Wie oft wurde 2016 in Österreich eingebrochen?

12.975 Einbrüche gab es im Jahr 2016. Weniger Einbrüche gab es laut Statistik 10 Jahre nicht. Sicherheitsmaßnahmen verhindern und Dokumentation erleichtert den Ernstfall. Schadenregulierer bei Begutachtung gefragt.

Vor wenigen Tagen präsentierten Innenministerium und Direktion des Bundeskriminalamts die Kriminalitätsstatistik in Österreich 2016. Besonders Positiv: Angezeigte Wohnraumeinbrüche sind stark zurückgegangen. Im Vergleich zu 2015 wird der Rückgang mit einem Minus von 16,4 Prozent beziffert. In Summe wurde 2016 österreichweit 12.975-mal eingebrochen. Was außerdem interessant ist, ist das fast die Hälfte aller Einbrüche bei einem Versuch blieben. In jedem Fall stellen die knapp 13.000 Einbrüche laut Statistik, den niedrigsten Wert seit 10 Jahren dar. Offenbar spielt ein gesteigertes Bewusstsein in der Prävention eine Hauptrolle.

Einbruchstatistik 2007 bis 2016, Quelle: Kriminalstatistik Österreich

Aktuell erzählte fairchecker Mag. Robert Goliasch im Interview für den KURIER über Einbrüche in der Praxis und den Fallstrick Sorglosigkeit.

Wer vorsorgt hat das Nachsehen

Hochsaison für Einbrüche ist laut Statistik von Dezember bis Februar. In der Dämmerung wiegen sich Einbrecher tendenziell eher in Sicherheit. Mit wenigen Mitteln kann man für diese Fälle vorsorgen. Im Sicherheitslexikon des Kuratoriums für Verkehrssicherheit finden Sie praktische Tipps zur Einbruchsprävention.

Ablauf im Ernstfall

Kommt es zu einem Einbruch werden in der Regel Sachverständige beauftragt, die den entstandenen Schaden begutachten, bewerten und an die zuständige Versicherung berichten. Schadenregulierung führt faircheck im Auftrag von Versicherungen österreichweit durch. Um den Wert der Gegenstände weitgehend ersetzt zu bekommen ist es ratsam, umfassende Aufzeichnungen zu führen bzw. Dokumentationen anzulegen. Tipps zur Vorgehensweise unmittelbar nach einem Einbruch finden Sie beispielsweise auf der Website einbruchsopfer.at.

Weitere interessante Links

Gesamtstatistik Sicherheit 2016 

Richtiges Verhalten im Einbruchsfall

Sicherheitslexikon des Kuratoriums für Verkehrssicherheit

Dokumentation der Wertgegenstände und Polizzen über Plattformen wie homevitawww.homevita.at

Interview KURIER mit Mag. Robert Goliasch, Berufsdetektiv, gerichtlich beeideter SV für Sicherheitswesen und fairchecker 

Drohne schafft bereits vor dem Schadenfall Klarheit

Der Einsatz von Drohnen erleichtert die Begutachtung von schwer zugänglichen und exponierten Stellen. Eine Fluggenehmigung vergibt die Austro Control GmbH. Neben der Schadenaufnahme von Sturm- oder Hagelschäden setzt faircheck Drohnen erfolgreich im Bereich Prävention ein.

Laut den Beratern von PriceWaterhouseCoopers  wird der Einsatz der Drohnentechnologie alleine in der Versicherungsbranche weltweit bis ins Jahr 2025 6,8 Milliarden Dollar lukrieren. Doch wie sieht dir rechtliche Lage zu Fluggenehmigungen für unbemannte Luftfahrt in Österreich aus? Anfang 2014 wurde das Luftfahrzeuggesetz novelliert und um ein Kapitel ergänzt, das Flugmodelle und unbemannte Luftfahrzeuge umfasst. Seitdem ist die Austro Control GmbH, die zuständige Stelle in Österreich, die Fluggenehmigungen vergibt. Für Flugobjekte, die mehr als 150 kg wiegen, ist die Europäische Luftfahrtbehörde EASA zuständig. Vom Gesetz ausgenommen sind übrigens all jene unbemannten Geräte (bis ca 250 Gramm), die nicht mehr als 30 Meter über dem Boden fliegen. Diese gelten als Spielzeuge.

Besser für den Kunden – Drohnen vor dem Schadenfall
faircheck-Drohnen verfügen über die erforderliche Genehmigung der Austro Control und werden mit der entsprechenden Flugberechtigung bereits seit 2015 im Schadenmanagement von faircheck eingesetzt. Die Begutachtung von Sturm- und Hagelschäden erfolgt im Auftrag von Versicherungen. Seit kurzem werden gemeinsam mit Sanierungsunternehmen Dächer begutachtet, um mögliche zukünftige Schadenpunkte vorab zu lokalisieren. Durch die Technologie ist es für Versicherungen möglich, Risiken besser zu bewerten, laufend zu überwachen und damit die Zufriedenheit der Kunden zu steigern.

Mehr zum Thema

Link zur Studie von PwC

faircheck-Imagespot

Video zur faircheck-Begutachtung mittels Drohne

Wie gefährlich ist Skifahren wirklich?

Mit den Semesterferien hat nicht nur die Hochsaison für Skifahrer begonnen – auch die Unfallambulanzen sind gut ausgelastet. Aber ist Skifahren wirklich gefährlich? fairchecker aus ganz Österreich wechseln die Perspektive und begaben sich beim faircheck Skitag gemeinsam mit jeweils zwei Brettern zur Begutachtung einer Skipiste auf 1.800 Metern Seehöhe.

Die gute Schneelage lässt fairchecker Mitte Februar voll motiviert gemeinsam auf die Wurzeralm im Süden von Oberösterreich starten. Mit dabei sind nicht nur Backoffice Mitarbeiter und Führungsteam aus dem faircheck Headquarter, sondern auch faircheck-Schadenregulierer aus ganz Österreich. Als Schadendienstleister haben wir uns vorab die Fragen rund um das Schadenrisiko eines solchen faircheck Skitages gestellt.

Ist Skifahren ein Risikosport?

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit prognostiziert für die heurige Wintersaison mehr als 20.000 Verletzte aufgrund von Ski- oder Snowboardunfällen. Die auf dem ersten Blick beunruhigende Zahl gibt statistisch gesehen Entwarnung: Skifahren ist nach wie vor ein Breitensport. Laut dem Fachverband für Seilbahnen werden in der Saison knapp 600 Millionen Beförderungen durchgeführt. Die Wahrscheinlichkeit einen Skiunfall zu erleiden ist somit ausgesprochen gering. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit stellt außerdem fest, dass 94 Prozent aller Ski- und Snowboardunfälle ohne Fremdverschulden passieren. Gründe sind Selbstüberschätzung, hohe Geschwindigkeiten, mangelnde Fitness und Übermüdung – immerhin passieren mehr als zwei Drittel der Unfälle am Nachmittag.

Für alle fairchecker, die dabei waren, verlief der faircheck Skitag sehr schön, abwechslungsreich und vor allen Dingen unfallfrei. Viel Sonnenschein und ein Traumpanorama machten die gemeinsame Zeit am Berg besonders kostbar. Und unsere Recherche hat sich ausgezahlt: All jene, die am Nachmittag bereits müde waren, blieben risikobewusst lieber in der Hütte.

Übrigens: Jedenfalls gefährlich als Skifahren ist den eigenen Garten hobbymäßig zu betreuen. Jährlich werden rund 23.000 Gartenunfälle verzeichnet. Der faircheck-Rat rund um Vermeidung von Schadenfällen an der eigenen Person: Nutzen Sie die herrlichen Skitage gut aus, denn die Arbeit im eigenen Garten kann viel gefährlicher sein!

faircheck Imagevideo 2017 ist online

„fair“ wie gerecht, „check“ wie geprüft

Anfang 2017 dürfen wir nun unseren faircheck Imagevideo 2017 präsentieren. Uns war wichtig, nicht nur die Fülle an Services, die wir für unsere Kunden erbringen in einem kurzen Video zu präsentieren, sondern auch die faircheck-Werte zu transportieren, die wir faircheckerInnen jeden Tag aufs Neue leben.

Markise wird Necessaire

 

Wie faircheck und heidenspass, die Schadenwelt nachhaltiger machen. Silvia Jölli von heidenspass und Eva Kasper von faircheck erzählen über Projektidee, Problembewusstsein und die Chancen beim Trigos 2017.

Frau Jölli, Sie sind Obfrau des 2006 gegründeten Vereins Fensterplatz – Initiative für Arbeitssuchende – besser bekannt als heidenspass – und beschäftigen sich seit über zehn Jahren mit dem Upcycling von scheinbar nutzlosen Materialien. Daneben geben Sie benachteiligten Menschen sinnvolle Arbeit. Was halten Sie generell vom faircheck-Projekt „WeiterFAIRwertung von Wirtschaftsgütern“*?

Das ist ein wirklich wichtiger und höchst notwendiger Schritt! Mit einiger Kreativität lassen sich aus scheinbar nutzlosen Materialien neue Dinge herstellen! Ich glaube, immer mehr Menschen wollen weg von der reinen Wegwerfgesellschaft. Verschwendung können wir uns nicht mehr leisten!

Das gemeinsame Projekt wird alten Markisenstoff neues Leben einhauchen. Wir sind gespannt, denn es wird auch eine Bildreportage zu diesem Upcycling-Prozess geben. Können Sie schon etwas über das Produkt verraten, das aus den Markisen entstehen wird?

Wir haben bereits einige Ideen, was wir aus den Markisen machen. Der Stoff ist sehr robust und eignet sich als Futtermaterial für Taschen genauso wie für Penale und Necessaires. Die Herkunft der Markisen wird dann übrigens am Produktetikett auch kommuniziert.

Die Partnerschaft mit faircheck bringt erstmals österreichweit den Upcycling-Gedanken in die Schadenlandschaft und involviert unterschiedliche Projektpartner. Die Einreichung TRIGOS 2017 in der Kategorie beste Partnerschaften ist geplant. Wie stehen Ihrer Meinung nach die Chancen zu gewinnen?

Die Partnerschaft ist auf mehreren Ebenen nachhaltig und würdigungswert. Nicht nur Materialien werden wiederverwertet, sondern es entsteht ein längerer Lebenszyklus. Wesentlich ist auch, dass mit Aufträgen Jugendlichen bei heidenspass eine Jobchance geboten wird. Bei heidenspass finden ausschließlich benachteiligte Jugendliche eine Arbeit. Neben der Arbeit werden sie auch von einer Sozialarbeiterin unterstützt. Produzierte werden alle Produkte, die bei heidenspass durch Upcycling wiederverwertet und aufgewertet werden, lokal und unter fairen Bedingungen in Graz. Ich denke, dass diese Partnerschaft daher sehr gute Chancen hat!

Liebe Eva Kasper, du bist die zuständige Projektleiterin zu diesem faircheck-Projekt, das du bereits seit 2010 leitest. Wie stehen aus deiner Sicht die Chancen bei der Verleihung des Trigos Österreich 2017?

Eine gemeinsame Einreichung ist für uns in vielerlei Hinsicht wichtig. Alleine schon, dass wir uns mit dieser Thematik auseinandersetzen, verändert das Problembewusstsein. Wir erweitern durch die Einreichung beim Trigos unser Netzwerk, was zu einem interessanten und bereichernden Austausch mit Gleichgesinnten und dementsprechenden Aha-Erlebnissen führt. Wir können voneinander lernen und Ideen weiterspinnen. Zuletzt hatten wir dazu die Möglichkeit beim gemeinsamen Trigos-Frühstück. Was darüber hinaus besonders erwähnenswert an unserem Projekt „WeiterFAIRwertung von Wirtschaftsgütern“ ist, ist, dass faircheck als Initiator und Drehscheibe zwischen Großunternehmen und sozialen Organisationen fungiert. So leisten wir aus unserem Kerngeschäft heraus einen Beitrag und es bewegt sich etwas.

* Nicht mehr gebrauchte Materialien oder Waren werden mit Hilfe von ausgewählten Partnern, wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. Mehr erfahren.

 

7 Jahre bei faircheck

 

Am 1. Februar 2017 gab es ein besonderes faircheck-Jubiläum. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen ist nun bereits seit über sieben Jahren fixes Mitglied der kompetenten faircheck-Crew.

Die Liebe zum Projektmanagement von IT- bzw. Innovationsprojekten begleitet Eva Kasper schon seit ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften. Die langjährige Erfahrung als Business Consultant und im Organisations- und Fachbereich einer Versicherung machen die leidenschaftliche FH-Lektorin, die trotz regem Privatleben immer up to date bleibt, zu einem wichtigen Teammitglied. „Was mir besonders Freude bereitet, ist, dass ich gerade durch die Arbeit in einem innovativen Unternehmen wie faircheck sowie in der Schwesterfirma PEAN immer am Laufenden bleibe und gefordert bin, mich ständig weiter zu entwickeln“, erzählt Eva Kasper euphorisch, „außerdem kommt das Menschliche im Team von faircheck nicht zu kurz und ich bin permanent in Kontakt mit tollen Projektpartnern.“

Corporate Social Responsibility bei faircheck

Eva Kasper widmet sich mit viel Engagement auch Projekten, die verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften zum Ziel haben. Corporate Social Responsibility ist tief in der Unternehmensphilosophie des Gründerpaars Peter und Andrea Winkler verankert. Eva Kasper lebt die Mission Tag für Tag mit: „Unsere derzeitigen und zukünftigen Kunden haben die Möglichkeit, unser breites Netzwerk zu nutzen und in Kooperation mit faircheck Verantwortung zu übernehmen, um einen sozialen und ökologischen Beitrag zu leisten. Dafür haben wir bereits kurz nach meinem Eintritt bei faircheck im Jahr 2010 ein schon davor bestehendes Projekt mit dem Namen „WeiterFAIRwertung von Wirtschaftsgütern“ breiter aufgestellt. Dieses Projekt wurde 2010 mit dem TRIGOS Österreich ausgezeichnet. Aktuell haben wir mit heidenspass einen neuen Partner dazu gewonnen.“

Stolz auf magische sieben Jahre

„Das Schöne ist, dass wir uns über das verflixte siebte Jahr keine Sorgen machen müssen, denn wir führen keine Ehe“, meint Peter Winkler, CEO faircheck „Eva hat in den letzten sieben Jahren vieles bei faircheck bewegt. Zusammen haben wir vieles erlebt! Ich freue mich bereits auf die nächsten sieben gemeinsamen Jahre!“

Und was ist letztendlich das Beste an der Arbeit bei faircheck?

„Ich genieße Tag für Tag die spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeiten bei faircheck. Das Team rund um Peter und Andrea Winkler ist einfach super. Nicht missen möchte ich außerdem unsere tollen Dienstleistungspartner, mit denen ich arbeiten darf und die laufend unsere Ideen umsetzen“, ergänzt Eva Kasper abschließend.

Mehr zur aktuellen Projekttätigkeit mit heidenspass lesen Sie hier.

 

faircheck initiiert Upcycling im Schadenfall 

Nutzloses wird nun nicht nur nutzbar gemacht, sondern sinnvoll aufgewertet. Upcycling im Schadenfall eröffnet neue Chancen.

faircheck Schadenregulierer begutachten laufend Schäden in ganz Österreich. Die Sensibilisierung zu nachhaltigem Handeln im Schadenfall ist faircheck besonders wichtig. Die Entsorgung schadhafter Ware aus Versicherungsfällen in Mülldeponien ist seitdem nicht mehr die Regel. Leicht beschädigte Geräte oder Waren aus Schadenfällen werden durch das seit zirka acht Jahren bestehende faircheck-Projekt an soziale Einrichtungen zur Weiterverwertung übergeben. Das Projekt wird nach wie vor mit viel Herzblut aller Mitarbeiter vorangetrieben. Aktuell bringt faircheck das Projekt auf die nächsthöhere Ebene: Upcycling im Schadenfall lautet die Devise.

Ein Schadenfall wird zum „Heidenspass“

Norbert Hakl, Schadenregulierer der faircheck Schadenservice GmbH regte den unternehmensübergreifenden Prozess zuletzt aufgrund einer schadhaften Markise an. Die zuständige Versicherung, die Helvetia Versicherungen AG, reagierte sofort und gab als Spendengeberin die beschädigte Markise eines Wiener Cafés zur Weiterverwertung frei. Die schadhafte Markise bekommt heidenspass in Graz. heidenspass – der Verein zur Beschäftigung von benachteiligten Menschen entwickelt, erzeugt und verkauft Produkte aus gebrauchten und recycelten Materialien, die unter lokalen und fairen Bedingungen in Graz produziert werden. Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird unbürokratisch stundenweise Arbeit angeboten.

Die Obfrau des bereits 2006 gegründeten Vereins, Silvia Jölli, über die Notwendigkeit eines solchen Projekts: „Immer mehr Menschen wollen weg von der Wegwerfgesellschaft. Das Problembewusstsein ist gestiegen. Verschwendung können wir uns nicht mehr leisten.“ heidenspass holt den rund 100 Quadratmeter großen Markisenstoff selbst beim Versicherungsnehmer in Wien ab und reinigt diesen. Im nächsten Schritt entsteht ein neues Produkt. Die Herkunft wird am Etikett ausgezeichnet. Obfrau Silvia Jölli zum Upcycling-Prozess: „Mit einiger Kreativität lassen sich aus scheinbar nutzlosen Materialien neue Dinge herstellen. Der Markisenstoff ist sehr robust und eignet sich als Futtermaterial für Taschen genauso wie für Penale und Necessaires.“

Kerngeschäft und gesellschaftliches Engagement im Einklang

Soviel darf bereits verraten werden: faircheck plant die gemeinsame Einreichung der neu entstandenen Partnerschaften beim TRIGOS 2017. „Wir freuen uns, dass das enorme Potenzial unseres Projekts bei unseren Auftraggebern, insbesondere den Versicherungen erkannt wird. Starke Partnerschaften sind in Zukunft besonders wichtig, um neben dem Kerngeschäft prozessorientiert soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen“, so Dr. Peter Winkler, CEO faircheck. „Die Partnerschaft mit faircheck ist auf mehreren Ebenen nachhaltig und würdigungswert. Neben der Wiederverwertung wird der Lebenszyklus verlängert!“, meint Silvia Jölli.

Link zur offiziellen Presseaussendung. 

Gab es durch den kalten Jänner mehr Schäden?

Sehr sonnig, trocken und kalt – dieser Jänner war keinesfalls durchschnittlich. Extrem kalte Nächte erinnerten an die Winter „von früher“. Viele Sonnenstunden sorgten für gute Stimmung. In einigen Regionen Österreichs blieb es fast durchwegs trocken. Die Schadenbilanz bei faircheck zeigt derzeit keine wetterbedingten Auswirkungen.

Das ZAMG hat die vorläufige Monatsbilanz veröffentlicht. 35 Prozent mehr Sonnenstunden als im vieljährigen Mittel heißt es im Bericht. Demnach durften wir uns über ein Drittel mehr Sonne als im durchschnittlichen Jänner freuen. Der absolut sonnenreichste Ort war übrigens die Villacher Alpe. Dort verzeichneten Klimatologen rund 200 Sonnenstunden.

Der Jänner 2017 war aber auch sehr trocken. Besonders wenig Regen und Schnee gab es in Osttirol, Oberkärnten, im oberösterreichischen Donauraum, im Weinviertel und in Wien. Stellenweise bedeutete das sogar bis zu 90 Prozent weniger Niederschlag verglichen mit dem Mittel von 1981-2010. Somit ist der Jänner 2017 trockener als alle Jänner seit 2002.

Niederschlag Jänner 2017: Vergleich des Niederschlags mit dem Mittel 1981-2010. 100 Prozent entsprechen dem Mittelwert. Auswertung mit SPARTACUS-Daten bis inkl. 29.1.2017. Quelle ZAMG.

Fast -30 °C – Väterchen Frost, wie er im Buche steht

Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ist sicher, dass wir einen der beiden kältesten Jänner der letzten 30 Jahre erlebt haben. Lediglich der Jänner 1987 sei noch etwas kälter gewesen. Die tiefste Temperatur dieses Monats wurde mit -29,7 °C am 6. Jänner am Hinteren Brunnenkogel am Pitztaler Gletscher in 3.437 Meter Seehöhe gemessen. Die tiefste Temperatur unterhalb von 1.000 Meter Seehöhe registrierte die ZAMG am 7. Jänner in Radstadt (S, 835 m) mit -26,3 °C. Der kälteste Ort unter 500 Meter Seehöhe war Klausen-Leopoldsdorf (N, 389 m) mit -22,4 °C, gemessen am 11. Jänner 2017.

Temperatur Jänner 2017: Abweichung der Temperatur vom Mittel 1981-2010. Auswertung mit SPARTACUS-Daten bis inkl. 29.1.2017. Quelle ZAMG.

Wetterbedingte Schadenfälle liegen im Schnitt

Oliver Fink, Leiter des operativen Geschäfts bei faircheck Schadenservice GmbH zur Wettersituation im Jänner 2017: „Das sehr trockene und schöne Wetter hat grundsätzlich den Leuten sehr gut getan.“ Darüber hinaus blieben die Anzahl der Schadenfälle aufgrund der außerordentlichen Wettersituation durchschnittlich. Wetterbedingte Schäden, die österreichweit faircheck-Schadenregulierer im Auftrag unterschiedlicher Versicherungen begutachten, seien bis Ende Jänner nur punktuell eingegangen: „Stellenweise kam es zu kleineren Sturm- oder Frostschäden. Es gilt allerdings die Schneeschmelze abzuwarten, um die Gesamtsituation beurteilen zu können“, meint Oliver Fink.

Mehr Infos auf der Seite von ZAMG. 

 

 

Auf zu neuen Gipfeln – faircheck Campus 2017

Wie sagte schon der deutsche Komponist Richard Wagner: „Wandel und Wechsel liebt, wer lebt“. In diesem Sinne lautet das Motto des faircheck Campus für 2017 „Potenziale entdecken und die eigenen Fertigkeiten erweitern“.

Der faircheck Campus richtet seine Inhalte nicht nur an faircheck-Schadenregulierer. Interessierte Sachverständige und SchadenreferentInnen aus ganz Österreich haben 2017 wieder die Möglichkeit, in den Genuss des praxisnahen Weiterbildungsprogramms zu kommen. Peter Winkler, CEO faircheck, über den faircheck Campus: „Als Schnittstelle zwischen VersicherungsnehmerInnen und Versicherungen schätzen wir den gemeinsamen Austausch und übernehmen branchenweit gerne die Rolle eines soliden Weiterbildungspartners.“ 

Praxisnah & erfahren
Erfahrene Experten bringen neben spartenspezifischen Schwerpunkten Prozessthemen verständlich und lösungsorientiert auf den Punkt. Die Schwerpunkte für 2017 sind auf Einbrüche und Schaden-Kalkulationen in der Praxis gelegt. Wie werden fingierte Einbrüche erkannt? Welche Erhebungsformen werden eingesetzt? Wie sieht eine ideale Kalkulation samt Bericht aus?

Seminarplan ab sofort verfügbar
Die Seminareinheiten werden großteils im faircheck-Headquarter in Graz-Stattegg abgehalten. Zusätzlich sind Onlinewebinare geplant, wodurch eine Teilnahme ortsunabhängig möglich ist. Interessierte können den Seminarplan ab sofort direkt unter seminar@faircheck.at anfordern.

faircheck Campus Seminarplan gleich anfordern!

 

Link zur offiziellen Pressemeldung.

 

Karriere bei faircheck?

 

Schadenregulierer aus Leidenschaft – 5 Fragen an einen fairchecker

Wie sieht eigentlich der klassische Alltag eines Schadenregulierers aus? Welche Eigenschaften und Kenntnisse sind erforderlich? Welche Herausforderungen machen den Beruf des Schadenregulierers so spannend? Wir haben Schadenregulierer Ing. Harald Maier in der ersten Ausgabe unseres Kundenmagazins fairmedia interviewt. 5 Fragen samt Antworten findet ihr hier:


Herr Ing. Maier, Sie wohnen in Graz und sind seit 2008 fairchecker. Sie sind als Teambetreuer für Steiermark und Kärnten verantwortlich. Wie kamen Sie zu faircheck?

Harald Maier: Es war Zufall. Ich war als Student auf der Suche nach einem Nebenjob. Mein Vater war als Versicherungsmakler tätig und hat mich auf die Stelle aufmerksam gemacht. Ich bekam einen Probeauftrag und als ich dann im September 2008 gestartet habe, habe ich fünf Aufträge bis Ende des Jahres abgewickelt. Es war ein sehr gemütlicher Start. 2009 wickelte ich 50 bis 60 Aufträge ab und es wurde dann von Jahr zu Jahr mehr. Heute bin ich Teambetreuer und leider Vollzeit beschäftigt, denn eigentlich wollte ich mein Studium zum Bauingenieur schon längst abgeschlossen haben.

Wie sieht die typische Woche im Leben eines faircheck-Schadensregulierers aus?snipcard Karriere bei faircheck - Schadenregulierer

Harald Maier: Jeden Tag bis 10.00 Uhr schlafen, zwei Stunden arbeiten und dann Sport machen – nein, so leider nicht (lacht). Grundsätzlich ist im Sommer mehr zu tun als im Winter. Seit Juli starte ich um 7.00 Uhr und hab vor 18.00 Uhr nie aufgehört. Nach 20.00 Uhr schreib ich meistens immer noch ein bis zwei Berichte. Die Besichtigungstage variieren, weil ich das nicht so festmachen kann. Das hängt stark davon ab, wo besichtigt werden muss. Grundsätzlich ist es so, dass ich zwei Tage besichtige und drei Tage Berichte schreibe.

Welche Kompetenzen muss man mitbringen, um als Schadenregulierer bzw. –reguliererin bei faircheck tätig werden zu können?

Harald Maier: Da gibt es verschiedene Ansichten. Aus meiner Sicht ist die bautechnische Seite wichtiger. Die notwendigen Kenntnisse aus der Versicherungstechnik kann man sich auch im Nachhinein aneignen. Die Praxis hat gezeigt, dass es ohne bautechnische Ausbildung sehr schwer ist. Außerdem darf die Freude gegenüber Innovationen nicht fehlen.

Der Beruf erfordert unglaublich viel Know-how. Kann man sagen Regulierer zu sein ist eine Art Berufung?

Harald Maier: Ich würde es schon eher als Beruf sehen, wobei ich es schon sehr gerne mache. Ein Teil der Zeit verbringe ich im Büro und einen Teil im Auto bzw. vor Ort. Davor war ich in einem Architekturbüro als Techniker beschäftigt. Das war für mich sehr anstrengend. Das Schlimmste ist, wenn die Zeit nicht vergeht. Da hab ich lieber den ganzen Sommer lang Stress.

Was macht Ihnen an Ihrem Beruf ganz besonders Spaß?

Harald Maier: Wenn das Honorar überwiesen wird (lacht). Ich mag besonders die Menschen mit denen ich zu tun hab und die Abwechslung. Alles in allem mach ich sehr gerne, was ich mache.

Vielen Dank für das Interview.

 

Schon gesehen? Bewerbung leicht gemacht!

Die faircheck Karriere-Card finden Sie den ganzen Jänner lang an den über 100 Snipcard Standorten in Graz.

 

 

Natürlich benötigen Sie keine Snipcard, um sich für eine Stelle – als SchadenreguliererIn oder Backoffice-MitarbeiterIn – bei faircheck zu bewerben.

 

Unsere aktuellen Stellenausschreibungen findet Sie hier.  Bewerben Sie sich ganz einfach über unser Online-Formular.