager mussten gewechselt werden und die Asfinag hatte sich vertraglich hohe Pönale bei einem Verzug in der Fertigstellung zusichern lassen. An dieser Baustelle wurden mehrere Monate rund um die Uhr gearbeitet. Im Ergebnis konnte Gerd Kerschbaumer die Baustelle sogar drei Wochen früher abschließen, was der Asfinag positiv in Erinnerung blieb.

Ing. Gerd Kerschbaumer ist seit 2018 für faircheck tätig und vorwiegend im Süden Österreichs im Einsatz.

Was macht für Gerd Kerschbaumer eine gute Schadenregulierung aus?

„Einerseits, wenn der Versicherungsnehmer das Gefühl hat, dass ich aufgrund meiner Kompetenz alle Fragen zufriedenstellend beantworten konnte und andererseits, wenn die Versicherung sieht, dass alle relevanten Punkte begutachtet worden sind und im Bericht vorkommen.“

Sein Motto bei der Schadenregulierung: „Einen Bericht abliefern, der keine Fragen offen lässt!“

Das zeichnet faircheck als Auftraggeber aus: 

„Als großes Unternehmen mit einem starken Netzwerk im Hintergrund bietet faircheck eine Infrastruktur, über die herkömmliche Sachverständige nicht verfügen. Als faircheck-Schadenregulierer kann ich mich voll auf die termingerechte Abwicklung der Kerntätigkeiten konzentrieren.“

In seiner Freizeit…

„spielt Sport nach wie vor eine Rolle, auch wenn ich beim Eishockey mehr Vereinstätigkeiten nachkomme und weniger häufig am Eis bin.“

Ein Schadenregulierer mit Erfahrung als Versicherungskaufmann
David Steinbock, EU-zert SV

David Steinbock ist seit 2012 für faircheck tätig und dort vor allem im Gebiet rund um Wien und Niederösterreich im Einsatz. Der gelernte Einzelhandelskaufmann wechselt relativ früh in die Versicherungsbranche und war als Versicherungskaufmann für große Versicherer in Österreich tätig. Ein Thema, das David Steinbock im Versicherungs-verkauf von Seiten der Kunden immer wieder begleitet hat, war die Frage, warum der Abschluss einer Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn macht. Der erste große Versicherungsfall mit Personenschaden blieb ihm bis heute prägend in Erinnerung. Eine Familie hatte nur ein paar Monate vor dem Unfall ihrer 7- jährigen Tochter eine Unfallversicherung mit Invaliditätsabsicherung abgeschlossen. Die Tochter war nach dem Unfall querschnittsgelähmt.

„Bei all dem, was plötzlich auf die Familie zukam, konnte wenigstens die finanzielle Last abgenommen werden, wofür die Familie sehr dankbar war.“

Der Ruf nach Veränderung führte David Steinbock von der Versicherungsbranche nicht sofort zu faircheck. Davor war er 6 Jahre als Logistiker für das Großhandelslager des Lebens-mittelkonzerns Lidl tätig und dafür verantwortlich rund 200 Filialen tagtäglich im Non-Food-Bereich zu bestücken. Nachdem die „pure Mathematik“ ihm zu langweilig wurde, begab er sich auf die Suche nach einer Tätigkeit, wo er seine Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal einsetzen konnte und bewarb sich als Schadenregulierer bei faircheck. Die fehlende Erfahrung im bautechnischen Bereich holte er durch den Besuch der Bauakademie auf.

Der EU-zertifizierte Sachverständige, David Steinbock, ist vorwiegend in Wien und in Niederösterreich für faircheck im Einsatz.

 

Was macht für David Steinbock eine gute Schadenregulierung aus?

„Fairness. Nicht nur gegenüber dem Versicherungsnehmer, sondern auch gegenüber der Versicherung. Die Objektivität ist die Notwendigkeit, um die man bei einer guten Schadenregulierung nicht herumkommt – auch wenn auf das Menschliche nicht ganz vergessen werden darf.“

Sein Motto bei der Schadenregulierung: „Was’s wiegt, das hat’s.“

Das zeichnet faircheck als Auftraggeber aus: 

„Die gesamte Back Office Arbeit fällt weg, weil faircheck sich um die Auftragsanlage und den Berichtversand kümmert und natürlich die Aufträge lukriert. Dazu kommt der gesamte EDV-Bereich, den faircheck souverän im Griff hat.“

In der Freizeit…

„laufe ich in der Woche derzeit 50 bis 60 Kilometer. Mein nächstes großes Ziel ist der Wien-Marathon nächstes Jahr im April.“

 

Die fairchecker sind dafür verantwortlich, dass wir in diesem Jahr mit 5 Sterne nach EFQM und Quality Austria ausgezeichnet wurden und in die Liste der Exzellenten Unternehmen Österreichs aufgenommen wurden. Mehr über faircheck Schadenregulierer erfahren Sie auf unserer Teamseite. 

Wenn Sie sich für die Tätigkeit als Sachverständiger bzw. faircheck Schadenregulierer in ihrer Region interessieren, dann schreiben Sie uns gerne. 

Vom Sachverständigen zum Schadenregulierer – ein Berufsbild mit WOW-Effekt

Was macht das Berufsbild des Schadenregulierers so besonders? Warum erfüllen nur wenige die Voraussetzungen? fairchecker Robert Hirschler durfte im Rahmen eines Ausbildungs-Projekts von faircheck erste Eindrücke zum typischen Tätigkeitsfeld eines Schadenregulierers sammeln. Im Interview erzählt er mehr. 

 

Du arbeitest im Backoffice von faircheck, bist mit dem Bereich der Versicherungstechnik bereits gut bewandert und startest gerade nebenher, in einem Ausbildungsprojekt von faircheck, mit der Ausbildung zum Schadenregulierer. Erzähl uns ein bisschen über deine Erfahrungen der letzten Wochen.

Ich habe die Chance erhalten, mir, mittels eines sehr intensiven Ausbildungsprogrammes, in kurzer Zeit viel Wissen und Arbeitstechniken der Schadenregulierer anzueignen. Ziel ist es, so gut wie möglich auf die Tätigkeit vorbereitet zu werden. In den letzten Wochen durfte ich einige unserer Schadenregulierer bei Besichtigungen begleiten und konnte mir anhand von diversen spannenden Fällen ein genaueres Bild von der Arbeit des Schadenregulierers machen.

Was ist das Ziel deiner Ausbildung?

Ich bin jetzt im Backoffice für die Qualitätsicherung der Berichte und Gutachten zuständig, kenne also auch die Seite der Interpretation von fremden Berichten. Ich soll in Zukunft im Unternehmen beides können: Schäden besichtigen, aber auch Berichte der KollegInnen fertigstellen und verrechnen. So kenne ich beide Seiten und das ist das Neue und Spannende daran!

Wie sieht dein Bild vom Schadenregulierer im Moment aus?

Ich bin nach wie vor total begeistert! An der Ausbildung gefällt mir besonders die Vielfältigkeit des Berufsbildes. Es werden so ziemlich alle wesentlichen Bereiche aus der Schadenregulierung abgedeckt, unter anderem die Schadenbesichtigung vor Ort, Berichtserstellung, Kalkulation/Rechnungsprüfung oder die Theorie der Versicherungstechnik.

Du warst österreichweit mit Schadenregulierern unterwegs. Was hat dich besonders beeindruckt?

Sehr beeindruckt hat mich das enorme Wissen unserer Schadenregulierer, insbesondere in Hinblick auf Sanierungs- bzw. Reparaturmöglichkeiten. Diesbezügliche Kundenanfragen bei Besichtigungen konnten stets mit bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden. Außerdem hat mir auch der besonders freundliche und professionelle Umgang mit den beteiligten Personen gefallen.

Was zeichnet deiner Meinung nach einen guten Schadenregulierer aus?

Einen guten Schadenregulierer zeichnet aus, dass die gewonnenen Eindrücke einer Schadenbesichtigung im Bericht auf den Punkt gebracht werden. Das soll dem Schadenreferenten der Versicherung ermöglichen, das Wesentliche mit einem Blick zu erfassen. So kann der Referent eine rasche Entscheidung treffen. Außerdem sollte der Schadenregulierer neben bau- und versicherungstechnischen Sachkenntnissen auch ein gewisses Feingefühl im Umgang mit den geschädigten bzw. betroffenen Personen mitbringen.

Gibt es aus deiner Sicht Vorteile, wenn man als Sachverständiger im Bereich Bautechnik über Wissen im Bereich Versicherungstechnik verfügt und für faircheck als Schadenregulierer tätig ist?

Auf jeden Fall. Man ist Teil eines erfolgreichen Familienunternehmens mit großem Zusammenhalt, kann die Tätigkeit sowohl Voll- als auch Teilzeit auf Selbstständigkeitsbasis ausüben und bekommt stets Rückhalt von einem qualifizierten Backoffice-Team 😊 und wird mit innovativen Softwaretools ausgestattet, was dazu führt, dass Aufträge schneller und besser erledigt werden können.

Wann wirst du deinen ersten Schaden regulieren?

Geplant ist April dieses Jahres. Ich hoffe bis dahin noch einige spannende Fälle mitbesichtigen zu können und freue mich schon auf meinen ersten Fall bzw. Auftrag.

Übrigens
faircheck vergrößert in Österreich, der Schweiz und Südtirol laufend das Kompetenznetzwerk an Sachverständigen, die als Schadenregulierer für faircheck tätig werden möchten.

Mehr zur Bewerbungsmöglichkeit als Schadenregulierer erfahren.

Team faircheck aus ganz Österreich

Schäden 2017 – kein Sommer wie damals

Der Sommer 2017 zählt zu den drittheißesten Sommern der Messgeschichte. Viele Unwetter lösten österreichweit schwüle Sommertage ab. Sturmböen, Starkregen und Hagel zogen zahlreiche Schadenereignisse nach sich. Schadenregulierer von faircheck und Backoffice Mitarbeiterin Iris Schuster lassen den Sommer Revue passieren und erzählen über ihre Eindrücke rund um die Schadenfälle. 

Der meteorologische Sommer 2017 (Juni, Juli, August) hat laut der Statistik der ZAMG den österreichischen Durchschnittssommer bei Niederschlagsmenge und Sonnenstundendauer überholt. Ein Rückblick auf das Thermometer der Sommertage zeigt, dass 2017 der drittheißeste Sommer der Messgeschichte war.  Die überdurchschnittlichen Regenmengen verteilten sich sehr ungleichmäßig über Österreich. So kam es in Kärnten und der Obersteiermark zu weit mehr Niederschlag als im Durchschnitt. In den Gebieten Wein- und Waldviertel, Nordburgenland oder dem Wiener Becken regnete es hingegen weniger als sonst.

Immer wärmere Sommer: Die elf wärmsten Sommer der 281-jährigen Messgeschichte durften wir in den Jahren 2000 bis 2017 erleben. Quelle: ZAMG

Eindrucksvoller Sommer 2017

Ungewöhnliche Regenmengen, Sturmböen mit Spitzen weit über 100 km/h und Hagelkörner in der Größe eines Tennisballs führten zu Schadenfällen, die in einzelnen Regionen Österreichs durchaus bemerkenswert waren. faircheck-Schadenregulierer waren laufend österreichweit im Einsatz. Extreme Massenschadenereignisse sind im Vergleich zu den letzten Jahren ausgeblieben. Vier fairchecker berichten über die Eindrücke, die der Sommer 2017 bei ihnen hinterlassen hat.

Robert Goliasch, für faircheck in ganz Österreich tätig: „Dieses Jahr war ich viel im Osten und im Westen von Österreich unterwegs. Begonnen hat alles am 10. Juli mit einem Hagelereignis südlich von Wien, wo sich rund um eine Schneise von ungefähr 30 Kilometern, zahlreiche kleine Schadenfälle ereigneten. Größere Schäden habe ich dieses Jahr vermehrt im Westen Österreichs abgewickelt. Vom Hagelschaden, überflutetem Keller bis hin zum Murenabgang war alles dabei.

Das gesamte Salzachtal war betroffen – so etwas hab’ ich noch nie erlebt

Insbesondere war das gesamte, über 100 Kilometer lange, Salzachtal dieses Jahr von Unwettern betroffen. Das habe ich noch nie erlebt. Ich war dieses Jahr in jeder Ortschaft, um Schäden zu begutachten. Ein besonders markantes Ereignis trat in der Obersteiermark auf, wo ein ganzer Hang abgerutscht ist – das waren ca. ein bis zwei Hektar. Die örtlichen Bauern sind heute noch am Räumen. In Summe also viele kleine, aber durchaus markante Schadenereignisse.“

Unwetterschäden in Seetal bei Tamsweg im Lungau. Räumungen dauern wochenlang.

Jakob Blaschitz, für faircheck in Südösterreich unterwegs: „Die Schadenereignisse waren in diesem Sommer relativ gleichmäßig über alle Regionen verteilt. Hagelschaden, Vermurungen sowie Sturm- und Wasserschäden wechselten sich nicht nur ab, sondern traten nebeneinander auf.

Wer schnell hilft, hilft doppelt

Was mir verstärkt aufgefallen ist, ist, dass die Versicherungsnehmer eine komplette Lösung suchen, wobei Schnelligkeit ein großer Vorteil ist. Die Quintessenz für mich: Wer schnell hilft, hilft doppelt.“

Mirnes Begic, für faircheck vorwiegend in Westösterreich unterwegs: „Aufgrund der Unwetter, die nicht nur lokal, sondern regional waren, kam es zu vielen kleinen Schadenereignissen, die sich den ganzen Sommer durchgezogen haben. Das schwere Unwetterereigniss in Donnersbachwald im August, der Sturm im Innviertel und der schwere Hagel in Salzburg im Juli waren in meinem Gebiet die zentralen Ereignisse.“

Donnersbachwald war tagelang von der Außenwelt abgeschnitten

Insbesondere Donnersbachwald war tagelang quasi von der Außenwelt abgeschnitten. Es gab nur kurze Zeitfenster, wo ein Zufahren möglich war. Die Schadenregulierung haben wir trotzdem schnell erledigt und die Termine mit den Betroffenen gut hin und her jongliert. In Summe war der ganze Sommer durchwachsen und durch die Bank von allem etwas dabei. Ich war froh, unseren Kunden eine schnelle und zufriedenstellende Lösung bieten zu können.“

Verzweifelte Menschen am Schadenort in Donnersbachwald benötigen vor allem eines: Eine schnelle Lösung.

Last but not least erzählt Iris Schuster aus dem Backoffice von faircheck über Ihre Eindrücke rund um den Sommer 2017: „2017 ist es im Juli richtig losgegangen. Es war kein Gebiet speziell von Unwettern betroffen, sondern die Ereignisse sind im Vergleich zu den letzten Jahren großflächiger, über ganz Österreich verteilt, passiert.

Großflächig und über ganz Österreich verteilt

Derzeit sind wir am Abarbeiten der Berichte zu den letzten Unwetterschäden.“

Hier geht es zu allen faircheckern. 

Sommerzeit ist Unwetterzeit – Hochsaison bei faircheck

2016 war global betrachtet das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. 2017 scheint diesem Trend zu folgen. Mit der Hitze kommen auch Unwetter. Überflutungen und Klimawandel hängen, wenn auch anders als erwartet, zusammen, zeigt eine neue Studie. Eines ist sicher: In den Sommermonaten ist für Schadendienstleister wie faircheck Hochsaison. faircheck Schadenregulierer sind vor Ort gefordert, rasch Lösungen zu finden und agieren als Schnittstelle zwischen Versicherer, Versicherten und Reparaturfirmen.

Laut dem kürzlich erschienenen 27. Berichts der US-Klimabehörde NOAA war das Jahr 2016 global betrachtet das wärmste seit Beginn der Messgeschichte vor 137 Jahren. Die bedrohlichen Rekorde des El-Niño-Jahres betreffen insbesondere die CO2 Konzentration und die Temperaturniveaus. Im weltweiten Durchschnitt wurde die 400 Teilchen pro Million CO2-Marke überschritten. Die CO2 Konzentration liegt 2016 somit bei 402,9 Teilchen pro Million. Die Steigerung von 3,5 ppm gegenüber dem Vorjahr stellt einen weiteren Rekordwert dar. Das arktische Meereis verringerte sich und die Oberflächentemperatur der Ozeane nahm weiter zu. In Europa war 2016 das drittheißeste Jahr nach 2014 und 2015. Von den Temperaturniveaus her fügt sich Österreich laut Statistik der ZAMG mit dem Juli 2017 auf Platz 20 in der Kategorie „wärmste Julimonate seit 1767“ ein.

Unwetter verbreitet – mehr Überschwemmungen durch Klimawandel?

Eine groß angelegte Studie der TU Wien unter der Leitung von Günter Blöschl, die unlängst veröffentlicht wurde, konnte zeigen, dass der Klimawandel Auswirkungen auf Überschwemmungen in Europa hat (Link zur Studie). Anders als vermutet, hat der Klimawandel nachweislich, vor allem Auswirkungen auf die zeitliche Verschiebung beim Auftritt von Hochwasserereignissen. In Österreich blieben die Ereignisse vom Zeitpunkt her relativ ähnlich. Allerdings hätten laut Studienleiter Günter Blöschl gerade die Häufigkeit und Intensität der Hochwasserereignisse nördlich des Alpen-Hauptkamms in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen.

Lösungen bieten – fairchecker regulieren Schadenfälle österreichweit

Aufgrund der Wetterkapriolen kam es in ganz Österreich bereits zu massiven Unwettern mit Starkregen, Blitzschlag und Hagel, die Schäden in Millionen Höhe verursachten. Unsere faircheck Schadenregulierer sind intensiv im Einsatz und besichtigen bzw. regulieren Schadenfälle zeitnah auch in jenen Gebieten, die schwer oder nur eingeschränkt erreichbar sind. Dies erfordert neben einer besonderen Vorbereitung und Planung das Commitment von faircheck, Schadendienstleistungen gerade in schweren Zeiten mit einer hohen Serviceorientierung für die Betroffenen abzuwickeln.

Mehr zu Mobiler Schadenregulierung bei faircheck. 

Mehr über faircheck Schadenregulierer erfahren. 

 

fairchecker erzählen über ihre Arbeit

faircheck ist innovativer Dienstleister und Spezialist in der Schadenbegutachtung. Schadenregulierer führen österreichweit Besichtigungen durch. Doch wie sehen die Arbeitsalltage der Menschen hinter den Kulissen aus?

Im faircheck-Headquarter in Graz-Stattegg laufen alle Fäden zusammen. faircheck Schadenregulierer werden von dort aus beauftragt, um Schäden zu begutachten. Die Berichte bzw. Gutachten werden dort geprüft bevor sie an die Auftraggeber aus ganz Österreich übermittelt werden. Innovationen werden dort umgesetzt und große Teile des faircheck Campus werden im Headquarter abgehalten. Grund genug, um hinter die Kulissen zu blicken und die fairchecker selbst zu Wort kommen zu lassen.

fairchecker aus unterschiedlichen Positionen

Im Interview erzählen fairchecker aus ganz unterschiedlichen Positionen über ihren täglichen Arbeitsalltag und ihre Motivation bei der täglichen Arbeit.

Und was ist mit den faircheck-Schadenregulierern? Auch die haben wir befragt. Hier geht es zum Beitrag samt Video. 

 

faircheck Schadenregulierer über ihren Job für faircheck

Wie sieht der typische Arbeitsalltag eines faircheck Schadenregulierers aus? Was sind besonders positive und was weniger positive Aspekte der Arbeit eines faircheckers?

Österreichweit sind rund 25 Schadenregulierer für faircheck tätig. faircheck Schadenregulierer verfügen über umfassendes Experten-Knowhow in Bau- und Versicherungstechnik. Ein Großteil besitzt zusätzlich die EU-Zertifizierungen für die Bewertung von Brand-, Sturm-, Leitungswasser-, Explosions- und Elementarschäden an Gebäuden. Hohe Professionalität prägt das Berufsbild.

faircheck Schadenregulierer einmal anders

Wir haben sechs fairchecker in lockere Atmosphäre zu ihrer Tätigkeit als Schadenregulierer bei faircheck befragt. Die Befragung erfolgte spontan vor laufender Kamera im faircheck Headquarter in Graz-Stattegg. Die Ergebnisse des Drehs gibt es hier bzw. auf unserem youtube-Kanal zu sehen.

 

 

Auf unserer facebook-Fanseite gibt es einen Auszug zum Making-of: