„Das Gehirn ist ein Werkzeug“

Über den Tellerrand schauen, was Innovationen betrifft und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, gehen bei faircheck Hand in Hand. 2017 organisierte Andrea Winkler zum zweiten Mal das Leseevent „fairLesen“ gemeinsam mit der Kleinen Kinderzeitung und der Gemeinde Stattegg. Künstler Hans Beletz unterstützte dieses Jahr den kreativen Vormittag an welchem rund 50 Volksschulkinder aus unterschiedlichen Schulen teilgenommen haben. Im Interview erzählen Hans Beletz und Andrea Winkler über Kopflastigkeit, kreative Auszeiten und zukünftige soziale Projekte.

Hans Beletz, Sie sind als Künstler über die österreichischen Grenzen hinaus bekannt. Aus welchen Gründen haben Sie das faircheck-Event „fairLesen“ unterstützt?

Hans Beletz: So ein Projekt kann man immer unterstützen, denn das Thema Lesen ist wichtig. Was dazukommt, ist, dass ich zu faircheck eine besondere Beziehung habe. Die lange Bekanntschaft und Verbundenheit zu faircheck macht es noch leichter, gemeinsam einer guten Sache nachzugehen.

Warum ist gerade das Thema Lesen bzw. Kreativität so wichtig?

Andrea Winkler: Die Kinder von heute sind die Kunden und Mitarbeiter von morgen. Leute, die nicht gut lesen und sich nicht artikulieren können, tun sich schwer im Leben. Bei den Kindern war Lesen früher größer geschrieben als heute. Aktivitäten wie mit Ton arbeiten oder mit einem Künstler malen und einem Autor vorgelesen zu bekommen, machen den Kopf frei und in weiterer Folge auch mehr Lust auf Lesen. Die Förderung von Kindern ist auch in unserer unmittelbaren Umgebung wichtig. Deswegen haben wir Schulen in unserem Umfeld in die Veranstaltung eingebunden.

Hans Beletz: Wenn ich lese, dann habe ich Bilder im Kopf und dann kann ich meine Kreativität ausdrücken. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass Kinder in der ersten Klasse schöne Bilder und in der zweiten Klasse schon weniger schöne Bilder malen. In der vierten Klasse wird dann schon gar nicht mehr darauf Wert gelegt.

Früher war Lesen größer geschrieben als heute.

Was nehmt ihr vom Event „fairLesen“ mit?

Andrea Winkler: Die Kinder waren, obwohl die Veranstaltung schon gegen Ferienende war, sehr aufnahmefähig. Das Miteinander war besonders. In dem Moment, als die Kinder etwas Kreatives machen durften, haben sie viel mehr Rücksicht aufeinander genommen und sich schulübergreifend ausgetauscht.

Hans Beletz: Wir fördern alle den Kopf und andere Dinge fördern wir nicht mehr. Das Gehirn ist aber nur Werkzeug. Das Gehirn muss die Position der Unterordnung haben und es hat heute die Oberhand und dadurch zerstören wir viel. Wenn wir das Innere wieder hervorholen, könnten wir alle mit viel Schönes schaffen, achtsamer leben und das hat viel mit Kunst zu tun.

Wie kann die Kreativität bei Kindern und Erwachsenen gefördert werden?

Andrea Winkler: Vor nicht allzu langer Zeit habe ich selbst einen Workshop mit einem Künstler in einer kleinen Runde organisiert. Ich war sehr erstaunt, wie offen ich nach dem kreativen Arbeiten war und wie sich meine Denkwelt verändert hat. Ich glaube, es ist wichtig, uns zwischendurch unsere Kopflastigkeit bewusst zu machen und mehr mit Herz und Intuition zu arbeiten. Bereits in Kindergarten und Volksschulen könnte das kreative Arbeiten mehr gefördert werden.

Hans Beletz: Warum können nicht schon in der Schule mehr die Einzelpersönlichkeiten gefördert werden? Wenn ich Kurse mache, dann versuche ich, die Teilnehmer in ihrer individuellen Art und Weise zu unterstützen, was wiederum das Selbstvertrauen stärkt. Ich hatte Claus Pack an der Kunstakademie. Die ganze Klasse hat gemalt wie er. Unbewusst habe ich mich so geschämt, weil ich gemacht habe, was mir getaugt hat. Am letzten Tag ist er gekommen und wollte mich bei einem vertiefenden Kurs dabeihaben, weil er gemerkt hat, dass ich meinen Weg gehen will.

Mit Kunst öffnet man sich für neue Ideen und Wege.

Funktionieren steht bei uns an erster Stelle. Wie kommen wir aus dem unbewussten automatischen Handeln bzw. aus dem Hamsterrad heraus?

Hans Beletz: Bis zu einem gewissen Grad komme ich nicht raus, aber wenn ich beispielsweise lese, mache ich ja genauso Pausen zwischen den Sätzen, dann kann ich das im Leben auch machen und ich lebe sofort mehr im Moment.

Andrea Winkler: Atemübungen und den Moment wirken lassen, kann helfen. Wenn ich beispielsweise einfach die Bilder eines Künstlers auf mich wirken lasse, bin ich bereits mehr bei mir selbst und kreativer.

Wie wichtig ist Kreativität und Kunst für Unternehmen?

Andrea Winkler: Gerade für Unternehmen ist Kreativität wichtig. Ich glaube, dass Unternehmen, die bewusst Auszeiten für schöne Dinge im Leben gewähren oder sich für soziale Projekte einsetzen, erfolgreicher sind.

Hans Beletz: Kunst schafft Ausgleich in Unternehmen. Es ist eine Freude, die man von höheren Ebenen aufnimmt. Man öffnet sich für neue Ideen und neue Wege.

Und speziell in der Versicherungsbranche?

Hans Beletz: Wenn man kreativ ist, kommen die Ideen in jeder Branche.

Andrea Winkler: Glaube, dass man die Branche etwas aufweichen muss, um mehr Leben reinzubringen. Soziale Projekte können eine Möglichkeit sein. Beispielsweise habe ich eine große Freude, wenn ich in der faircheck-Küche das Bild sehe, das Hans Beletz gemeinsam mit den Kindern bei fairLesen gemalt hat.

Künstler am Werk: Insgesamt entstanden bei fairLesen gemeinsam mit Hans Beletz vier Kunstwerke, die in der Gemeinde Stattegg und im faircheck Headquarter besichtigt werden können.

Ist ein soziales Projekt in Zukunft gemeinsam mit einer Versicherung denkbar?

Andrea Winkler: Ja, auf jeden Fall. Vielleicht auch in Kooperation mit dem SOS-Kinderdorf. Eventuell auch wieder mit Hans Beletz. Desto mehr man macht, umso mehr kann man auch zurückbekommen.

Wie sieht es bei Ihnen aus Herr Beletz?

Hans Beletz: Man muss einfach tun. Es gibt so viele Möglichkeiten. Ich helfe beispielsweise jungen Künstler…

Andrea Winkler: Herr Beletz hat sich außerdem bereit erklärt, Anfang des Jahres gemeinsam mit mir in der Volksschule Kalkleiten einen zweistündigen Malworkshop abzuhalten.

Hans Beletz: Da freue ich mich schon drauf.

 

Fingerfertigkeit: Brigitta Hribernig, Direktorin VS Kalkleiten (rechts außen), brachte faircheck ein von den Kindern gefertigtes Fingerprint-Bild mit.

 

„Bei den Kindern in der Volksschule Kalkleiten ist faircheck großgeschrieben. Die Veranstaltung „fairLesen“, bei der wir heuer bereits zum zweiten Mal dabei sein durften, trägt das Ihrige dazu bei. Als Direktorin kann ich mir nur mehr Partner wie faircheck und Andrea und Peter Winkler wünschen, die mit soviel Herzblut wertvolle Projekte umsetzen.“

Brigitta Hribernig, Direktorin Volksschule Kalkleiten

Soziale Projekte ohne Ablaufdatum

Weihnachten steht bald vor der Tür und das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Das Sozialprojekt von faircheck „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ kennt kein Ablaufdatum und besteht schon seit mehr als 7 Jahren. Im Rahmen dieses Langzeitprojekts bekommen gering beschädigte oder nicht mehr verkäufliche, aber datenentsorgte EDV-Geräte aus Schadenfällen eine zweite Chance und werden an Sozialeinrichtungen weitergegeben. Ende November war es wieder soweit. faircheck, unterstützt durch Wolfgang Potzmader, liefert 36 PCs und 18 Laptops an die Sozialeinrichtung bbrz in Graz.

Erfolgserlebnisse spornen an

Das bbrz hilft Langzeitarbeitslosen, sich wieder in das Arbeitsleben zu integrieren. Joachim Schwarz, Sozialbetreuer beim bbrz ist für die laufende Unterstützung sehr dankbar: „Die Geräte bieten eine sehr gute Basis für unser Arbeitstraining und helfen vielen unserer TeilnehmerInnen dabei, wieder einen geregelten Tages- und Arbeitsablauf zu erlangen. Gelungene Instandsetzungen der Geräte bieten auch individuelle Erfolgserlebnisse, die unseren TeilnehmerInnen sehr gut tun.“

In diesem Jahr übermittelte faircheck gemeinsam mit der niederösterreichischen Partnerfirma Jackl & Riessner in Summe 80 PCs und Laptops an die Sozialeinrichtung in Graz. Die letzte Lieferung erfolgte im April. Die Anzahl an Geräten konnte im Vergleich zu 2016 um ein Drittel gesteigert werden. Damals waren es 60 EDV-Geräte für das bbrz.

Erfahren Sie mehr über die CSR-Projekte von faircheck. 

Zu Besuch in der Upcycling-Werkstätte von heidenspass

Ein kühler, aber sonniger Herbsttag in Graz. faircheck-Chefin Andrea trifft sich mit PR-Dame Martina vorm großen Eingangsportal in der Griesgasse, um gemeinsam den ersten Prototypen der faircheck-Tasche aus dem Projekt „Weiterfairwertung“ in der Upcycling-Werkstätte von heidenspass abzuholen.

Wir spazieren durch den hübschen Innenhof und treten durch eine verglaste Türe in die bunte Upcycling-Werkstätte ein. Wir sehen einige mit Nähmaschinen bestückte Arbeitsplätze, an denen fleißig gewerkt wird. Unzählige Fächer und Regale voller Materialien, die für eine Verarbeitung zu Taschen, Rücksäcken und anderen Accessoires bereitstehen, füllen den Raum. „Das muss jetzt faircheck sein“, strahlt uns eine mittelgroße blonde Dame mit Bobfrisur an. Bei der sympathischen Dame mit den blitzenden Augen handelt es sich um Andrea Stadlhofer, Betreuerin der Nähwerkstätte von heidenspass, die uns voller Freude begrüßt.

Die Werkstatt ist ein Ort voller Kreativität

Zu Besuch in der Upcycling-Werkstatt

Ein Ort voller Inspiration: In der bunten Werkstatt von heidenspass bekommt man Lust selbst Hand anzulegen.

An den Wänden hängen handgefertigte Kollagen und andere Schaustücke. Wir begleiten Andrea Stadlhofer in den hintersten Raum und passieren einen kleinen Vorraum, wo eifrig alte Schlauchmaterialien in Form geschnitten werden. Am Ende der Werkstätte angekommen, präsentiert Andrea uns die zwei entstandenen faircheck-Umhängetaschen – eine in Orange und die andere in Anthrazit gehalten – samt herausnehmbarer Innentasche. Der Grundaufbau wurde aus LKW-Planen gefertigt. Bei dem Wegwerfmaterial im Innenteil der Umhängetasche handelt es sich um Markisenstoff, der aufgrund eines Sturmschadens unbrauchbar wurde. Anfang des Jahres konnte faircheck den Stoff im Rahmen des Langzeitprojekts „Weiterfairwertung“ an heidenspass vermitteln. „Die zirka 100 Quadratmeter Markisenstoff haben wir im Sommer mit dem Hochdruckreiniger gereinigt und in der Sonne getrocknet“, erzählt Andrea Stadlhofer. Dem Stofffutter ist kaum anzusehen, dass es jahrelang ein Café in Wien beschattet hat.

Es gibt viel zu sehen

Es gibt viel zu sehen. Andrea Stadlhofer ist begeisterte Betreuerin der Werkstätte von heidenspass.

Gemeinsam mehr Upcycling in Zukunft

„Unsere Taschen erzählen halt Geschichten“, lacht Andrea Stadlhofer und zeigt uns bei der Gelegenheit verschiedenste Designs aus den unterschiedlichsten Wegwerfmaterialien. Einkaufstaschen aus Stoffresten, Rucksäcke und Reisetaschen aus alten Segeln, Toilettetaschen und Penale aus Planenmaterial – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. „Die Nachfrage ist teilweise so groß, dass wir hier und dort ein paar Stoffreste zukaufen, da wir nicht genug Recycelmaterialien bekommen“, erklärt Andrea Stadlhofer. Entgegen der Wegwerfgesellschaft ist die Philosophie von faircheck, in den Fällen, wo es aufgrund der Menge und der Qualität der Schadenware Sinn macht, das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ zu nutzen. Gemeinsam mit faircheck-Schadenregulierer, Versicherer wie Helvetia Versicherungen AG (Zweite Chance für Schadenware) und Partner wie heidenspass steht

Bei der Arbeit

In der Upcycling-Werkstätte von heidenspass werden Schlauchstücke zugeschnitten und für die weitere Verwendung vorbereitet.

der Kreislaufwirtschaft auch in Zukunft nichts im Wege. Alle Taschen von heidenspass werden per Hand gefertigt und sind daher Einzelstücke, die individuell gefertigt werden. Ein paar kleine Anpassungen werden auch bei der faircheck-Tasche noch durchgeführt. Die Vorderseite der Planentasche wird zusätzlich mit einem Streifen Schlauchmaterial versehen und an der Innenklappe der Tasche wird das faircheck-Logo platziert.

 

faircheck-Taschen mit Markisenstoff

faircheck-Taschen mit Markisenstoff als Innenleben entstand aus dem Projekt „Weiterfairwertung“: faircheck-Chefin Andrea Winkler mit Andrea Stadlhofer von heidenspass.

faircheck-Fazit: Wir sind begeistert von der Vielfalt der angebotenen Taschen aus Wegwerfmaterialien und überzeugt, dass der Trend Upcycling anhalten wird (wir berichteten). Die faircheck-Tasche ist das Produkt eines sinnvollen Weges der Müllvermeidung. heidenspass wertet Wegwerfmaterialien in ihrer nächsten Verwendung nicht nur auf, sondern schafft auch Arbeitsplätze für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen. Auch im Online-Shop von heidenspass wird eine Tasche, die mit Markisenstoff gefüttert wurde, demnächst beziehbar sein.

Wenn Sie das Projekt „Weiterfairwertung“ unterstützen möchten bzw. Ideen dazu haben, dann kontaktieren Sie uns gerne.

Markise wird zur Tasche – Trend Upcycling

faircheck konnte für das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ heidenspass aus Graz als Partner gewinnen. Materialien, die bereits ein Produktleben hinter sich haben, erhalten bei heidenspass durch Upcycling eine zweite Chance. Aktuell dürfen wir einen ersten Prototyp präsentieren. Eine Tasche, die mit Markisenstoff aus einem Schadenfall gefüttert ist. 

Ein Sturm zerfetzte die Markise eines Cafè in Wien. Bei der Begutachtung des Schadenfalls durch faircheck setzt Schadenregulierer Norbert Hakl den entscheidenden ersten Schritt, der die Weiterverwertung des Stoffes bzw. den Upcycling-Prozess in die Wege leiten soll und wendet sich an Dr. Eva Kasper, Leiterin für Projekte und Innovationen bei faircheck. Als zuständiger Versicherer erteilt die Helvetia Versicherungen AG umgehend die Freigabe zum Material aus dem Schadenfall, das ansonsten entsorgt werden müsste.

Stefan Hackl, Teamleiter im Schadenservice bei Helvetia, zeigt sich erfreut über die erneute Zusammenarbeit: „Unternehmerische Verantwortung ist bei Helvetia fester Bestandteil der Firmenphilosophie. Wenn sich die Möglichkeit bietet, handeln wir. Daher freut es uns, wenn ein für uns wichtiger Partner wie faircheck soziales Engagement und Nachhaltigkeit fördert und gemeinsam Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt erzielt werden kann.“

Wenn ein Schadenfall ein gutes Ende nimmt

Für das Langzeitprojekt von faircheck „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ konnte in diesem Jahr der Verein Fensterplatz in Graz – Initiative für Arbeitssuchende – alias heidenspass als Partner gewonnen werden. Alte Materialien werden dort durch Upcycling zu neuen Produkten mit besonderen Geschichten. Nach Abholung in Wien wurde der Markisenstoff vor Ort in Graz gereinigt und getrocknet. Im Anschluss stellte das Team rund um heidenspass erste Überlegungen zum möglichen Produkt an. Eines ist gleich klar: Der Markisenstoff wird in erster Linie als Futtermaterial dienen. (Lesen Sie mehr) 

Der Markisenstoff wird in Graz gereinigt bevor es an die Weiterverwertung geht. Fotocredit: heidenspass

Upcycling kommt gut an und spart CO2

Wesentlich bei Upcycling sei laut Silvia Jölli, Geschäftsführerin heidenspass, dass es ökologisch sinnvoll sein müsse und nicht durch Transport der Materialien unverhältnismäßig viel CO2 anfalle. Im Falle des Markisenstoffs waren es fast 100 Quadratmeter und überschaubare Kilometer, da zahle sich ein Transport aus „Darüber hinaus ist unsere CO2-Bilanz deswegen so niedrig, weil es die verwendeten Materialien bereits gibt und nichts mehr neu produziert werden muss“, erklärt Silvia Jölli. Der Trend Upcycling hält an, denn die Kunden unterstützen das.

Silvia Jölli zur Mission von heidenspass: „Wir werden nicht die Welt verändern, aber Upcycling trägt zur Bewusstseinsbildung bei. Die Entscheidung liegt letztlich immer beim Konsumenten. Mit großer Freude sehen wir, dass unsere Produkte gut ankommen.“

 

Heute dürfen wir bereits den Prototypen bewundern.  Ab Mitte November wird die Tasche voraussichtlich über den Online-Shop und vor Ort im Geschäft von heidenspass in Graz beziehbar sein.

Welches Innenfutter kann schon von einem intensiven Vorleben erzählen. Fotocredit: heidenspass

 Wir informieren Sie sobald es weitere Neuigkeiten gibt.

faircheck fädelt Hans-Beletz-Ausstellung ein

Ende September fand im Gemeindeamt Stattegg eine Vernissage von und mit Künstler Hans Beletz statt. Die unverwechselbaren Werke können bis Jahresende in der Ganggalerie des Gemeindeamts Stattegg besichtigt werden. Daneben auch jene Bilder, die Mitte des Jahres im Rahmen des faircheck-Sozialprojekts fairLesen gemeinsam mit Volksschulkindern entstanden sind.

Alles ins Rollen kam durch das Sozialprojekt fairLesen Anfang des Jahres. faircheck veranstaltete im Juni zusammen mit der Kleinen Kinderzeitung und der Gemeinde Stattegg das Event für Volksschulkinder dreier Schulen (Mehr dazu). Künstler Hans Beletz und Autor Patrick Schnalzer unterstützten das Projekt durch ihren persönlichen Einsatz vor Ort. Die mitmachenden Volksschulkinder dreier Schulen konnten kurz vor Schulschluss in Kleingruppen gemeinsam mit einem Hans Beletz kreativ werden und unter seiner Anleitung Bilder malen. Hans Beletz über fairLesen: „Andrea Winkler hat mich damals gefragt, ob ich mitmachen kann und ich habe zugesagt. Jugendliche sind meiner Meinung nach heute zu wenig von Innen getrieben. Die Förderung der Kreativität liegt mir daher sehr am Herzen.“  Vier Kunstwerke sind so entstanden. Jeweils zwei davon können im Gemeindeamt Stattegg und im Büro von faircheck besichtigt werden. „Das Sozialprojekt fairLesen hat viele Türen geöffnet. Ich war überrascht, wie viel Interesse von den unterschiedlichsten Seiten besteht. Nach Terminvereinbarung können die beiden Kunstwerke gerne bei uns im faircheck-Büro besichtigt werden“, erzählt Andrea Winkler, geschäftsführende Gesellschafterin von faircheck und Initiatorin des Projekts fairLesen.

Dreamteam: Künstler Hans Beletz mit Andrea Winkler, CEO faircheck und Initiatorin von fairLesen, und Autor Patrick Schnalzer (rechts).

faircheck-Hans-Beletz-Tour 2018

Von Hans Beletz können einige Werke aus seiner Anfangszeit und selbstverständlich die unverwechselbaren Figurenbilder bis Ende Dezember in der Ganggalerie des Gemeindesamts Stattegg bewundert und teilweise erworben werden. Auch Sozialprojekte wird es wieder geben verrät der passionierte Künstler: „Anfang des Jahres 2018 planen Andrea und ich eine faircheck-Hans-Beletz Tour durch einige Schulen, um den Kindern ein Gefühl für den, so wichtigen, kreativen Prozess zu geben.“

Mehr über den Künstler Hans Beletz erfahren.

Link zur Seite der Gemeinde Stattegg. 

Link zur offiziellen Presseaussendung.

Wenn mit Hans Beletz der Malpinsel gezückt wird – fairLesen inspiriert

faircheck setzt sich gemeinsam mit der Gemeinde Stattegg und der Kleinen Kinderzeitung für die Förderung der Leselust, Kreativität und des Miteinanders von Volksschulkindern ein. Dazu fand am 27. Juni 2017 das Event fairLesen zum zweiten Mal in Stattegg statt. Mit dabei waren Maler Hans Beletz und Autor Patrick Schnalzer.

Über fünfzig motivierte Kinder der Volksschulen Stattegg, Kalkleiten und Ferdinandeum aus Graz haben in der vorletzten Schulwoche den Weg in den Sitzungssaal der Gemeinde Stattegg gefunden. Grund dafür war das gemeinsam von faircheck, der Gemeinde Stattegg und der Kleinen Kinderzeitung organisierte Event fairLesen.  Ein abwechslungsreiches Programm führte die Volksschulkinder durch einen lebendigen Vormittag. Das besondere Highlight: Ein Buchautor und ein Künstler motivierten und inspirierten die Kinder. Zu Beginn gab es einen Workshop mit Lesung von Autor Patrick Schnalzer zu seinem Buch „Alex und Sam“, das die einzigartige Freundschaft zwischen einem bengalischen Tiger und einem Zebra erzählt. Patrick Schnalzer über seine Motivation bei fairLesen einen Workshop abzuhalten: „Lesefreude zählt zu den wichtigsten Dingen, die man Kindern vermitteln kann und ich freue mich, wenn ich dazu einen Beitrag leisten konnte.“

fairLesen erweckt Geschichten zum Leben

Im Anschluss durchliefen die Kinder in Kleingruppen vier Kreativstationen. Sie bastelten mit LehrerInnen der Volksschule Kalkleiten ein Buch und mit der Kleinen Kinderzeitung ein Lesezeichen, ließen beim Formen von Ton zusammen mit den faircheckerInnen Geschichten zum Leben erwecken und brachten mit Hans Beletz den Malpinsel kreativ zum Einsatz. „Für mich hat sich der Tag als sehr lebendiger und kreativer Prozess gezeigt, der gut organisiert war. Innerhalb kurzer Zeit sind vier tolle Kunstwerke entstanden“, resümiert der renommierte Künstler das Event. Die Kunstwerke können übrigens in der Gemeinde Stattegg und im faircheck Headquarter besichtigt werden.

 

Fotocredits: Stefan Pajman, ballguide

 

Klicktipps

Website von Künstler Hans Beletz.

Website von Autor Patrick Schnalzer.

Link zur offiziellen Presseaussendung.

„Wir sitzen alle im selben Boot“ – Teamspirit und mehr

Bei herrlichem Wetter und gutem Wind segelte eine faircheck-Crew Ende Mai vollgepackt mit Teamspirit durch die Kornaten und sammelte viele Perspektiven.

Beim alljährlichen Teamsegeltörn in Kroatien haben die fairchecker dieses Jahr ein fantastisches Wetter mit viel Sonnenschein erwischt. Auch windstill war es kaum. Mit gemütlichen 10 bis 18 Knoten Wind konnte jeden Tag gut gesegelt werden.

Eingeschifft wurde in Biograd. Von dort ging es Richtung Süden weiter. Einer der ersten Stopps war im Naturpark Telašćica, am südlichen Teil der Insel Dugi Otok. Von dort führte die Route weiter durch die Kornaten und schließlich zurück nach Biograd.

Vom Segelboot ins Alltagsleben

Der Segeltörn bereitete den faircheckern nicht nur Spaß, sondern bot auch genügend Gelegenheit für den persönlichen Austausch. Die Schadenregulierer, die österreichweit als Einzelkämpfer unterwegs sind, genießen das Beisammensein und die gebotene Möglichkeit, um über verschiedene Unternehmensthemen zu diskutieren. Daneben konnte jedes Crew-Mitglied einmal das Steuer übernehmen und „die Erfahrung machen, dem „Chef“ Kommandos zu erteilen“, erzählt CEO Peter Winkler. Bleibt die Frage, ob es einige Punkte gibt, die regelmäßig auf den täglichen Arbeitsalltag umgemünzt werden können? Oliver Fink, COO faircheck, über die gemeinsamen Tage auf See und das Gefühl danach: „Wir sitzen in diesem Fall ja nicht nur sprichwörtlich im selben Boot. Ein Skipper kann nicht alle Arbeitspositionen am Schiff im Detail überwachen, sondern muss, um das Schiff sicher zu steuern, darauf vertrauen können, dass jedes Teammitglied seine Tätigkeiten eigenverantwortlich ausführt.“

Eine Ode an die Leselust – fairLesen geht in die zweite Runde

fairLesen wurde im Juni 2016 das erste Mal in Graz-Stattegg veranstaltet. Der Schadendienstleister faircheck möchte mit dem Event die Leselust von Volksschulkinder fördern. Knapp 50 Kinder dreier Schulen nehmen auch dieses Jahr wieder an fairLesen teil. Das Programm kann sich sehen lassen.

Zum zweiten Mal veranstaltet faircheck gemeinsam mit der Kleinen Kinderzeitung Ende Juni fairLesen in Graz-Stattegg. Bei Der Veranstaltung dreht sich auch dieses Jahr alles um die Förderung der Leselust und das gemeinsame Miteinander. Die Teilnehmerinnen kommen aus den Volksschulen Kalkleiten, Stattegg und aus der Volksschule Ferdinandeum in Graz. Knapp 50 Kinder dürfen sich auf einen Leseworkshop mit Autor Patrick Schnalzer, Buchbasteln mit der Volksschule Kalkleiten und Redaktionsluft der Kleinen Kinderzeitung freuen. Ein besonderes Highlight: Der Künstler Hans Beletz hat sich bereit erklärt, mit den Kindern in vier Kleingruppen je ein Bild zum Event zu gestalten. Hans Beletz über seine Pläne für das Event: „Ich möchte keinesfalls zu viel vorgeben. Die Kinder sollen kreativ sein dürfen.“

Was soll damit erreicht werden?

Die Kinder erhalten unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, damit sie Freude und Lust am Lesen gewinnen, ihre Kreativität zum Ausdruck bringen können und ein Miteinander und Füreinander der SchülerInnen verschiedener Schulen gefördert wird. Andrea Winkler, Geschäftsführerin von faircheck, ist die begeisterte Initiatorin des Projekts: „Wir können den Kindern dieses Jahr ein noch abwechslungsreicheres Programm als im Vorjahr anbieten.“

Zahlreiche Förderer

Das Event ist ohne die engagierten Unterstützer und Partner nicht möglich. faircheck und die Kleine Kinderzeitung kümmern sich um das Programm und die Organisation. Neben Patrick Schnalzer und Hans Beletz, die ihre Zeit zur Verfügung stellen, unterstützt die Gemeinde Stattegg mit Bürgermeister Ing. Karl Zimmermann die Veranstaltung großzügig und stellt Räumlichkeiten und Verpflegung zur Verfügung.

Hier geht es zur Nachberichterstattung der Veranstaltung aus dem Vorjahr. 

Informationen zur Kleinen Kinderzeitung. 

 

Ein Wolf fast zum Schmusen

Das Wolfsforschungszentrum (WSC) in Ernstbrunn erforscht die Gemeinsamkeiten von Wolf und Hund sowie deren Beziehung zum Menschen. Damit das möglich bleibt, benötigt das WSC laufend Unterstützung. Zwei der dort beheimateten Wölfe stehen in der Patenschaft von faircheck.

Der Mensch als sozialer Partner von Wölfen? Für viele etwas ganz Neues. Ein Besuch im Wildpark Ernstbrunn zusammen mit einem vorab gebuchten Wolfsspaziergang überrascht. Steckt in einem Wolf doch weit mehr als das aus den Fabeln bekannte Bild des rücksichtslosen, gierigen und bösen Isegrims? Bereits von klein auf lernen die Wölfe, sich auf Menschen und ein vorgegebenes Regelwerk zu verlassen. Die Wölfe kommen bereits mit einem Alter von ca. 10 Tagen in menschliche Obhut. Mit 12 Tagen öffnen die Welpen das erste Mal ihre Augenlider – der Mensch ist von da an der erste Bezugspunkt in dieser Welt. Mit drei Wochen beginnt das Training der Wölfe. Die Wissenschaftler fordern die Tiere mit regelmäßigen Kooperations- und Kognitionsaufgaben. Sie werden kontinuierlich an die Routinesituationen zusammen mit Menschen und Hunden gewöhnt. Es folgen regelmäßige Aktivitäten mit für die Wölfe fremden Menschen oder ihren Paten.

Wolfspatenschaft als wertvolle Unterstützung

Bei einem Wolfsspaziergang im Wildpark Ernstbrunn erfahren Tier und Mensch den vollen Kontakt miteinander. Trainer beaufsichtigen die Tour und achten auf die Einhaltung der Regeln. Damit das Zentrum bestehen und forschen kann, ist das 2008 gegründete WSC permanent auf Sponsoren angewiesen. Eine Unterstützung ist auch durch die Übernahme von Patenschaften möglich. faircheck hat durch Geschäftsführerin Andrea Winkler bereits 2012 eine Patenschaft übernommen. Wamblee heißt der schwarze Rüde, der 2012 das Licht der Welt erblickte und heute von faircheck unterstützt wird. Er gilt als Schmusemonster, der immer wieder zu Späßen aufgelegt ist. Auch der zweite Schmusewolf des WSC steht in der Patenschaft von faircheck. Nanuk wurde 2009 in Montana, USA geboren. Im WSC gilt er als Alphatier. „Wir besuchen die Wölfe zwei bis drei Mal im Jahr. Jeder Besuch ist einzigartig und fantastisch. Das Erlebnis kann ich nur jedem empfehlen“, erzählt die stolze Wolfspatin Andrea Winkler. Vor kurzer Zeit stand wieder ein Besuch an, bei dem auch diese wundervollen Bilder entstanden sind. Andrea Winkler abschließend: „Ich liebe Tiere vor allem aber Hunde und Wölfe und bin froh, dass wir uns für die Patenschaft entschieden haben.“

 

Zum Thema:

Mehr über die Besuchsmöglichkeiten der Wölfe erfahren. 

Selbst Pate werden.

 

Sehen Sie hier zwei Videos zum Training der Wölfe:

Basic Training

Spaziergang an der Leine mit Nanuk

Herr Hahn von Jackl & Riessner übergibt 26 PC und Laptops an Joachim Schwarz und Kollegin vom bbrz

faircheck übermittelt wieder Elektrogeräte an bbrz

Noch funktionstüchtige PCs und Laptops wurden wieder der Sozialeinrichtung bbrz übergeben. Das Elektropartnerunternehmen von faircheck – Jackl & Riessner – lieferte Mitte April 26 Geräte aus Schadenfällen nach Graz.

Laut Europäischer Kommission wird der Elektromüll bis 2020 von 9 Millionen im Jahr 2005 auf jährlich ungefähr 12 Millionen Tonnen ansteigen. Unterschiedliche Initiativen haben sich dem Ziel verschrieben, die Entsorgung bzw. Verwertung von defekten oder alten Geräten nachhaltiger zu gestalten. Darunter auch das Projekt von faircheck, das den Namen „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ trägt und österreichweit aktiv ist.

Bei faircheck gehört der Blick über den Tellerrand seit jeher dazu. Bereits seit Unternehmensgründung werden Initiativen gesetzt, um das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in das eigene tagtägliche unternehmerische Handeln zu integrieren, sondern auch in jenes der Partner und Auftraggeber. Der Sozialeinrichtung bbrz liefert faircheck gemeinsam mit dem niederösterreichischen Kooperationspartner Jackl & Riessner Elektrotechnik GmbH, mehrmals pro Jahr, gering beschädigte PCs und Laptops. Die nicht ganz funktionstüchtigen Geräte aus Schadenfällen in ganz Österreich werden durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. In einem Schulungsprogramm werden diese von Langzeitarbeitslosen gereinigt, repariert und wieder in Betrieb gesetzt. Am 20. April 2017 war es wieder so weit. Herr Hahn, Mitarbeiter von Jackl & Riessner, lieferte 26 PC und Laptops an das bbrz in Graz. Das bbrz freute sich sehr über die Lieferung. Nach der Reparatur werden die Geräte an sozial bedürftige Menschen zur weiteren Nutzung übergeben.

Herr Hahn von Jackl & Riessner übergibt 26 PC und Laptops an Joachim Schwarz und Kollegin vom bbrz

Herr Hahn von Jackl & Riessner übergibt 26 PC und Laptops an Joachim Schwarz und dessen Kollegin vom bbrz in Graz.

Mehr zur Elektromüll-Studie der Europäischen Kommission lesen. 

 CSR hat bei faircheck einen hohen Stellenwert

Corporate Social Responsibility ist ein wesentliches Thema bei faircheck. Mit Bärbel Büttner von den Versicherungsforen Leipzig spricht Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck über den Stellenwert des Themas CSR in der Versicherungsbranche in Österreich.