faircheck erhält den Staatspreis Unternehmensqualität 2020

Die höchste Auszeichnung für unternehmerische Exzellenz, der Staatspreis, geht nach Graz-Stattegg.

Am 16. September fand im Studio 44 in Wien die Winners‘ Conference zum Staatspreis Unternehmensqualität 2020 statt. Der Schadendienstleister faircheck gewinnt den Staatspreis Unternehmensqualität und ist Sieger in der Kategorie „Kleine Unternehmen“. Im Coronajahr 2020 wird der Staatspreis vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Quality Austria zum 25. Mal vergeben.

„Die konsequente Arbeit war entscheidend, dass wir den Staatspreis 2020 gewonnen haben. Wir brennen für das Thema. Mit dem Feedback aus dem EFQM-Assessment konnten wir uns jedes Jahr verbessern.“, Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck und federführend bei der Staatspreis-Einreichung. faircheck geht 2020 das 4. Mal ins Rennen und zeigt laut Jury „jedes Jahr beeindruckende Verbesserungen in den verschiedenen Parametern“, sodass 2020 die exzellente Organisationsentwicklung mit dem Staatspreis Unternehmensqualität 2020 bestätigt wird. Peter Winkler, CEO faircheck Schadenservice GmbH, über die Auszeichnung: „Ein besonderer Dank gilt allen Schadenexperten und Mitarbeitern. Wir haben uns mit EFQM Modell jedes Jahr verbessern dürfen. 2020 hatten wir als einziges Unternehmen im Umfeld der Sachverständigen vorgesorgt und schon vor Jahren die Anwendung VEX (Videoexpertise) zur Begutachtung von Schadenfällen mittels Livestream selbst gebaut, was sich in der Krise besonders bewährt hat.“ Und über die Zukunft: „Digitalisierung ist ein wesentliches Wort bei uns. Wir werden weiterhin unser Bestes geben und auch die Versicherungen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse unterstützen.“

Abstände, Hygienedisziplin, Maskenpflicht – Resilienz im Fokus

© photonews.at/Georges Schneider – Wien 16.09.2020 – quality austria Winners‘ Conference & Verleihung Staatspreis Unternehmensqualität 2020 – PHOTO: Die Preisträger der Verleihung des Staatspreis Unternehmensqualität.

Unter großen Bemühungen des Veranstalters kann, die in diesem Jahr ganz besondere Winners‘ Conference im Studio 44 abgehalten werden. Mag. Maria Ulmer, stellvertretenden Generalsekretärin des BMDW und Sektionschefin sowie Mitglied im EFQM Vorstand und Jurymitglied, verkündet faircheck als Gewinner des Staatspreises Unternehmensqualität 2020. Die Auszeichnung Staatspreis Unternehmensqualität sticht unter allen anderen hervor, was die Übergabe wichtig macht, erklärt Maria Ulmer: „Die Überreichung des Staatspreises in Zeiten wie diesen und die Auszeichnung exzellenter Unternehmensführung ist wichtig. Alles, was jetzt zählt, ist Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit von exzellenter Leistung, sowohl national als auch international. Man muss sehr viel Mühe und Arbeit hineinstecken, um den Staatspreis zu bekommen. Heuer liegt für mich der Fokus auf der Resilienz.“

„Wir waren uns einig, dass der heurige Staatspreis Unternehmensqualität an faircheck Schadenservice geht“, erklärt Mag. Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung und Sprecher der Jury. Die Jury hebt besonders die Dienstleistungsinnovationen und Digitalisierungsmaßnahmen, die faircheck einen Vorsprung im Wettbewerb verschaffen, hervor, ebenso wie die offene Kommunikation zu allen Interessengruppen, gerade in Zeiten der Covid-19-Krise.

Erfolg, Begeisterung und Mut – der Staatspreis kürt die besten Unternehmen

Der Staatspreis Unternehmensqualität ist DIE Auszeichnung für die erfolgreichsten und besten Unternehmen Österreichs. Die Qualität von jedem einzelnen teilnehmenden Unternehmen wird gesteigert – auf Basis des EFQM Modells werden die Stärken und Potenziale identifiziert, das Excellence-Niveau wird hervorgehoben und die besten Organisationen werden in den einzelnen Kategorien ausgezeichnet.

2018, 2019 und 2020 ist faircheck in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs“ vertreten. Nach EFQM wird faircheck 2018 und 2019 mit Recognised for Excellence 5* ausgezeichnet. 2020 folgt die EFQM-Auszeichnung Recognised for Excellence 6* und der Staatspreis Unternehmensqualität 2020.

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort berichtet. 

Quality Austria berichtet.

Leadersnet berichtet.

risControl berichtet.

Woche Graz-Umgebung Nord berichtet.

Business Extrajournal berichtet.

Wirtschaftsinsider berichtet.

Portal für Qualitätsmanagement berichtet. 

Immobilien-Magazin berichtet. 

report.at

immoflash

Die Anwendungen von faircheck im Überblick Teil 2: Das Ablösetool

2020 wurde die digitale Ablöse in die Applikationen von faircheck implementiert. So kann der Schadenexperte mit dem Versicherungsnehmer vor Ort oder im Nachgang eine Ablöse vereinbaren.

Die digitale Ablöse funktioniert vor Ort und im Nachgang

Das Tool kann jetzt einerseits vor Ort eingesetzt werden, aber auch im Nachgang. Der Schadenexperte ist beispielsweise vor Ort und hat über die fairApp die Kalkulation gemacht gemeinsam mit dem Kunden besprochen, was ungefähr die Schadenhöhe sein wird und einen Ablösebetrag vorgeschlagen, der einen fairen Betrag darstellt und eine faire sowie fallabschließende Erledigung ermöglicht. Er kann dem Versicherungsnehmer oder Anspruchsteller die Details der Kalkulation zeigen und erklären. Danach wird dem Kunden entweder das Tablet in die Hand gegeben und in einem eigenen Feld wird eine Unterschrift geleistet und die Ablöse kann sofort abgeschlossen werden. Im Nachgang bestätigt der Versicherungsnehmer per Mausklick die Ablöse. Ziel ist es mit einem fairen Betrag eine rasche und fallabschließende Erledigung des Schadenfalls zu ermöglichen.

Einen Überblick die Anwendungen von faircheck finden Sie unter https://www.faircheck.at/standards/.

In der Serie „Die Anwendungen von faircheck“ zu finden

Teil 1 Die fairApp, der Kundenprozess von faircheck

Teil 2 Ablösen on- und offline abwickeln

Teil 3 Der Auftragsprozess

Teil 4 Die Kundenstatistik

Teil 5 VEX Videobegutachtung

Teil 6 Claims Cost Datenbank

Premium-Kinderbekleidung aus Schadenfall für die SOS Kinderdörfer

Mit dem Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ konnte faircheck wieder Schadenware an eine karitative Einrichtung weitervermitteln. Dieses Mal handelte es sich um Premium-Bekleidungsartikel für Kinder im Wert von über € 9.500.

Ein Leitungswasserschaden in einem Kinderbekleidungsgeschäft in Zell am See löst eine Welle an Marken-Kinderbekleidung für das SOS Kinderdorf aus. Die Inhaber des Bekleidungsgeschäfts Wilfried Lemberger und Gabriele Lemberger-Dürlinger entdecken das Eintreten von Schmutzwasser über eine defekte Leitung in der Decke an einem Montag. Sie melden den Schaden bei der zuständigen Zürich Versicherung. Diese beauftragt faircheck Schadenservice GmbH zur Begutachtung des Schadens vor Ort.

Gemeinsam für die SOS-Kinderdörfer

Wilfried Lemberger und Gabriele Lemberger-Dürlinger, Inhaber des Geschäfts Zappelino in Zell am See mit Herrn Franz Plainer (rechts) vom SOS Kinderdorf bei der Übergabe der Kinderbekleidung!

Schadenexperte und Chef-Sachverständige bei faircheck, Thomas Leitner, bekommt den Fall zugewiesen. Vor Ort stellt Thomas Leitner u. a. fest, dass diverse Kinderbekleidungsartikel vom Wasserschaden betroffen sind. Es handelt sich um 164 Teile mit einem Einkaufswert von rund 9.570 Euro. Nachdem die Kinderbekleidung durch den Kontakt mit dem Wasser unverkäuflich geworden ist, erwägt Thomas Leitner eine Weitervermittlung an eine karitative Einrichtung. Die Zürich Versicherung ist einverstanden. Eva Kasper, zuständig für Projekte und Innovationen bei faircheck, nimmt Kontakt mit SOS Kinderdorf auf. Dort wird die Kinderbekleidung gerne in Verwendung genommen. Die Versicherungsnehmer, Frau und Herr Lemberger, verpacken die Ware sorgfältig in Kisten und lagern diese zwischen bis der Kinderdorfmeister, SOS-Kinderdorf Seekirchen, Franz Plainer die Kinderbekleidung abholt. Ein Großteil der Kleider sollen in den Sozialmärkten Babäm und SOS-Ballon in Wien verkauft werden. Franz Plainer über die Verwendung der Einkünfte und die Ausstattung der Kinder: „Der Erlös aus dem Verkauf wird zu 100% in die operative Arbeit von SOS-Kinderdorf reinvestiert! Der restliche Teil der Kinderbekleidung wird direkt in den SOS-Kinderdörfern für die Kinder dort verwendet.“

Details zu unseren Projekten unter dem Titel „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ finden Sie in der Rubrik fair mit CSR.

Unwetter 2020: Es regnet Aufträge

2015 führte ein Hagelereignis in Steiermark und Kärnten zu einem Sommer ohne Sommerurlaub. Dieses Jahr sind es in der Steiermark und Kärnten vermehrt die Überschwemmungen. Schadenexperten, die dort im Einsatz sind, arbeiten derzeit oft an 7 Tagen die Woche. Der Corona Lockdown führte zwar kurzzeitig zu weniger Aufträgen. Mit den Sommermonaten ist das allerdings längst wieder wettgemacht, berichtet ein Sachverständiger aus der Steiermark. Der EU-zertifizierte Sachverständige Gerd Kerschbaumer ist als faircheck Schadenexperte in Kärnten im Einsatz und erzählt über die intensive Zeit des Sommers 2020.

„Zur Zeit passiert die Arbeit ständig am Limit“, erzählt Gerd Kerschbaumer, faircheck Schadenexperte in Kärnten. Während des Corona Lockdown gab es für Gerd keine Verschnaufpause: „Was gegangen ist, habe ich mit VEX Videobegutachtung gemacht. Das hat gut funktioniert.“ Kurz danach ging es bereits mit den Unwetterschäden in den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg los. Gerd Kerschbaumer erklärte sich bereit, in diesen Gebieten auszuhelfen, und war fortan immer wieder in anderen Bundesländern unterwegs. Im August kam es in Kärnten zu zahlreichen Schadenfällen. Gerd Kerschbaumer über die Organisation der intensiven Tage: „Besichtigungen sind bei mir am Tag zwischen 8 und 10 möglich. Beim Verfassen der Gutachten sieht es anders aus. Gutachten schreibe ich am Tag zwischen 3 und 5. Da dürfen aber keine komplexen Fälle oder umfassende Kostenvoranschlagsprüfung dabei sein.“

Kundenfeedback als Motor

Ein klassisches Kundenfeedback auf Papier: Gerd Kerschbaumer erhält on- und offline die meisten Kundenfeedbacks aller Schadenexperten.

Die Durchführung der Besichtigungen und die Beratung des Versicherungsnehmers vor Ort sind Tätigkeiten, die Gerd Kerschbaumer besonders souverän meistert, wie die laufenden Kundenfeedbacks bezeugen.

Herr Ing. Gerd Kerschbaumer hat den Sachverhalt absolut professionell bearbeitet und wie vereinbart termingerecht vor Ort begutachtet.
Wir sind vorerst absolut zufrieden.

Versicherungsnehmer nach einem Leitungswasserschaden

Von allen Schadenexperten, die in ganz Österreich für faircheck tätig sind, erhält Gerd Kerschbaumer die meisten Feedbacks. „Ich kann sagen, dass ich mir für die Besichtigung von jeden Schadenfall ausreichend Zeit nehme. Mir ist es wichtig, dass ich seriös und fachlich kompetent berate und informiere.“ Nur in wenigen Fällen schafft Gerd Kerschbaumer keine zufriedenstellende Lösung: „Zu Beginn der Unwettersaison hatte ich einen außerordentlichen Schadenfall zu besichtigen. Die Schadensumme belief sich auf € 60.000. Ich telefonierte mit dem Schadenreferenten, um über die Komplexität zu sprechen. Der meinte gleich, dieser sei schnell erledigt, denn der Versicherungsnehmer sei bei Katastrophen nur mit € 7.500 bei Gebäuden und € 7.500 bei Inventar versichert. Da kannst du noch so gut beraten und besichtigen. Das hilft alles nicht und es geht dir nahe, auch wenn du nichts dafür kannst.“

Versicherung mit Katastrophenschutz

Das in den nächsten Jahren die Schäden aus Unwetter zunehmen werden, ist der EU-zertifzierte Sachverständige überzeugt. „In Kärnten gibt es im Raum Feldkirchen jedes Jahr viele Unwetterschäden. Das ist ein Gebiet, wo es auch zukünftig nicht abnehmen wird und andere Gebiete werden dazukommen. Ich kann nur nahelegen, sich ausreichend gegen Unwetterkatastrophenschäden zu versichern.“

Davor haben wir mit dem Schadenexperten Robert Goliasch über die Unwetter 2020 gesprochen. 

Lesen Sie mehr über die Arbeit der Schadenexperten in unserem Beitrag Schnell hilft doppelt: faircheck Schadenregulierer im Einsatz.

Erfahren Sie mehr über fairVEX: Die Videobegutachtungsapp zur Schadenbesichtigung bei faircheck.

Robert goes faircheck

Robert Hirschler und Robert Langmann sind fairchecker. Was sie unterscheidet: Ihre Persönlichkeiten, ihre Werdegänge, ihre Lebensweisen. Was sie verbindet: Schadenregulierung bei faircheck.

Robert Hirschler ist 2017 Teil des faircheck-Teams geworden und absolviert zurzeit das Kolleg für Bautechnik an der HTL Ortweinschule in Graz. Der gelernte Versicherungskaufmann brachte viel Vorerfahrung aus der Branche mit, bevor er bei faircheck im Backoffice für die ordnungsgemäße Implementierung der Auftragsdaten in das System, die Auftragsvergabe an die faircheck-Schadenexperten in ganz Österreich und für die Qualitätssicherung der Berichte und Gutachten zuständig wurde. Eine Zeit, die Robert keinesfalls missen möchte: „Die Zeit im Backoffice war superlässig. Da habe ich wirklich gelernt, auf was es bei einem versicherten Schadenfall ankommt.“ Zuvor war Robert in Wien bei einem renommierten Versicherungsmakler tätig, wo er Großkunden betreute. „Dort durfte ich bei den Schadenbesichtigungen dabei sein und da ist der Wunsch aufgekommen, mehr in diese Richtung zu gehen.“ Bei faircheck war damals die freie Stelle im Backoffice ausgeschrieben. Robert kannte Peter Winkler bereits von früher und so schickte er ihm seine Bewerbung. Der Rest ist Geschichte.

Wissen für die Praxis

In einem Pilotprojekt wurde Robert Hirschler eineinhalb Jahre später in die Welt der Schadenregulierung eingeführt, ein Berufsbild, das für ihn von da an zur Berufung wurde: „Seit ich 16 Jahre alt war und mit der Lehre angefangen habe, war ich immer nur im Büro. Jetzt bin ich dort angekommen, wo ich hinmöchte. Schadenexperte sein, das ist der Job, den möchte ich machen. Vorher habe ich nie so genau gewusst, wo ich wirklich hinmöchte.“ Die abwechslungsreiche Tätigkeit zwischen Büro und der Arbeit vor Ort bei den Versicherungsnehmern der Auftraggeber macht Robert sehr viel Freude, wobei vor Ort on- oder offline sein kann: „Entweder bin ich bei Schadenbesichtigungen direkt vor Ort oder ich begutachte den Schaden gemeinsam mit dem Versicherungsnehmer über das VEX-Portal.“ Fahrtkilometer bleiben in der Schadenregulierung nicht aus. „In der Regel besichtige ich im Gebiet der nördlichen Steiermark. Ab und zu übernehme ich aber auch Besichtigungstouren in anderen Gebieten Österreichs.“ Die Lieblingsfächer von Robert im Kolleg sind im Moment Baukonstruktionslehre und Statik. Wissen, das Robert in der Praxis gleich anwenden kann. „Das Wissen von der Schule nehme ich mit in die Praxis und die Praxiserfahrung nehme ich mit in die Schule. Die Ausbildung passt sehr gut zu meiner Tätigkeit. Manchmal denke ich mir, dass ich das alles schon viel früher hätte machen sollen.“ So viel Zeit, um über die Vergangenheit nachzudenken, bleibt Robert allerdings nicht. Wenn er eine Pause von der „Lernerei“ braucht, dann spielt er im Sommer Tennis oder macht im Winter Skitouren in seiner Heimat der Obersteiermark: „Am Turntaler Kogel habe ich beispielsweise eine lässige Strecke entdeckt. Ich bin zwei Stunden unterwegs und genieße eine lässige Aussicht auf 1.600 Meter Seehöhe.“ Als Belohnung gönnt sich der allzeit kalorienbewusste Hobbysportler nach dem Aufstieg eine Kaspressknödelsuppe und ein Bier. „Dann darf ich abfahren.“

Beruf und Familie im Einklang

Der HTL-Absolvent Robert Langmann war als Kalkulant für Großprojekte lange in Rumänien und Bulgarien beschäftigt, bevor er zurück nach Österreich kam und die Leitung der Rechnungsprüfstelle bei faircheck übernahm: „Wir kalkulierten Shoppingcenter, PV-Anlagen, Schwergewichtsstaudämme, Bürogebäude und andere Großprojekte mit Projektsummen zwischen 5 bis 25 Mio. Euro.“ Nicht alle der Projekte gingen in die Umsetzung. Viele landeten später im Aktenschrank oder Papierkorb, doch es gab auch so manches Highlight, wie der Rechnungsprüfer zu erzählen weiß: „Das größte Projekt, welches damals in die Umsetzung ging, war die FCC-City Mall der Raiffeisen in Rumänien. Das Projekt umfasste ein Volumen von 70 Mio. Euro.“ Ein Projekt, das nicht von heute auf morgen kalkuliert wird: „Die Intensivphase, wo Planänderungen und Vertragsverhandlungen an der Tagesordnung stehen, dauert ungefähr ein halbes Jahr.“ 2015 wechselte der zahlenerprobte Bautechniker und Kalkulations-Gruppenleiter aus der Weststeiermark für den Heimweg das Flugzeug gegen das Auto. Eine familiär herausfordernde Zeit ging zu Ende: „Mein Sohn war 2015 10 Jahre alt geworden und ich wollte mich verändern, um mehr bei meiner Familie zu sein und unterstützen zu können, daher suchte ich bewusst eine Anstellung, wo Homeoffice-Möglichkeit bestand.“

Google wurde befragt. faircheck war das Ergebnis. Ein Leiter für die Rechnungsprüfungsstelle wurde gesucht und mit Robert konnte diese kompetent besetzt werden. Einen Monat später unterzeichnete Robert mit Andrea und Peter Winkler den Arbeitsvertrag. Heute ist Robert selbstständiger Rechnungsprüfer und Schadenexperte, der sich ein kleines Büro nur wenige Minuten von zuhause angemietet hat. Arbeitsstart ist in der Regel um 7.30 Uhr. Davor werden die 2-jährige Tochter und, bei Bedarf, der heute 14-jährige Sohn versorgt: „Meine Frau arbeitet seit Kurzem auch wieder. Homeoffice bzw. ein Büro zuhause erfordert sehr viel Disziplin. Ich habe mir bewusst eine Büroräumlichkeit gesucht, wo ich am Vormittag alles gut abarbeiten kann und mich bei einem Freund eingemietet.“ Ein bis zweimal pro Woche besichtigt Robert unter anderem in den Gebieten rund um den Bezirk Murtal, Voitsberg, Deutschlandsberg und Stainz sowie Bad St. Leonhard Schäden vor Ort. Auch wenn es viel Arbeit gibt, bleibt Robert in der Regel cool, überlegt und effektiv: „Jammern hilft nichts und ich arbeite ja auch für mich. Das ist eine andere Motivation.“

Mehr zum Thema Schadenexperte werden erfahren.

faircheck ist im Finale für den Staatspreis Unternehmensqualität 2020

Die Spannung steigt. In der Jury-Sitzung vom 25. August wurde entschieden, dass faircheck gemeinsam mit 9 weiteren exzellenten Unternehmen in der Runde der Finalisten für den Staatspreis Unternehmensqualität 2020 ist. Die Auszeichnung wird bereits seit 1996 vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Quality Austria vergeben und feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Preisverleihung erfolgt am 16. September 2020 im Studio 44 in Wien.

„Wir nehmen am Staatspreis teil, weil es unsere Organisation mobilisiert und wir jedes Jahr am Prüfstand stehen. So konnten wir das Ergebnis von 3 auf 6 Sterne nach EFQM steigern und das innerhalb von 4 Jahren! Mit und ohne Staatspreis werden wir weiterhin unser Bestes geben.“, betont Peter Winkler, Geschäftsführender Gesellschafter von faircheck, hinsichtlich der Nominierung als Finalist für den Staatspreis Unternehmensqualität 2020. Zuvor wurde faircheck 2018 und 2019 als Finalist für den Staatspreis Unternehmensqualität auserkoren. Für die Nominierung werden jeweils maximal die besten drei Bewerber einer Kategorie von der Jury als Finalist ausgewählt. In Summe gehen österreichweit zehn exzellente Unternehmen ins Finale.

„Die Quality Austria gratuliert allen, die es zum 25-jährigen Jubiläum in die Endrunde um den Staatspreis Unternehmensqualität geschafft haben. Die ausgewählten Unternehmen und Organisationen haben bereits im Vorfeld einer unabhängigen Jury bewiesen, dass sie zu den besten des Landes gehören“, so Franz Peter Walder, Member of the Board der Quality Austria.

faircheck nutzt EFQM Modell seit 2017 für Weiterentwicklung

Die Unternehmensqualität der Bewerber wird in einem Assessment auf Basis des EFQM Excellence Modells bewertet. Dieses international anerkannte Modell ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf Organisationen – unabhängig von deren Größe, Branche, Geschäftsmodell oder aktuellem Reifegrad. Es dient dem Ausleuchten dunkler Flecken, dem Vergleich mit herausragenden Unternehmen und zeigt Verbesserungspotenziale auf. Auf dem Weg zur Exzellenz beziehen diese Organisationen wichtige Interessensgruppen ein, schaffen ausgewogenen, nachhaltigen Nutzen und erzielen dadurch überdurchschnittliche Ergebnisse. 2017 ließ faircheck erstmals die Unternehmensqualität nach dem EFQM Excellence Modell beurteilen und erzielte auf Anhieb 3 Sterne. 2018 und 2019 waren es 5 Sterne und 2020 erstmals 6 Sterne.

Wahl des Gesamtsiegers am 16. September 2020

„2020 dürfen wir wieder als Finalist im Rahmen der Staatspreisverleihung die Bühne betreten. Drücken Sie uns die Daumen für den 16. September!“, appelliert Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck, die die Abwicklung des Einreichungsprozesses zum Staatspreis Unternehmensqualität verantwortete. Eine unabhängige Jury aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ermittelte am 25. August 2020 aus allen Einreichungen die Finalisten in unterschiedlichen Kategorien. Aus der Reihe der Kategoriesieger wird am 16. September 2020 im Studio 44 in Wien die beste Organisation gekürt, die den Staatspreis Unternehmensqualität gewinnt.

Link zur offiziellen Presseaussendung auf pressetext.com. 

Berichterstattung via risControl. 

Berichterstattung über Wirtschaftsinsider. 

Die Anwendungen von faircheck im Überblick – Teil 1: Die fairApp

In der Serie „Die Anwendungen von faircheck“ möchten wir über die innovativen Schadenprozesse von faircheck informieren. Im ersten Teil informieren Peter Winkler, CEO faircheck, und Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen, über die Funktionen der fairApp für Schadenexperten und VersicherungsnehmerInnen bzw. Anspruchsteller. 

Die fairApp ist eine Anwendung, die sowohl von den Schadenexperten als auch von den Versicherungsnehmern / Anspruchstellern verwendet werden kann. Die Schadenexperten finden darin den Überblick über die zu bearbeitenden Schadenfälle, die Kontaktdaten und alle Aktdetails vor. Ebenso ist es möglich, rasch Auftragnehmer und Kunden anzurufen oder eine Route zu planen. Darüber hinaus dient die fairApp als Kalkulationstool für die Schadenkalkulation und die Ablöse wird erleichtert. Fotos, die vom Tablet oder Smartphone gemacht werden, können direkt in die Anwendung gespeichert werden und stehen für den Besichtigungsbericht zur Verfügung.
2018 wurde die Funktionalität der fairApp erweitert. Seitdem schafft diese auch für den Versicherungsnehmer einen Nutzen. Der Kunde (Versicherungsnehmer / Anspruchsteller) hat den Vorteil, dass er sofort sieht, in welchem Status sich der Besichtigungsprozess befindet. Eigene Fotos können vom Kunden selbstständig hochgeladen werden. Eine schnelle Kontaktmöglichkeit mit dem Schadenexperten ist gegeben. Natürlich ist die Anwendung auch für den Desktop verfügbar. Erfahren Sie mehr im Video. 

Die fairApp steht im iTunes Store und im Google Play Store zum Download bereit. 

In der Serie „Die Anwendungen von faircheck“ zu finden

Teil 1 Die fairApp, der Kundenprozess von faircheck

Teil 2 Ablösen on- und offline abwickeln

Teil 3 Der Auftragsprozess

Teil 4 Die Kundenstatistik

Teil 5 VEX Videobegutachtung

Teil 6 Claims Cost Datenbank

 

Coronavirus, schwere Unwetter, viele Schadenereignisse: Die Herausforderungen des Jahr 2020 in der Schadenregulierung mit Robert Goliasch

Die Unwetter in Österreich sind im Sommer 2020 sehr intensiv und erinnern an die Jahre 2012 und 2015, wo es unter anderem in Kärnten und der Steiermark zu massiven Schäden aufgrund von Wetterextremen kam. Bei faircheck hatten die Schadenregulierer alias Schadenexperten damals wie heute kaum Zeit für Sommerurlaube, denn die Schadensituation erfordert rasches Handeln und Unterstützung für die Betroffenen. Wir haben mit faircheck-Schadenexperten Robert Goliasch über diesen besonderen Sommer in der Coronazeit gesprochen.

Das Besondere an 2020 ist, dass neben den Herausforderungen, die das Coronavirus mit sich bringt, Wetterkapriolen an einzelnen Hotspots in Österreich ihre Auswirkungen zeigen. Die faircheck Schadenexperten haben mehr zu tun als üblich. Die von UBIMET veröffentlichte Blitzdichte in Österreich für Juli 2020 zeigt, dass Ober- und Niederösterreich sowie die Steiermark die Bundesländer mit der höchsten Blitzaufkommen pro Quadratkilometer sind. Robert Goliasch ist als Schadenregulierer bzw. Schadenexperte bei faircheck vorwiegend in Wien, aber auch im Pongau, Lungau, Murtal und im Ennstal im Einsatz. Aufgrund der Unwetter in Oberösterreich erledigt er dieses Jahr auch reihenweise Schadenregulierungen im gesamten Innviertel, Salzburg und dem Seengebiet, also direkt in den Hotspots 2020, wofür er in den letzten 4 Monaten 31.000 Kilometer zurückgelegt hat. Robert Goliasch über den Arbeitseinsatz der fairchecker im Sommer 2020: „Mit Juni ist es losgegangen. Aufgrund des Hagel- und Unwetterausmaßes hecheln wir derzeit ein wenig. In Oberösterreich sind die Betroffenen allerdings sehr mitwirkend und können sich zum Großteil nach den vorgeschlagenen Terminen zur Schadenregulierung richten. Zusätzlich sind die Oberösterreicher in einem sehr hohen Maße ablösebereit. Von 80 Schäden, die ich besichtigt habe, hatte ich ungefähr 60 Ablösen in Oberösterreich.“

Blitzdichte Juli 2020, Quelle UBIMET

Oberösterreich ist 2020 von den Unwettern besonders betroffen

Seit Mitte April ist Robert Goliasch jede Woche in Oberösterreich unterwegs. Hausruck und Kobernaußerwald, die Gegend rund um Braunau und Schärding sowie Obernberg am Inn zählen zu den Hotspots der vergangenen Unwetter. Robert Goliasch erzählt: „Manche Häuser sind komplett kaputt, andere haben optische Schäden. Bei einem Bauern, bei dem ich besichtigt habe, hat jedes Dach einen Schaden.“ Auf den Sachverständigen bis zum Einschreiten von Unwetterauswirkungen warten müssen Versicherungsnehmer übrigens nicht. „Viele Betreuer sagen ihren Kunden, dass sie keine Maßnahmen setzen dürfen, solange der Sachverständige nicht da war. Das ist allerdings nicht korrekt. Als Versicherungsnehmer habe ich einer Schadenminderungspflicht nachzukommen. Da kämpfe ich immer wieder und versuche, gordische Knoten zu lösen.“

Gute Organisation ist das A und O von Schadenexperten

Robert besichtigt am Tag bis zu 9 Schäden bei unterschiedlichen Versicherungsnehmern. Bei Unwetterereignissen sind dazu meist umfassende Berichte erforderlich, die verfasst werden müssen. Als erfahrener Sachverständiger mit 30 Jahre Erfahrung ist Robert Goliasch top organisiert. Eine Mitarbeiterin unterstützt ihn beim Verfassen der Berichte. So hat er den Vorteil, sich auf die Besichtigungen, Kalkulationen und die finale Berichtsbearbeitung konzentrieren zu können. „Wenn es gut geht, dann finalisiere ich in 2 Stunden 10 Berichte“, erzählt der Profi.

Trotz Corona keine Zeit zum Däumchen drehen

Die Coronazeit hielt für Robert nur bedingt eine Verschnaufpause bereit. Zur Besichtigung von Schäden kam in der Lockdown-Phase vermehrt VEX Videobegutachtung zum Einsatz. „Zu Beginn der Lockdown-Zeit war ich einmal froh, dass ich Berichte schreiben konnte. Dann ist mir aber eh schon bald wieder langweilig geworden und ich begann unter Einhaltung aller erforderlichen Maßnahmen (VEX-)Termine zu vereinbaren. In der Lockdown-Phase hat VEX sehr klaglos funktioniert.“, erzählt Robert Goliasch.

VEX unterstützt bei einfachen Schäden

Dort, wo es möglich ist, setzt Robert Goliasch zur Begutachtung Videoexpertise (VEX) ein. Bei komplexen Unwetterschäden kommt VEX aber nicht zum Zug. Bei einfachen Sturm- und Haushaltsschäden oder Glasbruch schon. „Ab einer gewissen Komplexität tut man dem Versicherer und dem Versicherten nichts Gutes, wenn man VEX einsetzt. Haushaltsschäden, beispielsweise, wenn eine Küchenzeile feucht ist oder ein Glasbruch und einfache Haftpflichtschäden bis zu € 1.000 können mit VEX sehr gut abgewickelt werden.“ Robert erzählt von einem Lokal, das aufgrund eines Unwetters verwüstet worden war. Der Versicherungsnehmer hatte bei Schadenmeldung bereits alles wieder instandgesetzt. Die Versicherung beauftragte die Plausibilitätsprüfung. „In dem Moment, wo Dächer besichtigt werden müssen, optische versus funktionale Schäden beurteilt werden sollen oder eine Plausibilitätsprüfung vorzunehmen ist, da ist VEX schwer einsetzbar.“

In Zukunft mehr Schadenereignisse durch Unwetter

Die Unwetterintensität wird aus seiner Sicht auch in den kommenden Jahren kaum abnehmen: „Ich glaube, im Allgemeinen werden wir noch schön schauen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in den nächsten Jahren im Durchschnitt weniger Schadenereignisse geben wird. 2015 in Kärnten hatten wir ein kumuliertes Ereignis mit vielen Schadenfällen. Jetzt sind immer wieder mehrere Hotspots betroffen.“

Mehr über das Team an faircheck Schadenexperten erfahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

faircheck erhält 2020 6 Sterne für die Unternehmensqualität

Die Unternehmensqualität von faircheck wird 2020 mit sechs Sternen nach EFQM durch Quality Austria ausgezeichnet. Damit gewinnt faircheck einen Stern gegenüber 2019 und wird abermals in die Liste der Exzellenten Unternehmen Österreichs aufgenommen. 

2020 ist ein aufregendes Jahr. Die Corona-Krise erschüttert große Teile der Wirtschaft weltweit. Die Resilienz von Organisationen steht auf dem Prüfstand wie nie zuvor. Jedoch können Krisen Stärken offenbaren. So nutzt auch faircheck das Krisenjahr. Trotz Corona-Jahr stellt sich der österreichweit agierende Schadendienstleister das vierte Jahr in Folge dem Assessment durch Quality Austria. 2018 und 2019 hat faircheck mit 5 Sternen nach EFQM bereits Top-Ergebnisse erzielt. Die Unternehmensqualität von faircheck konnte 2020 abermals gesteigert werden. Dr. Peter Winkler, CEO faircheck, über die Motivation, das vierte Jahr in Folge die Unternehmensqualität überprüfen zu lassen: „Organisationen mit hoher Unternehmensqualität erzielen dauerhaft herausragende Leistungen, was für unsere Auftraggeber und andere Stakeholder wichtig ist.“ Im Ergebnis erhält faircheck 6 Sterne und wird in die Liste der Exzellenten Unternehmen Österreichs 2020 aufgenommen. Peter Winkler: „Mit einem Ergebnis von 650 bis 700 Punkten konnten wir die Punktebewertung weiter steigern und das im Corona-Jahr. Wir sind dankbar, ein so tolles Team an Mitarbeitenden und Schadenexperten zu haben, die das ermöglichen.“ Ab sofort trägt faircheck die international anerkannte Auszeichnung „Recognised by EFQM 6*“.

Neues Bewertungsmodell 2020

Das zur Bewertung von Quality Austria herangezogene EFQM Modell durchlief einen umfassenden Veränderungsprozess, der Ende 2019 abgeschlossen werden konnte. 2020 kommt erstmals das neue Modell zum Einsatz. „Dem EFQM Modell 2020 liegt eine völlig neue Systematik zugrunde und daher sind wir besonders stolz, ein so tolles Ergebnis erzielt zu haben“ erzählt Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck, die den Einreichungsprozess von faircheck abgewickelt hat, „Ein besonderer Schwerpunkt wird mit dem neuen Modell auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt.“ An der Weiterentwicklung des EFQM Modells, das im Oktober 2019 neu veröffentlicht wurde, haben laut Quality Austria fast 2.000 Change Experten und Führungskräfte aus über 60 verschiedenen Organisationen mitgewirkt. Nach der schriftlichen Einreichung folgt das Assessment vor Ort beim Unternehmen. Die Assessorenteams bewerten die Organisationen mit dem EFQM-Diagnosetool der RADAR Logik, welches die Ausrichtung und Realisierung als auch die Ergebnisse eines Unternehmens qualitativ und quantitativ betrachtet.

Mehr zu Quality Austria. 

 

faircheck Talk mit Markus Rosenbaum, Foren Leipzig, über Corona und die Zeit „danach“

Markus Rosenbaum ist geschäftsführender Gesellschafter der Foren Leipzig und erzählt im Interview mit Peter Winkler, CEO faircheck, über die Herausforderungen, die die Coronakrise an die Versicherungsforen Leipzig gestellt hat. Gemeinsam sprechen sie über eine mögliche Plattform für zukünftige Schadenexperten.