Sommerzeit ist Unwetterzeit – Hochsaison bei faircheck

2016 war global betrachtet das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Überflutungen und Klimawandel hängen, wenn auch anders als erwartet, zusammen, zeigt eine neue Studie. Eines ist sicher: In den Sommermonaten ist für Schadendienstleister wie faircheck Hochsaison. faircheck Schadenregulierer sind vor Ort gefordert, rasch Lösungen zu finden und agieren als Schnittstelle zwischen Versicherer, Versicherten und Reparaturfirmen.

Laut dem kürzlich erschienenen 27. Berichts der US-Klimabehörde NOAA war das Jahr 2016 global betrachtet das wärmste seit Beginn der Messgeschichte vor 137 Jahren. Die bedrohlichen Rekorde des El-Niño-Jahres betreffen insbesondere die CO2 Konzentration und die Temperaturniveaus. Im weltweiten Durchschnitt wurde die 400 Teilchen pro Million CO2-Marke überschritten. Die CO2 Konzentration liegt 2016 somit bei 402,9 Teilchen pro Million. Die Steigerung von 3,5 ppm gegenüber dem Vorjahr stellt einen weiteren Rekordwert dar. Das arktische Meereis verringerte sich und die Oberflächentemperatur der Ozeane nahm weiter zu. In Europa war 2016 das drittheißeste Jahr nach 2014 und 2015. Von den Temperaturniveaus her fügt sich Österreich laut Statistik der ZAMG mit dem Juli 2017 auf Platz 20 in der Kategorie „wärmste Julimonate seit 1767“ ein.

Mehr Überschwemmungen durch Klimawandel?

Eine groß angelegte Studie der TU Wien unter der Leitung von Günter Blöschl, die unlängst veröffentlicht wurde, konnte zeigen, dass der Klimawandel Auswirkungen auf Überschwemmungen in Europa hat (Link zur Studie). Anders als vermutet, hat der Klimawandel nachweislich, vor allem Auswirkungen auf die zeitliche Verschiebung beim Auftritt von Hochwasserereignissen. In Österreich blieben die Ereignisse vom Zeitpunkt her relativ ähnlich. Allerdings hätten laut Studienleiter Günter Blöschl gerade die Häufigkeit und Intensität der Hochwasserereignisse nördlich des Alpen-Hauptkamms in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen.

fairchecker regulieren Schadenfälle österreichweit

Aufgrund der Wetterkapriolen kam es in ganz Österreich bereits zu massiven Unwettern mit Starkregen, Blitzschlag und Hagel, die Schäden in Millionen Höhe verursachten. Unsere faircheck Schadenregulierer sind intensiv im Einsatz und besichtigen bzw. regulieren Schadenfälle zeitnah auch in jenen Gebieten, die schwer oder nur eingeschränkt erreichbar sind. Dies erfordert neben einer besonderen Vorbereitung und Planung das Commitment von faircheck, Schadendienstleistungen gerade in schweren Zeiten mit einer hohen Serviceorientierung für die Betroffenen abzuwickeln.

Mehr zu Mobiler Schadenregulierung. 

Mehr über faircheck Schadenregulierer erfahren. 

faircheck engagiert Schadenregulierer in Tirol und Vorarlberg

Eine Arbeit mit Zukunft und Gestaltungsfreiheit

Ihr Aufgabengebiet als Schadenregulierer (m/w) erstreckt sich von der Termingestaltung, der Routenplanung über die Vorbereitung von Kundenterminen bis zur Abwicklung der (Schaden-)Begutachtung unter dem Einsatz der faircheck-Softwaretools. Sie sind als Schadenregulierer selbstständig in Voll- oder Teilzeit für uns tätig und können diese sachverständige Tätigkeit auch neben einer anderen Tätigkeit ausüben. Teile der administrativen Tätigkeit wird von faircheck für Sie übernommen, damit Sie sich voll auf die Begutachtung konzentrieren können.

Ihr Profil

Sie haben Freude an der Sachverständigentätigkeit und verfügen über sehr gute IT-Anwenderkenntnisse. Unter dem Einsatz von modernen und ständig weiterentwickelten Softwaretools führen Sie Begutachtungen durch, fertigen Schadenkalkulationen an und erstellen dazugehörige Gutachten.

Fachliche Kompetenzen in den Bereichen Bautechnik bringen Sie bereits mit. Bereits erworbene Kenntnisse aus dem Bereich Versicherungstechnik sind von Vorteil. Profunde Kenntnisse über Reparaturmethoden und Handwerkerpreise setzen wir voraus. Sie agieren stets eigenverantwortlich und serviceorientiert zum Wohle aller Beteiligten.

Unser Angebot an Sie

Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem innovativen Umfeld und honorieren ziel- und ergebnisorientiertes Arbeiten nach definierten Profilen. Teile der administrativen Tätigkeiten werden von faircheck übernommen, damit Sie sich voll und ganz auf die Begutachtungen konzentrieren können. Daneben bieten wir eine umfassende Einschulung und laufende Weiterbildung samt Planung zur Erlangung weiterer Zertifizierungen über den faircheck Campus.

Der Bruttoverdienst für die ausgeschriebene Position beläuft sich bis auf monatlich € 5.500,–. In Abhängigkeit von Auslastung, Berufserfahrung und Qualifikationen ist ein höherer Umsatz meist möglich.

Hohe Innovationskraft und starke Prozesse in der Branche

Der Versicherungsbranche steht mit faircheck ein Partner im Schaden zur Verfügung. Tritt ein Schaden ein, ist die neutrale unbürokratische und rasche Schadenabwicklung das zentrale Anliegen jedes Kunden. Vor Ort schnell und nah am Schaden, dies bietet faircheck den Versicherungen österreichweit in den Sparten KFZ, Sach- und Haftpflicht aber auch Schifffahrt. Mit VEX hat faircheck zusätzlich die Möglichkeit, Videobegutachtungen durchzuführen. faircheck ist bereits seit 2005 das Auge und Ohr der Auftraggeber – prozessoptimiert und serviceorientiert. 2016, 2011 und 2010 erzielt faircheck Top-Platzierungen bei Austrias Leading Companies. 2017 wurde faircheck aufgrund der starken Prozesse und der hohen Innovationskraft von Quality Austria und EFQM auf Anhieb mit „Recognised for Excellence – 3 Stars“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen und Bewerbungsmodalitäten Schadenregulierer

Auf unserer Karriereseite finden Sie weitere Informationen rund um den Einstieg bei faircheck. Verlinken Sie sich auch via facebook, XING, linkedIn oder youtube mit faircheck. Per Link erreichen Sie aktuell die Playlist zu den faircheck-youtube-Videos „faircheckerInnen erzählen über ihre Arbeit“. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich elektronisch über unser Online-Formular!

Sie haben Fragen oder möchten in anderen Regionen Österreichs für uns tätig werden. Zögern Sie nicht und schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an Tel.: +43 316 890 6850.

 

Quality Austria und EFQM bestätigen die Innovationskraft und guten Prozesse von faircheck

Wenn mit Hans Beletz der Malpinsel gezückt wird – fairLesen inspiriert

faircheck setzt sich gemeinsam mit der Gemeinde Stattegg und der Kleinen Kinderzeitung für die Förderung der Leselust, Kreativität und des Miteinanders von Volksschulkindern ein. Dazu fand am 27. Juni 2017 das Event fairLesen zum zweiten Mal in Stattegg statt. Mit dabei waren Maler Hans Beletz und Autor Patrick Schnalzer.

Über fünfzig motivierte Kinder der Volksschulen Stattegg, Kalkleiten und Ferdinandeum aus Graz haben in der vorletzten Schulwoche den Weg in den Sitzungssaal der Gemeinde Stattegg gefunden. Grund dafür war das gemeinsam von faircheck, der Gemeinde Stattegg und der Kleinen Kinderzeitung organisierte Event fairLesen.  Ein abwechslungsreiches Programm führte die Volksschulkinder durch einen lebendigen Vormittag. Das besondere Highlight: Ein Buchautor und ein Künstler motivierten und inspirierten die Kinder. Zu Beginn gab es einen Workshop mit Lesung von Autor Patrick Schnalzer zu seinem Buch „Alex und Sam“, das die einzigartige Freundschaft zwischen einem bengalischen Tiger und einem Zebra erzählt. Patrick Schnalzer über seine Motivation bei fairLesen einen Workshop abzuhalten: „Lesefreude zählt zu den wichtigsten Dingen, die man Kindern vermitteln kann und ich freue mich, wenn ich dazu einen Beitrag leisten konnte.“

fairLesen erweckt Geschichten zum Leben

Im Anschluss durchliefen die Kinder in Kleingruppen vier Kreativstationen. Sie bastelten mit LehrerInnen der Volksschule Kalkleiten ein Buch und mit der Kleinen Kinderzeitung ein Lesezeichen, ließen beim Formen von Ton zusammen mit den faircheckerInnen Geschichten zum Leben erwecken und brachten mit Hans Beletz den Malpinsel kreativ zum Einsatz. „Für mich hat sich der Tag als sehr lebendiger und kreativer Prozess gezeigt, der gut organisiert war. Innerhalb kurzer Zeit sind vier tolle Kunstwerke entstanden“, resümiert der renommierte Künstler das Event. Die Kunstwerke können übrigens in der Gemeinde Stattegg und im faircheck Headquarter besichtigt werden.

 

Fotocredits: Stefan Pajman, ballguide

 

Klicktipps

Website von Künstler Hans Beletz.

Website von Autor Patrick Schnalzer.

Link zur offiziellen Presseaussendung.

„Wir sitzen alle im selben Boot“ – Teamspirit und mehr

Bei herrlichem Wetter und gutem Wind segelte eine faircheck-Crew Ende Mai vollgepackt mit Teamspirit durch die Kornaten und sammelte viele Perspektiven.

Beim alljährlichen Teamsegeltörn in Kroatien haben die fairchecker dieses Jahr ein fantastisches Wetter mit viel Sonnenschein erwischt. Auch windstill war es kaum. Mit gemütlichen 10 bis 18 Knoten Wind konnte jeden Tag gut gesegelt werden.

Eingeschifft wurde in Biograd. Von dort ging es Richtung Süden weiter. Einer der ersten Stopps war im Naturpark Telašćica, am südlichen Teil der Insel Dugi Otok. Von dort führte die Route weiter durch die Kornaten und schließlich zurück nach Biograd.

Vom Segelboot ins Alltagsleben

Der Segeltörn bereitete den faircheckern nicht nur Spaß, sondern bot auch genügend Gelegenheit für den persönlichen Austausch. Die Schadenregulierer, die österreichweit als Einzelkämpfer unterwegs sind, genießen das Beisammensein und die gebotene Möglichkeit, um über verschiedene Unternehmensthemen zu diskutieren. Daneben konnte jedes Crew-Mitglied einmal das Steuer übernehmen und „die Erfahrung machen, dem „Chef“ Kommandos zu erteilen“, erzählt CEO Peter Winkler. Bleibt die Frage, ob es einige Punkte gibt, die regelmäßig auf den täglichen Arbeitsalltag umgemünzt werden können? Oliver Fink, COO faircheck, über die gemeinsamen Tage auf See und das Gefühl danach: „Wir sitzen in diesem Fall ja nicht nur sprichwörtlich im selben Boot. Ein Skipper kann nicht alle Arbeitspositionen am Schiff im Detail überwachen, sondern muss, um das Schiff sicher zu steuern, darauf vertrauen können, dass jedes Teammitglied seine Tätigkeiten eigenverantwortlich ausführt.“

Eine Ode an die Leselust – fairLesen geht in die zweite Runde

fairLesen wurde im Juni 2016 das erste Mal in Graz-Stattegg veranstaltet. Der Schadendienstleister faircheck möchte mit dem Event die Leselust von Volksschulkinder fördern. Knapp 50 Kinder dreier Schulen nehmen auch dieses Jahr wieder an fairLesen teil. Das Programm kann sich sehen lassen.

Zum zweiten Mal veranstaltet faircheck gemeinsam mit der Kleinen Kinderzeitung Ende Juni fairLesen in Graz-Stattegg. Bei Der Veranstaltung dreht sich auch dieses Jahr alles um die Förderung der Leselust und das gemeinsame Miteinander. Die Teilnehmerinnen kommen aus den Volksschulen Kalkleiten, Stattegg und aus der Volksschule Ferdinandeum in Graz. Knapp 50 Kinder dürfen sich auf einen Leseworkshop mit Autor Patrick Schnalzer, Buchbasteln mit der Volksschule Kalkleiten und Redaktionsluft der Kleinen Kinderzeitung freuen. Ein besonderes Highlight: Der Künstler Hans Beletz hat sich bereit erklärt, mit den Kindern in vier Kleingruppen je ein Bild zum Event zu gestalten. Hans Beletz über seine Pläne für das Event: „Ich möchte keinesfalls zu viel vorgeben. Die Kinder sollen kreativ sein dürfen.“

Was soll damit erreicht werden?

Die Kinder erhalten unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, damit sie Freude und Lust am Lesen gewinnen, ihre Kreativität zum Ausdruck bringen können und ein Miteinander und Füreinander der SchülerInnen verschiedener Schulen gefördert wird. Andrea Winkler, Geschäftsführerin von faircheck, ist die begeisterte Initiatorin des Projekts: „Wir können den Kindern dieses Jahr ein noch abwechslungsreicheres Programm als im Vorjahr anbieten.“

Zahlreiche Förderer

Das Event ist ohne die engagierten Unterstützer und Partner nicht möglich. faircheck und die Kleine Kinderzeitung kümmern sich um das Programm und die Organisation. Neben Patrick Schnalzer und Hans Beletz, die ihre Zeit zur Verfügung stellen, unterstützt die Gemeinde Stattegg mit Bürgermeister Ing. Karl Zimmermann die Veranstaltung großzügig und stellt Räumlichkeiten und Verpflegung zur Verfügung.

Hier geht es zur Nachberichterstattung der Veranstaltung aus dem Vorjahr. 

Informationen zur Kleinen Kinderzeitung. 

 

Herr Hahn von Jackl & Riessner übergibt 26 PC und Laptops an Joachim Schwarz und Kollegin vom bbrz

faircheck übermittelt wieder Elektrogeräte an bbrz

Noch funktionstüchtige PCs und Laptops wurden wieder der Sozialeinrichtung bbrz übergeben. Das Elektropartnerunternehmen von faircheck – Jackl & Riessner – lieferte Mitte April 26 Geräte aus Schadenfällen nach Graz.

Laut Europäischer Kommission wird der Elektromüll bis 2020 von 9 Millionen im Jahr 2005 auf jährlich ungefähr 12 Millionen Tonnen ansteigen. Unterschiedliche Initiativen haben sich dem Ziel verschrieben, die Entsorgung bzw. Verwertung von defekten oder alten Geräten nachhaltiger zu gestalten. Darunter auch das Projekt von faircheck, das den Namen „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ trägt und österreichweit aktiv ist.

Bei faircheck gehört der Blick über den Tellerrand seit jeher dazu. Bereits seit Unternehmensgründung werden Initiativen gesetzt, um das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in das eigene tagtägliche unternehmerische Handeln zu integrieren, sondern auch in jenes der Partner und Auftraggeber. Der Sozialeinrichtung bbrz liefert faircheck gemeinsam mit dem niederösterreichischen Kooperationspartner Jackl & Riessner Elektrotechnik GmbH, mehrmals pro Jahr, gering beschädigte PCs und Laptops. Die nicht ganz funktionstüchtigen Geräte aus Schadenfällen in ganz Österreich werden durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. In einem Schulungsprogramm werden diese von Langzeitarbeitslosen gereinigt, repariert und wieder in Betrieb gesetzt. Am 20. April 2017 war es wieder so weit. Herr Hahn, Mitarbeiter von Jackl & Riessner, lieferte 26 PC und Laptops an das bbrz in Graz. Das bbrz freute sich sehr über die Lieferung. Nach der Reparatur werden die Geräte an sozial bedürftige Menschen zur weiteren Nutzung übergeben.

Herr Hahn von Jackl & Riessner übergibt 26 PC und Laptops an Joachim Schwarz und Kollegin vom bbrz

Herr Hahn von Jackl & Riessner übergibt 26 PC und Laptops an Joachim Schwarz und dessen Kollegin vom bbrz in Graz.

Mehr zur Elektromüll-Studie der Europäischen Kommission lesen. 

 CSR hat bei faircheck einen hohen Stellenwert

Corporate Social Responsibility ist ein wesentliches Thema bei faircheck. Mit Bärbel Büttner von den Versicherungsforen Leipzig spricht Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck über den Stellenwert des Themas CSR in der Versicherungsbranche in Österreich.

Wie gefährlich ist Skifahren wirklich?

Mit den Semesterferien hat nicht nur die Hochsaison für Skifahrer begonnen – auch die Unfallambulanzen sind gut ausgelastet. Aber ist Skifahren wirklich gefährlich? fairchecker aus ganz Österreich wechseln die Perspektive und begaben sich beim faircheck Skitag gemeinsam mit jeweils zwei Brettern zur Begutachtung einer Skipiste auf 1.800 Metern Seehöhe.

Die gute Schneelage lässt fairchecker Mitte Februar voll motiviert gemeinsam auf die Wurzeralm im Süden von Oberösterreich starten. Mit dabei sind nicht nur Backoffice Mitarbeiter und Führungsteam aus dem faircheck Headquarter, sondern auch faircheck-Schadenregulierer aus ganz Österreich. Als Schadendienstleister haben wir uns vorab die Fragen rund um das Schadenrisiko eines solchen faircheck Skitages gestellt.

Ist Skifahren ein Risikosport?

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit prognostiziert für die heurige Wintersaison mehr als 20.000 Verletzte aufgrund von Ski- oder Snowboardunfällen. Die auf dem ersten Blick beunruhigende Zahl gibt statistisch gesehen Entwarnung: Skifahren ist nach wie vor ein Breitensport. Laut dem Fachverband für Seilbahnen werden in der Saison knapp 600 Millionen Beförderungen durchgeführt. Die Wahrscheinlichkeit einen Skiunfall zu erleiden ist somit ausgesprochen gering. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit stellt außerdem fest, dass 94 Prozent aller Ski- und Snowboardunfälle ohne Fremdverschulden passieren. Gründe sind Selbstüberschätzung, hohe Geschwindigkeiten, mangelnde Fitness und Übermüdung – immerhin passieren mehr als zwei Drittel der Unfälle am Nachmittag.

Für alle fairchecker, die dabei waren, verlief der faircheck Skitag sehr schön, abwechslungsreich und vor allen Dingen unfallfrei. Viel Sonnenschein und ein Traumpanorama machten die gemeinsame Zeit am Berg besonders kostbar. Und unsere Recherche hat sich ausgezahlt: All jene, die am Nachmittag bereits müde waren, blieben risikobewusst lieber in der Hütte.

Übrigens: Jedenfalls gefährlich als Skifahren ist den eigenen Garten hobbymäßig zu betreuen. Jährlich werden rund 23.000 Gartenunfälle verzeichnet. Der faircheck-Rat rund um Vermeidung von Schadenfällen an der eigenen Person: Nutzen Sie die herrlichen Skitage gut aus, denn die Arbeit im eigenen Garten kann viel gefährlicher sein!

faircheck Imagevideo 2017 ist online

„fair“ wie gerecht, „check“ wie geprüft

Anfang 2017 dürfen wir nun unseren faircheck Imagevideo 2017 präsentieren. Uns war wichtig, nicht nur die Fülle an Services, die wir für unsere Kunden erbringen in einem kurzen Video zu präsentieren, sondern auch die faircheck-Werte zu transportieren, die wir faircheckerInnen jeden Tag aufs Neue leben.

Markise wird Necessaire

 

Wie faircheck und heidenspass, die Schadenwelt nachhaltiger machen. Silvia Jölli von heidenspass und Eva Kasper von faircheck erzählen über Projektidee, Problembewusstsein und die Chancen beim Trigos 2017.

Frau Jölli, Sie sind Obfrau des 2006 gegründeten Vereins Fensterplatz – Initiative für Arbeitssuchende – besser bekannt als heidenspass – und beschäftigen sich seit über zehn Jahren mit dem Upcycling von scheinbar nutzlosen Materialien. Daneben geben Sie benachteiligten Menschen sinnvolle Arbeit. Was halten Sie generell vom faircheck-Projekt „WeiterFAIRwertung von Wirtschaftsgütern“*?

Das ist ein wirklich wichtiger und höchst notwendiger Schritt! Mit einiger Kreativität lassen sich aus scheinbar nutzlosen Materialien neue Dinge herstellen! Ich glaube, immer mehr Menschen wollen weg von der reinen Wegwerfgesellschaft. Verschwendung können wir uns nicht mehr leisten!

Das gemeinsame Projekt wird alten Markisenstoff neues Leben einhauchen. Wir sind gespannt, denn es wird auch eine Bildreportage zu diesem Upcycling-Prozess geben. Können Sie schon etwas über das Produkt verraten, das aus den Markisen entstehen wird?

Wir haben bereits einige Ideen, was wir aus den Markisen machen. Der Stoff ist sehr robust und eignet sich als Futtermaterial für Taschen genauso wie für Penale und Necessaires. Die Herkunft der Markisen wird dann übrigens am Produktetikett auch kommuniziert.

Die Partnerschaft mit faircheck bringt erstmals österreichweit den Upcycling-Gedanken in die Schadenlandschaft und involviert unterschiedliche Projektpartner. Die Einreichung TRIGOS 2017 in der Kategorie beste Partnerschaften ist geplant. Wie stehen Ihrer Meinung nach die Chancen zu gewinnen?

Die Partnerschaft ist auf mehreren Ebenen nachhaltig und würdigungswert. Nicht nur Materialien werden wiederverwertet, sondern es entsteht ein längerer Lebenszyklus. Wesentlich ist auch, dass mit Aufträgen Jugendlichen bei heidenspass eine Jobchance geboten wird. Bei heidenspass finden ausschließlich benachteiligte Jugendliche eine Arbeit. Neben der Arbeit werden sie auch von einer Sozialarbeiterin unterstützt. Produzierte werden alle Produkte, die bei heidenspass durch Upcycling wiederverwertet und aufgewertet werden, lokal und unter fairen Bedingungen in Graz. Ich denke, dass diese Partnerschaft daher sehr gute Chancen hat!

Liebe Eva Kasper, du bist die zuständige Projektleiterin zu diesem faircheck-Projekt, das du bereits seit 2010 leitest. Wie stehen aus deiner Sicht die Chancen bei der Verleihung des Trigos Österreich 2017?

Eine gemeinsame Einreichung ist für uns in vielerlei Hinsicht wichtig. Alleine schon, dass wir uns mit dieser Thematik auseinandersetzen, verändert das Problembewusstsein. Wir erweitern durch die Einreichung beim Trigos unser Netzwerk, was zu einem interessanten und bereichernden Austausch mit Gleichgesinnten und dementsprechenden Aha-Erlebnissen führt. Wir können voneinander lernen und Ideen weiterspinnen. Zuletzt hatten wir dazu die Möglichkeit beim gemeinsamen Trigos-Frühstück. Was darüber hinaus besonders erwähnenswert an unserem Projekt „WeiterFAIRwertung von Wirtschaftsgütern“ ist, ist, dass faircheck als Initiator und Drehscheibe zwischen Großunternehmen und sozialen Organisationen fungiert. So leisten wir aus unserem Kerngeschäft heraus einen Beitrag und es bewegt sich etwas.

* Nicht mehr gebrauchte Materialien oder Waren werden mit Hilfe von ausgewählten Partnern, wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. Mehr erfahren.

 

faircheck initiiert Upcycling im Schadenfall 

Nutzloses wird nun nicht nur nutzbar gemacht, sondern sinnvoll aufgewertet. Upcycling im Schadenfall eröffnet neue Chancen.

faircheck Schadenregulierer begutachten laufend Schäden in ganz Österreich. Die Sensibilisierung zu nachhaltigem Handeln im Schadenfall ist faircheck besonders wichtig. Die Entsorgung schadhafter Ware aus Versicherungsfällen in Mülldeponien ist seitdem nicht mehr die Regel. Leicht beschädigte Geräte oder Waren aus Schadenfällen werden durch das seit zirka acht Jahren bestehende faircheck-Projekt an soziale Einrichtungen zur Weiterverwertung übergeben. Das Projekt wird nach wie vor mit viel Herzblut aller Mitarbeiter vorangetrieben. Aktuell bringt faircheck das Projekt auf die nächsthöhere Ebene: Upcycling im Schadenfall lautet die Devise.

Ein Schadenfall wird zum „Heidenspass“

Norbert Hakl, Schadenregulierer der faircheck Schadenservice GmbH regte den unternehmensübergreifenden Prozess zuletzt aufgrund einer schadhaften Markise an. Die zuständige Versicherung, die Helvetia Versicherungen AG, reagierte sofort und gab als Spendengeberin die beschädigte Markise eines Wiener Cafés zur Weiterverwertung frei. Die schadhafte Markise bekommt heidenspass in Graz. heidenspass – der Verein zur Beschäftigung von benachteiligten Menschen entwickelt, erzeugt und verkauft Produkte aus gebrauchten und recycelten Materialien, die unter lokalen und fairen Bedingungen in Graz produziert werden. Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird unbürokratisch stundenweise Arbeit angeboten.

Die Obfrau des bereits 2006 gegründeten Vereins, Silvia Jölli, über die Notwendigkeit eines solchen Projekts: „Immer mehr Menschen wollen weg von der Wegwerfgesellschaft. Das Problembewusstsein ist gestiegen. Verschwendung können wir uns nicht mehr leisten.“ heidenspass holt den rund 100 Quadratmeter großen Markisenstoff selbst beim Versicherungsnehmer in Wien ab und reinigt diesen. Im nächsten Schritt entsteht ein neues Produkt. Die Herkunft wird am Etikett ausgezeichnet. Obfrau Silvia Jölli zum Upcycling-Prozess: „Mit einiger Kreativität lassen sich aus scheinbar nutzlosen Materialien neue Dinge herstellen. Der Markisenstoff ist sehr robust und eignet sich als Futtermaterial für Taschen genauso wie für Penale und Necessaires.“

Kerngeschäft und gesellschaftliches Engagement im Einklang

Soviel darf bereits verraten werden: faircheck plant die gemeinsame Einreichung der neu entstandenen Partnerschaften beim TRIGOS 2017. „Wir freuen uns, dass das enorme Potenzial unseres Projekts bei unseren Auftraggebern, insbesondere den Versicherungen erkannt wird. Starke Partnerschaften sind in Zukunft besonders wichtig, um neben dem Kerngeschäft prozessorientiert soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen“, so Dr. Peter Winkler, CEO faircheck. „Die Partnerschaft mit faircheck ist auf mehreren Ebenen nachhaltig und würdigungswert. Neben der Wiederverwertung wird der Lebenszyklus verlängert!“, meint Silvia Jölli.

Link zur offiziellen Presseaussendung.