Wie Versicherungsnehmer mit fairVEX in Zeiten von Corona positiv überrascht werden

Aktuell ist es für Versicherungsnehmer besonders herausfordernd, wenn es zu einem Schadenfall in den eigenen vier Wänden kommt und die Versicherung diesen nicht vor Ort begutachten kann. Gerade bei einem Wasserschaden im Haus wird rasche Hilfestellung und Lösung benötigt. Ein Fall aus der Praxis.

Ein Versicherungsnehmer war gestern sehr verwundert: Nach längerer Zeit der Nichtaktivität seiner Versicherung hatte er schon ein böses Mail vorbereitet. Der Grund: Es sah so aus, als würde sein kürzlich eingetretener Wasserschaden auf unbestimmte Zeit ein Wasserschaden bleiben.
Es kam aber anders als gedacht. Der Versicherer beauftragte faircheck mit der Begutachtung des Schadens. faircheck hat sich sofort nach Auftragserteilung durch die Versicherung beim Versicherungsnehmer gemeldet. Mittels Livestream aus der Videoexpertise-App fairVEX konnte der faircheck-Schadenexperte unmittelbar den Schaden aufnehmen und den Bericht an die Versicherung vorbereiten. Wie hieß es früher landläufig: Wer schnell hilft, hilft doppelt. Speziell in Zeiten des kontaktlosen Handelns greift das Service der Videoexpertise von faircheck!

Mehr Details zur Videobegutachtung können Sie in der aktuellen Pressemitteilung Corona-Wirren: fairVEX als echte Alternative für die Begutachtung von Schadenfällen für Versicherer nachlesen.

Auch die ERGO Versicherung setzt Videobegutachtung aktuell verstärkt als Service ein. Kürzlich berichtete AssCompact über den Service mit Partner faircheck. 

fairVEX: Die Videobegutachtungsapp zur Schadenbesichtigung bei faircheck

VEX ist seit 2015 als Videobegutachtungsapp bei faircheck im Einsatz. Aktuell erhält VEX für den Einsatz im Begutachtungsumfeld von faircheck mit dem Namen fairVEX ein neues Branding. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck, über die Hintergründe: „Eine klare Markenstrategie war uns wichtig. Mit der Namensgebung fairVEX können wir sicherstellen, dass die Versicherungsnehmer bzw. die Kunden, die zur Videobesichtigung durch den zuständigen faircheck Schadenregulierer notwendige App in den Stores erkennen.“

Bereits im vergangenen Jahr präsentierte sich die professionelle Videobegutachtungsapp VEX des Innovationsunternehmen PEAN GmbH im neuen Look and Feel. VEX wird bereits jahrelang im Versicherungsbereich u.a. von faircheck genutzt, um eine Vor-Ort-Begutachtung mittels Livestream durch den zuständigen Sachverständigen bzw. Schadenregulierer durchzuführen ohne, dass ein persönlicher Vor-Ort-Termin notwendig wird. Der Versicherungsnehmer oder Handwerker übermittelt dafür per Smartphone, die für die Schadenbegutachtung notwendigen Informationen via App per Bild und Video an den Schadenregulierer, der zeitgleich am Desktop über das VEX-Portal Bildmaterial und Videostream zum Schaden speichern kann. Peter Winkler, CEO faircheck: „Wir nutzen nicht nur das Service VEX aus dem Haus der PEAN GmbH, sondern ebenso die Tools zur Vor-Ort-Schadenkalkulation für die Begutachtungsexperten und zur Schadenstatusmeldung an die Schadensachbearbeiter, Kundenbetreuer und Versicherungsnehmer.“

Mehr über VEX und die PEAN GmbH lesen Sie in der aktuellen Presseaussendung oder finden Sie am VEX-Portal, wo Sie auch einen Testzugang anfordern können.

Die Zukunft geht in Richtung WebApp

fairVEX ist bereit für den neuen Nutzungsweg, der von der herkömmlichen App über zu einer On-Demand verfügbaren WebApp geht. Die technischen Voraussetzungen sind bereits gegeben. Dr. Eva Kasper: „Der Nutzer spürt durch die WebApp Erleichterungen, da dieser keine App herunterladen und so auch keine Passwörter für die App Stores mehr bereithalten muss. Er kann den direkten Weg in die Anwendung gehen.“

fairVEX App zum Download in den App Stores

Alle Funktionen von fairVEX auf einem Blick:

* Einfach & schnell für den Kunden – mit wenigen Klicks zum Livestream auf der Smartphoneapp mit dem Sachverständigen bzw. Schadenregulierer via VEX-Portal!
* Anonym – Verbindungsaufbau erfolgt mittels Session-ID per SMS und E-Mail!
* Mit Video und Foto dokumentieren – Videolivestream und Fotos zur Besichtigung können in der Anwendung zum Schaden gespeichert werden!
* Datenschutz 2.0 – der hohe Datenschutzstandard wird laufend weiterentwickelt!
* Sprach- und Chatkommunikation – Notizen wie beispielsweise Seriennummern kann vom Versicherungsnehmer bequem per Chat eingegeben werden!
* Pointer – genau das zeigen, was man sehen will!
* Flashlight – dunkle Stellen ausleuchten!

fairVEX ist kompatibel mit iOS 13 und steht ab sofort im iTunes sowie im Google Play Store für alle Versicherungsnehmer der faircheck Kunden kostenlos zum Download zur Verfügung.

Mehr zu VEX.

Link zur aktuellen Presseaussendung.

Machen wir es für den Kunden

Welche Trends sind aktuell im Schadenmanagement besonders relevant? Welche Rolle spielen Start-ups und InsurTechs? Wie kann ein Innovationshub Versicherer unterstützen? Ausgewählte Experten der Versicherungsforen Leipzig geben nachfolgend kurze und prägnante Antworten auf die viel diskutierten Zukunftsfragen.

Was sehen die Versicherungsforen als die wesentlichen Trends im Bereich Schadenmanagement für die kommenden Jahre? 

Kathleen Joost, Projektleiterin Messekongress Schadenmanagement & Assistance Versicherungsforen Leipzig: 

Kathleen Joost, Projektleiterin Messekongress Schadenmanagement & Assistance Versicherungsforen Leipzig

Der Einsatz neuer Sensorentechnologien in Privathaushalten wird Schäden durch austretendes Leitungswasser oder Einbruchdieb-stahl verringern oder ganz verhindern. Moderne Methoden der Schadenerfassung, wie zum Beispiel über moderne Smartphone-Kameras oder Drohnen, werden die Kosten und die Dauer der Schadenregulierung in komplexen Schadenfällen senken. Gemeinsam mit Datenspezialisten werden Versicherer beginnen, ihre seit Jahren brachliegenden Schätze an gesammelten Schadendaten zu nutzen. Basierend auf Erfahrungswerten der Vergangenheit und Methoden der künstlichen Intelligenz erhält der Sachbearbeiter automatisch Regulierungsempfehlungen. Somit können Regulierungszusagen innerhalb von Sekunden gegeben und die gesamte Schadenbearbeitungszeit deutlich verkürzt werden.Sofern beide Aspekte zusammenspielen (Sensoren und Daten) wird der Versicherer im Idealfall vom Schadenbeseitiger zum Schadenverhinderer. Er zeigt individuelle Risiken an und gibt Verhaltensempfehlungen zur Vermeidung des Schadens und während des Schadeneintritts. Große Bedeutung wird dies insbesondere für den wachsenden Markt von Cyberpolicen haben.

Wie könnte man mit dem Themenkomplex ‚neue Marktteilnehmer‘ umgehen, sodass man zukünftigen Markterfolg nicht riskiert?

Robert Rieckhoff, Head of Operations New Players Network (Versicherungsforen Leipzig): Welche Rolle genau InsurTechs in der Assekuranz spielen werden, darüber lässt sich nur spekulieren. Wir sind uns aber sicher, dass InsurTechs, bzw. auch andere neue Marktteilnehmer (also z. B. Start-ups, die keinen dezidierten Fokus auf die Versicherungsbranche haben, oder auch die großen Digitalunternehmen/GAFA sowie Player anderer Branchen) eine wichtige Rolle spielen werden. Start-ups können dabei vieles sein/werden, z. B. Technologielieferanten und -katalysatoren, Partner in einem bestimmten Ökosystem, Triebfeder für Innovationen, aber auch Investitionsobjekte, die hohe Renditen versprechen und zu Zeiten der Niedrigzinspolitik daher von Interesse werden. Schon heute haben Start-ups eine viel-schichtigere Rolle als oftmals wahrgenommen. Das gilt natürlich nicht für jedes junge Unternehmen. Es gibt viele „Copycats“ und nur überschaubar viele Start-ups, die echte Innovationen mitbringen. Es gibt aber auch viele Start-ups, die keinen speziellen Versicherungsfokus haben, schlaue Lösungen mitbringen aber noch nicht das passen-de Problem (Use Case) gefunden haben. Schaut man auf Digitalversicherer als InsurTechs, bringen diese spannende Ansätze mit, auch Kernprozesse zu hinterfragen und anders umzusetzen.

Robert Rieckhoff, Head of Operations New Players Network (Versicherungsforen Leipzig)

Lange Rede, kurzer Sinn: Neue Marktteilnehmer werden zukünftig in der Versicherungsbranche eine wesentliche Rolle spielen. Wie diese genau aussieht, wird von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein. Fest steht, dass Versicherer sich positionieren, bzw. eine Strategie definieren müssen, wie man den neuen Marktteilnehmern gegenübertritt. Diese Positionierung und strategische Ausrichtung sollten regelmäßig hinterfragt und ggf. angepasst werden. Dazu ist natürlich unabdingbar, sich gezielt mit den Entwicklungen des Marktes auseinanderzusetzen. Dies benötigt Zeit, Kapazität und ein wenig Wissen, wobei wir als Versicherungsforen Leipzig mit dem New Players Network natürlich gern unterstützen. 

Die Versicherungsforen haben auch eine Kooperation mit dem Insurance Innovation Lab? Inwieweit unterstützt dieser Innovationshub Versicherer, die eigene Perspektive zu verändern und zukunftssicher am Markt zu agieren? Gibt es bereits Erfolgsgeschichten, die weitererzählt werden können? 

Justus Lücke, Geschäftsführer Versicherungsforen Leipzig: Versicherungsunternehmen haben häufig Probleme, die Kunden- und Stakeholdersicht bei ihrer Produktentwicklung und Prozessoptimierung sowie bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle u integrieren. Externe Innovationseinheiten wie das Insurance Innovation Lab können bei dieser Aufgabe unterstützen, indem sie verschiedene Perspektiven in die Entwicklung einfließen lassen.Bisher ist der Produktentwicklungsprozess in Versicherungen insbesondere auf den Wettbewerb und die Anforderungen des Vertriebs ausgerichtet.

Justus Lücke, Geschäftsführer Versicherungsforen Leipzig

Die Optimierung der Prozesse, auch im Schadenmanagement, wird ebenfalls zumeist mit einem Fokus auf die Optimierung der internen Effizienz vorangetrieben. Die Fokussierung nach innen führt zu einem eingeschränkten Problemverständnis und folglich oft zu Lösungen mit geringem Differenzierungspotenzial gegenüber dem Wettbewerb. Daher ist es sinnvoll, gerade die bislang vernachlässigten Stakeholder, wie z.B. Kunden, in aktiver Form in die Gestaltung einer Lösung einzubinden. Während die Fachexperten aus dem Versicherungsunternehmen in diesem Vorgehen Lösungswissen in Form von Detailwissen über Prozesse und Produkte einbringen, tragen Kunden vornehmlich Wissen über ihre Bedürfnisse und Wünsche bei.

Dr. Hagen Habicht, Geschäftsführer Digital Impact Labs Leipzig: Das Insurance Innovation Lab ist ein gemeinsames Produkt der Digital Impact Labs Leipzig und der Versicherungsforen Leipzig. Der Wert dieser Kooperation für unsere Kunden besteht in der Kombination unserer Expertisen in den Bereichen Open Innovation und Assekuranz.  Die gemeinsame Arbeit hat schon in einer ganzen Reihe von Veranstaltungen, wie z. B. unseren Innovationswerkstätten und nutzerzentrierten Entwicklungsprojekten, hervorragend funktioniert. Dabei haben wir mittlerweile ein Spektrum an Versicherungsdomänen bearbeitet, so z.B. neue Produkte zur Arbeitskraftabsicherung (mit der Basler Lebensversicherung), eine All-in-One-Plattform für Cyber-Themen (mit der VHV Versicherungen) und ein situatives Rechtsschutzprodukt (mit der Roland RS).

Dr. Hagen Habicht, Geschäftsführer Digital Impact Labs Leipzig

Eine Herausforderung, vor der wir immer wieder stehen, sind unsere auf ein agiles Vorgehen wenig vorbereiteten Kunden. Versicherer haben in der Regel wenig Erfahrung mit professionellen Innovationswerkzeugen und agilem Arbeiten. Aus diesem Grund unterstützen wir Versicherer auch bei der systematischen Entwicklung ihrer Innovationsfähigkeit. Dazu gehören die Gestaltung und Implementierung einer Innovationsstrategie und –kommunikation, eines transparenten und leicht steuerbaren Innovationsprozesses sowie entsprechender Rollen und Verantwortlichkeiten. In Kombination unterstützen diese Maßnahmen die nachhaltige Transformation unserer Kunden.

Interessante Links:

Digital Impact Labs

Versicherungsforen Leipzig 

Trends im Fokus: faircheck beim Messekongress Schadenmanagement&Assistance 2019 in Leipzig

Vernetzung und Digitalisierung führen zu weitgehenden Veränderungen im Alltag. Für die Versicherer gilt es, diese im Schadenmanagement nutzbringend einzusetzen, denn die Trends, die auch faircheck laufend in das eigene Geschäftsmodell integriert, sind in der Branche noch nicht überall angekommen. Beim 11. Messekongress „Schadenmanagement&Assistance“ der Versicherungsforen Leipzig diskutierten Versicherer Dienstleister, Schadenexperten und Gutachter über Innovationen und aktuelle Herausforderungen und konnten durch Keynotes tiefer in einzelne Themen eintauchen.

Bereits zum elften Mal fand am 10. und 11. April 2018 der Messekongress „Schadenmanagement & Assistance“ der Versicherungsforen Leipzig statt. Über 1.300 Teilnehmer trafen sich in diesem Jahr in Leipzig. faircheck war gemeinsam mit einer Delegation von 50 Teilnehmern von österreichischen Versicherern vor Ort. Die Österreicher wurden bei der Eröffnung sogar separat begrüßt.  Zwei Tage lang setzten sich Versicherer, Schadenexperten, Assisteure, Reha-Dienstleister, Gutachter und Sachverständige im Congress Center Leipzig dazu mit Fragestellungen aus den Bereichen Digitalisierung & Prozesse, Mobilität, Sachversicherung, Personenschadenmanagement, Schadenstrategie, Recht und Cyber auseinander. Erstmalig gab es in diesem Jahr auch einen dedizierten Vortragspfad für das Thema künstliche Intelligenz.

Peter Winkler mit Eva Kasper und Oliver Fink unterwegs zum Schadenkongress.

In über 20 Fachforen präsentierten Experten ihre Lö- sungen zu branchenrelevanten Fragen und zeigten Trends auf, die zukünftig für die Versicherungswirtschaft von Interesse sind.Zum zweiten Mal wurde auf dem Messekongress „Schadenmanagement & Assistance“ zudem der Claims Rockstar Award des NewPlayers Network vergeben. Gegen die Konkurrenz setzte sich Shift Technology durch, die mit ihrem Angebot, künstliche Intelligenz in der Betrugsidentifikation und Schadenfallabwicklung einzusetzen, die Fachjury und die Veranstaltungsteilnehmer überzeug- ten.

Die Keynote-Vorträge des Messekongresses kamen in diesem Jahr von Ulrich Rieger (Generali Deutschland), Sascha Herwig (ELEMENT Insurance) und Götz Schartner (professioneller Hacker/8com). Sascha Herwig stellte in seiner Keynote ein neues Geschäftsmodell innerhalb der Versicherungswirtschaft vor. Als einer der ersten Digitalversicherer mit BaFin-Lizenz hat ELEMENT sich die Frage gestellt, wie neue Begrifflichkeiten wie z. B. Digitalisierung das Geschäftsmodell von Versicherungen beeinflussen. Die Keynote von Götz Schartner beleuchtete das Thema Schaden noch einmal von einer anderen Seite. Er zeigte einige einfache Hacking-Methoden und betonte die Relevanz von Cyber-Versicherungen.

Die fairchecker trifft Geschäftsführer Dr. Hagen Habicht am kreativen Stand der Digital Impact Labs.

faircheck war vertreten durch CEO Dr. Peter Winkler sowie Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen und Oliver Fink, Leiter des operativen Geschäftes vor Ort. Resümee von Peter Winkler zu den zwei intensiven Tagen:

„Wenn ein guter IT-Dienstleister, wie Michael Rodenberg von Eucon zu mir sagt, dass man nicht alles mit IT lösen kann und Dienstleister und Versicherer enger zusammenarbeiten sollten, dann macht das schon Sinn. Man sieht gerade am deutschen Dienstleister-Markt, dass dieser sich durch Konzentration neu ordnet.“

Einmal mehr zeigte der Messekongress „Schadenmanagement & Assistance“, dass es viel Diskussions- aber auch Handlungsbedarf – sowohl zu neuen als auch zu altbekannten Themen der Branche – gibt. Auch im kommenden Jahr bieten die Versicherungsforen Leipzig daher Gelegenheit zum Austausch. Der 12. Messekongress „Schadenmanagement und Assistance“ findet am 26. und 27. März 2019 in Leipzig statt.

Die aktuellen Produkte und Dienstleistungen von faircheck finden Sie ebenso auf unserer Website wie die Neurungen und Innovationen aus unserem Haus.

Wenn Sie Fragen haben oder mit uns die Trends diskutieren möchten, dann melden Sie sich gerne bei uns. Mit faircheck Consulting nutzen Sie außerdem unsere Branchen-Expertise und Ressourcen für innovative Ergebnisse. 

faircheck präsentiert Claims Cost Database aus Big-Data-Projekt

Wie hoch ist die durchschnittliche Schadenhöhe bei einem Leitungswasserschaden in Tirol, in Wien oder in einem anderen Bundesland? Was kosten Handwerker bzw. Sanierer zur Wiederherstellung in einer bestimmten Region in Österreich? Wie hoch sind die Sturmschäden in einzelnen Bundesländern in einem bestimmten Zeitraum? Diese und weitere Fälle können durch Big Data Claims Cost von faircheck beantwortet werden.

Die Basis bilden aggregierte und pseudonymisierte Kalkulationsdaten von faircheck nach Schadenart. Eine Karte auf Gemeindeebene zeigt durchschnittliche Schadenhöhe bzw. die Anzahl der abgewickelten Schäden. Weiters ist es möglich, die Streuung der Schadenhöhen nach den einzelnen Schadenarten abzubilden. In welchem Kostenbereich liegen 50 Prozent aller Schäden der Art Einbruch, Leitungswasser & Co und wo sind die Ausreißer? Die einzelnen Schadenarten samt Schadenhöhen und die Verteilung nach Bundesländern, Sanierern, etc. können übersichtlich dargestellt werden.

Besser planen, besser entscheiden, besser steuern

Seit Unternehmensgründung 2005 liegen bei faircheck Preisdaten aus 140.000 Gutachten zu den Schaden-Kalkulationen österreichweit vor, die von faircheck-Schadenregulierer und den erhaltenen Kostenvoranschlägen stammen. In den letzten 8 Jahren wurden die Daten systematisiert und anschließend in eine Applikation übernommen. 2018 wurde das Projekt „Big Data Claims Cost“ gestartet und konnte nach einer Projektlaufzeit von zwei Monaten abgeschlossen werden.

Die Daten können Versicherer, Hausverwaltungen und andere große Organisationen mit eigenen Daten koppeln oder für sich betrachten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig. Nachfolgend sind einige Beispiele aufgezählt:
– Informationen über den Schadenbedarf erfahren
– Informationen zu Handwerkerpreisen erhalten
– Daten, wie zum Beispiel Handwerkerpreise nach Bundesländern plausibilisieren
– Evaluierung einer Schadenbedarfsstatistik durchführen
– Überprüfung des eigenen Versicherungsportefeuilles vollziehen
– Überprüfung der Qualität von Gutachtern und Handwerkern durchführen

In Zukunft mehr Detaildaten

Die Kalkulations- und Schadendaten werden laufend aktualisiert und angepasst. Die Entwicklung der Preissituation wird dadurch ebenso abgebildet. Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck: „Zukünftig planen wir die Daten in den Gewerken zu vertiefen.“ Die derzeitigen Herausforderungen sind die fehlenden Standards bei Kostenvoranschlagspositionen bzw. mangelnde Branchenrichtlinien für die Angebotslegung bei den Professionisten.

Sie möchten sich von der Claims Cost Database selbst überzeugen? Fragen Sie gleich an und wir vereinbaren einen Termin mit Ihnen.

Über faircheck
Neben Zürich, UNIQA, VAV, Helvetia oder Wüstenrot Versicherung vertrauen viele Versicherer aus ganz Österreich und Südtirol auf den 2005 gegründeten Schadendienstleistungs- und Begutachtungsspezialisten faircheck. Vor Ort schnell und nah am Schaden, dies bietet faircheck den Versicherungen in den Sparten KFZ, Sach- und Haftpflicht, aber auch im Bereich Schifffahrt. Mit dem 2017 eingeführten Kundenprozess bleiben Versicherung, Versicherungsnehmer und -betreuer über den Status der Schadenbesichtigung per fairApp oder Desktopversion informiert. SchadenreguliererInnen von faircheck sind Experten der Bau- und Versicherungstechnik und werden durch innovative faircheck-Tools bei der Begutachtung unterstützt. 2016, 2011 und 2010 erzielte faircheck Top-Platzierungen bei Austrias Leading Companies. 2018 wurde faircheck von Quality Austria und EFQM mit „Recognised for Excellence 5 Star – 2018“ ausgezeichnet und in die Liste „Exzellente Unternehmen Österreichs 2018“ ausgezeichnet.

Link zur offiziellen Presseaussendung.

 

MietobjektCheck: faircheck schafft Erleichterung bei Schlüsselübergabe für Mieter und Vermieter

Mieter und Vermieter vergessen bei Schlüsselübergaben, im Zuge der Wohnungsübernahme, in vielen Fällen auf die lückenlose Dokumentation des Ist-Zustandes der Immobilie. Ganz egal, ob es um Wohnung, Haus oder Gewerbeobjekt geht. Streitigkeiten sind damit vorprogrammiert. faircheck schafft mit der neuen Dienstleistung zur fairen Mietobjektübergabe und Dokumentation Erleichterung.  Sowohl Mieter als auch Vermieter können mit der Dienstleistung MietobjektCheck eine begleitende Begutachtung des Mietobjekts samt Dokumentation zu Fixpreisen in Anspruch nehmen.

Ist der Zustand der Wohnung bei Übergabe wie versprochen? Wurden Schäden repariert? Wird der Ist-Zustand bei Schlüsselübergabe ordnungsgemäß dokumentiert? Diese Fragen sollten sich sowohl Mieter als auch Vermieter zu Beginn oder am Ende eines Mietverhältnisses stellen. Fehlt die Beweissicherung zum Zeitpunkt der Übergabe, kommt es schnell zu Unklarheiten. Die Vorstellungen über den Zustand von Wohnung, Haus oder Gewerbeobjekt weichen zwischen Mietern und Vermietern bei Ein- und Auszug oft ab. Streitigkeiten können sich über mehrere Monate ziehen. Die Immobilie steht leer.

Schwer vorstellbar? Leider passiert das immer wieder. Die Schlichtungsstelle in Wien, die für Streitigkeiten rund um die Rückzahlung der Kaution für Mieter zuständig ist, weist für die letzten vier Jahre pro Jahr mehr als 400 Fälle aus. Ing. Peter Hötzer, Vizepräsident vom österreichischen Grund- und Hausbesitzerbund Steiermark, empfiehlt Mietern und Vermietern professionelle Hilfe bei der Übergabe eines Mietobjekts in Anspruch zu nehmen: „Das Wichtigste ist eine saubere Übergabe. Diese umfasst ein korrektes Übergabeprotokoll samt Fotodokumentation und allenfalls eine Bonitätsprüfung. Das Mietverhältnis muss für beide Seiten passen.“ Es gibt zwar Übergabeprotokolle, diese werden allerdings selten im erforderlichen Umfang befüllt. Streitigkeiten sind dann vorprogrammiert. Wer sich absichert und Mängel der Immobilie im Beisein von Zeugen dokumentiert, hat meistens schon prägende Erfahrungen gemacht.

Benjamin Bauer, Business Development Manager bei faircheck, berichtet: „Die meisten Menschen erkennen die Notwendigkeit für eine Dokumentation bei der Mietübergabe erst, wenn der Schaden passiert ist. Wir empfehlen zur Sicherheit von Mietern und Vermietern den Zustand der Wohnung vor der Übergabe begutachten zu lassen!“

Zur Schlüsselübergabe innerhalb der Komfortzone

Die faire und objektive Dokumentation bei der Immobilienübergabe geht ab nun wesentlich leichter. faircheck, der österreichweit größte private Versicherungsdienstleister im Schadenmanagement, bietet aktuell mit „fairMieten“ die schnelle, unkomplizierte und objektive Begutachtung von Wohnungen, Häusern oder Gewerbeobjekten an. Diese passiert vor bzw. bei der Schlüsselübergabe. Mieter oder Vermieter können sich zurücklehnen. Zählerstände, Anzahl der Schlüssel und Mängel in den einzelnen Räumen oder an Einrichtungsgegenständen werden mit Foto und allenfalls mit Video dokumentiert. Bei festgestellten Mängeln wird der ungefähre Reparaturaufwand erhoben. Durch die unkomplizierte und objektive Begleitung und Dokumentation des Ist-Zustandes der Immobilie will faircheck die Schlüsselübergabe in die Komfortzone holen. Peter Winkler, CEO faircheck, über die neue Dienstleistung MietobjektCheck: „Die dokumentierte Mietübergabe dient der Beweissicherung für das, was kommen kann. Die gesamte Situation wird vorausschauend beruhigt.“ Die Kosten für die Dienstleistung richten sich nach Anzahl der Räume. Es sind Fixpreise. Die Dokumentation kann bei Bedarf, durch die im Versicherungsumfeld bewährte Videobegutachtungs-Software VEX, auch aus der Ferne erfolgen.

Weitere Details zum MietobjektCheck.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Link zur offiziellen Presseaussendung via APA und pressetext.

Nachzulesen auf immoflash, im ImmobilienStandard Printausgabe 2./3.Februar sowie online und auf vienna.at. 

Nachzulesen auch auf risControl Premium.

 

fairApp oder sag mir den Status der Schadenmeldung

fairApp wird zur Nachverfolgung der Schadenbegutachtung immer beliebter. Versicherungen, die faircheck mit der Schadenfallbegutachtung beauftragen, bieten ihren VersicherungsnehmerInnen seit 2017 mehr Transparenz im Schadenfall bei hohen Datenschutzstandards. In Zukunft soll’s noch bequemer werden.

Jeder zweite Internetzugriff erfolgt bereits über ein mobiles Endgerät. Tendenz steigend. Das berichten die internationale Kreativagentur „We are social“ und die Social-Media-Management-Plattform Hootsuite im Global Digital Report 2018. Onlinekanäle und mobile Lösungen sind auch aus der Versicherungswelt nicht mehr wegzudenken. Das zeigen die faircheck-Ergebnisse seit der Einführung des faircheck-Kundenprozesses 2017. Beauftragt die Versicherung faircheck mit der Begutachtung des Schadens, bleiben Versicherungsnehmer, Versicherungsbetreuer und Versicherung über den Status der Schadenbesichtigung informiert und finden alle Kontaktinformationen auf einen Klick. Ein ausgeschickter Link führt per SMS oder E-Mail zum persönlichen Zugangscode für die Nachverfolgung zum Status der Schadenbesichtigung. Neben der Desktopversion wird vermehrt die mobile Variante „fairApp“ genutzt.

Der Link zum persönlichen Zugangscode wird per SMS und/oder E-Mail versandt.

Dr. Eva Kasper, zuständig für Projekte und Innovationen bei faircheck über das Nutzungsverhalten der Versicherungsnehmer: „Wir sehen, dass die fairApp immer häufiger geladen wird. Mehr als die Hälfte aller Versicherungsnehmer öffnen die E-Mail, die per Link zum persönlichen Zugangscode für die Nachverfolgung des Schadenfalls weiterleitet. Ungefähr 7 von 10 informieren sich über den Status der Schadenabwicklung via App oder Desktop.“ Laut kürzlich veröffentlichtem Identitätsindex vom Unternehmensberatungsunternehmen Fehr-Advice und Artikel im Standard haben Versicherungen Probleme mit der Kunden-Kontaktaufnahme, was durch die Kundeneinbindung via Videobegutachtung oder App verbessert werden soll.

Transparenz und Schnelligkeit digitalisiert Prozesse in Versicherungen und Unternehmen

Mit dem Einstieg auf die Landingpage oder in die fairApp für Android bzw. iOS wird der Ablauf der Schadenbesichtigung transparent. Persönliche Daten bleiben gut geschützt. Es kann bei Bedarf Kontakt mit dem zuständigen Schadensachbearbeiter der Versicherung sowie Schadenregulierer von faircheck aufgenommen werden. In der fairApp haben Kunden an mehreren Stellen die Möglichkeit, Feedback abzugeben. Diese sind dann direkt beim Auftrag hinterlegt. So können segmentierte Auswertungen vorgenommen werden. Dr. Peter Winkler, CEO faircheck: „Die Auswertungen sind für uns und für die Versicherungen wesentlich, um Erfolgskontrollen vornehmen zu können.“

Über die fairApp oder die Desktopvariante kann der Status der Schadenbesichtigung eingesehen werden.

Auch andere Unternehmen sollen von der Technik und dem Know-how profitieren, erklärt Peter Winkler: „Im Ergebnis beobachten wir, dass die Kombination von Transparenz und Schnelligkeit zu ernsthaft digitalisierten Prozessen führt, die sich viele wünschen. Wir werden diese Entwicklung genauso wie unsere Videoexpertise https://vex-portal.com anderen Unternehmen zur Verfügung stellen, da unsere Technik leicht Anpassungen an diverse Systeme und Vorgänge erlaubt.“

Noch bequemer für den Versicherungskunden und den Schadenregulierer

Zukünftig wird es für mobile Nutzerinnen und Nutzer noch bequemer, sich über den Status der Schadenfallbearbeitung zu informieren. Eva Kasper verrät, weshalb: „Demnächst werden alle User einen App-Banner eingespielt bekommen, der die Installation der App erleichtert.“ Erhält ein Versicherungsnehmer die E-Mail oder SMS mit Link zur Statusverfolgung seines Schadens und wird dieser am mobilen Endgerät geöffnet, egal ob auf Android oder iOS, wird gleichzeitig ein Banner mit Link zur Installation von fairApp angezeigt.

Schadenregulierer finden in der App neben Kontaktdaten, Routenplanung und bequeme Uploadmöglichkeit der Schadenfotos zum Akt übrigens bereits heute die Schadenkalkulation. Bei Ablöseverhandlungen erhöht die App die Transparenz nochmal, da Preise und damit Aufwendungen zur Erledigung des Schadenfalls veranschaulicht werden können.

2018 wurde faircheck aufgrund der kundenbezogenen Ergebnisse von Quality Austria und EFQM ausgezeichnet. Mit 5 von 5 Sternen erhält faircheck die höchstmögliche Auszeichnung für Unternehmensqualität.

 

Link zur offiziellen Presseaussendung via APA.

Link zur Pressemeldung über pressetext.com. 

Berichterstattung in risControl online. 

Peter Winkler diskutiert beim Forum Assekuranz in Wien

Am 16. und 17. Oktober fand in Wien der imh-Kongress Forum Assekuranz statt. Die Themen der beiden Tage waren Digitalisierung & IT sowie Recht & Compliance in Versicherungen. Dr Peter Winkler, CEO, Gründer & Eigentümer von faircheck, wurde als Diskutant geladen, um als Experte über Digitale Prozesse und Innovationen zu sprechen. Beim Thema Kundenerlebnis stand auch die Videoexpertise im Fokus. Außerdem wurden interessante Neuerungen von Google vorgestellt.

Mutig auch in Graz – beim versicherungswirtschaftlichen Symposion

Ein paar Tage zuvor fand das versicherungswirtschaftliche Symposion in der AULA der Karl Franzens Universität in Graz statt. Unter dem Titel „Mutig in neue Zeiten“ wurde immer wieder  Wege zu (Produkt-)Innovationen in der Versicherungslandschaft, unter Berücksichtigung der strengen Vorgaben. Der Impulsvortrag kam von Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor der Österreichischen Post AG. Von faircheck waren Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen, sowie Oliver Fink, Leiter des operativen Geschäfts, vertreten. Resümee zur Veranstaltung: Besondere Neuigkeiten gab es nicht.

 

faircheck ist Gastgeber des ersten Business Excellence Circles von Quality Austria

Anfang Oktober fand der allererste Business Excellence Circle von Quality Austria und EFQM im faircheck Headquarter statt. Ziele der gemeinsam mit Quality Austria initiierten Veranstaltung waren Erfahrungsaustausch und Networking zum Thema Unternehmensqualität.


Dr. Werner Schachner führte im Namen von Quality Austria die anwesenden Qualitätsverantwortlichen und Geschäftsführer von Unternehmen und Organisationen in Österreich in die Thematik von EFQM, der seit 1992 bestehenden Auszeichnung zur Güte von Unternehmensqualität, ein. Gastgeber und Fünf-Sterne-Unternehmen faircheck war mit Dr. Peter Winkler, CEO faircheck und Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen, vor Ort. Eva Kasper zum Thema EFQM: „Die Einreichung zu EFQM gestaltet sich für uns wie ein Virus. Ist man einmal dabei lässt es einen nicht mehr los, da man im eigenen Unternehmen automatisch weiter optimieren möchte, um sich dem europäischen Benchmark in allen Bereichen anzunähern.“

Innovativer Schadenservice und strategische Herausforderungen im Humantechnologie-Cluster: Wertvolle Einblicke und Anregungen beim 1. Business Excellence Circle 

DI Dr. Johann Harer, Geschäftsführer Human.technology Styria GmbH und Best-Practice-Vortragender beim ersten Circle-Treffen, hält den branchenübergreifenden Austausch mit Unternehmen, die an der Qualität Ihrer Ergebnisse in all Ihren Interessensgruppen arbeiten wollen für sehr sinnvoll. Kern der Veranstaltung waren die Best Practice Beispiele von faircheck (ausgezeichnet mit 5 Sternen nach EFQM) und Human.technology Styria GmbH (ausgezeichnet mit 4 Sternen nach EFQM), die zur Diskussion anregten und einen zielführenden Austausch sicherstellten. Beide Unternehmen gaben Einblicke in die eigene Organisation. faircheck präsentierte den ausgezeichneten Kundenprozess, der Kunden und die Kunden der Kunden serviciert. Human.technology Styria Geschäftsführer DI Dr. Johann Harer skizzierte im Anschluss die Herangehensweise an den Strategieprozess, der im Vorfeld jeder Einreichung steht.  

Fazit: Ein wertvolles Format für alle, die an Unternehmensqualität arbeiten möchten. Die nächste Veranstaltung wird von Quality Austria bekanntgegeben. 

Mehr zu EFQM und zur Einreichung können Sie in unserem Blogartikel „Wie man Exzellentes Unternehmen Österreichs wird“ nachlesen.