Wenn ein Schadenfall noch etwas Positives bereithält: Versicherungsnehmer gewinnt durch Feedback Upcycling-Tasche

Feedback ist uns wichtig und dient der Qualitätssicherung. faircheck-Schadenregulierer begutachten und regulieren vor Ort beim Versicherungsnehmer den eingetretenen Schaden. Sie sind oft die erste persönliche Ansprechperson im Prozess der Schadenwiederherstellung. Ein Feedback ist im Anschluss online und offline möglich. Unter allen Feedback-Gebern wurde nun eine Upcycling-Tasche von heidenspass verlost. Der Gewinner kommt aus Oberösterreich. 

Steht die Küche unter Wasser, regnet es durch das Dach oder ist nach Sturm und Hagel das halbe Anwesen verwüstet, möchte man meist nichts anderes, als den Schaden so schnell wie möglich wieder behoben sehen. faircheck-Schadenregulierer kümmern sich um die Begutachtung und die Problemlösung zur Wiederherstellung nach einem Schadenfall.

Herr Daurer gewinnt die Upcycling-Tasche von faircheck, die ihm vom zuständigen Schadenregulierer Josef Steiner-Dorsch übergeben wird. In Händen hält er außerdem die aktuelle Ausgabe des hauseigenen Magazins fairmedia.

Zuckerl trotz Schadenfall

Alle VersicherungsnehmerInnen, bei denen der eingetretene Schadenfall von faircheck-Schadenregulierern begutachtet wurde, hatten im Juni und Juli die Möglichkeit, bei der Verlosung eine Upcyling-Tasche mitzumachen. In der Ziehung per Zufallsauswahl wurde Herr Gerhard Daurer ermittelt werden. Der zuständige faircheck-Schadenregulierer Josef Steiner-Dorsch konnte die Tasche persönlich übergeben. Dafür musste lediglich ein Feedback zur Zufriedenheit mit der Abwicklung des Schadenfalls durch faircheck abgegeben werden. Peter Winkler, CEO faircheck: „Bei faircheck legen wir einen hohen Wert auf Qualitätssicherung und Kundenzentrierung bei der Schadenabwicklung. Durch Feedback wird eine Steuerung möglich.“ Neben VersicherungsnehmerInnen werden auch regelmäßig Schadensachbearbeiter der Versicherungen um Feedback gebeten. –> Mehr dazu

Eine Tasche voller Geschichten

Die Upcycling-Tasche von faircheck wurde in einem Projekt gemeinsam mit heidenspass aus Graz gefertigt. Materialien, die in die Tasche eingearbeitet wurden, haben bereits ein Produktleben hinter sich. Gefüttert ist die Tasche mit Markisenstoff, der aus einem Schadenfall in Wien stammt.

Mehr über die faircheck-Schadenregulierer erfahren.

faircheck initiiert Spende von 20 Schultaschen an Sozialmärkte Österreich

Rechtzeitig vor Schulbeginn konnte faircheck die Weitergabe von neuwertigen Schultaschen aus einem Schadenfall anregen und organisieren. Die zwanzig Schultaschen erhielt der Sozialmarkt Neubau vom Wiener Hilfswerk. Zugute kommt die Ware finanzschwachen Familien in Österreich. Spender ist Helvetia Versicherungen AG.

Nach einem Schadenfall in Brixlegg in Tirol überließ der zuständige Versicherer, die Helvetia Versicherungen AG, SOMA Österreich & Partner 20 Schultaschen. Thomas Leitner, Schadenregulierer der faircheck Schadenservice GmbH und zuständiger Schadensbegutachter, konnte die Weiterverwertung der einwandfreien Schultaschen initiieren: „Bei jedem Schadenfall, den ich begutachte, habe ich die Möglichkeit der karitativen Verwertung im Hinterkopf. Die Hauptsache war in diesem Fall, dass die Schultaschen weitergegeben werden konnten.“ Das Dienstleistungsunternehmen faircheck organisierte die Übergabe der Ware zur karitativen Weiterverwertung nach der Freigabe der Ware durch die zuständige Versicherung.

Ein guter Schulstart

Die vor Schulbeginn sehr wertvolle Spende geht an SOMA Neubau vom Wiener Hilfswerk, die sich sehr über die Ware freuen.
Sandra Simonis ist zuständig für die Zentrallogistik von SOMA Österreich und konnte die Abholung der Ware in Brixlegg organisieren. Sandra Simonis und VertreterInnen von SOMA Neubau sind allen Beteiligten im Weiterverwertungsprozess sehr dankbar: „Der Schulbeginn ist nicht mehr weit. Wir freuen uns einige unserer hilfsbedürftigen Familien, mit diesen tollen Schultaschen, zum supergünstigen SOMA-Preis, ausstatten zu können.“

Das Projekt Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern läuft bei faircheck bereits über 10 Jahre. Von der Pferdedecke bis zum Bademantel konnten bereits die unterschiedlichsten Waren an karitative Einrichtungen weitergegeben werden. Peter Winkler, Geschäftsführer der faircheck Schadenservice GmbH: „Immer wieder schön zu sehen, wenn ein Projekt mit Hilfe vieler Menschen unternehmensübergreifend zum Erfolg führt!“

Link zur offiziellen Presseaussendung via pressetext.

VersicherungsJournal berichtete.

risControl berichtete. 

Markise wird zur Tasche – Trend Upcycling

faircheck konnte für das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ heidenspass aus Graz als Partner gewinnen. Materialien, die bereits ein Produktleben hinter sich haben, erhalten bei heidenspass durch Upcycling eine zweite Chance. Vor 1,5 Jahren durften wir einen ersten Prototyp präsentieren. Eine Tasche, die mit Markisenstoff aus einem Schadenfall gefüttert ist. Bis Ende Juli können alle, die ein Online-Kundenfeedback zur erlebten Schadenbegutachtung bei faircheck abgeben, eine trendige UPCYCLING-Tasche von heidenspass gewinnen. 

Ein Sturm zerfetzte die Markise eines Cafè in Wien. Bei der Begutachtung des Schadenfalls durch faircheck setzt Schadenregulierer Norbert Hakl den entscheidenden ersten Schritt, der die Weiterverwertung des Stoffes bzw. den Upcycling-Prozess in die Wege leiten soll und wendet sich an Dr. Eva Kasper, Leiterin für Projekte und Innovationen bei faircheck. Als zuständiger Versicherer erteilt die Helvetia Versicherungen AG umgehend die Freigabe zum Material aus dem Schadenfall, das ansonsten entsorgt werden müsste.

Stefan Hackl, Teamleiter im Schadenservice bei Helvetia, zeigt sich erfreut über die erneute Zusammenarbeit: „Unternehmerische Verantwortung ist bei Helvetia fester Bestandteil der Firmenphilosophie. Wenn sich die Möglichkeit bietet, handeln wir. Daher freut es uns, wenn ein für uns wichtiger Partner wie faircheck soziales Engagement und Nachhaltigkeit fördert und gemeinsam Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt erzielt werden kann.“

Wenn ein Schadenfall ein gutes Ende nimmt

Für das Langzeitprojekt von faircheck „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ konnte in diesem Jahr der Verein Fensterplatz in Graz – Initiative für Arbeitssuchende – alias heidenspass als Partner gewonnen werden. Alte Materialien werden dort durch Upcycling zu neuen Produkten mit besonderen Geschichten. Nach Abholung in Wien wurde der Markisenstoff vor Ort in Graz gereinigt und getrocknet. Im Anschluss stellte das Team rund um heidenspass erste Überlegungen zum möglichen Produkt an. Eines ist gleich klar: Der Markisenstoff wird in erster Linie als Futtermaterial dienen. (Lesen Sie mehr) 

Der Markisenstoff wird in Graz gereinigt bevor es an die Weiterverwertung geht. Fotocredit: heidenspass

Upcycling kommt gut an und spart CO2

Wesentlich bei Upcycling sei laut Silvia Jölli, Geschäftsführerin heidenspass, dass es ökologisch sinnvoll sein müsse und nicht durch Transport der Materialien unverhältnismäßig viel CO2 anfalle. Im Falle des Markisenstoffs waren es fast 100 Quadratmeter und überschaubare Kilometer, da zahle sich ein Transport aus „Darüber hinaus ist unsere CO2-Bilanz deswegen so niedrig, weil es die verwendeten Materialien bereits gibt und nichts mehr neu produziert werden muss“, erklärt Silvia Jölli. Der Trend Upcycling hält an, denn die Kunden unterstützen das.

Silvia Jölli zur Mission von heidenspass: „Wir werden nicht die Welt verändern, aber Upcycling trägt zur Bewusstseinsbildung bei. Die Entscheidung liegt letztlich immer beim Konsumenten. Mit großer Freude sehen wir, dass unsere Produkte gut ankommen.“

 

Bereits vor 1,5 Jahren durften wir bereits den ersten Prototypen bewundern. heidenspass in Graz fertigte das Upcycling-Produkt aus Schadenware.

Welches Innenfutter kann schon von einem intensiven Vorleben erzählen. Fotocredit: heidenspass

Die verwendeten Materialien haben bereits ein Produktleben hinter sich. faircheck initiierte das Upcycling-Projekt und konnte gemeinsam mit dem Upcycling-Spezialist heidenspass in Graz, das Upcycling-Produkt kreieren.

Online-Kundenfeedback abgeben und UPCYCLING-Tasche gewinnen

Wir verlosen unter allen, die uns bis Ende Juli ein Online-Feedback zur erlebten Schadenbesichtigung von faircheck übermitteln, drei trendige faircheck-Taschen, die aus Schadenware gefertigt wurden. Die in Graz bei heidenspass produzierten faircheck-Taschen verfügen über herausnehmbare Innentaschen.

 

 

 

Auf Tuchfühlung mit Wölfen

Das Wolfsforschungszentrum (WSC) in Ernstbrunn erforscht die Gemeinsamkeiten von Wolf und Hund sowie deren Beziehung zum Menschen. Damit das möglich bleibt, benötigt das WSC laufend Unterstützung. Zwei der dort beheimateten Wölfe stehen in der Patenschaft von faircheck.

Der Mensch als sozialer Partner von Wölfen? Für viele etwas ganz Neues. Ein Besuch im Wildpark Ernstbrunn zusammen mit einem vorab gebuchten Wolfsspaziergang überrascht. Steckt in einem Wolf doch weit mehr als das aus den Fabeln bekannte Bild des rücksichtslosen, gierigen und bösen Isegrims? Bereits von klein auf lernen die Wölfe, sich auf Menschen und ein vorgegebenes Regelwerk zu verlassen. Die Wölfe kommen bereits mit einem Alter von ca. 10 Tagen in menschliche Obhut. Mit 12 Tagen öffnen die Welpen das erste Mal ihre Augenlider – der Mensch ist von da an der erste Bezugspunkt in dieser Welt. Mit drei Wochen beginnt das Training der Wölfe. Die Wissenschaftler fordern die Tiere mit regelmäßigen Kooperations- und Kognitionsaufgaben. Sie werden kontinuierlich an die Routinesituationen zusammen mit Menschen und Hunden gewöhnt. Es folgen regelmäßige Aktivitäten mit für die Wölfe fremden Menschen oder ihren Paten.

Wolfspatenschaft als wertvolle Unterstützung

Bei einem Wolfsspaziergang im Wildpark Ernstbrunn erfahren Tier und Mensch den vollen Kontakt miteinander. Trainer beaufsichtigen die Tour und achten auf die Einhaltung der Regeln. Damit das Zentrum bestehen und forschen kann, ist das 2008 gegründete WSC permanent auf Sponsoren angewiesen. Eine Unterstützung ist auch durch die Übernahme von Patenschaften möglich. faircheck hat durch Geschäftsführerin Andrea Winkler bereits 2012 eine Patenschaft übernommen. Wamblee heißt der schwarze Rüde, der 2012 das Licht der Welt erblickte und heute von faircheck unterstützt wird. Er gilt als Schmusemonster, der immer wieder zu Späßen aufgelegt ist. Auch der zweite Schmusewolf des WSC steht in der Patenschaft von faircheck. Nanuk wurde 2009 in Montana, USA geboren. Im WSC gilt er als Alphatier. „Wir besuchen die Wölfe zwei bis drei Mal im Jahr. Jeder Besuch ist einzigartig und fantastisch. Das Erlebnis kann ich nur jedem empfehlen“, erzählt die Wolfspatin Andrea Winkler.

Vor kurzer Zeit stand wieder ein Besuch an, bei dem auch diese wundervollen Bilder entstanden sind. Andrea Winkler abschließend: „Ich liebe Tiere vor allem aber Hunde und Wölfe und bin froh, dass wir uns für die Patenschaft entschieden haben.“

Hier der Vergleich zum Besuch 2017:

 

Zum Thema:

Mehr über die Besuchsmöglichkeiten der Wölfe erfahren. 

Selbst Pate werden.

CSR bei faircheck

Sehen Sie hier zwei Videos zum Training der Wölfe:

Basic Training

Spaziergang an der Leine mit Nanuk

faircheck gibt Elektromüll eine zweite Chance

Die Menge an Elektromüll steigt Jahr für Jahr. Computer, Handys und Haushaltsgeräte werden immer mehr. Wir ErdenbewohnerInnen verursachten im Jahr 2016 pro Kopf 6,1 kg Elektromüll. In Summe belief sich der E-Müllberg 2016, laut globalem E-Waste-Monitor*, auf 44,7 Mio. Tonnen E-Waste. Das entspricht ungefähr 4.500 Mal die Höhe des Eiffelturms in Paris. faircheck hat bereits vor knapp 10 Jahren österreichweit die Initiative „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ ins Leben gerufen. Geringfügig beschädigte PCs und Laptops werden an Sozialeinrichtungen zur Weiterverwertung übermittelt. Die Geräte sind nicht mehr verkäufliche, aber funktionstüchtig. Die Daten der EDV-Geräte werden fachgerecht entsorgt.

Wolfgang Potzmader liefert kurz vor Weihnachten über 80 PC und Laptops zur Weiterbenützung ans bbrz in Graz.

Es kann wieder gearbeitet werden. TeilnehmerInnen am bbrz-Schulungsprogramm nehmen die noch funktionstüchtigen, aber datenentsorgten EDV-Geräte wieder in Betrieb.

Kurz vor Jahresende war es wieder soweit. Wolfgang Potzmader, Mitarbeiter von Jackl & Riessner, lieferte 62 PCs und 23 Laptops an das bbrz in Graz. bbrz steht für Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum und als solches begleitet das bbrz Menschen auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben. Die noch funktionstüchtigen Geräte, die von faircheck direkt ins Haus gebracht werden, stammen aus Schadenfällen in ganz Österreich. Sie werden vor Ort durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt, indem sie in einem speziellen bbrz-Schulungsprogramm von den TeilnehmerInnen gereinigt, repariert und wieder in Betrieb gesetzt werden. Das Schulungsprogramm dient den TeilnehmerInnen als Arbeitstraining und unterstützt sie, wieder zurück in einen geregelten Arbeitsalltag zu finden.

Gemeinsam nachhaltig 

Bei faircheck gehört der Blick über den Tellerrand seit jeher dazu. Bereits seit Unternehmensgründung werden Initiativen gesetzt, um das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in das eigene unternehmerische Handeln zu integrieren, sondern auch in jenes der Kooperationspartner und Auftraggeber. Das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ gehört hier dazu. An die Sozialeinrichtung bbrz liefert faircheck gemeinsam mit dem niederösterreichischen Kooperationspartner Jackl & Riessner Elektrotechnik GmbH, mehrmals pro Jahr, gering beschädigte PCs und Laptops. Mehr über faircheck und dessen Corporate Social Responsibility erfahren.

*Der globale E-Waste-Monitor ist ein gemeinsames Projekt der United Nations Universität, der International Telecommunication Union und der International Solid Waste Association (ISWA).

 

 

Warum faircheck keine Weihnachtskarten per Post verschickt und Ziegen verschenkt

faircheck verzichtet nicht nur immer schon auf Weihnachtsgeschenke für Auftraggeber, sondern auch auf das Versenden von Weihnachtskarten per Post. Das Geld kommt dieses Jahr dem Caritas-Projekt „Schenken mit Sinn“ und damit benachteiligten Menschen in Österreich und in den ärmsten Ländern der Welt zugute. 

Die Auftraggeber des österreichischen Schadendienstleisters sind in erster Linie Schadensachbearbeiter und -manager österreichischer Versicherungen. Diese bekommen regelmäßig kein persönliches Weihnachtsgeschenk von faircheck – auch die Weihnachtskarte per Post bleibt heuer aus. Andrea Winkler, CEO faircheck: „Wir finden, dass wir viel mehr tun können, wenn wir dieses Budget für eine gute Sache einsetzen. Es gibt viele Menschen auf der Welt, denen es nicht gut geht. Wenn alle mithelfen kann man viel verbessern. Jede noch so kleine Geste kann im Gesamten viel bewirken“ In Kooperation mit Caritas und der Initiative Schenken mit Sinn sponsert faircheck neben Lebensmittelpaketen für unterernährte Kinder und gesunde Lernjausen für österreichische Lerncafés, Ziegen für besonders benachteiligte Familien in Burundi. „Eine Ziege ist ein erster Schritt für eine funktionierende Selbstversorgung.“, ergänzt Andrea Winkler.

fair als Unternehmenscredo

Die Bestrebungen gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen des Möglichen zu übernehmen, wurden relativ bald nach Unternehmensgründung in den faircheck-Alltag integriert. Das Projekt trägt den Namen „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“. Durch einen Schadenfall beschädigte oder nicht mehr verkäufliche Ware und zu entsorgende Wirtschaftsgüter (zB EDV-Geräte) werden sozialen Einrichtungen zur Verwendung bzw. Verwertung übergeben.  2017 passierte das erste Upcycling-Projekt gemeinsam mit heidenspass. Bereits 2010 hat faircheck den begehrtesten Preis für verantwortungsvolles Wirtschaften – den TRIGOS – gewonnen. Eva Kasper, CSR-Verantwortliche bei faircheck: „Soziale Verantwortung zu übernehmen ist in der Firmenphilosophie von faircheck fest verankert. Wenn sich die Chance bietet, handeln wir.“

Mehr zum Thema CSR bei faircheck erfahren.

Berichterstattung in der Steirischen Wirtschaft. 

faircheck ist Gastgeber des ersten Business Excellence Circles von Quality Austria

Anfang Oktober fand der allererste Business Excellence Circle von Quality Austria und EFQM im faircheck Headquarter statt. Ziele der gemeinsam mit Quality Austria initiierten Veranstaltung waren Erfahrungsaustausch und Networking zum Thema Unternehmensqualität.


Dr. Werner Schachner führte im Namen von Quality Austria die anwesenden Qualitätsverantwortlichen und Geschäftsführer von Unternehmen und Organisationen in Österreich in die Thematik von EFQM, der seit 1992 bestehenden Auszeichnung zur Güte von Unternehmensqualität, ein. Gastgeber und Fünf-Sterne-Unternehmen faircheck war mit Dr. Peter Winkler, CEO faircheck und Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen, vor Ort. Eva Kasper zum Thema EFQM: „Die Einreichung zu EFQM gestaltet sich für uns wie ein Virus. Ist man einmal dabei lässt es einen nicht mehr los, da man im eigenen Unternehmen automatisch weiter optimieren möchte, um sich dem europäischen Benchmark in allen Bereichen anzunähern.“

Innovativer Schadenservice und strategische Herausforderungen im Humantechnologie-Cluster: Wertvolle Einblicke und Anregungen beim 1. Business Excellence Circle 

DI Dr. Johann Harer, Geschäftsführer Human.technology Styria GmbH und Best-Practice-Vortragender beim ersten Circle-Treffen, hält den branchenübergreifenden Austausch mit Unternehmen, die an der Qualität Ihrer Ergebnisse in all Ihren Interessensgruppen arbeiten wollen für sehr sinnvoll. Kern der Veranstaltung waren die Best Practice Beispiele von faircheck (ausgezeichnet mit 5 Sternen nach EFQM) und Human.technology Styria GmbH (ausgezeichnet mit 4 Sternen nach EFQM), die zur Diskussion anregten und einen zielführenden Austausch sicherstellten. Beide Unternehmen gaben Einblicke in die eigene Organisation. faircheck präsentierte den ausgezeichneten Kundenprozess, der Kunden und die Kunden der Kunden serviciert. Human.technology Styria Geschäftsführer DI Dr. Johann Harer skizzierte im Anschluss die Herangehensweise an den Strategieprozess, der im Vorfeld jeder Einreichung steht.  

Fazit: Ein wertvolles Format für alle, die an Unternehmensqualität arbeiten möchten. Die nächste Veranstaltung wird von Quality Austria bekanntgegeben. 

Mehr zu EFQM und zur Einreichung können Sie in unserem Blogartikel „Wie man Exzellentes Unternehmen Österreichs wird“ nachlesen.

„Das Gehirn ist ein Werkzeug“

Über den Tellerrand schauen, was Innovationen betrifft und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, gehen bei faircheck Hand in Hand. 2017 organisierte Andrea Winkler zum zweiten Mal das Leseevent „fairLesen“ gemeinsam mit der Kleinen Kinderzeitung und der Gemeinde Stattegg. Künstler Hans Beletz unterstützte dieses Jahr den kreativen Vormittag an welchem rund 50 Volksschulkinder aus unterschiedlichen Schulen teilgenommen haben. Im Interview erzählen Hans Beletz und Andrea Winkler über Kopflastigkeit, kreative Auszeiten und zukünftige soziale Projekte.

Hans Beletz, Sie sind als Künstler über die österreichischen Grenzen hinaus bekannt. Aus welchen Gründen haben Sie das faircheck-Event „fairLesen“ unterstützt?

Hans Beletz: So ein Projekt kann man immer unterstützen, denn das Thema Lesen ist wichtig. Was dazukommt, ist, dass ich zu faircheck eine besondere Beziehung habe. Die lange Bekanntschaft und Verbundenheit zu faircheck macht es noch leichter, gemeinsam einer guten Sache nachzugehen.

Warum ist gerade das Thema Lesen bzw. Kreativität so wichtig?

Andrea Winkler: Die Kinder von heute sind die Kunden und Mitarbeiter von morgen. Leute, die nicht gut lesen und sich nicht artikulieren können, tun sich schwer im Leben. Bei den Kindern war Lesen früher größer geschrieben als heute. Aktivitäten wie mit Ton arbeiten oder mit einem Künstler malen und einem Autor vorgelesen zu bekommen, machen den Kopf frei und in weiterer Folge auch mehr Lust auf Lesen. Die Förderung von Kindern ist auch in unserer unmittelbaren Umgebung wichtig. Deswegen haben wir Schulen in unserem Umfeld in die Veranstaltung eingebunden.

Hans Beletz: Wenn ich lese, dann habe ich Bilder im Kopf und dann kann ich meine Kreativität ausdrücken. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass Kinder in der ersten Klasse schöne Bilder und in der zweiten Klasse schon weniger schöne Bilder malen. In der vierten Klasse wird dann schon gar nicht mehr darauf Wert gelegt.

Früher war Lesen größer geschrieben als heute.

Was nehmt ihr vom Event „fairLesen“ mit?

Andrea Winkler: Die Kinder waren, obwohl die Veranstaltung schon gegen Ferienende war, sehr aufnahmefähig. Das Miteinander war besonders. In dem Moment, als die Kinder etwas Kreatives machen durften, haben sie viel mehr Rücksicht aufeinander genommen und sich schulübergreifend ausgetauscht.

Hans Beletz: Wir fördern alle den Kopf und andere Dinge fördern wir nicht mehr. Das Gehirn ist aber nur Werkzeug. Das Gehirn muss die Position der Unterordnung haben und es hat heute die Oberhand und dadurch zerstören wir viel. Wenn wir das Innere wieder hervorholen, könnten wir alle mit viel Schönes schaffen, achtsamer leben und das hat viel mit Kunst zu tun.

Wie kann die Kreativität bei Kindern und Erwachsenen gefördert werden?

Andrea Winkler: Vor nicht allzu langer Zeit habe ich selbst einen Workshop mit einem Künstler in einer kleinen Runde organisiert. Ich war sehr erstaunt, wie offen ich nach dem kreativen Arbeiten war und wie sich meine Denkwelt verändert hat. Ich glaube, es ist wichtig, uns zwischendurch unsere Kopflastigkeit bewusst zu machen und mehr mit Herz und Intuition zu arbeiten. Bereits in Kindergarten und Volksschulen könnte das kreative Arbeiten mehr gefördert werden.

Hans Beletz: Warum können nicht schon in der Schule mehr die Einzelpersönlichkeiten gefördert werden? Wenn ich Kurse mache, dann versuche ich, die Teilnehmer in ihrer individuellen Art und Weise zu unterstützen, was wiederum das Selbstvertrauen stärkt. Ich hatte Claus Pack an der Kunstakademie. Die ganze Klasse hat gemalt wie er. Unbewusst habe ich mich so geschämt, weil ich gemacht habe, was mir getaugt hat. Am letzten Tag ist er gekommen und wollte mich bei einem vertiefenden Kurs dabeihaben, weil er gemerkt hat, dass ich meinen Weg gehen will.

Mit Kunst öffnet man sich für neue Ideen und Wege.

Funktionieren steht bei uns an erster Stelle. Wie kommen wir aus dem unbewussten automatischen Handeln bzw. aus dem Hamsterrad heraus?

Hans Beletz: Bis zu einem gewissen Grad komme ich nicht raus, aber wenn ich beispielsweise lese, mache ich ja genauso Pausen zwischen den Sätzen, dann kann ich das im Leben auch machen und ich lebe sofort mehr im Moment.

Andrea Winkler: Atemübungen und den Moment wirken lassen, kann helfen. Wenn ich beispielsweise einfach die Bilder eines Künstlers auf mich wirken lasse, bin ich bereits mehr bei mir selbst und kreativer.

Wie wichtig ist Kreativität und Kunst für Unternehmen?

Andrea Winkler: Gerade für Unternehmen ist Kreativität wichtig. Ich glaube, dass Unternehmen, die bewusst Auszeiten für schöne Dinge im Leben gewähren oder sich für soziale Projekte einsetzen, erfolgreicher sind.

Hans Beletz: Kunst schafft Ausgleich in Unternehmen. Es ist eine Freude, die man von höheren Ebenen aufnimmt. Man öffnet sich für neue Ideen und neue Wege.

Und speziell in der Versicherungsbranche?

Hans Beletz: Wenn man kreativ ist, kommen die Ideen in jeder Branche.

Andrea Winkler: Glaube, dass man die Branche etwas aufweichen muss, um mehr Leben reinzubringen. Soziale Projekte können eine Möglichkeit sein. Beispielsweise habe ich eine große Freude, wenn ich in der faircheck-Küche das Bild sehe, das Hans Beletz gemeinsam mit den Kindern bei fairLesen gemalt hat.

Künstler am Werk: Insgesamt entstanden bei fairLesen gemeinsam mit Hans Beletz vier Kunstwerke, die in der Gemeinde Stattegg und im faircheck Headquarter besichtigt werden können.

Ist ein soziales Projekt in Zukunft gemeinsam mit einer Versicherung denkbar?

Andrea Winkler: Ja, auf jeden Fall. Vielleicht auch in Kooperation mit dem SOS-Kinderdorf. Eventuell auch wieder mit Hans Beletz. Desto mehr man macht, umso mehr kann man auch zurückbekommen.

Wie sieht es bei Ihnen aus Herr Beletz?

Hans Beletz: Man muss einfach tun. Es gibt so viele Möglichkeiten. Ich helfe beispielsweise jungen Künstler…

Andrea Winkler: Herr Beletz hat sich außerdem bereit erklärt, Anfang des Jahres gemeinsam mit mir in der Volksschule Kalkleiten einen zweistündigen Malworkshop abzuhalten.

Hans Beletz: Da freue ich mich schon drauf.

 

Fingerfertigkeit: Brigitta Hribernig, Direktorin VS Kalkleiten (rechts außen), brachte faircheck ein von den Kindern gefertigtes Fingerprint-Bild mit.

 

„Bei den Kindern in der Volksschule Kalkleiten ist faircheck großgeschrieben. Die Veranstaltung „fairLesen“, bei der wir heuer bereits zum zweiten Mal dabei sein durften, trägt das Ihrige dazu bei. Als Direktorin kann ich mir nur mehr Partner wie faircheck und Andrea und Peter Winkler wünschen, die mit soviel Herzblut wertvolle Projekte umsetzen.“

Brigitta Hribernig, Direktorin Volksschule Kalkleiten

Soziale Projekte ohne Ablaufdatum

Weihnachten steht bald vor der Tür und das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Das Sozialprojekt von faircheck „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ kennt kein Ablaufdatum und besteht schon seit mehr als 7 Jahren. Im Rahmen dieses Langzeitprojekts bekommen gering beschädigte oder nicht mehr verkäufliche, aber datenentsorgte EDV-Geräte aus Schadenfällen eine zweite Chance und werden an Sozialeinrichtungen weitergegeben. Ende November war es wieder soweit. faircheck, unterstützt durch Wolfgang Potzmader, liefert 36 PCs und 18 Laptops an die Sozialeinrichtung bbrz in Graz.

Erfolgserlebnisse spornen an

Das bbrz hilft Langzeitarbeitslosen, sich wieder in das Arbeitsleben zu integrieren. Joachim Schwarz, Sozialbetreuer beim bbrz ist für die laufende Unterstützung sehr dankbar: „Die Geräte bieten eine sehr gute Basis für unser Arbeitstraining und helfen vielen unserer TeilnehmerInnen dabei, wieder einen geregelten Tages- und Arbeitsablauf zu erlangen. Gelungene Instandsetzungen der Geräte bieten auch individuelle Erfolgserlebnisse, die unseren TeilnehmerInnen sehr gut tun.“

In diesem Jahr übermittelte faircheck gemeinsam mit der niederösterreichischen Partnerfirma Jackl & Riessner in Summe 80 PCs und Laptops an die Sozialeinrichtung in Graz. Die letzte Lieferung erfolgte im April. Die Anzahl an Geräten konnte im Vergleich zu 2016 um ein Drittel gesteigert werden. Damals waren es 60 EDV-Geräte für das bbrz.

Erfahren Sie mehr über die CSR-Projekte von faircheck. 

Zu Besuch in der Upcycling-Werkstätte von heidenspass

Ein kühler, aber sonniger Herbsttag in Graz. faircheck-Chefin Andrea trifft sich mit PR-Dame Martina vorm großen Eingangsportal in der Griesgasse, um gemeinsam den ersten Prototypen der faircheck-Tasche aus dem Projekt „Weiterfairwertung“ in der Upcycling-Werkstätte von heidenspass abzuholen.

Wir spazieren durch den hübschen Innenhof und treten durch eine verglaste Türe in die bunte Upcycling-Werkstätte ein. Wir sehen einige mit Nähmaschinen bestückte Arbeitsplätze, an denen fleißig gewerkt wird. Unzählige Fächer und Regale voller Materialien, die für eine Verarbeitung zu Taschen, Rücksäcken und anderen Accessoires bereitstehen, füllen den Raum. „Das muss jetzt faircheck sein“, strahlt uns eine mittelgroße blonde Dame mit Bobfrisur an. Bei der sympathischen Dame mit den blitzenden Augen handelt es sich um Andrea Stadlhofer, Betreuerin der Nähwerkstätte von heidenspass, die uns voller Freude begrüßt.

Die Werkstatt ist ein Ort voller Kreativität

Zu Besuch in der Upcycling-Werkstatt

Ein Ort voller Inspiration: In der bunten Werkstatt von heidenspass bekommt man Lust selbst Hand anzulegen.

An den Wänden hängen handgefertigte Kollagen und andere Schaustücke. Wir begleiten Andrea Stadlhofer in den hintersten Raum und passieren einen kleinen Vorraum, wo eifrig alte Schlauchmaterialien in Form geschnitten werden. Am Ende der Werkstätte angekommen, präsentiert Andrea uns die zwei entstandenen faircheck-Umhängetaschen – eine in Orange und die andere in Anthrazit gehalten – samt herausnehmbarer Innentasche. Der Grundaufbau wurde aus LKW-Planen gefertigt. Bei dem Wegwerfmaterial im Innenteil der Umhängetasche handelt es sich um Markisenstoff, der aufgrund eines Sturmschadens unbrauchbar wurde. Anfang des Jahres konnte faircheck den Stoff im Rahmen des Langzeitprojekts „Weiterfairwertung“ an heidenspass vermitteln. „Die zirka 100 Quadratmeter Markisenstoff haben wir im Sommer mit dem Hochdruckreiniger gereinigt und in der Sonne getrocknet“, erzählt Andrea Stadlhofer. Dem Stofffutter ist kaum anzusehen, dass es jahrelang ein Café in Wien beschattet hat.

Es gibt viel zu sehen

Es gibt viel zu sehen. Andrea Stadlhofer ist begeisterte Betreuerin der Werkstätte von heidenspass.

Gemeinsam mehr Upcycling in Zukunft

„Unsere Taschen erzählen halt Geschichten“, lacht Andrea Stadlhofer und zeigt uns bei der Gelegenheit verschiedenste Designs aus den unterschiedlichsten Wegwerfmaterialien. Einkaufstaschen aus Stoffresten, Rucksäcke und Reisetaschen aus alten Segeln, Toilettetaschen und Penale aus Planenmaterial – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. „Die Nachfrage ist teilweise so groß, dass wir hier und dort ein paar Stoffreste zukaufen, da wir nicht genug Recycelmaterialien bekommen“, erklärt Andrea Stadlhofer. Entgegen der Wegwerfgesellschaft ist die Philosophie von faircheck, in den Fällen, wo es aufgrund der Menge und der Qualität der Schadenware Sinn macht, das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ zu nutzen. Gemeinsam mit faircheck-Schadenregulierer, Versicherer wie Helvetia Versicherungen AG (Zweite Chance für Schadenware) und Partner wie heidenspass steht

Bei der Arbeit

In der Upcycling-Werkstätte von heidenspass werden Schlauchstücke zugeschnitten und für die weitere Verwendung vorbereitet.

der Kreislaufwirtschaft auch in Zukunft nichts im Wege. Alle Taschen von heidenspass werden per Hand gefertigt und sind daher Einzelstücke, die individuell gefertigt werden. Ein paar kleine Anpassungen werden auch bei der faircheck-Tasche noch durchgeführt. Die Vorderseite der Planentasche wird zusätzlich mit einem Streifen Schlauchmaterial versehen und an der Innenklappe der Tasche wird das faircheck-Logo platziert.

 

faircheck-Taschen mit Markisenstoff

faircheck-Taschen mit Markisenstoff als Innenleben entstand aus dem Projekt „Weiterfairwertung“: faircheck-Chefin Andrea Winkler mit Andrea Stadlhofer von heidenspass.

faircheck-Fazit: Wir sind begeistert von der Vielfalt der angebotenen Taschen aus Wegwerfmaterialien und überzeugt, dass der Trend Upcycling anhalten wird (wir berichteten). Die faircheck-Tasche ist das Produkt eines sinnvollen Weges der Müllvermeidung. heidenspass wertet Wegwerfmaterialien in ihrer nächsten Verwendung nicht nur auf, sondern schafft auch Arbeitsplätze für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen. Auch im Online-Shop von heidenspass wird eine Tasche, die mit Markisenstoff gefüttert wurde, demnächst beziehbar sein.

Wenn Sie das Projekt „Weiterfairwertung“ unterstützen möchten bzw. Ideen dazu haben, dann kontaktieren Sie uns gerne.