Weiterfairwertung: Wieder PCs und Laptops an das BBRZ in Graz geliefert

„Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ ist ein Langzeitprojekt von faircheck und findet im täglichen Schadenprozess von faircheck Platz. Neben einwandfreier Ware aus Schadenfällen werden regelmäßig funktionstüchtige PCs und Laptops an soziale Organisationen weitergegeben. Ende 2020 übergibt der faircheck-Partner in der Schadenprüfstelle Jackl & Riessner wieder knapp 30 Geräte zur Weiterverwertung an das BBRZ in Graz.

Der faircheck-Partner für E-Geräte und Schadenprüfstelle Jackl & Riessner hatte das ganze Jahr über viel zu tun. Kurz vor Weihnachten konnte viel abgearbeitet werden, einige „Schichten“ über Weihnachten blieben allerdings nicht aus.

Wolfgang Potzmader, Technischer Leiter bei faircheck-Partner Jackl & Riessner, nahm sich die Zeit und hat kurz vor Weihnachten noch persönlich 20 funktionstüchtige PCs und 7 Notebooks an das BBRZ in Graz zur „Weiterfairwertung“ geliefert.Die datenbereinigten und noch funktionstüchtigen Geräte aus Schadenfällen in ganz Österreich werden durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. In einem Schulungsprogramm werden diese von Langzeitarbeitslosen gereinigt, repariert und wieder in Betrieb gesetzt. Nach der Reparatur werden die Geräte an sozial bedürftige Menschen zur weiteren Nutzung übergeben. Andreas Schwarz vom BBRZ nahm die Geräte dankend an.

Das Foto wurde übrigens mit Selbstauslöser am Smartphone gemacht. Coronakonform war keine weitere Person anwesend.

 

Versicherungsprofi Ing. Siegfried Raffald folgt ins Team von faircheck

Nach Staatspreis Unternehmensqualität und viel Expertenpower 2020 freut sich faircheck mit Jahresbeginn 2021 über weiteren Zuwachs. Versicherungsprofi Ing. Siegfried Raffald aus Graz folgt ins Team von faircheck.

Das Jahr 2020 hat schon einige Verstärkungen im Team der faircheck gebracht. Neben dem Chef-Sachverständigen Ing. Thomas Leitner kamen einige neue Schadenexperten in vielen Regionen Österreichs an Bord. Peter Winkler, CEO faircheck: „Unser Ziel als Schadendienstleister ist es, alle Aufträge verlässlich, in gleichbleibender Qualität und bei hohen Servicelevels abzuwickeln. Dazu bilden wir unsere Schadenexperten aus und stellen ausreichende Ressourcen für die Abwicklung bereit.“

Ing. Siegfried Raffald verstärkt am Unternehmenssitz in Graz Stattegg

Einen weiteren Zuwachs gab es gleich mit Jahresbeginn 2021 im faircheck-Headquarter in Graz Stattegg. Ing. Siegfried Raffald (44) aus Graz verstärkt das Team seit Jahresbeginn mit seiner Versicherungsexpertise. Seine absolvierte Ausbildung zum Bauingenieur gepaart mit der jahrelangen Erfahrung als Versicherungsschaden-Gutachter trägt zum internen Wissenstransfer und zur qualitativ hochwertigen Berichtsverarbeitung für die faircheck-Auftraggeber bei.

Ing. Siegfried Raffald war viele Jahre im Versicherungsschaden und als Schadenregulierer tätig. Später folgte der Fokus auf dem Gutachterbereich. Nunmehr wird er sich um die Qualität und Expertise im faircheck Team kümmern und die Kundinnen und Kunden von faircheck direkt und indirekt bei der Schadenerledigung unterstützen.

Andrea und Peter Winkler, CEO faircheck: „Wir freuen uns auf ein erfolgreiches 2021 mit einem starken Team!“

Mehr über das Team von faircheck erfahren.

Als Schadenexperte bewerben.

Berichterstattung vis risControl.

Berichterstattung via assCompact.

Berichterstattung via der Österreichische Installateur. 

 

Statusinformation Lockdown 3: Uneingeschränkte Begutachtung aller Schadenfälle mit VEX oder vor Ort

Wichtig: Die faircheck Schadenexperten begutachten während des dritten Lockdown uneingeschränkt für alle Versicherungen und bei Einhaltung aller Hygiene-Maßnahmen sowie Abstandsregeln mittels Videoexpertise und vor Ort. 

Stand: 23. Dezember

Zur Zeit bzw. während des Lockdowns ist der Betrieb bei faircheck uneingeschränkt. Backoffice Mitarbeiter sind abwechselnd vom Homeoffice aus tätig. VersicherungsnehmerInnen und AnspruchstellerInnen haben die Möglichkeit, mittels Videobegutachtung einen persönlichen Vor-Ort-Termin zu vermeiden. Wir arbeiten wie gewohnt im Lockdown durch. Nur am 24.12. und 31.12. ist keiner im faircheck-Büro erreichbar!

Laut Pressemitteilung des Bundesministeriums dürfen Kundenbereiche von nicht körpernahen Dienstleistungsbetrieben weiterhin aufgesucht werden (KFZ-Werkstätten, Versicherungen, Putzereien, Änderungsschneidereien, etc.). Für die Begutachtung der Schadenfälle werden also weiterhin alle erforderlichen Hygienemaßnahmen, Maskenpflicht und Abstandsregeln durch die faircheck-Schadenexperten eingehalten.Wir dürfen weiterhin rausfahren, Schäden besichtigen, aber dennoch ist es mehr und mehr an der Zeit, von der Ferne aus mittels Videoexpertise Schäden zu regulieren und die digitale Ablöse zu praktizieren.

Videoexpertise und die digitale Ablöse bleiben also wichtige Tools zur Begutachtung der Schadenfälle und werden unabhängig von den beauftragenden Versicherungen eingesetzt. Kundentermine können damit schnellstmöglich bzw. ohne Verzögerung wahrgenommen werden. Ablösen können fixiert werden.

Konkret heißt das für die jetzige Situation, dass wir Aufträge uneingeschränkt per Videoexpertise und vor Ort abwickeln.

Wir wünschen allen Autraggebern, VersicherungsnehmerInnen sowie faircheckerInnen ein geruhsames Fest und das Beste für 2021. Möge es wieder so ein gutes Auftragsjahr sein, aber ohne Lockdown und Pandemieausläufer.

Was Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der Assekuranz können und was nicht

Stichwort Digital. Schlagwort KI. Je automatisierter das Geschäft, umso wichtiger wird der Mensch. Jens Ringel, Geschäftsführer Versicherungsforen Leipzig, über digitale Prozesse und ihre Grenzen.

Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet voran und ein Aspekt der Digitalisierung, der in den letzten Jahren sicher mit die meiste Aufmerksamkeit erregt hat, ist die Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI). Die Idee von der „Mensch-Maschine“ oder den Menschen ersetzenden Maschinen ist nicht neu und bereits in den verschiedenen Formen der Utopie und Dystopie literarisch und cineastisch verarbeitet worden. So sind bereits sehr viele Menschen mit der Idee und der Vision der künstlichen Intelligenz in Kontakt gekommen und haben für sich ein Bild von der Technologie entworfen, das in der Regel aus einer Mischung von Wissen, Erwartungen und Befürchtungen besteht und meist relativ wenig mit dem aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstand übereinstimmt. Woran liegt das? Zum einen haben sich in den vergangenen Jahren die Erfolgsmeldungen aus der Forschung und der Entwicklung von Prototypen in der Praxis überschlagen. Computer verstehen gesprochene Sprache und gewinnen Gameshows, schreiben sowohl Romane als auch Fußball- und Fondsberichte. Sie fahren Autos und bekannte Industrielle sowie Wissenschaftler warnen vor dem „Tipping Point“, an dem die Computer die Macht übernehmen. Diese Ankündigungen gehen natürlich

„Die Arbeit in den Unternehmen verändert sich.“

auch nicht spurlos an der Assekuranz und deren Arbeitswelten vorbei. Wird es künftig noch Arbeit für Menschen geben oder übernehmen dies künftig die Roboter und die KI? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die heutigen Arbeitskräfte? Welche Aufgaben werden durch die Maschinen übernommen und wie schnell erfolgt dies? Wird es ein Prekariat an Tagelöhnern geben, die als ‚Clickjobber‘ die Aufgaben übernehmen, die zu umständlich oder teuer zu automatisieren sind, oder leben wir in einer Welt des bedingungslosen Grundeinkommens, das durch die Arbeit der Maschinen erwirtschaftet wird und jeder Mensch sich nach seinem Gusto entfalten kann?

Von der kognitiven Routinearbeit zur Analytik

Wie bei vielen Technologien, die nicht einfach vollständig zu durchdringen sind, werden die kurzfristigen Auswirkungen von künstlicher Intelligenz meist über- und die langfristigen Konsequenzen unterschätzt bzw. fehleingeschätzt. Dies lässt sich an dem Themenfeld Arbeit sehr gut erkennen. Als die Dampfmaschinen aufkamen und die industrielle Produktion Einzug hielt, gab es große gesellschaftliche Widerstände, die bis hin zur Maschinenstürmerei führten.

„Kommunikative und kreative Fähigkeiten sind künftig stärker gefördert.“

Harte körperliche Arbeit von Mensch und Tier wurde von nun an von Maschinen übernommen. Heute würde sich kein Mensch mehr dafür finden, schwere Lasten per Hand und Muskelkraft in der Industrie und Landwirtschaft zu bewegen. Roboter, Traktoren und Baumaschinen sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Ähnlich verhält es sich aktuell mit der Digitalisierung und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz. Die Arbeit in den Unternehmen verändert sich. Sehr wahrscheinlich nicht so schnell und radikal wie in einigen Studien vorhergesagt, aber kontinuierlich und zunehmend beschleunigt. Während die manuelle nicht-routinierte Arbeit durch immer stärkere Standardisierung automatisierter und damit industrialisierter Fertigung bereits seit den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts stetig bis auf ein Niveau abgenommen hat, das bei zunehmender Individualisierung aktuell durch den Einsatz von Technik nicht weiter zu senken ist, konnte gleichzeitig beobachtet werden, dass mit der zunehmenden Digitalisierung auch die manuelle und kognitive Routinearbeit seit den 80er-Jahren stetig abnimmt.

Diese Entwicklung beschleunigte sich seit den 90er-Jahren zunehmend. Auf der anderen Seite nahm der Anteil der analytischen Arbeit und der komplexeren Kommunikation in den letzten dreißig Jahren stark zu. Doch was bedeutet dies konkret für die Versicherungsbranche?

Neue Stellenprofile und Selfservice durch den erhöhten Automatisierungsgrad

Durch den zum Großteil virtuellen Charakter der Versicherungsleistung ist es zunehmend leichter, insbesondere die standardisierbaren Abläufe und Entscheidungen im Versicherungsunternehmen zu digitalisieren und zu automatisieren. Versicherer automatisieren ihre Prozesse entweder über ihre Systemlandschaft oder mit Hilfe von Robotic Process Automation an der Schnittstelle Mensch und Maschine. Entscheidungen, die bislang aufgrund ihrer Unschärfe oder sehr hohen Kontextabhängigkeit schwer in einer Software abbildbar waren, werden zukünftig durch den Einsatz von KI leichter automatisierbar sein und der Automatisierungsgrad der internen Abläufe wird somit weiter steigen. Tätigkeiten, die in der Vergangenheit durch einen qualifizierten Sachbearbeiter durchgeführt wurden, verlagern sich systemisch unterstützt in Servicecenter oder werden direkt automatisiert. Dadurch entfallen bisherige Aufgaben und es entstehen veränderte resp. neue Stellenprofile. Wenn durch die Automatisierung der Angebotsberechnung und Dokumentation in Beratungsgesprächen der Vertriebsmitarbeiter zeitlich und kognitiv entlastet wird, hat er mehr Zeit für die Betreuung von Kunden. Durch die zunehmende Automatisierung von einfachen Geschäftsvorfällen und die Verbreitung von Selfservice durch den Kunden in Betrieb und Schaden werden weitere klassische Tätigkeiten für den Mitarbeiter wegfallen. Der Bedarf an Arbeitskräften und ein Stück weit auch die Anforderungen an die Mitarbeiter ändern sich. Kommunikative, kreative und entscheidungsorientierte Fähigkeiten sind künftig stärker gefordert. Für die Versicherer stellt sich die Frage, ob sie die richtigen Menschen dafür im Unternehmen haben bzw. wie sie die vorhandenen Mitarbeiter auf die Anforderungen von morgen richtig vorbereiten können.

Digitalisierte Prozesse und persönliche Services im Einklang

Der Wandel der Arbeit wird sich stärker beschleunigen, die klassische Linientätigkeit mit standardisierter Sachbearbeitung wird zu-nehmend in der Maschine verschwinden. Mitarbeiter, die bisher auf eine möglichst prozesskonforme Abarbeitung immer gleicher oder ähnlicher Geschäftsvorfälle konditioniert waren, müssen künftig in Projekten neue Anforderungen aus gesetzlichen Änderungen oder verändertem Kundenverhalten in die automatisierten Prozesse über-tragen oder in einer sehr eigenverantwortlichen Kommunikation mit dem Kunden über verschiedene Kanäle Entscheidungen treffen, die dem Kunden und dem Unternehmen dienen. Dabei werden die Mitarbeiter von Technologien unterstützt, die sie im Rahmen ihrer Tätigkeit verstehen und beherrschen.

Jens Ringel ist seit 2009 Geschäftsführer der Versicherungsforen Leipzig. Er ist u. a. für Unternehmensorganisation und Themenentwicklung verantwortlich.

„Die Anforderungen an Mitarbeiter ändern sich.“

Dies erfordert eine neue Kombination aus fachlichen, methodischen und sozialen Fähigkeiten bei den Mitarbeitern – und auch bei den Unternehmen, die diese Entwicklung bei den Mitarbeitern aktiv fördern. Wie die Trends zu mehr Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit und „analogen Erlebnissen“ zeigen, wird die Besinnung auf das menschliche, natürliche und persönliche in einer zunehmend digitalisierten Welt immer wichtiger. Aber eine Rückkehr in die alte „analoge Welt“ wird es nicht geben. Für die Unternehmen wird es darauf ankommen, mit schnellen, digitalisierten Prozessen und persönlichen Services ein auf den Bedarf des Kunden ausgerichtetes Serviceerlebnis zu schaffen.

 

 

Die Anwendungen von faircheck im Überblick Teil 6: Claims Cost Datenbank

Im aktuellen Video der Serie „Anwendungen der faircheck“ bringen wir Ihnen die faircheck-Datenbank Claims Cost näher.

Welche Datenbasis liegt zugrunde?

Aus zehn Jahren Schaden-Kalkulationen konnten wir in strukturierter Form aus rund 100.000 Datensätzen in Österreich Werte ziehen und diese bis auf Gemeindeebene aufschlüsseln. Das bedeutet, dass wir die Höhe der Schadenkosten bei Versicherungsschäden exakt nach Schadenexperten bzw. Sachverständigen, Versicherung, Sanierer, aber auch nach Gewerken festhalten können und somit in der Lage sind, Evaluierungen der jeweiligen Kostenvoranschläge, Rechnungen oder Besichtigungsberichte durchzuführen.

Um die Datenbasis von Ausreißern zu glätten verwenden wir Boxplots. Das sind Datenkongregationen, die dazu führen sollen, Ausreißer möglichst auszuschließen. 

Weitere Details zu den Tools von faircheck finden Sie unter faircheck.at/standards/.

In der Serie „Die Anwendungen von faircheck“ zu finden

Teil 1 Die fairApp, der Kundenprozess von faircheck

Teil 2 Ablösen on- und offline abwickeln

Teil 3 Der Auftragsprozess

Teil 4 Die Kundenstatistik

Teil 5 VEX Videobegutachtung

Teil 6 Claims Cost Datenbank

Interview mit Andrea und Peter Winkler, Gründer und Geschäftsführer faircheck: „Seit 15 Jahren brennen wir für das Thema Schaden“

Versicherungsnehmer, Versicherer, Versicherungsbetreuer, Schadenexperten und Handwerker. Das Geschäftsmodell von faircheck bezieht die Interessen unterschiedlicher Zielgruppen in das tägliche unternehmerische Wirken ein. Das Kundenerlebnis von faircheck wird in der Basis von den beiden Wörtern fair und check gestützt. Fairness, manifestiert durch gelebte Werte, die das Vertrauen in den Service und die Menschen dahinter stärken sollen, sowie eine prozessorientierte und fachlich einwandfreie Prüfung der Sachverhalte durch die in ganz Österreich und in der Schweiz verteilten Schadenexperten, die mithilfe modernster Technik, die hohe Qualität der Leistungen standardisieren.

Am Anfang war die Idee

Peter und Andrea Winkler gründeten faircheck 2005 und die damals noch völlig neue Dienstleistung für die Versicherungsbranche konnte sich relativ rasch etablieren. Nun steht faircheck seit Jahren als solides Unternehmen da. Über Jahre wurde eine gemeinsame Mission mit „brennendem“ Herzen verfolgt. Peter Winkler lebt mit seinem Unternehmen für den kundenorientierten Service: „Dienstleistung in einem traditionellen Umfeld zu verändern und mit Auftraggebern bzw. Partnern auf Augenhöhe proaktiv zusammenarbeiten zu können, macht einfach nach wie vor Spaß.“

„Innovationen, wie die 2014 eingeführte Videobegutachtung oder der 2017 eingeführte digitale Kundenprozess, prägen heute das Kundenerlebnis bei faircheck.“ Peter Winkler

Zahlreiche innovative IT-Projekte konnten durch das 2008 gegründete Unternehmen PEAN zur Umsetzung gelangen. „Über den Tellerrand zu schauen, gehört für mich als Unternehmer bzw. uns als Unternehmen dazu. Innovationen, wie die 2014 eingeführte Videobegutachtung oder der 2017 eingeführte digitale Kundenprozess, prägen heute das Kundenerlebnis bei faircheck“, erzählt Peter Winkler. Andrea Winkler ergänzt, dass es das Credo von faircheck ist, die Kunden „lösungsorientiert und rundum gut zu betreuen“.

Am Ende steht die positive Überraschung

Kunden möchten positiv überrascht werden – egal ob vom Versicherer, Dienstleister oder Handwerker. Ein Szenario, das in einem versicherten Schadenfall vorwiegend durch Schnelligkeit, Transparenz und aktive Kommunikation passiert. Letzteres fällt vor allem Versicherern schwer, meint Peter Winkler: „Aus Sicht des Kunden muss der Versicherer über alle Kanäle mit dem Kunden kommunizieren können. Versicherer denken in der heutigen Zeit noch in Sparten und in Schadennummern.“

„Amazon, Google und Co wissen einfach mehr über ihre Kunden als Versicherer.“ Peter Winkler

Die Lösung versteht sich im Zeitalter der Digitalisierung fast von selbst: „Um das umsetzen zu können, benötigt es eine gute IT.“ Die großen Player, Amazon, Google & Co, machen es vor. Digitalisierung gehört dort zum Tagesgeschäft. „Amazon, Google und Co wissen einfach mehr über ihre Kunden als Versicherer. Der elektronische Kommunikationsweg laut Versicherungsvertragsgesetz funktioniert für viele Versicherer nicht. Das ist aber die Voraussetzung, um Digitalisierung zu betreiben“, schildert Peter Winkler den Status der Digitalisierung in der Branche. Fast jeder Versicherungsnehmer hat hierzulande Zugang zu mindestens einem Kundenportal. Mehr Service genießt der Kunde dadurch meistens nicht. Die Rundumbetreuung des Versicherungsnehmers durch Vertrieb, Dienstleister, Handwerker & Co wird weiterhin stiefmütterlich behandelt, erklärt Peter Winkler: „Oft fängt das bei dem Thema Leckortung an. Wer gibt die Genehmigung für die Leckortung? Weiß der Handwerker Bescheid? Der Versicherungsnehmer erhält die Genehmigung und nimmt an, dass der Handwerker Bescheid weiß. Der weiß es aber nicht.“ Um diesen Service-Plattform-Gedanken in die Praxis umzusetzen, verwendet faircheck seit 2010 ‚homevita‘, wo alle Beteiligten im Wiederherstellungsprozess miteinander vernetzt sind. „Generell kann man sich an InsurTechs bzw. jungen Firmen ein Beispiel nehmen, die die Prozesse besser im Griff haben.“, meint Peter Winkler. InsurTechs bzw. neue Marktteilnehmer in der Versicherungsbranche spielen in Österreich allerdings bisweilen noch eine sehr untergeordnete Rolle.

„In Deutschland passieren 20 bis 25 % des gesamten Vertriebes im Versicherungsbereich online. In Österreich liegt der Anteil derzeit bei lediglich 3 bis 4 %. Da gibt es noch viel Luft nach oben.“ Peter Winkler

Das zeigt sich auch an den Zahlen des Onlinevertriebs. „In Deutschland passieren 20 bis 25 % des gesamten Vertriebes im Versicherungsbereich online. In Österreich liegt der Anteil derzeit bei lediglich 3 bis 4 %. Da gibt es noch viel Luft nach oben.“, meint Peter Winkler und führt die Gründe dafür an: „In Österreich ist das in erster Linie ein Mentalitätsproblem. Es gibt keine Onlineversicherer, weil Versicherungen im Vertrieb Produkte rabattieren und so auf das Onlineangebot aufschließen.“ Ob ein harmonisches Zusammenspiel zwischen on- und offline-Welt in Zukunft entstehen wird, bleibt abzuwarten.

„Ein qualitativ hochwertiges Miteinander wird in Zukunft immer mehr Wert haben und wert sein.“ Andrea Winkler

Weil der Mensch, Mensch bleiben soll

In 15 Jahren kann faircheck 150.000 abgewickelte Aufträge verzeichnen.

Apropos ‚offline‘. Dass bei der Digitalisierung der Faktor Mensch nicht zu kurz kommen darf, weiß Andrea Winkler: „Ein qualitativ hochwertiges Miteinander wird in Zukunft immer mehr Wert haben und wert sein. Für mich ist die Kommunikation von Mensch zu Mensch unternehmensintern und -extern das Wichtigste.“ Das ist auch ein Schlüssel, um die Mitarbeitenden im Backoffice und Schadenexperten draußen bei den laufenden Veränderungen, die die digitale Welt fordert, gut mit zunehmen. „Die digitale Welt überfordert Menschen zeitweise. Dadurch, dass wir einander nicht oft sehen, passiert vieles elektronisch. Ich greife gerne zum Hörer bzw. setze auf den persönlichen Kontakt, um Neuerungen gut rüberzubringen.“

„Im Bereich Corporate Social Responsibility versuchen wir mit Projekten wie ‚WEITERfairWERTUNG von Wirtschaftsgütern‘, für das wir 2010 auch den Trigos gewonnen haben, eine gesunde ethische Basis in das Tagesgeschäft einfließen zu lassen.“ Andrea Winkler

Andrea Winkler ist aber auch eine treibende Kraft im Unternehmen, was soziale Projekte anlangt: „In den letzten 15 Jahren hat sich sehr viel getan. Im Bereich Corporate Social Responsibility versuchen wir mit Projekten wie ‚WEITERfairWERTUNG von Wirtschaftsgütern‘, für das wir 2010 auch den Trigos gewonnen haben, eine gesunde ethische Basis in das Tagesgeschäft einfließen zu lassen. Das funktioniert nur, weil alle faircheckerinnen und fairchecker hier an einem Strang ziehen.“ Im Zuge des Langzeitprojekts von faircheck werden neuwertige Waren aus Schadenfällen an soziale Einrichtungen weitergegeben. faircheck übernimmt auch hier die Schnittstellentätigkeit zwischen Versicherungsnehmer, Versicherer und sozialer Einrichtung. 15 Jahre faircheck – und es geht weiter Langweilig wird es bei faircheck auch in Zukunft nicht. Weitere Meilensteine gehen in Richtung Prozessoptimierung, um eine noch kundenorientiertere Dienstleistung hervorzubringen, und hin zur Expansion. „Wir wollen schneller werden und noch höhere Qualität liefern“, erzählt Peter Winkler. „Weiters arbeiten wir an einer Softimplementierung in der Schweiz, damit wir auch dort mehr und mehr Produkte auf den Markt bringen können. Der Markt ist zwar anders, aber er wird unserem immer ähnlicher.“ Und auch hier ergänzt Andrea Winkler: „All das wäre nicht möglich, wenn wir nicht das Miteinander im Backoffice und bei den Schadenexperten hätten. Ich bin sehr dankbar, dass wir in vielerlei Hinsicht wie eine große Familie agieren.“

„Es macht Spaß und obendrein haben wir Erfolg.“ Peter Winkler

faircheck gewinnt 2020 außerdem völlig unverhofft den Staatspreis Unternehmensqualität.

Die letzten 15 Jahre haben den faircheck-Zug auf sehr solide Schienen gebracht. Doch hat sich dieser Weg auch für die Eigentümer gelohnt? „Für mich auf jeden Fall. Es macht Spaß und obendrein haben wir gemeinsam Erfolg.“, freut sich Peter Winkler und gibt sein Erfolgsrezept weiter, „Um seine Ziele zu erreichen, muss man die Wege gehen, die man gehen möchte und diese möglichst konsequent.“ Als Ehepaar gemeinsam im eigenen Unternehmen tätig zu sein, bedeutet, Berufliches und Privates in der richtigen Balance zu halten. Andrea Winkler abschließend: „faircheck ist zu einer zweiten ‚Familie‘ geworden und darauf bin ich stolz.“

Die Anwendungen von faircheck im Überblick Teil 5: VEX Videoexpertise

 

Im aktuellen Beitrag aus der Serie „Anwendungen der faircheck“ möchten wir Ihnen unsere VEX, die Videobegutachtung, vom Büro aus zeigen. VEX (https://vex-portal.com/) ist eine Anwendung, die wir bereits seit 2012 im Einsatz haben. Diese führt nicht nur bei uns, sondern auch in Deutschland und einigen anderen Anwendern in Österreich zu vielen Vorteilen.

Warum VEX?

VEX ist von ökologischer Bedeutung, denn wir müssen nicht vor Ort fahren und können vom Büro aus Besichtigung durchführen. Wir haben flexible Zeiten und können dem Kunden Zeitfenster anbieten, die er sonst möglich wären. Kosten werden gespart. Effiziente Prozesse werden mit digitaler Nutzung vereint. Der Effekt: Kundenzufriedenheit.

Wie funktioniert VEX?

Der Kunde erhält einen Link per E-Mail oder SMS, mit dem dieser sich die App herunterladen kann und auch gleich mit einer individuellen ID in die Anwendung einsteigen kann. Nach Start der Verbindung mit unserem Sachverständigen erfolgt die Kommunikation direkt über die App. Ton und Bild werden übertragen. Ein Pointer ermöglicht das Herzeigen von neuralgischen Punkten. Eine Chat-Funktion kann genutzt werden, um allfällige Kommunikationsmissverständnisse auszuräumen.

Was wird aufgezeichnet?

Wir haben die Möglichkeit sowohl eine Videosequenz aufzuzeichnen , in 95 % der Fälle werden aber lediglich Fotos durch unseren Sachverständigen angefertigt , die in perfekter Qualität eine aussagekräftige Dokumentation des Schadens ermöglichen. Details auch unter: Wie Versicherungsnehmer mit fairVEX in Zeiten von Corona positiv überrascht werden

Corona-Wirren: fairVEX als echte Alternative für die Begutachtung von Schadenfällen für Versicherer

Lesen Sie mehr über die  Vorteile der Anwendungen aus dem Hause faircheck.

In der Serie „Die Anwendungen von faircheck“ zu finden

Teil 1 Die fairApp, der Kundenprozess von faircheck

Teil 2 Ablösen on- und offline abwickeln

Teil 3 Der Auftragsprozess

Teil 4 Die Kundenstatistik

Teil 5 VEX Videobegutachtung

Teil 6 Claims Cost Datenbank

Ilena Zeller im Interview: „Bei faircheck warten viele spannende Aufgaben auf mich“ 

Ilena Zeller ist das jüngste Teammitglied im faircheck Headquarter in Graz. Die Absolventin des FH Joanneum war bereits als Praktikantin für faircheck tätig und seit September 2020 kümmert sie sich als Werkstudentin im Unternehmen um IT, Projekte und Prozesse. Im Interview erzählt sie über ihre ersten Eindrücke als Mitarbeiterin, warum sie die Arbeit im Büro nach Möglichkeit dem Homeoffice vorzieht und was sie in ihrer Freizeit gerne macht.

Ilena, du bist jetzt ein bisschen länger als einen Monat bei faircheck als Werkstudentin für IT, Projekte und Prozesse zuständig. Wie geht es dir gerade mit der neuen Herausforderung?

Ilena Zeller: Die Arbeit bei faircheck bereitet mir viel Freude! Ich lerne derzeit viel über das Unternehmen und lebe mich gleichzeitig in die Prozesse und Aufgaben Schritt für Schritt ein.

Du hast Management internationale Geschäftsprozesse an der FH Joanneum studiert. Was hat dich im Studium besonders begeistert?

Bereits in meinem Studium hat mich sowohl das Prozess-, als auch das Projektmanagement begeistert. Nicht nur die jeweiligen Vorlesungen, sondern auch unsere Projekte, die wir mit externen Unternehmen umsetzen durften, bereiteten mir viel Freude und erlaubten mir, mich neuen Herausforderungen zu stellen und möglichst viel daraus zu lernen.

Warum hast du faircheck als Arbeitgeber nach deinem Studium gewählt bzw. was zeichnet deiner Meinung nach faircheck als Arbeitgeber aus?

Da ich in den letzten Jahren schon als Praktikantin bei faircheck aushelfen durfte, wusste ich bereits, dass ich mich im Unternehmen sehr wohl fühle und hier viele spannende Aufgaben auf mich warten. Besonders gut gefällt mir das Arbeitsklima und die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, aber auch, dass ich die Möglichkeit habe meine Fähigkeiten in einem innovativen und motivierten Unternehmen anzuwenden und weiterzuentwickeln.

Homeoffice oder Büro? Wo erbringst du deine Arbeit vorzugsweise?

Am liebsten arbeite ich vom Büro aus! Nicht nur weil ich hier mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten kann, sondern auch weil ich das Arbeitsklima sehr mag. Hier kann ich mich am besten auf meine Aufgaben konzentrieren und produktiv arbeiten.

Und für was brennst du in deiner Freizeit?

Etwas klischeehaft, aber ich verbringe meine Zeit am liebsten mit meinen Freunden und meiner Familie. Egal ob bei einem gemütlichen Kaffee, beim Sport (zurzeit macht mir Yoga besonders viel Spaß) oder bei einem köstlichen Abendessen – Hauptsache ich bin mit meinen Lieben zusammen (und natürlich alles mit Corona-Abstand 😉).

Mehr über das Team von faircheck erfahren.

Die Anwendungen von faircheck Teil 4: Wie die Kundenstatistik bei faircheck aussieht

Wir setzen unsere Serie „Anwendungen der faircheck“ fort. In diesem Video geben wir Einblicke in die Kundenstatistik von faircheck. Die Kundenstatistik wird automatisch monatlich jedem Auftraggeber zur Verfügung gestellt und dokumentiert die Service Levels von faircheck anschaulich. Unter anderem werden Durchlaufzeiten, Stückzahlen und Kosten versus Nutzen klar dargestellt. 

Weitere Details zu den Tools von faircheck finden Sie unter faircheck.at/standards/.

In der Serie „Die Anwendungen von faircheck“ zu finden

Teil 1 Die fairApp, der Kundenprozess von faircheck

Teil 2 Ablösen on- und offline abwickeln

Teil 3 Der Auftragsprozess

Teil 4 Die Kundenstatistik

Teil 5 VEX Videobegutachtung

Teil 6 Claims Cost Datenbank

 

Die Anwendungen von faircheck im Überblick Teil 3: Wie der Auftragsprozess bei faircheck aussieht

In der Serie „Anwendungen der faircheck Teil 3“ möchten wir unseren Auftragsprozess näherbringen. Dieser ist notwendig, um möglichst rasch und fehlerfrei die Daten, die wir von den Auftraggebern erhalten, in unsere Systeme zu bringen und Schadenexperten mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Weiters sind das Grundlagen, die für die Berichterstellung und eine rasche Bearbeitung des Schadenfalles notwendig sind. Um die verschiedenen Informationen aus den verschiedensten Quellen bearbeiten zu können, mussten wir unser OCR-Programm für unsere Anwendungen anpassen und können somit ausgelesene Informationen direkt in unseren Auftragsdatenprozess einbauen. Wenn diese Daten dann in der Anwendung sind, kann der passende Schadenexperte durch Selektion nach Gebiet, Skills und Verfügbarkeit ausgewählt werden. Dazu gibt es eine Landkarte, aber auch Dateninformationen, um hier keine unnötigen Fehler zu begehen. Ein weiterer Punkt sind besondere Anmerkungen zum Auftrag, die wir im Auftragsdatenblatt – wie wir es nennen – verarbeiten, so dass auf den ersten Blick die wichtigen Dinge des Auftrages zu erkennen sind. Danach wird noch einmal einen Button ausgelöst und der Schadenexperte bekommt automatisch den Auftrag in seine To-to-Liste.

Effiziente Lösung durch Automatisierung samt Menschen im Einsatz

Ein weiterer Vorteil ist unsere Poollösung, wo wir Aufträge in verschiedenen Gebieten zusammennehmen und gesammelt einem Schadenexperten zur Verfügung stellen. Somit ist gewährleistet, dass ausreichend Ressourcen in dem jeweiligen Gebiet vorhanden sind und hier effiziente Beauftragung erfolgt. Mit hoher Automatisierung unserer Prozesse (Kundenprozess via fairApp, Ablöse, etc.) gepaart mit den Menschen als Entscheider sind wir für normales Geschäft, aber auch für Massenschäden ausreichend gerüstet und seit 15 Jahren mit stetiger Weiterentwicklung unterwegs.

Details unter Vorteile.

In der Serie „Die Anwendungen von faircheck“ zu finden

Teil 1 Die fairApp, der Kundenprozess von faircheck

Teil 2 Ablösen on- und offline abwickeln

Teil 3 Der Auftragsprozess

Teil 4 Die Kundenstatistik

Teil 5 VEX Videobegutachtung

Teil 6 Claims Cost Datenbank