Wie Versicherungsnehmer mit fairVEX in Zeiten von Corona positiv überrascht werden

Aktuell ist es für Versicherungsnehmer besonders herausfordernd, wenn es zu einem Schadenfall in den eigenen vier Wänden kommt und die Versicherung diesen nicht vor Ort begutachten kann. Gerade bei einem Wasserschaden im Haus wird rasche Hilfestellung und Lösung benötigt. Ein Fall aus der Praxis.

Ein Versicherungsnehmer war gestern sehr verwundert: Nach längerer Zeit der Nichtaktivität seiner Versicherung hatte er schon ein böses Mail vorbereitet. Der Grund: Es sah so aus, als würde sein kürzlich eingetretener Wasserschaden auf unbestimmte Zeit ein Wasserschaden bleiben.
Es kam aber anders als gedacht. Der Versicherer beauftragte faircheck mit der Begutachtung des Schadens. faircheck hat sich sofort nach Auftragserteilung durch die Versicherung beim Versicherungsnehmer gemeldet. Mittels Livestream aus der Videoexpertise-App fairVEX konnte der faircheck-Schadenexperte unmittelbar den Schaden aufnehmen und den Bericht an die Versicherung vorbereiten. Wie hieß es früher landläufig: Wer schnell hilft, hilft doppelt. Speziell in Zeiten des kontaktlosen Handelns greift das Service der Videoexpertise von faircheck!

Mehr Details zur Videobegutachtung können Sie in der aktuellen Pressemitteilung Corona-Wirren: fairVEX als echte Alternative für die Begutachtung von Schadenfällen für Versicherer nachlesen.

Auch die ERGO Versicherung setzt Videobegutachtung aktuell verstärkt als Service ein. Kürzlich berichtete AssCompact über den Service mit Partner faircheck. 

Corona-Wirren: fairVEX als echte Alternative für die Begutachtung von Schadenfällen für Versicherer

Corona-Pandemie macht digitale Kanäle und Prozesse zur Regel

faircheck setzt die laufend weiterentwickelte Videobegutachtung fairVEX zur Regulierung bzw. Erledigung der Schäden seit 2012 ein. Ursprünglich war diese zur Begutachtung von Kfz- und Sachschäden gedacht. Vor-Ort-Besichtigungen wurden dennoch von vielen Versicherungsnehmern und Versicherern gerne in Anspruch genommen, da vielerorts ein großer Wert auf den persönlichen Kontakt, von Angesicht zu Angesicht, gelegt wurde. Durch die COVID19-Pandemie zusammen mit den beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung ändert sich das nun gerade akut. Aktuell wird die digitale Transformation sogar stark beschleunigt. Die Begutachtung im Schadenfall kann durch faircheck beim Versicherungsnehmer vollständig in einem digitalen Prozess abgewickelt werden.
Peter Winkler, CEO faircheck: „Nunmehr stehen wir vor der Situation, dass wir weder mit unseren Schadenexperten vor Ort fahren dürfen noch, dass Kunden faircheck Schadenexperten in ihren Räumlichkeiten haben wollen. Hier bietet die Videobegutachtung eine echte Alternative und kommt umgehend vermehrt zum Einsatz.“

faircheck hat den gesamten Begutachtungs-Prozess unverzüglich auf Videobegutachtung umgestellt und damit auch die Fortsetzung der Dienstleistung, sowohl im Sinne des Kunden, d.h. für Versicherungsnehmer und Versicherer, sowie für alle Schadenexperten und andere Dienstleister österreichweit ermöglicht.

Was bedeutet das für die Versicherungsbranche und darüber hinaus?

Versicherer und andere Dienstleister können VEX schnellstmöglich nutzen. Das Partnerunternehmen PEAN GmbH richtet in kürzester Zeit eine mandantenfähige Version für den Kunden ein. Siehe Pressemeldung dazu.

Eine Einschulung auf das VEX-Portal und die dazugehörige App dauert lediglich 15 Minuten, da die Anwendungssoftware eine hohe Usability aufweist. Peter Winkler, CEO faircheck: „Wir lassen unsere Kunden nicht im Regen stehen! Mit der bewährten Videobegutachtungssoftware VEX ist es sehr schnell und sinnvoll möglich, die Dienstleistung für alle Arten von notwendigen Services fortzusetzen und für Kundinnen und Kunden mittels Livestream vor Ort zu sein, gerade in Zeiten, wo sie sowieso zu Hause sind.“

Nicht nur die Versicherungsbranche kommt in den Genuss von VEX. Nein, auch andere Dienstleister haben die Möglichkeit in Zeiten wie diesen, durch den Einsatz von VEX beim Kunden zu punkten – vom Kfz-Pannenservice, über Mietobjektübergabe bis zum Elektrogeräte-Support.

Nähere Details erhalten Sie per Mail an info@faircheck.at oder direkt von unserem Partnerunternehmen PEAN GmbH via office@pean-communications.eu oder über die Website von VEX-Portal.

Weitere Details zu fairVEX.

fairVEX im iTunes Store

fairVEX im Google Play Store

Informationen aufgrund der aktuellen Situation

Die Situation erfordert es, uns an Sie zu wenden und aktuell zu informieren, wie es in den nächsten Tagen und Wochen bei faircheck weitergeht (Stand: 16. März 2020, 7:30 Uhr):

Zur Zeit werden wir den Betrieb der faircheck soweit aufrechtzuerhalten, dass wir den Schadenexperten freistellen, vor Ort zu besichtigen, was nunmehr trotz Einhaltung aller Hygieneregeln kaum möglich sein wird. Es hängt auch sehr stark von den Versicherungsnehmern und Anspruchstellern ab, ob sie bereit sind überhaupt Besichtigungen zuzulassen.

Die Vor-Ort-Besichtigung wird aufgrund der Einschränkungen der Regierung also kaum durchzuführen sein, daher werden wir versuchen, alternative Lösungen zu finden, die sind:

  • Videoexpertise in vielen Fällen zu nutzen, wo es dringend notwendig ist, Abklärungen zu tätigen oder einfache Fälle auch fertig abwickeln zu können. 
  • in Fällen, wo der Kunde einen Besuch nicht zulässt und es sich um einfachere, von der Ferne machbare Schäden handelt, Rechnungen und Kostenvoranschläge zu überprüfen und zu versuchen, eine fallabschließende Erledigung durchzuführen.
  • Schäden, die derzeit weder vom Kunden noch von uns aus zu erledigen sind, nach hinten verschieben und nach Normalisierung der Situation sukzessive aufarbeiten. Darüber werden wir Sie aber laufend informieren.

Konkret heißt das für die jetzige Situation, dass wir die Aufträge annehmen und versuchen diese rasch und kundenorientiert abzuwickeln. Wir werden den Kunden aber sehr wohl in der Verständigung die Information zukommen lassen, um zu entscheiden, ob derzeit eine Besichtigung durchgeführt werden soll.

Wie das Zertifizierungsverfahren zum EU-zertifizierten Sachverständigen aufgebaut ist

Sachverständige müssen sich laufend weiterbilden, um up to date zu bleiben. faircheck Schadenexperten werden durch den faircheck Campus mit einem umfassenden Weiterbildungsprogramm für die Schadenregulierung unterstützt. EU-weite Zertifizierungen werden über die IQ-Zert in Deutschland abgewickelt. Die beiden Schadenexperten Gerd Kerschbaumer und Gernold Bergmann haben kürzlich die Prüfung zum EU-zertifizierten Sachverständigen abgelegt.

Um fachlich obenauf zu bleiben, ist Weiterbildung für faircheck Schadenexperten zur täglichen Schadenregulierung ein wichtiges Thema. Der faircheck Campus unterstützt mit vielen Schwerpunktthemen kompakt aufbereitet für Sachverständige, Schadensachbearbeiter von Versicherungen oder Experten im Bereich Schadenregulierung mit einem Jahresprogramm. Zusätzlich werden von den Schadenexperten Zertifizierungen angestrebt. Um europaweite Vergleichbarkeit sicherzustellen, gibt es seit geraumer Zeit Zertifizierungen auf EU-Niveau nach DIN EN ISO/IEC 17024 zu „Schäden an Gebäuden“. Die IQ-ZERT mit Sitz in Deutschland ist die zuständige Zertifizierungsstelle für Sachverständige bzw. Schadenexperten in diesem Bereich.

EU-Zertifizierung von faircheck Schadenexperten gewährt aktuellen Wissensstand

Aktuell haben wieder einige faircheck Schadenexperten die Prüfung für diese Zertifizierung abgelegt. Voraussetzung, um an der Prüfung teilnehmen zu können, ist die dreijährige praktische Erfahrung des Sachverständigen im Zertifizierungsbereich. Die Prüfung ist sehr umfassend und gliedert sich in einen mündlichen und einen schriftlichen Teil. Dr.-Ing. Horst Finsterer ist Geschäftsführer der IQ-ZERT und beschreibt die Entwicklung und den Prozess der Zertifizierung wie folgt: „Die IQ-ZERT bietet seit 2004 Prüfungen zum zertifizierten Sachverständigen für Bauschäden und den Teilgebieten hierzu – wie z.B. Versicherungsschäden – an. Seit 2011 finden regelmäßige Kooperationen mit unserem Partner faircheck-Österreich bei der Qualifizierung statt. Unsere Prüfung basiert auf der internationalen Norm EN ISO/IEC 17024 und bietet die qualifizierte Bestandsaufnahme, zusammengesetzt aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung sowie einer Überprüfung von Gutachten. Durch die Überwachung einer Akkreditierungsstelle bietet diese Form der Zertifizierung die Gewähr einer gleichbleibend hohen Qualität von Ausbildung und Prüfung. Durch regelmäßige Pflichtweiterbildungen gewähren die zertifizierten Sachverständigen auch nach der Prüfung immer einen aktuellen Wissensstand.“

Gerd Kerschbaumer legte die Prüfung zur EU-Zertifizierung 2019 ab.

Gerd Kerschbaumer, EU-zert. Sachverständiger und Schadenexperte bei faircheck, über die Prüfung: „Die zwei Prüfungstage bei IQ-Zert waren sehr lehrreich und aufschlussreich. Im Teilbereich zur Gutachtenerstellung ging es bei mir unter anderem um Feuchte- und Schimmelpilzschäden, die in der Praxis auch in Zukunft immer mehr Relevanz bekommen, weil Regulatoren und Öffentlichkeit darauf stärker reagieren.“

Die schriftliche Prüfung zur EU-Zertifizierung dauert ungefähr 4,5 Stunden und befasst sich mit vier Prüfungsgebieten:

– Grundlagen zu Baukonstruktion, Bauphysik und -chemie sowie Schadenserkennung

– Gutachtenerstellung, Beteiligung von Fachgutachtern

– Recht

– Abrechnung nach JVEG und HOAI

Der Abschluss bildet die mündliche Prüfung, die technische, rechtliche und fachliche Fragen umfasst. Eine Rezertifizierung ist nach 5 Jahren erforderlich. Dazwischen werden jährlich Gutachten des Sachverständigen überprüft. Zusätzlich sind 3 Tage an einschlägiger Weiterbildung pro Jahr nachzuweisen.

Gernold Bergmann ist ebenso mit 2019 nach DIN EN ISO/IEC 17024 europaweit für den SV Bau Bereich „Schäden an Gebäuden“ zertifiziert.

Gernold Bergmann, EU-zert. Sachverständiger und faircheck Schadenexperte über das Zertifizierungsverfahren: „Ich bin ja kein großer Freund von Prüfungen. Praktisch hat man mit den Teilbereichen täglich zu tun. Die Menge an Prüfungsstoff ist aber sehr umfangreich und wird an den beiden Seminartagen zur Prüfungsvorbereitung stark komprimiert. Es waren schon einige Bereiche dabei, die ich für meine Praxis mitnehmen konnte.“

 

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Schadendienstleister faircheck feiert feurig das 15-jährige Marktbestehen

Ein Who’s who der österreichischen Versicherungsbranche aus dem Bereich Schaden zu Gast in Graz.

Am 30. Jänner 2020 stand bei faircheck alles unter dem Motto „Nach 15 Jahren brennen wir immer noch für das Thema Schaden“. Viel positive Energien und transalpine Partnerschaften rundeten zusammen mit Starfotografen Mathias Kniepeiss, Stuntman Joe Toedtling und Pyrotechniker Philip Kelch den spannenden Nachmittag ab.

faircheck-Gründer und Geschäftsführer Dr. Peter Winkler bedankte sich zu Beginn der Veranstaltung für die langjährige und gute Zusammenarbeit bei den Versicherern, Kooperationspartnern, faircheck-Schadenexperten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Es ist besonders schön, mit Leuten arbeiten zu dürfen, mit denen man gerne arbeitet“, zieht Peter Winkler Fazit über das unternehmerische Wirken der letzten 15 Jahre.

Keynote-Speaker Thomas Neusiedler, CEO Helvetia Österreich, hielt eingehend eine Rede zur Veränderung der Versicherungswirtschaft in Österreich in den letzten 15 Jahren. Copyright: Mathias Kniepeiss

Die erste mitreißende Keynote kam von Mag. Thomas Neusiedler, CEO Helvetia Österreich, der die Zusammenarbeit mit faircheck als eine solche beschreibt „wie sie sich gehört“. In seiner Rede spricht er über die Veränderungen der Branche in den letzten 15 Jahren. Dem „Damoklesschwert Disruption“ hält er Agilität entgegen, und zwar in der Art und Weise, „dass man rechtzeitig darauf schaut, dass man sie hat, wenn man sie braucht“.

Dr. Harald Lankisch, CEO Top Versicherungsservice bzw. Allianz Elementar Vers AG ist langjähriger Wegbegleiter von Dr. Peter Winkler. In seiner Keynote sprach er über die vergangenen 15 Jahre aus Sicht des Mitbewerbs.

Dr. Harald Lankisch, CEO Top Versicherungsservice bzw. Allianz Elementar Vers AG und langjähriger Wegbegleiter von Peter Winkler, brachte seine mehr als bühnentaugliche Keynote zu den Einblicken der letzten 15 Jahren aus Sicht des Mitbewerbs humorvoll und historisch begründet vor. Die Kundinnen und Kunden würden sich „Ethos, Logos und Pathos“, also Begeisterung für die Sache, Fachwissen und eine gesunde ethische Basis bei der Leistungserbringung wünschen. Echte Innovationen in Zukunft seien allgemein „Transformationen, wo etwas besser, schneller und grundlegend anders gemacht wird“ und er weist nachdrücklich auf die „ganz tolle Dienstleistung“ aus dem Hause faircheck hin.

Markus Rosenbaum, Geschäftsführer der Leipziger Foren Holding, nutzte als langjähriger Sparring-Partner die spontane Redegelegenheit, lobte ebenfalls die Dienstleistungen von faircheck und stimmt gemeinsam mit den Festgästen ein „Happy Birthday“ an. Unter den Gästen der transalpinen Achse zählten ebenso Jürgen Henschel, Geschäftsführer Prozess Control GmbH und René Banzer, Repräsentant der faircheck in der Schweiz.

Full Body Burn by Stuntman Joe Toedtling. Starfotograf und Art Director Mathias Kniepeiss organisierte, moderierte und fotografierte die special Stuntshow, die auch ein kleiner Fotoworkshop für die Gäste war.
Copyright: Mathias Kniepeiss

Von Profis für Profis

Das brandheiße Team jenseits der Branche heizte anschließend mit einer special Stuntshow als Fotoworkshop, ein. Die rund 100 anwesenden Gäste konnten feurige Momente mit Smartphone oder Kamera festhalten und sich außerdem vom international gefragten Profifotografen Mathias Kniepeiss persönlich vor zwei „Feuerblastern“ ablichten lassen. „Herzerwärmend“, „feurig“ und „einzigartig“ beschrieben Anwesende die durch und durch stimmige Veranstaltung.

 

 

 

Zum offiziellen Pressefach von faircheck. 

Mehr zu 15 Jahre faircheck.

Mehr über Mathias Kniepeiss alias Mateo Moém. 

Berichterstattung via risControl online.

Berichterstattung via AssCompact. 

Berichterstattung via DerInstallateur. 

Warum faircheck auch 2020 einen Fokus auf die eigene Unternehmensqualität legt

Unternehmensqualität bleibt für faircheck ein wichtiges Ziel in der Unternehmenssteuerung. Mit dem EFQM Excellence Modell setzt das Unternehmen auf internationale Parameter in der Bewertung von Unternehmensergebnissen. faircheck-Projektleiterin Dr. Eva Kasper konnte bereits einen ersten Einblick in das mit 2020 veränderte Modell gewinnen. 

2017 bezog faircheck das erste Mal das international anerkannte EFQM Excellence Modell von Quality Austria und EFQM zur Verbesserung der eigenen Unternehmensprozesse in die Unternehmensentwicklung ein. Nach 3 Sternen 2017 folgte die Auszeichnung mit 5 Sternen 2018 und 2019 samt Nominierung zum Staatspreis. 2019 konnten mit rd. 650 Punkten im Benchmark ein herausragendes Ergebnis erreicht werden. Laut Quality Austria erzielen Organisationen mit hoher Unternehmensqualität dauerhaft herausragende Leistungen und erfüllen oder übertreffen damit die Erwartungen ihrer Interessengruppen.

Wie funktioniert der Ablauf?

Die eigene Unternehmensqualität (Reifegrad des Unternehmens) wird durch externe Assessoren von Quality Austria evaluiert und Potenziale zur Weiterentwicklung werden offengelegt. Das Ergebnis wird im Verhältnis zu österreichischen und europäischen Benchmark-Unternehmen dargestellt. Je nach Einstufung werden Punkte vergeben, die in der entsprechenden Sterne-Kategorie nach außen getragen werden können. Erhält man mindestens vier Sterne, wird man in die Liste der Exzellenten Unternehmen Österreichs aufgenommen. Über eine Nominierung für den Staatspreis Unternehmensqualität, der jährlich in unterschiedlichen Kategorien vergeben wird, entscheidet eine Jury.

Ein neues EFQM Excellence Modell mit 2020

Ende 2019 wurde das neue EFQM Modell präsentiert. Berücksichtigt werden auch im neuen EFQM Modell ökonomische, ökologische und soziale Rahmenbedingungen.

Das EFQM Modell 2020 wurde modernisiert und an veränderte Marktbedingungen angepasst.

Das Augenmerk liegt nun aber verstärkt beim Thema Nachhaltigkeit von Unternehmensprozessen. Dr. Eva Kasper, verantwortlich für Projekte und Innovationen bei faircheck, hat 2018 die Ausbildung zum Assessor absolviert und erhielt im Rahmen einer Weiterbildung Ende des Jahres 2019 bereits erste Einblicke in das neue Modell. Diese jährlichen Refreshing-Einheiten stellen sicher, dass die Assessoren up to date bleiben. Das Fazit von Eva Kasper zum neuen EFQM Modell: „Das Modell hat moderate Änderungen erfahren. Im Kern sind diese modern und gelungen. Für faircheck sind CSR-(Nachhaltigkeits-)aktivitäten ein Grundpfeiler im Unternehmen. So bietet die Neuausrichtung des EFQM Modells besondere Möglichkeiten für uns!“

faircheck wird weiterhin das EFQM Excellence Modell zur Verbesserung der eigenen Unternehmensqualität nutzen und hat sich bereits für die Evaluierung 2020 beworben.

Mehr über das EFQM Excellence Modell erfahren Sie auf der Seite von Quality Austria. 

 

 

Warum einwandfreie Schadenware bei faircheck nicht in der Mülltonne landet

WEITERfairWERTUNG von Wirtschaftsgütern: Noch funktionstüchtige PCs und Laptops werden an die Sozialeinrichtung bbrz übergeben. Das oberösterreichische Elektropartnerunternehmen von faircheck – Jackl & Riessner – liefert regelmäßig Laptops und PCs aus Schadenfällen nach Graz.

An die Sozialeinrichtung bbrz liefert faircheck gemeinsam mit dem niederösterreichischen Kooperationspartner Jackl & Riessner Elektrotechnik GmbH, mehrmals pro Jahr, gering beschädigte PCs und Laptops. Unter dem Titel Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern läuft das Langzeitprojekt von faircheck bereits seit 10 Jahren. Die datenbereinigten und noch funktionstüchtigen Geräte aus Schadenfällen in ganz Österreich werden durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. Zuletzt wurden Anfang Oktober 26 Laptops und 34 PCs aus Schadenfällen an das bbrz nach Graz geliefert. Im Jänner waren es sogar 62 PCs und 23 Laptops, die Langzeitarbeitslose des bbrz durch kleine Reparatur wiederinstandsetzen und danach dem Wirtschaftskreislauf zuführen.

Ein Projekt mit Herzblut

Laut Europäischer Kommission wird der Elektromüll bis 2020 auf jährlich ungefähr 12 Millionen Tonnen ansteigen. 2005 waren es noch 9 Millionen Tonnen. Projekte wie jene von faircheck unterstützen eine nachhaltige Verwertung. Andrea Winkler, Geschäftsführerin von faircheck: „Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin trägt eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung und beim Projekt Weiterfairwertung werden neben dem Umwelt-Aspekte weitere Aspekte berücksichtigt. Langzeitarbeitslose finden eine sinnvolle Beschäftigung und finanziell schlechter gestellte Menschen erhalten den Zugang zu Geräten, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Dieses Projekt werden wir auch in Zukunft tatkräftig vorantreiben.“ 

Erfolgserlebnisse spornen an

Das bbrz hilft Langzeitarbeitslosen, sich wieder in das Arbeitsleben zu integrieren. Joachim Schwarz, Sozialbetreuer beim bbrz ist für die laufende Unterstützung sehr dankbar: „Die Geräte bieten eine sehr gute Basis für unser Arbeitstraining und helfen vielen unserer TeilnehmerInnen dabei, wieder einen geregelten Tages- und Arbeitsablauf zu erlangen. Gelungene Instandsetzungen der Geräte bieten auch individuelle Erfolgserlebnisse, die unseren TeilnehmerInnen sehr gut tun.“

Die Steirische Wirtschaft berichtete rund um die Aktion Unternehmer mit Herz.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jahresrückblick: Starfotograf Mathias Kniepeiss Interviewgast für fairmedia 2019 zum Thema Drohnenfotografie

Im Interview erzählt der international gefragte Fotograf und Art Director Mathias Kniepeiss alias Mateo Moém über seine Leidenschaft, seine Projekte, verrät, worauf es bei einem guten Foto ankommt und wie man sich vor Fake-Bildern schützt. Als Teamfotograf für Red Bull Racing hielt er Sebastian Vettels Aufstieg zum Weltmeister fest. Geschwindigkeit und Sport faszinieren ihn. Er ist seit 2018 offizieller Fotograf der Drone Champions League, wo er bis zu 150 km/h schnelle Drohnen auf Fotos darstellt.

Wann und zu welchem Zweck waren Sie das letzte Mal im faircheck Büro in Graz?

Mathias Kniepeiss: In diesem Büro war ich noch nie. Es ist megaschön – so offen und lichtdurchflutet. Ich kannte bisher nur die alte Location in Graz-Andritz, wo ich 2012 für ein Fotoshooting war.
Ihre Leidenschaft ist das visuelle Arbeiten. Wie ist es dazu gekommen?
Begonnen hat bei mir alles mit dem Zeichnen und der Malerei in meiner Jugend. Das ist die Verbindung mit der Fotografie und dem Filmen, das ich mittlerweile mache. Es ist das Spiel mit Licht, Farben, Linien und Formen. Jetzt ist es die technische Umsetzung mit der Fotografie und dem Film. In meiner Kindheit war es für mich das Zeichnen. Ich bin oft tagelang in der Natur gesessen. Meine Tante hat mich immer irgendwo hingesetzt und dann war Ruhe, denn ich habe gezeichnet und gemalt.

Drohnenfotografie ermöglicht eine neue Perspektive.

Wurden Sie auf Ihren kreativen Wegen von Ihrem Umfeld immer unterstützt?

Wenn ich etwas machen will, dann ziehe ich es durch. Unterstützung zu bekommen, hilft natürlich.

Was hat es mit dem Thema Drohnenfotografie Ihrer Meinung nach auf sich?

Drohnenfotografie ist extrem spannend geworden, weil es eine neue Perspektive ermöglicht. Du kannst mit Drohnen Bird-Eye-Views machen und die Perspektive wechseln. Das ist das, was Menschen fasziniert und aufgrund der Drohnenfotografie ist das für jeden Menschen möglich.

Sie ändern auch bei der Drohnenfotografie die Perspektive und machen Fotos von Drohnen. Wie das?

Ich habe mich von Anfang an auf Geschwindigkeiten und Sport fokussiert. 5 Jahre lang war ich Teamfotograf bei Red Bull für die Formel I und habe mich auch dort mit extremen Geschwindigkeiten beschäftigt. 2017 bin ich von der DCL (Drone Champions League), also der Champions League der besten Drohnenpiloten der Welt, angefragt worden. Sie haben vier Fotografen aus der ganzen Welt eingeladen und ich habe diesen Wettbewerb gewonnen. Seitdem bin ich offizieller Fotograf der Drone Champions League. Das ist mit Abstand das Schwierigste, was ich je fotografiert habe. Die Drohnen sind 12 cm groß, in 1,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und bewegen sich mit Top-Speeds von 150 km/h vertikal und horizontal. Es war damals eine neue Sportart und es gab keine Vorerfahrungen.

Superspeed: Drone Champions League bei den Redbull Playdays in Spielberg.

So habe ich mir alles selbst erarbeitet und andere Fotografen lernen heute von mir. Die DCL hat mir die Freiheit gegeben, ohne Vorgaben zu arbeiten, weil ich gute Ergebnisse liefere. Das macht irrsinnig viel Spaß.

Die Drohnen für die Drone Champions League sind mit Abstand das Schwierigste, was ich je fotografiert habe.

Sie sind auch Sony Global Imaging Ambassador? Wie kamen Sie dazu?

Ich bin Anfang 2018 gefragt worden, ob ich Sony Ambassador für Österreich sein möchte, weil Sony eine neue Technologie auf den Markt gebracht hatte, die mich irrsinnig interessiert hat. Ich habe mich mit dem Österreichchef getroffen, der mir das Angebot gemacht hat, Markenbotschafter zu werden, dass ich im ersten Schritt abgelehnt hatte, da ich nicht Markenbotschafter von etwas bin, das ich nicht kenne und von dem ich nicht überzeugt bin.
Daraufhin erhielt ich eine Kamera zum Testen, die ich auch beim Projekt „Faces of Venice“ eingesetzt habe. Aufgrund der Projekte und meiner Arbeit bin ich Mitte 2018 Sony Global Imaging Ambassador geworden und bin einer von drei Markenbotschafter im deutschsprachigen Raum.

Wie gehen Sie an ein Projekt, wie die bekannte Rococo-Serie heran?

Die Grundidee muss stehen. Wir wollten Kostüminszenierungen machen, wo sich Vergangenheit und Gegenwart widerspiegeln. Mit Akteuren, die in wunderschönen Gewändern gekleidet waren, wurde in 4 Szenen ein Tagesablauf abgebildet – von einem anmutigen Tanz bis zum Sex bzw. von wunderschön bis zur puren Provokation. Wir haben uns ein Original-Rococoschloss gesucht. Von der Location ausgehend fange ich an zu zeichnen und zu skizzieren. Ich überlege mir, wie ich den Bildaufbau mache, wie viele Personen ich benötige, welche Kostüme, etc.

Rococo-Serie: Eine beeindruckende Kostüminszenierung von Mathias Kniepeiss

Aus diesen Details male ich mir im Kopf das gewünschte Bild und setze es dann vor Ort mit meinem Team um. Für jeden Shot haben wir ungefähr 3 bis 4 Stunden benötigt. Das Ziel bei der konkreten Umsetzung ist es, so nah wie möglich an das Bild im Kopf heranzukommen. Ein paar Jahre später gab es mit „Faces of Venice“ ein Projekt in Venedig, wo ich ganz ohne Konzept vorgegangen bin, um mehr „Outside of the box“ zu agieren. Daraus haben wir alle sehr viel gelernt. Diese Gruppendynamik und die Aufregung rund um alles neu und alles anders hat daraus ein faszinierendes Projekt gemacht.

Das Ziel bei Kostüminszenierung ist es, so nah wie möglich an das Bild im Kopf heranzukommen.

Was ist für Sie ein gutes Foto?

Ein gutes Bild ist für mich unabhängig von Technik, Kamera und Auflösung. Es ist etwas Emotionales. Wenn Gefühle und Emotionen eingefangen und transportiert werden und die Betrachter dadurch angesprochen werden. Auch ein informatives Foto kann ein sehr gutes Foto sein, wenn alle Informationen einer Geschichte in dem Foto vereint werden. Bei Kunst und Sport geht es in Richtung Emotionen und bei News und Facts geht es um Informationen.

Unsere Zeit wird auch die Post-Truth Ära genannt. Fotografie ermöglicht das Festhalten von Momenten, wird von Menschen und Medien aber auch dazu benutzt, um zu tarnen und zu täuschen. Wie schmal ist Ihrer Meinung nach der Grad?

Der Grad ist extrem schmal. Beispielsweise wurde der Pressfoto-Award für ein Foto im Kriegsgebiet vergeben, wo man im Nachhinein draufgekommen ist, dass dieses im Studio und nicht im Kriegsgebiet fotografiert wurde. Selbst Experten lassen sich da überrumpeln und überzeugen, dass etwas, das echt ist nicht echt war und umgekehrt.

Wie kann man sich vor einem Fake-Bild oder Fake-Video schützen?

Es ist sehr schwierig festzustellen, was wahr und was falsch ist, daher ist es wichtig zu hinterfragen. Werbung hat beispielsweise den Zweck zu manipulieren, das muss mir bewusst sein. Bei meinen Projekten verwende ich gerne die One-Shot-Methode, d. h. die Fotos werden am Computer nicht bearbeitet. Außerdem biete ich bei Projekten, wie der Rococo-Serie ein Film-Making-Of, damit die Leute reinschauen können und sehen, dass es wirklich so passiert ist. Im Foto und Filmbereich gibt es eine Renderingsoftware, die sämtlichen Videos irgendwo einbauen kann, ohne dass ich sehe, ob das Video echt oder gefälscht ist.

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Fotografie ist für Sie
Leidenschaft
Das Schwierigste bei Ihrer Arbeit
bei großen Projekten alle Beteiligten gleichzeitig zusammen zu bringen.
Inspiration holen Sie sich durch
Musik, Filme, Reisen, Reden mit verschiedenen Menschen.
Ein Mensch, der Sie inspiriert hat
Yann Arthus-Bertrand hat mich sehr inspiriert. Sein Leben, sein Schaffen und seine Projekte, wie zB „The Earth from above”.
Ihr Lebensmotto
Momente genießen

Drei Tipps von Mathias Kniepeiss für ein gutes Foto

  1. Vorstellungskraft einsetzen und überlegen, wie einer Person, die nicht dabei war, die relevanten Informationen vermittelt werden können.
  2. Die Perspektive wechseln und eine Stelle aus verschiedenen Positionen heraus fotografieren.
  3. Eine zweite Person hinzuziehen, die nicht dabei war und diese das Foto aussuchen lassen.

Weiterführende Links

Website von Mathias Kniepeiss

Details zur Kostüminszenierung: Mateo Moém 

Offizielle Seite der Drone Champions League

Fachseminar zum Holzriegelbau beim faircheck Campus

Im privaten wie im gewerblichen Bereich nimmt die Holzriegelbauweise mehr und mehr zu. Bei herrlichem Panoramablick wurde sich dem Thema in einem aktuellen Fachseminar von faircheck Campus unter dem Gesichtspunkt der Schadenregulierung  gewidmet.

faircheck Schadenregulierer und Backoffice Mitarbeiter kamen aus ganz Österreich zum Fachseminar in Irdning zusammen.

Im Privatbereich genauso wie im Gewerbebereich hält der Holzriegelbau immer stärker Einzug. Wie sieht die Bewertung im Schadenfall eigentlich aus? Welche Materialen kommen bei dieser Bauweise zur Anwendung? Wie sieht das Thema unter den Gesichtspunkten der Bauphysik aus? Wie verhält sich der Holzriegelbau bei der Trocknung? All diese Fragen wurden beim Seminar vom Profi DI Robert Jöbstl praxisnah vermittelt.

Es gab tiefgründige fachliche Informationen zur Bauweise mit Holz und den möglichen Sanierungsmethoden.

DI Robert Jöbstl konnte die Teilnehmer von seinem umfassenden Know-how überzeugen.

In einem alpinen Rahmen wurde das kostenpflichtige Seminar abgehalten. Bei traumhaften Wetter konnten die Teilnehmer aus Versicherung und Schadenregulierung neben Fachinhalten zu Holzriegelbau und Nässeschäden einen wunderschönen Panorama-Ausblick auf den Grimming genießen. Mehr rund um den faircheck Campus finden Sie hier. 

faircheck vermittelt: Wieder Elektrogeräte für bbrz in Graz

WEITERfairWERTUNG von Wirtschaftsgütern: Noch funktionstüchtige PCs und Laptops konnten wieder der Sozialeinrichtung bbrz übergeben werden. Das Elektropartnerunternehmen von faircheck – Jackl & Riessner – lieferte Anfang Oktober 26 Laptops und 34 PCs aus Schadenfällen nach Graz.

Laut Europäischer Kommission wird der Elektromüll bis 2020 von 9 Millionen im Jahr 2005 auf jährlich ungefähr 12 Millionen Tonnen ansteigen. Unterschiedliche Initiativen haben sich dem Ziel verschrieben, die Entsorgung bzw. Verwertung von defekten oder alten Geräten nachhaltiger zu gestalten. Darunter auch das Projekt von faircheck, das den Namen „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ trägt und österreichweit aktiv ist.

Bei faircheck gehört der Blick über den Tellerrand seit jeher dazu. Bereits seit Unternehmensgründung werden Initiativen gesetzt, um das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in das eigene tagtägliche unternehmerische Handeln zu integrieren, sondern auch in jenes der Partner und Auftraggeber. An die Sozialeinrichtung bbrz liefert faircheck gemeinsam mit dem niederösterreichischen Kooperationspartner Jackl & Riessner Elektrotechnik GmbH, mehrmals pro Jahr, gering beschädigte PCs und Laptops. Die datenbereinigten und noch funktionstüchtigen Geräte aus Schadenfällen in ganz Österreich werden durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. In einem Schulungsprogramm werden diese von Langzeitarbeitslosen gereinigt, repariert und wieder in Betrieb gesetzt. Anfang Oktober 2019 konnten wieder 60 Geräte an das bbrz in Graz geliefert werden. Das bbrz freute sich sehr über die Lieferung. Nach der Reparatur werden die Geräte an sozial bedürftige Menschen zur weiteren Nutzung übergeben.