faircheck Campus in Vorarlberg: Einbruchschäden aus Sachverständigensicht

Mit dem faircheck Campus bleiben Schadenregulierer, Sachverständigen und faircheck-Mitarbeiter up to date. Durch die langjährige Praxiserfahrung und die hohe fachliche Kompetenz besteht bei faircheck in den unterschiedlichen Bereichen der Schadenregulierung Know-how, das gemeinsam mit der WKO nun österreichweit einem breiteren externen Fachpublikum zur Verfügung gestellt wird.

Peter Winkler, CEO faircheck: „Wir konnten in nunmehr 14 Jahren seit Unternehmensgründung hohe Fachkompetenz im Bereich der Schadenbewertung und Regulierung, aber auch in der kundenzentrierten Prozessgestaltung aufbauen. Es liegt nahe, dieses Wissen weiterzugeben.“

Gemeinsam mit der Fachgruppe der Versicherungsmakler der Wirtschaftskammer Vorarlberg wurden die Weichen gestellt. Ein erstes gemeinsames Seminar zum Thema „Einbruchschäden aus Sachverständigensicht“ fand mit mehr als 30 Teilnehmern Ende April in Vorarlberg statt. Referent war Mag. Robert Goliasch, ger. zert. SV, Security Engineer und Berufsdetektiv, der aus der Praxis berichtete, worauf es ankommt: Fragetechnik, Schadenbilder, Bewertung und Hintergrundinformationen lassen einen Einbruch oft in völlig neuem Licht erscheinen.

Oliver Fink, COO faircheck: „Das Seminar zum Thema Einbruchschäden aus Sachverständigensicht ist auf hohes Interesse gestoßen. Wir werden die Seminar-Reihe von faircheck Campus auch in anderen Bundesländern fortsetzen.“

Im Rahmen der gesetzlich geforderten Weiterbildungsmaßnahmen strebt die Fachgruppe eine IDD-Zertifizierung an, wodurch Ausbildungsnachweise für Versicherungsmakler rückwirkend geltend gemacht werden sollen.

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Auf Tuchfühlung mit Wölfen

Das Wolfsforschungszentrum (WSC) in Ernstbrunn erforscht die Gemeinsamkeiten von Wolf und Hund sowie deren Beziehung zum Menschen. Damit das möglich bleibt, benötigt das WSC laufend Unterstützung. Zwei der dort beheimateten Wölfe stehen in der Patenschaft von faircheck.

Der Mensch als sozialer Partner von Wölfen? Für viele etwas ganz Neues. Ein Besuch im Wildpark Ernstbrunn zusammen mit einem vorab gebuchten Wolfsspaziergang überrascht. Steckt in einem Wolf doch weit mehr als das aus den Fabeln bekannte Bild des rücksichtslosen, gierigen und bösen Isegrims? Bereits von klein auf lernen die Wölfe, sich auf Menschen und ein vorgegebenes Regelwerk zu verlassen. Die Wölfe kommen bereits mit einem Alter von ca. 10 Tagen in menschliche Obhut. Mit 12 Tagen öffnen die Welpen das erste Mal ihre Augenlider – der Mensch ist von da an der erste Bezugspunkt in dieser Welt. Mit drei Wochen beginnt das Training der Wölfe. Die Wissenschaftler fordern die Tiere mit regelmäßigen Kooperations- und Kognitionsaufgaben. Sie werden kontinuierlich an die Routinesituationen zusammen mit Menschen und Hunden gewöhnt. Es folgen regelmäßige Aktivitäten mit für die Wölfe fremden Menschen oder ihren Paten.

Wolfspatenschaft als wertvolle Unterstützung

Bei einem Wolfsspaziergang im Wildpark Ernstbrunn erfahren Tier und Mensch den vollen Kontakt miteinander. Trainer beaufsichtigen die Tour und achten auf die Einhaltung der Regeln. Damit das Zentrum bestehen und forschen kann, ist das 2008 gegründete WSC permanent auf Sponsoren angewiesen. Eine Unterstützung ist auch durch die Übernahme von Patenschaften möglich. faircheck hat durch Geschäftsführerin Andrea Winkler bereits 2012 eine Patenschaft übernommen. Wamblee heißt der schwarze Rüde, der 2012 das Licht der Welt erblickte und heute von faircheck unterstützt wird. Er gilt als Schmusemonster, der immer wieder zu Späßen aufgelegt ist. Auch der zweite Schmusewolf des WSC steht in der Patenschaft von faircheck. Nanuk wurde 2009 in Montana, USA geboren. Im WSC gilt er als Alphatier. „Wir besuchen die Wölfe zwei bis drei Mal im Jahr. Jeder Besuch ist einzigartig und fantastisch. Das Erlebnis kann ich nur jedem empfehlen“, erzählt die Wolfspatin Andrea Winkler.

Vor kurzer Zeit stand wieder ein Besuch an, bei dem auch diese wundervollen Bilder entstanden sind. Andrea Winkler abschließend: „Ich liebe Tiere vor allem aber Hunde und Wölfe und bin froh, dass wir uns für die Patenschaft entschieden haben.“

Hier der Vergleich zum Besuch 2017:

 

Zum Thema:

Mehr über die Besuchsmöglichkeiten der Wölfe erfahren. 

Selbst Pate werden.

CSR bei faircheck

Sehen Sie hier zwei Videos zum Training der Wölfe:

Basic Training

Spaziergang an der Leine mit Nanuk

faircheck Café mit fairmedia-Magazin-Release und Keynote von Roland B. Wörner

Mit Blick auf den Stephansdom veranstaltete faircheck am 4. April ein faircheck Café in Wien. Im Rahmen dessen wurde die aktuelle Ausgabe von fairmedia präsentiert. Das hauseigene Magazin informiert bereits das vierte Jahr in Folge über Trends in der Versicherungslandschaft und kundenorientierte Innovationen im Unternehmensumfeld.

Chefredakteurin Martina Satter zum Magazin: „Die unterschiedlichen Perspektiven stehen im Mittelpunkt. Mit Schadenregulierern, einem Starfotografen, einem Versicherungsvorstand oder einem Experten im Bereich Risikomanagement bei Versicherungsbetrug kommen Menschen zu Wort, die jeweils einen Ausschnitt ihrer Welt mitbringen und damit unser aller Betrachtungsweise erweitern.“

Peter Winkler, CEO faircheck, bot erste Einblicke in die druckfrische Ausgabe und brachte in Überlappung die Trends und Neuerungen vom Messekongress Schadenmanagement & Assistance Ende März in Leipzig mit. Die Keynote bei der Veranstaltung im IBM Client Center kam von Roland B. Wörner, einem der weltweit renommiertesten Experten für Fraud Risk Management.

Der Betrugsexperte stuft die Mängel bei der Betrugsprävention von österreichischen Versicherungsunternehmen als Schäden ein, die durchaus bilanzrelevant sind. Roland B. Wörner zu den Zahlen: „Man geht davon aus, dass spartenübergreifend bei zehn Prozent der Schadenfälle Betrug vorliegt. In der Privathaftpflicht liegt der Prozentsatz sogar um ein Vielfaches höher.“

Die Betrugsfälle gehen keinesfalls zurück, ergänzt der ehemalige Kriminalbeamte und bringt zahlreiche Praxisbeispiele. „Ein erfolgreicher Betrüger ist zu 90 Prozent Wiederholungstäter“, erzählt Roland. B. Wörner aus seinen Erfahrungen. Die Branche hat Aufholbedarf, meint Roland B. Wörner, denn bei erkannten Betrugsfällen gebe es nur bei 50 Prozent eine Rückmeldung von Underwriting und Vertrieb.

Roland Wörner beim faircheck Café im IBM Client Center in Wien.

Effektives Schadenhandling verbessert Combined Ratio

Betrugsdefinitionen seien bei einem Großteil der Versicherungsunternehmen vorhanden, aber nicht nachhaltig in die Organisationsprozesse integriert. Es fehle an einer durchgängigen Strategie und Ressourcen im Bereich Mitarbeiter und für technische Innovationen, um diese zu implementieren.

„Die fairApp ist hier ein Thema. Das gehört zu einer besonderen Qualität eines guten Schadenhandlings. Je schneller ich am Schaden bin, umso geringer das Risiko, dass jemand auf die Idee kommt, den Schaden zu erweitern“, erörtert Roland B. Wörner und ergänzt außerdem: „Betrugsprävention gekoppelt mit einem innovativen und guten Schadenmanagement verhindern Betrug und sorgen außerdem für die Combined Ratio, die wir am Ende des Tages sehen wollen.“

Peter Winkler, CEO faircheck: „Roland hat die Keynote wie gewohnt lebendig gebracht. Die Zuhörer waren sehr interessiert und mit dem IBM Client Center hatten wir eine Location gewählt, die den Anforderungen sehr gut entsprochen hat.“ Das ausführliche Interview mit Roland B. Wörner kann in der aktuellen fairmedia-Ausgabe nachgelesen werden, die online bestellbar ist.

Trends im Fokus: faircheck beim Messekongress Schadenmanagement&Assistance 2019 in Leipzig

Vernetzung und Digitalisierung führen zu weitgehenden Veränderungen im Alltag. Für die Versicherer gilt es, diese im Schadenmanagement nutzbringend einzusetzen, denn die Trends, die auch faircheck laufend in das eigene Geschäftsmodell integriert, sind in der Branche noch nicht überall angekommen. Beim 11. Messekongress „Schadenmanagement&Assistance“ der Versicherungsforen Leipzig diskutierten Versicherer Dienstleister, Schadenexperten und Gutachter über Innovationen und aktuelle Herausforderungen und konnten durch Keynotes tiefer in einzelne Themen eintauchen.

Bereits zum elften Mal fand am 10. und 11. April 2018 der Messekongress „Schadenmanagement & Assistance“ der Versicherungsforen Leipzig statt. Über 1.300 Teilnehmer trafen sich in diesem Jahr in Leipzig. faircheck war gemeinsam mit einer Delegation von 50 Teilnehmern von österreichischen Versicherern vor Ort. Die Österreicher wurden bei der Eröffnung sogar separat begrüßt.  Zwei Tage lang setzten sich Versicherer, Schadenexperten, Assisteure, Reha-Dienstleister, Gutachter und Sachverständige im Congress Center Leipzig dazu mit Fragestellungen aus den Bereichen Digitalisierung & Prozesse, Mobilität, Sachversicherung, Personenschadenmanagement, Schadenstrategie, Recht und Cyber auseinander. Erstmalig gab es in diesem Jahr auch einen dedizierten Vortragspfad für das Thema künstliche Intelligenz.

Peter Winkler mit Eva Kasper und Oliver Fink unterwegs zum Schadenkongress.

In über 20 Fachforen präsentierten Experten ihre Lö- sungen zu branchenrelevanten Fragen und zeigten Trends auf, die zukünftig für die Versicherungswirtschaft von Interesse sind.Zum zweiten Mal wurde auf dem Messekongress „Schadenmanagement & Assistance“ zudem der Claims Rockstar Award des NewPlayers Network vergeben. Gegen die Konkurrenz setzte sich Shift Technology durch, die mit ihrem Angebot, künstliche Intelligenz in der Betrugsidentifikation und Schadenfallabwicklung einzusetzen, die Fachjury und die Veranstaltungsteilnehmer überzeug- ten.

Die Keynote-Vorträge des Messekongresses kamen in diesem Jahr von Ulrich Rieger (Generali Deutschland), Sascha Herwig (ELEMENT Insurance) und Götz Schartner (professioneller Hacker/8com). Sascha Herwig stellte in seiner Keynote ein neues Geschäftsmodell innerhalb der Versicherungswirtschaft vor. Als einer der ersten Digitalversicherer mit BaFin-Lizenz hat ELEMENT sich die Frage gestellt, wie neue Begrifflichkeiten wie z. B. Digitalisierung das Geschäftsmodell von Versicherungen beeinflussen. Die Keynote von Götz Schartner beleuchtete das Thema Schaden noch einmal von einer anderen Seite. Er zeigte einige einfache Hacking-Methoden und betonte die Relevanz von Cyber-Versicherungen.

Die fairchecker trifft Geschäftsführer Dr. Hagen Habicht am kreativen Stand der Digital Impact Labs.

faircheck war vertreten durch CEO Dr. Peter Winkler sowie Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen und Oliver Fink, Leiter des operativen Geschäftes vor Ort. Resümee von Peter Winkler zu den zwei intensiven Tagen:

„Wenn ein guter IT-Dienstleister, wie Michael Rodenberg von Eucon zu mir sagt, dass man nicht alles mit IT lösen kann und Dienstleister und Versicherer enger zusammenarbeiten sollten, dann macht das schon Sinn. Man sieht gerade am deutschen Dienstleister-Markt, dass dieser sich durch Konzentration neu ordnet.“

Einmal mehr zeigte der Messekongress „Schadenmanagement & Assistance“, dass es viel Diskussions- aber auch Handlungsbedarf – sowohl zu neuen als auch zu altbekannten Themen der Branche – gibt. Auch im kommenden Jahr bieten die Versicherungsforen Leipzig daher Gelegenheit zum Austausch. Der 12. Messekongress „Schadenmanagement und Assistance“ findet am 26. und 27. März 2019 in Leipzig statt.

Die aktuellen Produkte und Dienstleistungen von faircheck finden Sie ebenso auf unserer Website wie die Neurungen und Innovationen aus unserem Haus.

Wenn Sie Fragen haben oder mit uns die Trends diskutieren möchten, dann melden Sie sich gerne bei uns. Mit faircheck Consulting nutzen Sie außerdem unsere Branchen-Expertise und Ressourcen für innovative Ergebnisse. 

faircheck präsentiert Claims Cost Database aus Big-Data-Projekt

Wie hoch ist die durchschnittliche Schadenhöhe bei einem Leitungswasserschaden in Tirol, in Wien oder in einem anderen Bundesland? Was kosten Handwerker bzw. Sanierer zur Wiederherstellung in einer bestimmten Region in Österreich? Wie hoch sind die Sturmschäden in einzelnen Bundesländern in einem bestimmten Zeitraum? Diese und weitere Fälle können durch Big Data Claims Cost von faircheck beantwortet werden.

Die Basis bilden aggregierte und pseudonymisierte Kalkulationsdaten von faircheck nach Schadenart. Eine Karte auf Gemeindeebene zeigt durchschnittliche Schadenhöhe bzw. die Anzahl der abgewickelten Schäden. Weiters ist es möglich, die Streuung der Schadenhöhen nach den einzelnen Schadenarten abzubilden. In welchem Kostenbereich liegen 50 Prozent aller Schäden der Art Einbruch, Leitungswasser & Co und wo sind die Ausreißer? Die einzelnen Schadenarten samt Schadenhöhen und die Verteilung nach Bundesländern, Sanierern, etc. können übersichtlich dargestellt werden.

Besser planen, besser entscheiden, besser steuern

Seit Unternehmensgründung 2005 liegen bei faircheck Preisdaten aus 140.000 Gutachten zu den Schaden-Kalkulationen österreichweit vor, die von faircheck-Schadenregulierer und den erhaltenen Kostenvoranschlägen stammen. In den letzten 8 Jahren wurden die Daten systematisiert und anschließend in eine Applikation übernommen. 2018 wurde das Projekt „Big Data Claims Cost“ gestartet und konnte nach einer Projektlaufzeit von zwei Monaten abgeschlossen werden.

Die Daten können Versicherer, Hausverwaltungen und andere große Organisationen mit eigenen Daten koppeln oder für sich betrachten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig. Nachfolgend sind einige Beispiele aufgezählt:
– Informationen über den Schadenbedarf erfahren
– Informationen zu Handwerkerpreisen erhalten
– Daten, wie zum Beispiel Handwerkerpreise nach Bundesländern plausibilisieren
– Evaluierung einer Schadenbedarfsstatistik durchführen
– Überprüfung des eigenen Versicherungsportefeuilles vollziehen
– Überprüfung der Qualität von Gutachtern und Handwerkern durchführen

In Zukunft mehr Detaildaten

Die Kalkulations- und Schadendaten werden laufend aktualisiert und angepasst. Die Entwicklung der Preissituation wird dadurch ebenso abgebildet. Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck: „Zukünftig planen wir die Daten in den Gewerken zu vertiefen.“ Die derzeitigen Herausforderungen sind die fehlenden Standards bei Kostenvoranschlagspositionen bzw. mangelnde Branchenrichtlinien für die Angebotslegung bei den Professionisten.

Sie möchten sich von der Claims Cost Database selbst überzeugen? Fragen Sie gleich an und wir vereinbaren einen Termin mit Ihnen.

Über faircheck
Neben Zürich, UNIQA, VAV, Helvetia oder Wüstenrot Versicherung vertrauen viele Versicherer aus ganz Österreich und Südtirol auf den 2005 gegründeten Schadendienstleistungs- und Begutachtungsspezialisten faircheck. Vor Ort schnell und nah am Schaden, dies bietet faircheck den Versicherungen in den Sparten KFZ, Sach- und Haftpflicht, aber auch im Bereich Schifffahrt. Mit dem 2017 eingeführten Kundenprozess bleiben Versicherung, Versicherungsnehmer und -betreuer über den Status der Schadenbesichtigung per fairApp oder Desktopversion informiert. SchadenreguliererInnen von faircheck sind Experten der Bau- und Versicherungstechnik und werden durch innovative faircheck-Tools bei der Begutachtung unterstützt. 2016, 2011 und 2010 erzielte faircheck Top-Platzierungen bei Austrias Leading Companies. 2018 wurde faircheck von Quality Austria und EFQM mit „Recognised for Excellence 5 Star – 2018“ ausgezeichnet und in die Liste „Exzellente Unternehmen Österreichs 2018“ ausgezeichnet.

Link zur offiziellen Presseaussendung.

 

Wie der Schnee Dächer zum Einsturz bringt und faircheck den Schaden reguliert

Der Winter 2019 erwies sich für manche Gegenden Österreichs als äußerst schneereich. Was für Skigebiete ein Segen ist, ist für viele Eigentümer von Häusern und Lager- sowie Betriebshallen ein Fluch. Schäden durch Schneedruck sind in diesem Winter aufgrund der Schneemassen im Jänner keine Seltenheit. Schneedruckschäden sind übrigens definiert als Krafteinwirkung durch natürlich angesammelte ruhende Schnee- oder Eismassen. Diese sind in der Regel im Rahmen der Sturmversicherung mitversichert.

Speziell, wenn es um eine allfällige Versicherungsdeckung bei Schneedruckschäden geht, muss auf die Instandhaltungsverpflichtung des Versicherungsnehmers verwiesen werden. Darunter fällt auch das rechtzeitige Abschaufeln der Dachflächen. Je nach Standort, Seehöhe und Dachneigung gibt es andere Bauvorschriften für Dächer. So muss ein Dach in Wien laut ÖNÖRM 84 kg pro Quadratmeter aushalten können, während ein Dach im schneereicheren St. Christoph am Arlberg so konzipiert sein muss, dass es bis zu 1080 kg pro Quadratmeter standhalten kann. Ist eine große Menge an Schnee am Dach vorhanden und besteht die Gefahr eines Schneedruckschadens, dann muss der Versicherungsnehmer seiner Sorgfaltspflicht nachkommen und handeln dh die Schneelast beseitigen. Eine Verletzung der beschriebenen Schadenminderungspflicht kann zur Leistungsfreiheit des Versicherers führen. Kommt es durch Schneemassen zu Beschädigungen an Gebäuden, hinterfragt die Versicherung den Schadeneintritt und damit die Vorgeschichte.

Wie viel wiegt ein Kubikmeter Schnee?

Während ein Kubikmeter Pulverschnee gerade einmal 30 bis 50 Kilogramm wiegt, kommt feuchter Neuschnee schon mal auf 200 Kilogramm. Liegt der Schnee erst einmal auf dem Terrassenboden, dem Dach oder am Asphalt, dann beginnt dieser sich sofort zu verändern.

Dächer in Österreich müssen je nach Standort, Seehöhe und Dachneigung zwischen 84 und 1.080 kg pro Quadratmeter an Last tragen können. Das regelt die ÖNORM EN 1991-1-3. Quelle: dachvisionen.at

Die Eiskristalle möchten eine Form mit möglichst geringer Oberfläche einnehmen. Das Volumen des Schnees nimmt ab und die Dichte zu. Je intensiver die Temperaturschwankungen, also je öfter es zu Tau- und Schmelzvorgängen kommt, umso stetiger verdichtet sich der Schnee.

Mehrjähriger Altschnee bringt pro Kubikmeter sogar bis zu 800 Kilogramm auf die Waage!

Schneeart Dichte [kgm3]
trockener Pulverschnee 30–50
normaler Neuschnee 50–100
feuchter Neuschnee 100–200
trockener Altschnee 200–400
feuchter Altschnee 300–500
Mehrjähriger Altschnee („Firn“) 500–800

Quelle: Welt der Physik, Rainer Kayser

Die Rolle von faircheck im Begutachtungsprozess

faircheck ist unabhängiger Schadendienstleister für Versicherer und stellt im Schadenfall nicht nur die Schadenhöhe fest, sondern dokumentiert auch die Vorgeschichte:

  • Welche Umstände führten zum Schneedruckschaden?
  • Ist der Eigentümer den vertraglich vereinbarten Pflichten nachgekommen?
  • Muss allenfalls eine Unzumutbarkeit der Sorgfaltspflicht in die Rechnung miteinbezogen werden?
  • Hat der Besitzer alles dafür getan, Dachflächen von zu hohen Schneelasten zu befreien, ist ihm das aber letztendlich nicht gelungen?

Um österreichweit bei Schneedruckschäden einen einheitlichen Standard zu gewährleisten, wurde im Zuge des faircheck Campus das genaue Vorgehen unter allen faircheckerInnen besprochen und eine einheitliche Arbeitsweise festgelegt.

 

 

 

 

 

faircheck engagiert Sachverständige als Schadenregulierer

Erfahrung im Versicherungsbereich?

Knowhow in der Bautechnik?

WIR SUCHEN für den Ausbau unserer österreichweiten Dienstleistungen Sachverständige, die die Regulierung von Sach- und Haftpflichtschäden unter Anwendung von Versicherungs-Knowhow durchführen. Wenn Sie an gemeinschaftlichem Erfolg und selbständigem Arbeiten in einem expandierenden, innovativen Unternehmen interessiert sind, sollten Sie uns kontaktieren.

Ihr Aufgabengebiet als Schadenregulierer (m/w) bei faircheck erstreckt sich von der Termingestaltung, der Routenplanung über die Vorbereitung von Kundenterminen bis zur Abwicklung der (Schaden-)Begutachtung unter dem Einsatz der faircheck-Softwaretools. Sie sind als Schadenregulierer selbstständig in Voll- oder Teilzeit für uns tätig und können diese sachverständige Tätigkeit auch neben einer anderen Tätigkeit ausüben. Teile der administrativen Tätigkeit wird von faircheck für Sie übernommen, damit Sie sich voll auf die Begutachtung konzentrieren können.

Ihr Profil

Sie haben Freude an der Sachverständigentätigkeit und verfügen über sehr gute IT-Anwenderkenntnisse. Unter dem Einsatz von modernen und ständig weiterentwickelten Softwaretools führen Sie Begutachtungen durch, fertigen Schadenkalkulationen an und erstellen dazugehörige Gutachten.

Fachliche Kompetenzen in den Bereichen Bautechnik bringen Sie bereits mit. Bereits erworbene Kenntnisse aus dem Bereich Versicherungstechnik sind von Vorteil. Profunde Kenntnisse über Reparaturmethoden und Handwerkerpreise setzen wir voraus. Sie agieren stets eigenverantwortlich und serviceorientiert zum Wohle aller Beteiligten.

Unser Angebot an Sie

Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem innovativen Umfeld und honorieren ziel- und ergebnisorientiertes Arbeiten nach definierten Profilen. Teile der administrativen Tätigkeiten werden von faircheck übernommen, damit Sie sich voll und ganz auf die Begutachtungen konzentrieren können. Daneben bieten wir eine umfassende Einschulung und laufende Weiterbildung samt Planung zur Erlangung weiterer Zertifizierungen über den faircheck Campus.

Der Bruttoverdienst für die ausgeschriebene Position beläuft sich bis auf monatlich € 5.500,–. In Abhängigkeit von Auslastung, Berufserfahrung und Qualifikationen ist ein höherer Umsatz meist möglich.

Hohe Innovationskraft und starke Prozesse in der Branche

Der Versicherungsbranche steht mit faircheck ein Partner im Schaden zur Verfügung. Tritt ein Schaden ein, ist die neutrale unbürokratische und rasche Schadenabwicklung das zentrale Anliegen jedes Kunden. Vor Ort schnell und nah am Schaden, dies bietet faircheck den Versicherungen österreichweit in den Sparten KFZ, Sach- und Haftpflicht aber auch Schifffahrt. Mit VEX hat faircheck zusätzlich die Möglichkeit, Videobegutachtungen durchzuführen. Mit dem 2017 eingeführten Kundenprozess bleiben Versicherung, Versicherungsnehmer und -betreuer über den Status der Schadenbesichtigung per fairApp oder Desktopversion informiert. SchadenreguliererInnen von faircheck sind Experten der Bau- und Versicherungstechnik und werden durch innovative faircheck-Tools bei der Begutachtung unterstützt.  2016, 2011 und 2010 erzielt faircheck Top-Platzierungen bei Austrias Leading Companies. 2017 wurde faircheck aufgrund der starken Prozesse und der hohen Innovationskraft von Quality Austria und EFQM auf Anhieb mit „Recognised for Excellence – 3 Stars“ ausgezeichnet. 2018 folgte die Auszeichnung als Exzellentes Unternehmen Österreichs 2018 und mit 5 Sternen „Recognised for Excellence – 5 Stars“.

Weitere Informationen und Bewerbungsmodalitäten

Auf unserer Karriereseite finden Sie weitere Informationen rund um den Einstieg bei faircheck. Verlinken Sie sich auch via facebook, XING, linkedIn oder youtube mit faircheck. Per Link erreichen Sie aktuell die Playlist zu den faircheck-youtube-Videos „faircheckerInnen erzählen über ihre Arbeit“. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich elektronisch über unser Online-Formular!

Sie haben Fragen oder möchten in anderen Regionen Österreichs für uns tätig werden. Zögern Sie nicht und schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an Tel.: +43 316 890 6850.

GLEICH BEWERBEN
 

 

MietobjektCheck: faircheck schafft Erleichterung bei Schlüsselübergabe für Mieter und Vermieter

Mieter und Vermieter vergessen bei Schlüsselübergaben, im Zuge der Wohnungsübernahme, in vielen Fällen auf die lückenlose Dokumentation des Ist-Zustandes der Immobilie. Ganz egal, ob es um Wohnung, Haus oder Gewerbeobjekt geht. Streitigkeiten sind damit vorprogrammiert. faircheck schafft mit der neuen Dienstleistung zur fairen Mietobjektübergabe und Dokumentation Erleichterung.  Sowohl Mieter als auch Vermieter können mit der Dienstleistung MietobjektCheck eine begleitende Begutachtung des Mietobjekts samt Dokumentation zu Fixpreisen in Anspruch nehmen.

Ist der Zustand der Wohnung bei Übergabe wie versprochen? Wurden Schäden repariert? Wird der Ist-Zustand bei Schlüsselübergabe ordnungsgemäß dokumentiert? Diese Fragen sollten sich sowohl Mieter als auch Vermieter zu Beginn oder am Ende eines Mietverhältnisses stellen. Fehlt die Beweissicherung zum Zeitpunkt der Übergabe, kommt es schnell zu Unklarheiten. Die Vorstellungen über den Zustand von Wohnung, Haus oder Gewerbeobjekt weichen zwischen Mietern und Vermietern bei Ein- und Auszug oft ab. Streitigkeiten können sich über mehrere Monate ziehen. Die Immobilie steht leer.

Schwer vorstellbar? Leider passiert das immer wieder. Die Schlichtungsstelle in Wien, die für Streitigkeiten rund um die Rückzahlung der Kaution für Mieter zuständig ist, weist für die letzten vier Jahre pro Jahr mehr als 400 Fälle aus. Ing. Peter Hötzer, Vizepräsident vom österreichischen Grund- und Hausbesitzerbund Steiermark, empfiehlt Mietern und Vermietern professionelle Hilfe bei der Übergabe eines Mietobjekts in Anspruch zu nehmen: „Das Wichtigste ist eine saubere Übergabe. Diese umfasst ein korrektes Übergabeprotokoll samt Fotodokumentation und allenfalls eine Bonitätsprüfung. Das Mietverhältnis muss für beide Seiten passen.“ Es gibt zwar Übergabeprotokolle, diese werden allerdings selten im erforderlichen Umfang befüllt. Streitigkeiten sind dann vorprogrammiert. Wer sich absichert und Mängel der Immobilie im Beisein von Zeugen dokumentiert, hat meistens schon prägende Erfahrungen gemacht.

Benjamin Bauer, Business Development Manager bei faircheck, berichtet: „Die meisten Menschen erkennen die Notwendigkeit für eine Dokumentation bei der Mietübergabe erst, wenn der Schaden passiert ist. Wir empfehlen zur Sicherheit von Mietern und Vermietern den Zustand der Wohnung vor der Übergabe begutachten zu lassen!“

Zur Schlüsselübergabe innerhalb der Komfortzone

Die faire und objektive Dokumentation bei der Immobilienübergabe geht ab nun wesentlich leichter. faircheck, der österreichweit größte private Versicherungsdienstleister im Schadenmanagement, bietet aktuell mit „fairMieten“ die schnelle, unkomplizierte und objektive Begutachtung von Wohnungen, Häusern oder Gewerbeobjekten an. Diese passiert vor bzw. bei der Schlüsselübergabe. Mieter oder Vermieter können sich zurücklehnen. Zählerstände, Anzahl der Schlüssel und Mängel in den einzelnen Räumen oder an Einrichtungsgegenständen werden mit Foto und allenfalls mit Video dokumentiert. Bei festgestellten Mängeln wird der ungefähre Reparaturaufwand erhoben. Durch die unkomplizierte und objektive Begleitung und Dokumentation des Ist-Zustandes der Immobilie will faircheck die Schlüsselübergabe in die Komfortzone holen. Peter Winkler, CEO faircheck, über die neue Dienstleistung MietobjektCheck: „Die dokumentierte Mietübergabe dient der Beweissicherung für das, was kommen kann. Die gesamte Situation wird vorausschauend beruhigt.“ Die Kosten für die Dienstleistung richten sich nach Anzahl der Räume. Es sind Fixpreise. Die Dokumentation kann bei Bedarf, durch die im Versicherungsumfeld bewährte Videobegutachtungs-Software VEX, auch aus der Ferne erfolgen.

Weitere Details zum MietobjektCheck.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Link zur offiziellen Presseaussendung via APA und pressetext.

Nachzulesen auf immoflash, im ImmobilienStandard Printausgabe 2./3.Februar sowie online und auf vienna.at. 

Nachzulesen auch auf risControl Premium.

 

faircheck gibt Elektromüll eine zweite Chance

Die Menge an Elektromüll steigt Jahr für Jahr. Computer, Handys und Haushaltsgeräte werden immer mehr. Wir ErdenbewohnerInnen verursachten im Jahr 2016 pro Kopf 6,1 kg Elektromüll. In Summe belief sich der E-Müllberg 2016, laut globalem E-Waste-Monitor*, auf 44,7 Mio. Tonnen E-Waste. Das entspricht ungefähr 4.500 Mal die Höhe des Eiffelturms in Paris. faircheck hat bereits vor knapp 10 Jahren österreichweit die Initiative „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ ins Leben gerufen. Geringfügig beschädigte PCs und Laptops werden an Sozialeinrichtungen zur Weiterverwertung übermittelt. Die Geräte sind nicht mehr verkäufliche, aber funktionstüchtig. Die Daten der EDV-Geräte werden fachgerecht entsorgt.

Wolfgang Potzmader liefert kurz vor Weihnachten über 80 PC und Laptops zur Weiterbenützung ans bbrz in Graz.

Es kann wieder gearbeitet werden. TeilnehmerInnen am bbrz-Schulungsprogramm nehmen die noch funktionstüchtigen, aber datenentsorgten EDV-Geräte wieder in Betrieb.

Kurz vor Jahresende war es wieder soweit. Wolfgang Potzmader, Mitarbeiter von Jackl & Riessner, lieferte 62 PCs und 23 Laptops an das bbrz in Graz. bbrz steht für Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum und als solches begleitet das bbrz Menschen auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben. Die noch funktionstüchtigen Geräte, die von faircheck direkt ins Haus gebracht werden, stammen aus Schadenfällen in ganz Österreich. Sie werden vor Ort durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt, indem sie in einem speziellen bbrz-Schulungsprogramm von den TeilnehmerInnen gereinigt, repariert und wieder in Betrieb gesetzt werden. Das Schulungsprogramm dient den TeilnehmerInnen als Arbeitstraining und unterstützt sie, wieder zurück in einen geregelten Arbeitsalltag zu finden.

Gemeinsam nachhaltig 

Bei faircheck gehört der Blick über den Tellerrand seit jeher dazu. Bereits seit Unternehmensgründung werden Initiativen gesetzt, um das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in das eigene unternehmerische Handeln zu integrieren, sondern auch in jenes der Kooperationspartner und Auftraggeber. Das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ gehört hier dazu. An die Sozialeinrichtung bbrz liefert faircheck gemeinsam mit dem niederösterreichischen Kooperationspartner Jackl & Riessner Elektrotechnik GmbH, mehrmals pro Jahr, gering beschädigte PCs und Laptops. Mehr über faircheck und dessen Corporate Social Responsibility erfahren.

*Der globale E-Waste-Monitor ist ein gemeinsames Projekt der United Nations Universität, der International Telecommunication Union und der International Solid Waste Association (ISWA).