Mit VEX schneller beim Kunden

Zeitunabhängig und örtlich flexibel. Transparente Kalkulation. Schnelle Lösung. Bereits seit 2012 beschäftigt sich faircheck mit dem Thema Videobegutachtung. Heute führt ein eigenes Team ausgewählte Schadenbesichtigung online durch.

Ursprünglich zur Prozessbeschleunigung im Bereich KFZ geplant, wird das Softwaretool zur Videobegutachtung – VEX – in erster Linie zur Begutachtung von Sachschäden eingesetzt. Warum das so ist? Wir begeben uns auf Spurensuche in die KFZ-Branche und haben Werner Lasser, Geschäftsführer eines Karosserie- & Lackbetriebs und gerichtlich beeideter Sachverständiger für KFZ-Wesen, gefragt.

„Wir hatten bereits im Jahr 2007 die Idee, Schadenbesichtigungen mit dem Smartphone zu machen. Damals hatten wir noch Nokia Geräte, mit denen wir versucht hatten einen Datenaufbau zu generieren. Grundsätzlich hat das System gut funktioniert. Die Installation der Software am Telefon war noch sehr aufwendig. Außerdem hatten wir Übertragungsraten von denen wir heute nicht einmal mehr wissen, dass es sie gegeben hat“, erzählt Werner Lasser. Aus dem technischen Blickwinkel hat sich im letzten Jahrzehnt einiges verändert. Die technischen Einschränkungen sind kaum mehr vorhanden. 2005 lag der Versorgungsgrad mit dem Anfang 2000 eingeführten Mobilfunkstandard UMTS (Generation 3G) laut Telekom Austria bei 50 % der ansässigen Bevölkerung Österreichs.

3G ist für die Videobegutachtung ausreichend.

Heute werden anbieterabhängig 80 bis 95 Prozent der Bevölkerung, im topografisch nicht einfach gestrickten Österreich, mit UMTS versorgt. Die Übertragungsraten liegen bei 0,384 Megabits pro Sekunde. Der aktuelle LTE Standard (Generation 4G) bietet Übertragungsraten bis zu 600 Megabits pro Sekunde. UMTS ist für die Videobegutachtung ausreichend.

Wenn der Kunde dreimal klingeln muss

Werner Lasser betont die hohe Kundenorientierung von VEX

„Irgendwann nach vielen Versuchen in der Versicherungslandschaft Fuß zu fassen, haben wir dann unsere Software ad acta gelegt“, erzählt Werner Lasser. Obwohl die Vorteile für Versicherer und Werkstatt auf der Hand lagen, sei der Prozess von Seiten der Versicherer nicht angenommen worden: „Durch die Software machten wir schnellere Gutachten auf Basis einer gut nachvollziehbaren Kalkulation möglich. Die Werkstätte hatte die Möglichkeit, in kurzer Zeit Besichtigungen durchzuführen, ohne – gerade im ländlichen Bereich – tagelang auf den Sachverständigen zu warten und für diese Zeit kostenfrei Leihwagen zur Verfügung zu stellen.“  Im Bereich der Sachschäden genießen die Kunden bereits die Vorteile der Videobegutachtung.

faircheck hat zusätzlich einen innovativen Prozess eingeführt, indem gemeinsam mit dem Schadensanierer der Schaden besichtigt wird. Der Kunde hat nur mehr einen Termin und keine Notwendigkeit sich mit dem eigenen Smartphone in das Netz zu hängen. Auch im KFZ-Bereich sind die Vorteile für den Kunden nicht zu übersehen meint Werner Lasser: „Der Kunde ist mit der Videobegutachtung in der glücklichen Lage, dass er schneller zu seinem Auto kommt und nicht – wie heute so oft – wegen eines Blechschadens dreimal in die Werkstätte fahren muss. Das erste Mal zur Grob-Begutachtung, das zweite Mal, wenn der Sachverständige kommt und das dritte Mal, wenn das Fahrzeug repariert wird. Der standardisierte KFZ-Sachverständigenprozess ist wenig kundenorientiert.“

 

VEX unterstützt notwendigen Change Prozess

Der Ablauf im KFZ-Bereich wäre also gerade dazu prädestiniert, um durch VEX beschleunigt zu werden (siehe Beispielvideo zur Begutachtung von Sachschäden), möchte man zumindest meinen. Das Fahrzeug wird in der Werkstätte besichtigt. Die Kalkulationstools Audatex oder DAT liegen vor. Der Ansprechpartner bleibt für den Kunden immer derselbe. Ein Prozess, der praktisch für beide Seiten eine Win-Win-Situation provoziert. Doch was hält den Versicherer davon ab, seinen Prozess zu verändern?

Mit VEX geht es schneller.

Werner Lasser glaubt an die Macht der Gewohnheiten: „Ich habe in zahllosen Fällen versucht, den Versicherer durch Videobesichtigung zu einer schnellen Erledigung zu bewegen. Es ist mir nicht gelungen. Grund dafür, dass es hier zu keiner Änderung durch den Versicherer kommt, ist, dass der Versicherer seinen Geschäftsprozess seit vielen Jahren gleich aufstellt und der Kunde das akzeptiert. Erst, wenn moderne IsurTechs kommen, die andere Prozesse leben, werden sich die Versicherer intensiv damit auseinandersetzen müssen.“ Für die KFZ-Branche wünsche sich Werner Lasser für die Zukunft schnelle und kundenorientierte Prozesse. Die Materialanlieferung sei innerhalb von einem Tag möglich. Warum solle dann auf eine Sachverständigenleistung der Versicherung tagelang gewartet werden müssen?

 

Für Fragen zu VEX kontaktieren Sie uns gerne. 

Im VEX-Portal finden Sie weitere Informationen sowie Anwendungsbeispiele und können einen Testzugang anfordern. 

 

Fotocredit Beitragsbild: Harald Tauderer

faircheck gemeinsam mit Kunden und Partnern auf (neuen) Wegen

faircheck tourte Anfang März durch ganz Österreich und präsentierte die aktuelle Ausgabe des hauseigenen Kundenmagazins fairmedia im Rahmen von vier faircheck Cafés. Die Auftaktveranstaltung fand im faircheck-Headquarter in Graz-Stattegg statt. Es folgten Linz und Wien. Der Abschluss der Veranstaltungsreihe fand in Innsbruck statt.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Neue Wege gemeinsam gehen“. Es konnten nicht nur zahlreiche Gäste aus der Versicherungslandschaft begrüßt werden. Auch Unternehmer und Partner unterschiedlichster Branchen sowie faircheck-Schadenregulierer folgten der Einladung zu einer der Magazinpräsentationen. Peter Winkler, CEO faircheck: „Die Veranstaltungen waren gut und führten zu netten Gesprächen. Die Protagonisten im Magazin, allen voran Christian Hlade von Weltweitwandern, sind eine absolute Bereicherung für uns.“ Zum faircheck Café in Graz brachte Christian Hlade zahlreiche Anschauungsmaterialien von Weltweitwandern und sein Buch „Wandern wirkt“ mit: „Für mich war die Veranstaltung rund um fairmedia und Wege gehen sehr inspirierend.“

Unter den Gästen im faircheck-Headquarter war auch Karl Zimmermann, der Bürgermeister der Gemeinde Stattegg. Künstler Hans Beletz, der gemeinsam mit der Gemeinde Stattegg das von Andrea Winkler initiierten Sozialprojekts „fairLesen“ von faircheck unterstützte, war ebenfalls vor Ort. Ein Interview mit ihm und Andrea Winkler zur Bedeutung von Kreativität und Kunst für Unternehmer kann in der aktuellen Ausgabe nachgelesen werden. „Es ist eine große Freude, dass unsere Themen auf ein so breites Interesse stoßen“, resümiert Andrea Winkler, CEO von faircheck, die Magazinpräsentationen des faircheck Cafés in Graz-Stattegg, Wien, Linz und Innsbruck.

Ein Roboter als Gastsprecher und weitere Inspirationsmomente

Beim faircheck Café am Dienstag in Wien durfte faircheck einen besonderen Gastsprecher vorstellen. NAO, der humanoide Roboter aus dem Hause IBM begrüßte die Gäste zu Beginn der Veranstaltung. Peter Winkler, CEO faircheck: „Vom Publikum wurde NAO sehr gut angenommen. Das Beklatschen war für die Gäste allerdings gewöhnungsbedürftig.“


Neben zahlreichen Delegierten unterschiedlicher Versicherer durften wir in Wien unter den Anwesenden auch Andreas Millonig, CIO der Roland Schmid Gruppe, und Hannes Arrich, Prokurist der IMMOunited GmbH, begrüßen. fairmedia-Interviewpartner Werner Lasser, Auto Lasser und Klimatologie-Experte Professor Dr. Ulrich Foelsche waren bei allen faircheck Cafés per Videobotschaft dabei.

Sie können gerne ein Magazin kostenlos bei uns bestellen und anschließend am Gewinnspiel von faircheck teilnehmen. fairmedia-Leser können nämlich an der Verlosung für eine funktionelle und trendige Tasche aus dem Hause heidenspass mitmachen.

Link zur offiziellen Presseaussendung

„Das Gehirn ist ein Werkzeug“

Über den Tellerrand schauen, was Innovationen betrifft und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, gehen bei faircheck Hand in Hand. 2017 organisierte Andrea Winkler zum zweiten Mal das Leseevent „fairLesen“ gemeinsam mit der Kleinen Kinderzeitung und der Gemeinde Stattegg. Künstler Hans Beletz unterstützte dieses Jahr den kreativen Vormittag an welchem rund 50 Volksschulkinder aus unterschiedlichen Schulen teilgenommen haben. Im Interview erzählen Hans Beletz und Andrea Winkler über Kopflastigkeit, kreative Auszeiten und zukünftige soziale Projekte.

Hans Beletz, Sie sind als Künstler über die österreichischen Grenzen hinaus bekannt. Aus welchen Gründen haben Sie das faircheck-Event „fairLesen“ unterstützt?

Hans Beletz: So ein Projekt kann man immer unterstützen, denn das Thema Lesen ist wichtig. Was dazukommt, ist, dass ich zu faircheck eine besondere Beziehung habe. Die lange Bekanntschaft und Verbundenheit zu faircheck macht es noch leichter, gemeinsam einer guten Sache nachzugehen.

Warum ist gerade das Thema Lesen bzw. Kreativität so wichtig?

Andrea Winkler: Die Kinder von heute sind die Kunden und Mitarbeiter von morgen. Leute, die nicht gut lesen und sich nicht artikulieren können, tun sich schwer im Leben. Bei den Kindern war Lesen früher größer geschrieben als heute. Aktivitäten wie mit Ton arbeiten oder mit einem Künstler malen und einem Autor vorgelesen zu bekommen, machen den Kopf frei und in weiterer Folge auch mehr Lust auf Lesen. Die Förderung von Kindern ist auch in unserer unmittelbaren Umgebung wichtig. Deswegen haben wir Schulen in unserem Umfeld in die Veranstaltung eingebunden.

Hans Beletz: Wenn ich lese, dann habe ich Bilder im Kopf und dann kann ich meine Kreativität ausdrücken. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass Kinder in der ersten Klasse schöne Bilder und in der zweiten Klasse schon weniger schöne Bilder malen. In der vierten Klasse wird dann schon gar nicht mehr darauf Wert gelegt.

Früher war Lesen größer geschrieben als heute.

Was nehmt ihr vom Event „fairLesen“ mit?

Andrea Winkler: Die Kinder waren, obwohl die Veranstaltung schon gegen Ferienende war, sehr aufnahmefähig. Das Miteinander war besonders. In dem Moment, als die Kinder etwas Kreatives machen durften, haben sie viel mehr Rücksicht aufeinander genommen und sich schulübergreifend ausgetauscht.

Hans Beletz: Wir fördern alle den Kopf und andere Dinge fördern wir nicht mehr. Das Gehirn ist aber nur Werkzeug. Das Gehirn muss die Position der Unterordnung haben und es hat heute die Oberhand und dadurch zerstören wir viel. Wenn wir das Innere wieder hervorholen, könnten wir alle mit viel Schönes schaffen, achtsamer leben und das hat viel mit Kunst zu tun.

Wie kann die Kreativität bei Kindern und Erwachsenen gefördert werden?

Andrea Winkler: Vor nicht allzu langer Zeit habe ich selbst einen Workshop mit einem Künstler in einer kleinen Runde organisiert. Ich war sehr erstaunt, wie offen ich nach dem kreativen Arbeiten war und wie sich meine Denkwelt verändert hat. Ich glaube, es ist wichtig, uns zwischendurch unsere Kopflastigkeit bewusst zu machen und mehr mit Herz und Intuition zu arbeiten. Bereits in Kindergarten und Volksschulen könnte das kreative Arbeiten mehr gefördert werden.

Hans Beletz: Warum können nicht schon in der Schule mehr die Einzelpersönlichkeiten gefördert werden? Wenn ich Kurse mache, dann versuche ich, die Teilnehmer in ihrer individuellen Art und Weise zu unterstützen, was wiederum das Selbstvertrauen stärkt. Ich hatte Claus Pack an der Kunstakademie. Die ganze Klasse hat gemalt wie er. Unbewusst habe ich mich so geschämt, weil ich gemacht habe, was mir getaugt hat. Am letzten Tag ist er gekommen und wollte mich bei einem vertiefenden Kurs dabeihaben, weil er gemerkt hat, dass ich meinen Weg gehen will.

Mit Kunst öffnet man sich für neue Ideen und Wege.

Funktionieren steht bei uns an erster Stelle. Wie kommen wir aus dem unbewussten automatischen Handeln bzw. aus dem Hamsterrad heraus?

Hans Beletz: Bis zu einem gewissen Grad komme ich nicht raus, aber wenn ich beispielsweise lese, mache ich ja genauso Pausen zwischen den Sätzen, dann kann ich das im Leben auch machen und ich lebe sofort mehr im Moment.

Andrea Winkler: Atemübungen und den Moment wirken lassen, kann helfen. Wenn ich beispielsweise einfach die Bilder eines Künstlers auf mich wirken lasse, bin ich bereits mehr bei mir selbst und kreativer.

Wie wichtig ist Kreativität und Kunst für Unternehmen?

Andrea Winkler: Gerade für Unternehmen ist Kreativität wichtig. Ich glaube, dass Unternehmen, die bewusst Auszeiten für schöne Dinge im Leben gewähren oder sich für soziale Projekte einsetzen, erfolgreicher sind.

Hans Beletz: Kunst schafft Ausgleich in Unternehmen. Es ist eine Freude, die man von höheren Ebenen aufnimmt. Man öffnet sich für neue Ideen und neue Wege.

Und speziell in der Versicherungsbranche?

Hans Beletz: Wenn man kreativ ist, kommen die Ideen in jeder Branche.

Andrea Winkler: Glaube, dass man die Branche etwas aufweichen muss, um mehr Leben reinzubringen. Soziale Projekte können eine Möglichkeit sein. Beispielsweise habe ich eine große Freude, wenn ich in der faircheck-Küche das Bild sehe, das Hans Beletz gemeinsam mit den Kindern bei fairLesen gemalt hat.

Künstler am Werk: Insgesamt entstanden bei fairLesen gemeinsam mit Hans Beletz vier Kunstwerke, die in der Gemeinde Stattegg und im faircheck Headquarter besichtigt werden können.

Ist ein soziales Projekt in Zukunft gemeinsam mit einer Versicherung denkbar?

Andrea Winkler: Ja, auf jeden Fall. Vielleicht auch in Kooperation mit dem SOS-Kinderdorf. Eventuell auch wieder mit Hans Beletz. Desto mehr man macht, umso mehr kann man auch zurückbekommen.

Wie sieht es bei Ihnen aus Herr Beletz?

Hans Beletz: Man muss einfach tun. Es gibt so viele Möglichkeiten. Ich helfe beispielsweise jungen Künstler…

Andrea Winkler: Herr Beletz hat sich außerdem bereit erklärt, Anfang des Jahres gemeinsam mit mir in der Volksschule Kalkleiten einen zweistündigen Malworkshop abzuhalten.

Hans Beletz: Da freue ich mich schon drauf.

 

Fingerfertigkeit: Brigitta Hribernig, Direktorin VS Kalkleiten (rechts außen), brachte faircheck ein von den Kindern gefertigtes Fingerprint-Bild mit.

 

„Bei den Kindern in der Volksschule Kalkleiten ist faircheck großgeschrieben. Die Veranstaltung „fairLesen“, bei der wir heuer bereits zum zweiten Mal dabei sein durften, trägt das Ihrige dazu bei. Als Direktorin kann ich mir nur mehr Partner wie faircheck und Andrea und Peter Winkler wünschen, die mit soviel Herzblut wertvolle Projekte umsetzen.“

Brigitta Hribernig, Direktorin Volksschule Kalkleiten

Klimawandel. Wetter. Schadenfälle.

Werden Wetterereignisse tatsächlich immer extremer? Was ist der Unterschied zwischen Klima und Wetter? Welche klimatischen und wetterbedingten Veränderungen kommen in den nächsten Jahren auf uns zu? Was können wir heute gegen den Klimawandel tun? Welche Zukunftsstrategien gibt es für Versicherer? Wir haben den renommierten Experten für Klimatologie, Professor Dr. Ulrich Foelsche aus Graz, gefragt.

 

 

Herr Professor Dr. Foelsche, Sie sind nicht nur Institutsvorstand für Physik an der Karl Franzens Universität in Graz und verantwortlich für die meteorologische Station an der Universität Graz. Seit über 10 Jahren sind Sie im Wegener Center für Klima und globalen Wandel tätig. Was machen Sie da genau?    

Dr. Ulrich Foelsche: Am Wegener Center arbeiten wir an neuen Satellitenmethoden, mit denen man die Temperaturveränderung in der Atmosphäre besser messen kann. Da möchte man den genauen Zustand der Atmosphäre wissen, denn je besser man den aktuellen Zustand kennt, desto besser kann man Vorhersagen machen. Da sehen wir bereits, dass sich das Wetter verändert hat. Wir sehen durch die Vergangenheit, dass sich die Temperaturen verändern und können sehr sicher sagen, dass sich die Temperaturen in Zukunft weiter verändern werden. Mit einer Zunahme wird es in Zukunft auch sehr heiße Temperaturen gehen. Das ist klar und wird so weitergehen.

Welche Aktivitäten unterstützen die Forschungen im Bereich der Niederschlagsveränderungen?  

Dr. Ulrich Foelsche: Wir haben mit dem Wegener Net im Raum Feldbach ein Stationsnetz von 150 Stationen im gleichmäßigen Gitter von einem Kilometer in einem Bereich aufgebaut, indem man normalerweise nur maximal 2 Stationen – eine in Feldbach und eine in Bad Gleichenberg –  bedienen würde, um regionale Niederschlagsveränderungen bestimmen zu können. Da haben wir 10 Jahre Daten gesammelt, die wir jetzt anschauen können und so u.a. feststellen, wie Messdaten von extremen Niederschlagsereignissen variieren, wenn man nur regulär zwei Stationen hat im Vergleich zu einem Stationsnetz. Bei einem Mittelmeertief regnet es überall gleich viel. Gewitterniederschläge treten an einem Ort besonders konzentriert auf. Da kann es sein, dass man bei der Station in Gleichenberg gar nichts sieht. In der nächsten Phase führen wir das einen Schritt weiter und möchten uns in Zukunft anschauen, wie sich Extremniederschlagsmengen in Zukunft verändern. Dafür müssen wir auf Klimamodelle vertrauen und die können derzeit Niederschläge noch nicht besonders gut vorhersagen.

Es verändert sich viel, das sehen wir auch im Schadendienstleisterbereich. Welche Änderungen zeigen sich in Ihren Forschungen am deutlichsten?  

Dr. Ulrich Foelsche: Ein Parameter, an dem wir Veränderungen relativ leicht ermitteln können, sind die Tropentage. Da ist es in Graz (Station Universität Graz) so, dass für die Periode 1961 bis 1990 im Schnitt pro Sommer vier heiße Tage zu erwarten waren. Im Sommer 2017 waren es 32 Tage. Auch im wahrgenommenen kalten verregneten Sommer 2016 waren es 10 Tage. Mittlerweile sind auch kalte Sommer wärmer, als es früher „normale“ waren. Im Schnitt werden die heißen Tage mehr und die kalten Tage weniger werden. Das ist am deutlichsten herausgekommen. Wenn nicht ein extremer Vulkanausbruch passiert oder ein Asteroideneinschlag, dann wird das kommende Jahrzehnt global das wärmste sein, seitdem wir Messungen haben.

Sprechen wir bei Änderungen, die wir im Sommer 2016 bzw. 2017 wahrgenommen haben von Klima- oder Wetteränderungen?

Dr. Ulrich Foelsche: In einem Jahr hat sich das Klima nicht so stark verändert. Für die Ausprägung im Einzelfall entscheidet natürlich die Witterung bzw. das Wetter.

Als Schadendienstleister beobachten wir in den letzten Jahren regional konzentrierte Zunahme an Sturmschäden, Überschwemmungen, Hagel & Co. Wie spielt das Wetter hier hinein?  

Dr. Ulrich Foelsche: Es gibt Phasen im Sommer, wo sich sogenanntes Blocking einstellt. Für Wochen bleibt ein Hochdruckgebiet, das normalerweise von Westen nach Osten wandert, am gleichen Ort. Das Wasser aus dem Boden verdunstet und auf der anderen Seite entsteht ein Tiefdruckgebiet. Wir wissen noch nicht, ob diese Phasen zwingend häufiger werden müssen, aber es gibt eine Tendenz dazu, und die ist physikalisch plausibel.

Wie kommt es zu Blocking?

Dr. Ulrich Foelsche: Das Blocking hängt damit zusammen, wie Tiefdruckgebiete in unseren Breiten entstehen. Diese bilden sich im Bereich der sogenannten Polarfront, dort wo kalte Luft im Norden und die warme Luft im Süden aufeinanderstoßen. Diese kann glatt ausgeprägt sein oder sie kann Wellen schlagen. Das ist vergleichbar mit einem Fluss. Wenn das Gelände steil ist, strömt der Fluss gerade. In der Ebene beginnt der Fluss Mäander zu bilden. Dort wo die Polarfront ist, gibt es darüber in der Atmosphäre den sogenannten Jet Stream, der geradlinig fließt oder Wellen schlagen kann, was dazu führt, dass sich darunter die Tiefdruckgebiete ausbilden. Das hängt davon ab, wie stark der Temperaturunterschied zwischen niedrigen und hohen Breiten ist. Wenn der Temperaturunterschied stark ist, dann ist diese Strömung stärker und macht tendenziell weniger Wellen und wenn der Temperaturunterschied geringer ist, beginnt er Wellen zu schlagen. Der Temperaturunterschied zwischen Äquator und Pol wird immer geringer. Kalte Luft kommt so weit in den Süden und warme Luft dringt so weit in den Norden vor, was auf den ersten Blick paradoxe Situationen nach sich zieht. Das ist der Grund, warum man auch im Frühjahr noch Spätfröste haben kann, weil die Luft aus dem Norden, die zwar auch dort deutlich wärmer ist als früher, aber für unsere Breiten kalt, zu uns kommt. Details erforschen wir erst jetzt gerade im Detail. Mich würde es nicht wundern, wenn sich hier ein klimatischer Zusammenhang herausstellt.

Es wird in den nächsten 20 bis 30 Jahren also wärmer und damit verändert sich das Klima global. Können wir den Klimawandel aufhalten?

Dr. Ulrich Foelsche: Im Prinzip könnten wir, aber es spricht nicht wahnsinnig viel dafür, dass wir es auch tun. Das führt mit dazu, dass es nicht immer ganz leicht ist, in die Zukunft zu schauen. Je weiter wir in die Zukunft hinausschauen d. h. wenn wir über 30 oder mehr Jahre hinausschauen, dann ist es immer entscheidender wie wir uns jetzt verhalten. Für die nächsten paar Jahrzehnte haben wir die Weichen schon gestellt. Da müsste etwas ganz Dramatisches passieren, wie ein Vulkanausbruch oder ein Meteoriteneinschlag.

Wir können den Klimawandel aufhalten, aber es spricht nicht wahnsinnig viel dafür, dass wir es auch tun.

Wenn man in der Arktis noch schöne Eisberge sehen möchte, bis wann muss man hinfahren?

Dr. Ulrich Foelsche: Eisberge gibt es noch länger. Anders verhält es sich mit dem Meereis um den Nordpol herum, das maximal 10 Meter dick ist. Große Bereiche der Arktis frieren jeweils im Winter zu. Da bildet sich eine Eisschicht, die ist nur einen Meter dick und die geht über den Sommer zurück. Die minimale Ausdehnung des Meereises ist in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen. Den Bereich vom Nordpol können wir in einem besonders heißen Sommer eisfrei bekommen. Im Vergleich dazu bedecken Grönland und die Antarktis mächtige Eisschilde, die bis zu 4.000 Meter dick sind. Das Eis wird zwar auch drastisch weniger, aber das geht nicht von heute auf morgen. Die Eisberge kalben von Gletschern. Wenn ein Gletscher zu kollabieren beginnt, kann es kurzfristig sogar mehr Eisberge als früher geben. In Grönland gehen pro Jahr doppelt so viel Eis verloren wie es in den gesamten Alpen noch gibt d. h. alle Gletscher der Alpen rinnen pro Jahr in Grönland zweimal ins Meer. Es ist wahnsinnig viel da, aber es geht auch irrsinnig viel weg. Hier müssen wir ganz dringend etwas tun, weil wenn wir diesen Prozess nicht aufhalten, wird Grönland unwiderruflich zu schmelzen beginnen. Derzeit sind die Eisberge weit oben in der Atmosphäre und das Eis bleibt bestehen, da es kühl genug ist. Mit steigenden Temperaturen wird das immer schwerer.

Wie wird sich das Wetter in den nächsten 10 bis 20 Jahren in Österreich konkret verändern?

Dr. Ulrich Foelsche: In den letzten 30 Jahren ist es bei uns in Österreich um ein Grad wärmer geworden. Jeder Tag des Jahres ist also ein Grad wärmer. Es wird wärmer, es wird heißer; auch wenn sich bei den Niederschlägen nicht viel verändert, wirkt sich Dürre stärker aus. Viel schwieriger ist es bei der Entwicklung von Niederschlägen. In unseren Regionen ist eine der großen Unbekannten, wie sich die Mittelmeertiefs verhalten werden.

Welche Tendenzen gibt es für Mittelmeertiefs?

Dr. Ulrich Foelsche: Wo sich die Modelle sehr einig sind, ist, dass es langfristig weniger Niederschläge um den Bereich des Mittelmeers geben wird und in der Steiermark sind wir gerade im Randbereich dieses Einflusses. Das haben wir auch in der Vergangenheit beobachtet. Im Mittel haben sich die Niederschläge in den letzten Jahrzehnten in Österreich kaum verändert. Im Norden von Österreich ist es allerdings tendenziell mehr und im Süden tendenziell weniger geworden – das sagen uns die Klimamodelle für die Zukunft auch so ähnlich vorher. Mit der Einschränkung, dass wir die mögliche Veränderung aus den Mittelmeertiefs nicht genau vorhersagen können.

Welche Tendenzen gibt es bezüglich Intensität und Häufigkeit von Niederschlagsereignissen?

Dr. Ulrich Foelsche: Wenn wir uns Stationsdaten der Vergangenheit weltweit anschauen, dann sieht man tendenziell, je wärmer Orte sind, desto mehr Niederschlag kommt in Form von intensiven Niederschlagsereignissen. 2014 haben wir ein Buch herausgegebenen: Sachstandsbericht Klimawandel Österreich. Dort war ich verantwortlich für das Kapitel des beobachteten Klimas. Dort haben wir zusammengefasst, was es bis 2012 an Beobachtungen gab. Dort gab es noch kein völlig einheitliches Bild, ob die Ereignisse häufiger werden. Mit allen Überlegungen drum herum ist es relativ klar, dass man sich darauf einstellen sollte. Wenn man sich auf eine Änderung einstellt, dann eher darauf, dass sie häufiger werden.

Eine Zunahme von wetterbedingten Schadenfällen ist also nicht in erster Linie auf ein Mehr an Wetterereignissen zurückzuführen?

Dr. Ulrich Foelsche: Die Schadenfälle durch Hochwasser sind längst nicht nur durch Niederschlagsereignisse bestimmt. Da gibt es viele Effekte, die mitspielen. Rückversicherer sehen ganz deutlich, dass es eine Zunahme von wetterbedingten Schadenfällen gibt, was aber nicht in jedem Fall zwingend heißt, dass sich auch die Wetterereignisse, die dafür verantwortlich sind, geändert haben müssen, sondern, dass viel mehr Leute in Regionen leben, wo sie früher nicht gelebt haben und mehr versichert ist. Bei Hagel sieht man bis jetzt auch keine deutliche Änderung. Aber es macht einen großen Unterschied, ob ich in einem zersiedelten Gebiet lebe oder nicht. Bei jedem einzelnen Hagelereignis ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass ich etwas treffe. Habe ich im Keller Koks oder habe ich einen Partykeller? Habe ich Solarzellen am Dach? Bei Hochwasser kommt noch mehr dazu. Veränderung der Niederschläge, des Bodens (Versiegelung) oder des Bebauungsplans. Oft entscheidet der Bau eines Rückhaltebeckens viel mehr als die Änderung der Niederschlagsereignisse.

Die Schadenfälle durch Hochwasser sind längst nicht nur durch Niederschlagsereignisse bestimmt.

Wir beobachten als Schadendienstleister vermehrt Tornados oder Schneisen, die durch Wälder und Regionen fahren, oder nehmen wir das nur stärker wahr?

Dr. Ulrich Foelsche: Der schlimmste Tornado in Österreich war 1916 in Wiener Neustadt und hat 32 Todesopfer gefordert. Der intensivste Tornado im Raum Graz war 1927. Wenn wir uns die Tornadostatistik anschauen, würden wir den Eindruck haben, dass Tornados nur in Städten auftreten, was natürlich nicht plausibel ist. Das hängt damit zusammen, dass es seltene Ereignisse sind und wir heute intensiver beobachten. Wir haben ein immer dichteres Netz und daher wird es zunehmender wahrscheinlicher, dass wir genau dort messen, wo das Maximum ist.

Es gibt vermehrt private Messstationen von Wetterdaten. Bedienen Sie sich solcher Einrichtungen?

Dr. Ulrich Foelsche: Gerade bei Niederschlagsmessungen ist ein ganz großes Thema die Datenqualität. Hagel kann schwer automatisiert erfasst werden. In diesem Fall sind Bilder in sozialen Medien hilfreich. Mehr und mehr Leute haben Handys mit Fotofunktion und daher sieht man eine unglaubliche Zunahme an beobachteten Ereignissen, aber das bedeutet nicht automatisch, dass sich das Phänomen selbst so verändert hat.

Szenenwechsel Versicherungslandschaft. Stellen Sie sich bitte vor, Sie halten plötzlich das Ruder bei einer Versicherung in der Hand. Wie würden Sie agieren? 

Dr. Ulrich Foelsche: Ich würde den engen Kontakt mit der Forschung aufrechterhalten. Außerdem würde ich Masterarbeiten unterstützen, was sich vergleichsweise schnell rentiert. Wichtig ist, dass man am Puls bleibt und das ganze Bild sieht.

 

Professor Dr. Ulrich Foelsche ist seit mehr als 10 Jahren im Wegener Center für Klima und globalen Wandel tätig und beschäftigt sich dort mit globalem Klimamonitoring. Außerdem ist Prof. Dr. Foelsche Institutsvorstand am Institut für Physik an der Karl Franzens Universität in Graz und verantwortlich für die meteorologische Station der Universität Graz. Er verfasst regelmäßig Publikationen zum Thema Klimawandel in Österreich.

Klicktipps:

Aktuelle Messdaten werden laufend auf der Website der meteorologischen Station der Universität Graz veröffentlicht.

Wer an den Vergangenheitsdaten interessiert ist, kann auf die digitalisieren Klimabögen zugreifen, die auch dort abrufbar sind. Bei den einzelnen Dekaden sind ausgewählte Ereignisse hervorgehoben.

 

Wie tickt die Versicherungswelt in London?

Risiken versichern, die sonst keiner versichert. Die Beine von David Beckham, der Po von Jennifer Lopez, die Brüste von Madonna oder die Brusthaare von Tom Jones sind gut versichert. Stolze Versicherungssummen kassieren diese Stars im Schadenfall für die genannten Körperteile. Möglich macht das der internationale Versicherungsmarktplatz Lloyd’s of London. Oliver Fink, COO von faircheck, besuchte Lloyd’s of London zusammen mit Branchenkollegen im Herbst letzten Jahres. Andrea und Peter Winkler reisten gemeinsam mit einer Delegation aus Versicherungen und den Versicherungsforen nach London.

Ursprünglich fungierte das Kaffeehaus von Edward Lloyd in der Londoner Tower Street als Treffpunkt zwischen Reedern und Geschäftsleuten, die bereit waren, Schifffahrtsrisiken zu übernehmen bzw. abzudecken. Der Bedarf war im ausgehenden 17. Jahrhundert groß und „Lloyds“ entwickelte sich schnell zum internationalen Versicherungsmarktplatz.

Lloyd’s of London befindet sich mitten im Finanzviertel Londons und betreibt das Geschäft im 1986 fertiggestellten Bürokomplex, der die Handschrift des Architekten Richard Rogers (u.a. Centre Pompidou) trägt. Bereits der Fußweg durch Gassen, an denen Hochhäuser aus Stahl und Beton aufragen, gefolgt von einem Spaziergang durch den Leadenhall Market, der als Kulisse für Harry Potter diente, vermittelt die für London typische Atmosphäre zwischen Tradition und Moderne. Dieser Eindruck verstärkt sich, nachdem man das Glasportal des Gebäudes hinter sich lässt und – nach vorheriger Ausweiskontrolle und in Begleitung eines Guides – den Trading Floor betritt. Hundert hochmodern ausgestattete, digitale Arbeitsplätze auf der Hauptebene und auf den galerieartig angeordneten Etagen darüber, zeugen nicht mehr wirklich von den einst an Kaffeehaustischen eingefädelten und abgewickelten Geschäften.

Der hölzerne Glockenturm im Zentrum des Marktplatzes von Lloyd’s.

Richtet man den Blick allerdings ins Zentrum des Floors, erblickt man dort einen markanten, hölzernen Glockenturm, der die Schiffsglocke der legendären HMS Lutine – versichert durch Lloyd’s, beladen mit Gold und Silber und gesunken 1799 vor der niederländischen Küste – beherbergt. Die „Lutine Bell“ wurde 1858 aus dem Wrack geborgen und im Underwriting-Room aufgehängt. Angeschlagen wurde sie zu Informationszwecken, wenn ein Lloyds versichertes Schiff überfällig war bzw. glücklicherweise wiederauftauchte. Diese Tradition hat bis heute bestand – die Glocke ertönt bei Todesfällen im Königshaus oder bei Katastrophen wie den Londoner Bombenanschlägen im Jahr 2005. Ebenfalls traditionsreich geführt werden heute noch die sogenannten Loss Books, in denen Schiffskatastrophen wie die der Titanic eingetragen wurden und nachzulesen sind – nebst original Versicherungsschein, ausgestellt durch Lloyds.

Eine Reise zwischen Tradition und Moderne  

Eine Zeitreise bei Lloyd’s. Der alte Speisesaal aus 1763 wurde Stück für Stück ins neue Gebäude integriert.

Begibt man sich mit dem Lift, der wie die gesamte Haustechnik außen an der Glasfassade angebracht ist (diese Besonderheit sorgt auch für die unverwechselbare Optik) in die oberen Etagen und tritt gemeinsam mit dem Guide durch die Büroflure, an denen moderne Besprechungsräume mit atemberaubender Aussicht angesiedelt sind, landet man unvermittelt wieder in der alten Zeit, im Committee. Dieser 1763 im alten Lloyds Gebäude errichtete Speisesaal wurde Stück für Stück abgetragen und im Rogers-Gebäude wiederaufgebaut, womit allerdings der Architekt dem Vernehmen nach nicht sehr glücklich war.

Brexit birgt Fallstricke

Nach einer 300-jährigen, ereignisreichen Geschichte stehen dem Unternehmen die nächsten Unwägbarkeiten der politischen Art bevor. Der gelinde gesagt etwas unkoordiniert erscheinende Brexit dürfte etwas Nervosität in den Vorstandsetagen von Lloyds hervorrufen. Wer weiß, vielleicht findet demnächst der nächste Eintrag in den Geschichtsbüchern von Lloyds statt.

Finanzplatz London gewährt Ein- und Ausblick

Andrea und Peter Winkler regten bei den Versicherungsforen eine Reise zum Finanzplatz London an und machten sich gemeinsam mit einer Delegation aus österreichischen Versicherungen und den Versicherungsforen ein Bild. Auf der Agenda stand neben Lloyd’s auch der Besuch bei Liberty Specialty Markets, einem der größten Sachversicherer der Welt. Die Einblicke waren außerordentlich interessant und thematisierten u. a. die Herausforderungen und das Vorgehen rund um Brexit. Peter Winkler: „Ein durch und durch informatives und gastfreundliches Treffen – immer wieder mit einem wunderbaren Ausblick verbunden. Als nächste Reise werden wir einen Besuch in Holland oder Spanien anregen, da diese Länder besonders innovativ im Schadenbereich unterwegs sind.“