Warum faircheck auch 2020 einen Fokus auf die eigene Unternehmensqualität legt

Unternehmensqualität bleibt für faircheck ein wichtiges Ziel in der Unternehmenssteuerung. Mit dem EFQM Excellence Modell setzt das Unternehmen auf internationale Parameter in der Bewertung von Unternehmensergebnissen. faircheck-Projektleiterin Dr. Eva Kasper konnte bereits einen ersten Einblick in das mit 2020 veränderte Modell gewinnen. 

2017 bezog faircheck das erste Mal das international anerkannte EFQM Excellence Modell von Quality Austria und EFQM zur Verbesserung der eigenen Unternehmensprozesse in die Unternehmensentwicklung ein. Nach 3 Sternen 2017 folgte die Auszeichnung mit 5 Sternen 2018 und 2019 samt Nominierung zum Staatspreis. 2019 konnten mit rd. 650 Punkten im Benchmark ein herausragendes Ergebnis erreicht werden. Laut Quality Austria erzielen Organisationen mit hoher Unternehmensqualität dauerhaft herausragende Leistungen und erfüllen oder übertreffen damit die Erwartungen ihrer Interessengruppen.

Wie funktioniert der Ablauf?

Die eigene Unternehmensqualität (Reifegrad des Unternehmens) wird durch externe Assessoren von Quality Austria evaluiert und Potenziale zur Weiterentwicklung werden offengelegt. Das Ergebnis wird im Verhältnis zu österreichischen und europäischen Benchmark-Unternehmen dargestellt. Je nach Einstufung werden Punkte vergeben, die in der entsprechenden Sterne-Kategorie nach außen getragen werden können. Erhält man mindestens vier Sterne, wird man in die Liste der Exzellenten Unternehmen Österreichs aufgenommen. Über eine Nominierung für den Staatspreis Unternehmensqualität, der jährlich in unterschiedlichen Kategorien vergeben wird, entscheidet eine Jury.

Ein neues EFQM Excellence Modell mit 2020

Ende 2019 wurde das neue EFQM Modell präsentiert. Berücksichtigt werden auch im neuen EFQM Modell ökonomische, ökologische und soziale Rahmenbedingungen.

Das EFQM Modell 2020 wurde modernisiert und an veränderte Marktbedingungen angepasst.

Das Augenmerk liegt nun aber verstärkt beim Thema Nachhaltigkeit von Unternehmensprozessen. Dr. Eva Kasper, verantwortlich für Projekte und Innovationen bei faircheck, hat 2018 die Ausbildung zum Assessor absolviert und erhielt im Rahmen einer Weiterbildung Ende des Jahres 2019 bereits erste Einblicke in das neue Modell. Diese jährlichen Refreshing-Einheiten stellen sicher, dass die Assessoren up to date bleiben. Das Fazit von Eva Kasper zum neuen EFQM Modell: „Das Modell hat moderate Änderungen erfahren. Im Kern sind diese modern und gelungen. Für faircheck sind CSR-(Nachhaltigkeits-)aktivitäten ein Grundpfeiler im Unternehmen. So bietet die Neuausrichtung des EFQM Modells besondere Möglichkeiten für uns!“

faircheck wird weiterhin das EFQM Excellence Modell zur Verbesserung der eigenen Unternehmensqualität nutzen und hat sich bereits für die Evaluierung 2020 beworben.

Mehr über das EFQM Excellence Modell erfahren Sie auf der Seite von Quality Austria. 

 

 

Warum einwandfreie Schadenware bei faircheck nicht in der Mülltonne landet

WEITERfairWERTUNG von Wirtschaftsgütern: Noch funktionstüchtige PCs und Laptops werden an die Sozialeinrichtung bbrz übergeben. Das oberösterreichische Elektropartnerunternehmen von faircheck – Jackl & Riessner – liefert regelmäßig Laptops und PCs aus Schadenfällen nach Graz.

An die Sozialeinrichtung bbrz liefert faircheck gemeinsam mit dem niederösterreichischen Kooperationspartner Jackl & Riessner Elektrotechnik GmbH, mehrmals pro Jahr, gering beschädigte PCs und Laptops. Unter dem Titel Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern läuft das Langzeitprojekt von faircheck bereits seit 10 Jahren. Die datenbereinigten und noch funktionstüchtigen Geräte aus Schadenfällen in ganz Österreich werden durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. Zuletzt wurden Anfang Oktober 26 Laptops und 34 PCs aus Schadenfällen an das bbrz nach Graz geliefert. Im Jänner waren es sogar 62 PCs und 23 Laptops, die Langzeitarbeitslose des bbrz durch kleine Reparatur wiederinstandsetzen und danach dem Wirtschaftskreislauf zuführen.

Ein Projekt mit Herzblut

Laut Europäischer Kommission wird der Elektromüll bis 2020 auf jährlich ungefähr 12 Millionen Tonnen ansteigen. 2005 waren es noch 9 Millionen Tonnen. Projekte wie jene von faircheck unterstützen eine nachhaltige Verwertung. Andrea Winkler, Geschäftsführerin von faircheck: „Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin trägt eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung und beim Projekt Weiterfairwertung werden neben dem Umwelt-Aspekte weitere Aspekte berücksichtigt. Langzeitarbeitslose finden eine sinnvolle Beschäftigung und finanziell schlechter gestellte Menschen erhalten den Zugang zu Geräten, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Dieses Projekt werden wir auch in Zukunft tatkräftig vorantreiben.“ 

Erfolgserlebnisse spornen an

Das bbrz hilft Langzeitarbeitslosen, sich wieder in das Arbeitsleben zu integrieren. Joachim Schwarz, Sozialbetreuer beim bbrz ist für die laufende Unterstützung sehr dankbar: „Die Geräte bieten eine sehr gute Basis für unser Arbeitstraining und helfen vielen unserer TeilnehmerInnen dabei, wieder einen geregelten Tages- und Arbeitsablauf zu erlangen. Gelungene Instandsetzungen der Geräte bieten auch individuelle Erfolgserlebnisse, die unseren TeilnehmerInnen sehr gut tun.“

Die Steirische Wirtschaft berichtete rund um die Aktion Unternehmer mit Herz.

 

 

 

 

 

 

 

 

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faircheck vermittelt: Wieder Elektrogeräte für bbrz in Graz

WEITERfairWERTUNG von Wirtschaftsgütern: Noch funktionstüchtige PCs und Laptops konnten wieder der Sozialeinrichtung bbrz übergeben werden. Das Elektropartnerunternehmen von faircheck – Jackl & Riessner – lieferte Anfang Oktober 26 Laptops und 34 PCs aus Schadenfällen nach Graz.

Laut Europäischer Kommission wird der Elektromüll bis 2020 von 9 Millionen im Jahr 2005 auf jährlich ungefähr 12 Millionen Tonnen ansteigen. Unterschiedliche Initiativen haben sich dem Ziel verschrieben, die Entsorgung bzw. Verwertung von defekten oder alten Geräten nachhaltiger zu gestalten. Darunter auch das Projekt von faircheck, das den Namen „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ trägt und österreichweit aktiv ist.

Bei faircheck gehört der Blick über den Tellerrand seit jeher dazu. Bereits seit Unternehmensgründung werden Initiativen gesetzt, um das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in das eigene tagtägliche unternehmerische Handeln zu integrieren, sondern auch in jenes der Partner und Auftraggeber. An die Sozialeinrichtung bbrz liefert faircheck gemeinsam mit dem niederösterreichischen Kooperationspartner Jackl & Riessner Elektrotechnik GmbH, mehrmals pro Jahr, gering beschädigte PCs und Laptops. Die datenbereinigten und noch funktionstüchtigen Geräte aus Schadenfällen in ganz Österreich werden durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. In einem Schulungsprogramm werden diese von Langzeitarbeitslosen gereinigt, repariert und wieder in Betrieb gesetzt. Anfang Oktober 2019 konnten wieder 60 Geräte an das bbrz in Graz geliefert werden. Das bbrz freute sich sehr über die Lieferung. Nach der Reparatur werden die Geräte an sozial bedürftige Menschen zur weiteren Nutzung übergeben.

Social Return On Investment: Warum ein Euro in der Kooperation mit SOMA Österreich den 8,5fachen Mehrwert schafft

SOMA Österreich ist der Hauptpartner von faircheck für das Projekt WEITERfairWERTUNG bei nicht mehr verkäuflicher Schadenware. Das wichtigste Ergebnis aus einer aktuellen Studie zeigt, dass € 1 Investment in SOMA Österreich & Partner – egal ob in Form von Ware, freiwilliger Mitarbeit, Geldspende oder sonstiger Unterstützung – einen sozialen Mehrwert von € 8,5 schafft.

Vor Kurzem erreichte uns die Studie zum geschaffenen gesellschaftlichen Mehrwert, der eine Kooperation mit SOMA Österreich & Partner mit sich bringt. Das Kompetenzzentrum für Nonprofit-Organisationen und Social Entrepreneurship der Wirtschaftsuniversität Wien ist von SOMA Österreich & Partner zur Analyse beauftragt worden. Das Ergebnis der Studie wurde unter dem Titel „Der gesellschaftliche Mehrwert von Sozialmärkten von SOMA Österreich und Partner mittels SROI Analyse“ veröffentlicht.

Konkret ergibt  € 1 in SOMA Österreich & Partner investiert, € 8,5 in sozialem Mehrwert.

Das Ergebnis der Studie zeigt laut Dr. Schober, Leiter des Kompetenzzentrums für Nonprofit-Organisationen und Social Entrepreneurship der Wirtschaftsuniversität Wien, einen generell hohen Wert, welchen er bisher noch nicht in ähnlich gelagerten sozialen Organisationen gefunden hat. So hat beispielsweise die letzte Weiterverwertung von faircheck in Kooperation mit Helvetia Versicherungen AG als Spenderin, aus dem Schadenfall mit 20 Schultaschen, mit einem Nettogesamtwert von pauschal € 1.000, einen sozialen Mehrwert von € 8.500 erzeugt! Danke an dieser Stelle an Schadenregulierer Thomas Leitner für die Initiative!

2016 konnten wir gemeinsam mit der Helvetia Versicherungen AG hochwertige Textilien wie Bademäntel für Erwachsene und Kinder, Handtücher in diversen Größen und Polo Shirts an SOMA weitervermitteln. Kurz darauf hatte faircheck die Möglichkeit, eine Übergabe von 60 Paar orthopädischen Schuhen für Kinder an die SOMA Österreich & Partner zu organisieren. Spenderin war in diesem Fall die Zürich Versicherungs-AG.

Gemeinsam gesellschaftlichen Mehrwert schaffen

Vor 20 Jahren kam die Idee der Sozialmärkte nach Österreich. Die Trägerorganisation SOMA Österreich & Partner betreibt landesweit 37 Märkte, die Überschusswaren aus Handel und Industrie sammeln und zu „symbolischen“ Preisen an Menschen mit geringem Einkommen weitergeben. Im Jahr 2018 beläuft sich der geschaffene gesellschaftliche Mehrwert auf € 95,5 Mio. 

In Zeiten wo Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit immer wichtiger werden und seit Kurzem auch ein Gesetz zur verpflichtenden Weitergabe von Lebensmitteln in Diskussion ist, eine große Hilfe bei der Argumentation des Tuns im Bereich Corporate Social Responsibility. Bei faircheck hat das Projekt „WEITERfairWERTUNG von Wirtschaftsgütern“ weiterhin einen hohen Stellenwert und wir freuen uns auf wertvolle Kooperationen mit der Versicherungen und anderen Organisationen, die bewusst gemeinsam mit uns das Thema voranbringen möchten und erkennen, welchen Gewinn dies für das Unternehmen bedeutet.

Hier können Sie die Studie downloaden.

Mehr zu fair mit CSR erfahren.

 

Wenn ein Schadenfall noch etwas Positives bereithält: Versicherungsnehmer gewinnt durch Feedback Upcycling-Tasche

Feedback ist uns wichtig und dient der Qualitätssicherung. faircheck-Schadenregulierer begutachten und regulieren vor Ort beim Versicherungsnehmer den eingetretenen Schaden. Sie sind oft die erste persönliche Ansprechperson im Prozess der Schadenwiederherstellung. Ein Feedback ist im Anschluss online und offline möglich. Unter allen Feedback-Gebern wurde nun eine Upcycling-Tasche von heidenspass verlost. Der Gewinner kommt aus Oberösterreich. 

Steht die Küche unter Wasser, regnet es durch das Dach oder ist nach Sturm und Hagel das halbe Anwesen verwüstet, möchte man meist nichts anderes, als den Schaden so schnell wie möglich wieder behoben sehen. faircheck-Schadenregulierer kümmern sich um die Begutachtung und die Problemlösung zur Wiederherstellung nach einem Schadenfall.

Herr Daurer gewinnt die Upcycling-Tasche von faircheck, die ihm vom zuständigen Schadenregulierer Josef Steiner-Dorsch übergeben wird. In Händen hält er außerdem die aktuelle Ausgabe des hauseigenen Magazins fairmedia.

Zuckerl trotz Schadenfall

Alle VersicherungsnehmerInnen, bei denen der eingetretene Schadenfall von faircheck-Schadenregulierern begutachtet wurde, hatten im Juni und Juli die Möglichkeit, bei der Verlosung eine Upcyling-Tasche mitzumachen. In der Ziehung per Zufallsauswahl wurde Herr Gerhard Daurer ermittelt werden. Der zuständige faircheck-Schadenregulierer Josef Steiner-Dorsch konnte die Tasche persönlich übergeben. Dafür musste lediglich ein Feedback zur Zufriedenheit mit der Abwicklung des Schadenfalls durch faircheck abgegeben werden. Peter Winkler, CEO faircheck: „Bei faircheck legen wir einen hohen Wert auf Qualitätssicherung und Kundenzentrierung bei der Schadenabwicklung. Durch Feedback wird eine Steuerung möglich.“ Neben VersicherungsnehmerInnen werden auch regelmäßig Schadensachbearbeiter der Versicherungen um Feedback gebeten. –> Mehr dazu

Eine Tasche voller Geschichten

Die Upcycling-Tasche von faircheck wurde in einem Projekt gemeinsam mit heidenspass aus Graz gefertigt. Materialien, die in die Tasche eingearbeitet wurden, haben bereits ein Produktleben hinter sich. Gefüttert ist die Tasche mit Markisenstoff, der aus einem Schadenfall in Wien stammt.

Mehr über die faircheck-Schadenregulierer erfahren.

faircheck initiiert und organisiert Spende von 20 Schultaschen an Sozialmärkte Österreich

Rechtzeitig vor Schulbeginn konnte faircheck die Weitergabe von neuwertigen Schultaschen aus einem Schadenfall anregen und organisieren. Die zwanzig Schultaschen erhielt der Sozialmarkt Neubau vom Wiener Hilfswerk. Zugute kommt die Ware finanzschwachen Familien in Österreich. Spender ist Helvetia Versicherungen AG.

Nach einem Schadenfall in Brixlegg in Tirol überließ der zuständige Versicherer, die Helvetia Versicherungen AG, SOMA Österreich & Partner 20 Schultaschen. Thomas Leitner, Schadenregulierer der faircheck Schadenservice GmbH und zuständiger Schadensbegutachter, konnte die Weiterverwertung der einwandfreien Schultaschen initiieren: „Bei jedem Schadenfall, den ich begutachte, habe ich die Möglichkeit der karitativen Verwertung im Hinterkopf. Die Hauptsache war in diesem Fall, dass die Schultaschen weitergegeben werden konnten.“ Das Dienstleistungsunternehmen faircheck organisierte die Übergabe der Ware zur karitativen Weiterverwertung nach der Freigabe der Ware durch die zuständige Versicherung.

Ein guter Schulstart

Die vor Schulbeginn sehr wertvolle Spende geht an SOMA Neubau vom Wiener Hilfswerk, die sich sehr über die Ware freuen.
Sandra Simonis ist zuständig für die Zentrallogistik von SOMA Österreich und konnte die Abholung der Ware in Brixlegg organisieren. Sandra Simonis und VertreterInnen von SOMA Neubau sind allen Beteiligten im Weiterverwertungsprozess sehr dankbar: „Der Schulbeginn ist nicht mehr weit. Wir freuen uns einige unserer hilfsbedürftigen Familien, mit diesen tollen Schultaschen, zum supergünstigen SOMA-Preis, ausstatten zu können.“

Das Projekt Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern läuft bei faircheck bereits über 10 Jahre. Von der Pferdedecke bis zum Bademantel konnten bereits die unterschiedlichsten Waren an karitative Einrichtungen weitergegeben werden. Peter Winkler, Geschäftsführer der faircheck Schadenservice GmbH: „Immer wieder schön zu sehen, wenn ein Projekt mit Hilfe vieler Menschen unternehmensübergreifend zum Erfolg führt!“

Link zur offiziellen Presseaussendung via pressetext.

VersicherungsJournal berichtete.

risControl berichtete. 

Markise wird zur Tasche – Trend Upcycling

faircheck konnte für das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ heidenspass aus Graz als Partner gewinnen. Materialien, die bereits ein Produktleben hinter sich haben, erhalten bei heidenspass durch Upcycling eine zweite Chance. Vor 1,5 Jahren durften wir einen ersten Prototyp präsentieren. Eine Tasche, die mit Markisenstoff aus einem Schadenfall gefüttert ist. Bis Ende Juli können alle, die ein Online-Kundenfeedback zur erlebten Schadenbegutachtung bei faircheck abgeben, eine trendige UPCYCLING-Tasche von heidenspass gewinnen. 

Ein Sturm zerfetzte die Markise eines Cafè in Wien. Bei der Begutachtung des Schadenfalls durch faircheck setzt Schadenregulierer Norbert Hakl den entscheidenden ersten Schritt, der die Weiterverwertung des Stoffes bzw. den Upcycling-Prozess in die Wege leiten soll und wendet sich an Dr. Eva Kasper, Leiterin für Projekte und Innovationen bei faircheck. Als zuständiger Versicherer erteilt die Helvetia Versicherungen AG umgehend die Freigabe zum Material aus dem Schadenfall, das ansonsten entsorgt werden müsste.

Stefan Hackl, Teamleiter im Schadenservice bei Helvetia, zeigt sich erfreut über die erneute Zusammenarbeit: „Unternehmerische Verantwortung ist bei Helvetia fester Bestandteil der Firmenphilosophie. Wenn sich die Möglichkeit bietet, handeln wir. Daher freut es uns, wenn ein für uns wichtiger Partner wie faircheck soziales Engagement und Nachhaltigkeit fördert und gemeinsam Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt erzielt werden kann.“

Wenn ein Schadenfall ein gutes Ende nimmt

Für das Langzeitprojekt von faircheck „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ konnte in diesem Jahr der Verein Fensterplatz in Graz – Initiative für Arbeitssuchende – alias heidenspass als Partner gewonnen werden. Alte Materialien werden dort durch Upcycling zu neuen Produkten mit besonderen Geschichten. Nach Abholung in Wien wurde der Markisenstoff vor Ort in Graz gereinigt und getrocknet. Im Anschluss stellte das Team rund um heidenspass erste Überlegungen zum möglichen Produkt an. Eines ist gleich klar: Der Markisenstoff wird in erster Linie als Futtermaterial dienen. (Lesen Sie mehr) 

Der Markisenstoff wird in Graz gereinigt bevor es an die Weiterverwertung geht. Fotocredit: heidenspass

Upcycling kommt gut an und spart CO2

Wesentlich bei Upcycling sei laut Silvia Jölli, Geschäftsführerin heidenspass, dass es ökologisch sinnvoll sein müsse und nicht durch Transport der Materialien unverhältnismäßig viel CO2 anfalle. Im Falle des Markisenstoffs waren es fast 100 Quadratmeter und überschaubare Kilometer, da zahle sich ein Transport aus „Darüber hinaus ist unsere CO2-Bilanz deswegen so niedrig, weil es die verwendeten Materialien bereits gibt und nichts mehr neu produziert werden muss“, erklärt Silvia Jölli. Der Trend Upcycling hält an, denn die Kunden unterstützen das.

Silvia Jölli zur Mission von heidenspass: „Wir werden nicht die Welt verändern, aber Upcycling trägt zur Bewusstseinsbildung bei. Die Entscheidung liegt letztlich immer beim Konsumenten. Mit großer Freude sehen wir, dass unsere Produkte gut ankommen.“

 

Bereits vor 1,5 Jahren durften wir bereits den ersten Prototypen bewundern. heidenspass in Graz fertigte das Upcycling-Produkt aus Schadenware.

Welches Innenfutter kann schon von einem intensiven Vorleben erzählen. Fotocredit: heidenspass

Die verwendeten Materialien haben bereits ein Produktleben hinter sich. faircheck initiierte das Upcycling-Projekt und konnte gemeinsam mit dem Upcycling-Spezialist heidenspass in Graz, das Upcycling-Produkt kreieren.

Online-Kundenfeedback abgeben und UPCYCLING-Tasche gewinnen

Wir verlosen unter allen, die uns bis Ende Juli ein Online-Feedback zur erlebten Schadenbesichtigung von faircheck übermitteln, drei trendige faircheck-Taschen, die aus Schadenware gefertigt wurden. Die in Graz bei heidenspass produzierten faircheck-Taschen verfügen über herausnehmbare Innentaschen.

 

 

 

Auf Tuchfühlung mit Wölfen

Das Wolfsforschungszentrum (WSC) in Ernstbrunn erforscht die Gemeinsamkeiten von Wolf und Hund sowie deren Beziehung zum Menschen. Damit das möglich bleibt, benötigt das WSC laufend Unterstützung. Zwei der dort beheimateten Wölfe stehen in der Patenschaft von faircheck.

Der Mensch als sozialer Partner von Wölfen? Für viele etwas ganz Neues. Ein Besuch im Wildpark Ernstbrunn zusammen mit einem vorab gebuchten Wolfsspaziergang überrascht. Steckt in einem Wolf doch weit mehr als das aus den Fabeln bekannte Bild des rücksichtslosen, gierigen und bösen Isegrims? Bereits von klein auf lernen die Wölfe, sich auf Menschen und ein vorgegebenes Regelwerk zu verlassen. Die Wölfe kommen bereits mit einem Alter von ca. 10 Tagen in menschliche Obhut. Mit 12 Tagen öffnen die Welpen das erste Mal ihre Augenlider – der Mensch ist von da an der erste Bezugspunkt in dieser Welt. Mit drei Wochen beginnt das Training der Wölfe. Die Wissenschaftler fordern die Tiere mit regelmäßigen Kooperations- und Kognitionsaufgaben. Sie werden kontinuierlich an die Routinesituationen zusammen mit Menschen und Hunden gewöhnt. Es folgen regelmäßige Aktivitäten mit für die Wölfe fremden Menschen oder ihren Paten.

Wolfspatenschaft als wertvolle Unterstützung

Bei einem Wolfsspaziergang im Wildpark Ernstbrunn erfahren Tier und Mensch den vollen Kontakt miteinander. Trainer beaufsichtigen die Tour und achten auf die Einhaltung der Regeln. Damit das Zentrum bestehen und forschen kann, ist das 2008 gegründete WSC permanent auf Sponsoren angewiesen. Eine Unterstützung ist auch durch die Übernahme von Patenschaften möglich. faircheck hat durch Geschäftsführerin Andrea Winkler bereits 2012 eine Patenschaft übernommen. Wamblee heißt der schwarze Rüde, der 2012 das Licht der Welt erblickte und heute von faircheck unterstützt wird. Er gilt als Schmusemonster, der immer wieder zu Späßen aufgelegt ist. Auch der zweite Schmusewolf des WSC steht in der Patenschaft von faircheck. Nanuk wurde 2009 in Montana, USA geboren. Im WSC gilt er als Alphatier. „Wir besuchen die Wölfe zwei bis drei Mal im Jahr. Jeder Besuch ist einzigartig und fantastisch. Das Erlebnis kann ich nur jedem empfehlen“, erzählt die Wolfspatin Andrea Winkler.

Vor kurzer Zeit stand wieder ein Besuch an, bei dem auch diese wundervollen Bilder entstanden sind. Andrea Winkler abschließend: „Ich liebe Tiere vor allem aber Hunde und Wölfe und bin froh, dass wir uns für die Patenschaft entschieden haben.“

Hier der Vergleich zum Besuch 2017:

 

Zum Thema:

Mehr über die Besuchsmöglichkeiten der Wölfe erfahren. 

Selbst Pate werden.

CSR bei faircheck

Sehen Sie hier zwei Videos zum Training der Wölfe:

Basic Training

Spaziergang an der Leine mit Nanuk

faircheck gibt Elektromüll eine zweite Chance

Die Menge an Elektromüll steigt Jahr für Jahr. Computer, Handys und Haushaltsgeräte werden immer mehr. Wir ErdenbewohnerInnen verursachten im Jahr 2016 pro Kopf 6,1 kg Elektromüll. In Summe belief sich der E-Müllberg 2016, laut globalem E-Waste-Monitor*, auf 44,7 Mio. Tonnen E-Waste. Das entspricht ungefähr 4.500 Mal die Höhe des Eiffelturms in Paris. faircheck hat bereits vor knapp 10 Jahren österreichweit die Initiative „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ ins Leben gerufen. Geringfügig beschädigte PCs und Laptops werden an Sozialeinrichtungen zur Weiterverwertung übermittelt. Die Geräte sind nicht mehr verkäufliche, aber funktionstüchtig. Die Daten der EDV-Geräte werden fachgerecht entsorgt.

Wolfgang Potzmader liefert kurz vor Weihnachten über 80 PC und Laptops zur Weiterbenützung ans bbrz in Graz.

Es kann wieder gearbeitet werden. TeilnehmerInnen am bbrz-Schulungsprogramm nehmen die noch funktionstüchtigen, aber datenentsorgten EDV-Geräte wieder in Betrieb.

Kurz vor Jahresende war es wieder soweit. Wolfgang Potzmader, Mitarbeiter von Jackl & Riessner, lieferte 62 PCs und 23 Laptops an das bbrz in Graz. bbrz steht für Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum und als solches begleitet das bbrz Menschen auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben. Die noch funktionstüchtigen Geräte, die von faircheck direkt ins Haus gebracht werden, stammen aus Schadenfällen in ganz Österreich. Sie werden vor Ort durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt, indem sie in einem speziellen bbrz-Schulungsprogramm von den TeilnehmerInnen gereinigt, repariert und wieder in Betrieb gesetzt werden. Das Schulungsprogramm dient den TeilnehmerInnen als Arbeitstraining und unterstützt sie, wieder zurück in einen geregelten Arbeitsalltag zu finden.

Gemeinsam nachhaltig 

Bei faircheck gehört der Blick über den Tellerrand seit jeher dazu. Bereits seit Unternehmensgründung werden Initiativen gesetzt, um das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in das eigene unternehmerische Handeln zu integrieren, sondern auch in jenes der Kooperationspartner und Auftraggeber. Das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ gehört hier dazu. An die Sozialeinrichtung bbrz liefert faircheck gemeinsam mit dem niederösterreichischen Kooperationspartner Jackl & Riessner Elektrotechnik GmbH, mehrmals pro Jahr, gering beschädigte PCs und Laptops. Mehr über faircheck und dessen Corporate Social Responsibility erfahren.

*Der globale E-Waste-Monitor ist ein gemeinsames Projekt der United Nations Universität, der International Telecommunication Union und der International Solid Waste Association (ISWA).

 

 

Warum faircheck keine Weihnachtskarten per Post verschickt und Ziegen verschenkt

faircheck verzichtet nicht nur immer schon auf Weihnachtsgeschenke für Auftraggeber, sondern auch auf das Versenden von Weihnachtskarten per Post. Das Geld kommt dieses Jahr dem Caritas-Projekt „Schenken mit Sinn“ und damit benachteiligten Menschen in Österreich und in den ärmsten Ländern der Welt zugute. 

Die Auftraggeber des österreichischen Schadendienstleisters sind in erster Linie Schadensachbearbeiter und -manager österreichischer Versicherungen. Diese bekommen regelmäßig kein persönliches Weihnachtsgeschenk von faircheck – auch die Weihnachtskarte per Post bleibt heuer aus. Andrea Winkler, CEO faircheck: „Wir finden, dass wir viel mehr tun können, wenn wir dieses Budget für eine gute Sache einsetzen. Es gibt viele Menschen auf der Welt, denen es nicht gut geht. Wenn alle mithelfen kann man viel verbessern. Jede noch so kleine Geste kann im Gesamten viel bewirken“ In Kooperation mit Caritas und der Initiative Schenken mit Sinn sponsert faircheck neben Lebensmittelpaketen für unterernährte Kinder und gesunde Lernjausen für österreichische Lerncafés, Ziegen für besonders benachteiligte Familien in Burundi. „Eine Ziege ist ein erster Schritt für eine funktionierende Selbstversorgung.“, ergänzt Andrea Winkler.

fair als Unternehmenscredo

Die Bestrebungen gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen des Möglichen zu übernehmen, wurden relativ bald nach Unternehmensgründung in den faircheck-Alltag integriert. Das Projekt trägt den Namen „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“. Durch einen Schadenfall beschädigte oder nicht mehr verkäufliche Ware und zu entsorgende Wirtschaftsgüter (zB EDV-Geräte) werden sozialen Einrichtungen zur Verwendung bzw. Verwertung übergeben.  2017 passierte das erste Upcycling-Projekt gemeinsam mit heidenspass. Bereits 2010 hat faircheck den begehrtesten Preis für verantwortungsvolles Wirtschaften – den TRIGOS – gewonnen. Eva Kasper, CSR-Verantwortliche bei faircheck: „Soziale Verantwortung zu übernehmen ist in der Firmenphilosophie von faircheck fest verankert. Wenn sich die Chance bietet, handeln wir.“

Mehr zum Thema CSR bei faircheck erfahren.

Berichterstattung in der Steirischen Wirtschaft.