Vom Sachverständigen zum Schadenregulierer – ein Berufsbild mit WOW-Effekt

Was macht das Berufsbild des Schadenregulierers so besonders? Warum erfüllen nur wenige die Voraussetzungen? fairchecker Robert Hirschler durfte im Rahmen eines Ausbildungs-Projekts von faircheck Eindrücke zum typischen Tätigkeitsfeld eines Schadenregulierers sammeln. Im Interview erzählt er mehr. 

 

Du arbeitest im Backoffice von faircheck, bist mit dem Bereich der Versicherungstechnik bereits gut bewandert und startest gerade nebenher, in einem Ausbildungsprojekt von faircheck, mit der Ausbildung zum Schadenregulierer. Erzähl uns ein bisschen über deine Erfahrungen.

Ich habe die Chance erhalten, mir, mittels eines sehr intensiven Ausbildungsprogrammes, in kurzer Zeit viel Wissen und Arbeitstechniken der Schadenregulierer anzueignen. Ziel ist es, so gut wie möglich auf die Tätigkeit vorbereitet zu werden. In den letzten Wochen durfte ich einige unserer Schadenregulierer bei Besichtigungen begleiten und konnte mir anhand von diversen spannenden Fällen ein genaueres Bild von der Arbeit des Schadenregulierers machen.

Was ist das Ziel deiner Ausbildung?

Ich bin jetzt im Backoffice für die Qualitätsicherung der Berichte und Gutachten zuständig, kenne also auch die Seite der Interpretation von fremden Berichten. Ich soll in Zukunft im Unternehmen beides können: Schäden besichtigen, aber auch Berichte der KollegInnen fertigstellen und verrechnen. So kenne ich beide Seiten und das ist das Neue und Spannende daran!

Wie sieht dein Bild vom Schadenregulierer im Moment aus?

Ich bin nach wie vor total begeistert! An der Ausbildung gefällt mir besonders die Vielfältigkeit des Berufsbildes. Es werden so ziemlich alle wesentlichen Bereiche aus der Schadenregulierung abgedeckt, unter anderem die Schadenbesichtigung vor Ort, Berichtserstellung, Kalkulation/Rechnungsprüfung oder die Theorie der Versicherungstechnik.

Du warst österreichweit mit Schadenregulierern unterwegs. Was hat dich besonders beeindruckt?

Sehr beeindruckt hat mich das enorme Wissen unserer Schadenregulierer, insbesondere in Hinblick auf Sanierungs- bzw. Reparaturmöglichkeiten. Diesbezügliche Kundenanfragen bei Besichtigungen konnten stets mit bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden. Außerdem hat mir auch der besonders freundliche und professionelle Umgang mit den beteiligten Personen gefallen.

Was zeichnet deiner Meinung nach einen guten Schadenregulierer aus?

Einen guten Schadenregulierer zeichnet aus, dass die gewonnenen Eindrücke einer Schadenbesichtigung im Bericht auf den Punkt gebracht werden. Das soll dem Schadenreferenten der Versicherung ermöglichen, das Wesentliche mit einem Blick zu erfassen. So kann der Referent eine rasche Entscheidung treffen. Außerdem sollte der Schadenregulierer neben bau- und versicherungstechnischen Sachkenntnissen auch ein gewisses Feingefühl im Umgang mit den geschädigten bzw. betroffenen Personen mitbringen.

Gibt es aus deiner Sicht Vorteile, wenn man als Sachverständiger im Bereich Bautechnik über Wissen im Bereich Versicherungstechnik verfügt und für faircheck als Schadenregulierer tätig ist?

Auf jeden Fall. Bei faircheck ist man Teil eines erfolgreichen Familienunternehmens mit großem Zusammenhalt, kann die Tätigkeit sowohl Voll- als auch Teilzeit auf Selbstständigkeitsbasis ausüben und bekommt stets Rückhalt von einem qualifizierten Backoffice-Team 😊 und wird mit innovativen Softwaretools ausgestattet. So können die Aufträge schneller und besser erledigt werden.

 

Übrigens
faircheck vergrößert in Österreich, der Schweiz und Südtirol laufend das Kompetenznetzwerk an Sachverständigen, die als Schadenregulierer für faircheck tätig werden möchten. Derzeit suchen wir verstärkt Sachverständige, die in den Bundesländern Vorarlberg und Tirol sowie Salzburg für uns tätig werden möchten.

Mehr zur Bewerbungsmöglichkeit als Schadenregulierer erfahren.

faircheck Schadenregulierer bei der alljährlichen KONfairENZ in Windischgarsten

Schnell hilft doppelt: faircheck Schadenregulierer im Einsatz

Tropft es durch die Decke, tritt Wasser nach einer Überschwemmung in die Wohnung oder ist die Wohnung nach einem Brand nicht mehr bewohnbar, ist der faircheck Schadenregulierer oftmals der erste Face-to-Face-Kontakt für den Versicherungsnehmer. Ablösen können den Prozess der Wiederherstellung nach dem Schadenfall beschleunigen.

Ein Schadenerlebnis in den eigenen vier Wänden hat der durchschnittliche Versicherungsnehmer – wenn überhaupt – nur wenige Male im Leben. Im Vergleich dazu haben fairchecker tagtäglich mit ähnlichen Fällen zu tun. Ist der Schaden in einem Versicherungsfall einmal aufgenommen und wurden mit dem Versicherungsnehmer die ersten Schritte bzw. Erstmaßnahmen besprochen, geht es darum, die Abwicklung des Schadenfalls zu beschleunigen. Die schnellstmögliche Wiederherstellung zu ermöglichen, ist das, wor-um es in der Schadenregulierung geht. Mirnes Begic, Schadenregulierer bei faircheck: „Ich spreche bei jedem Termin vor Ort die Möglichkeit einer Ablöse zur selbstständigen Wiederherstellung an.“ Durch eine sogenannte „Ablöse“ erhält der Versicherungsnehmer schnell und unbürokratisch Geld zur freien Verfügung. Im selben Zuge entbindet sich dieser von der Verpflichtung, Kostenvoranschläge für die Versicherung anzufordern bzw. Rechnungen über erfolgte Reparaturen zur Prüfung vorzulegen, was sich mitunter als langwierig erweisen kann. „Wenn Angebote vorliegen, dann werden die Angebote mit Hilfe unserer Kalkulationsdatenbank geprüft. Sind die Preise angemessen oder nicht? Ist eine vernünftige Ablöse möglich?“, ergänzt der fairchecker. Ist der Versicherungsnehmer handwerklich geschickt und kann den Schaden selbst reparieren bzw. auf Nachbarschaftshilfe zurückgreifen, ist eine Ablöse der schnellste Weg im Schadenprozess. Laut Fachmeinungen sind Ablösen immer seltener möglich, was fairchecker Mirnes Begic aufgrund seiner eigenen Erfahrungen widerlegen kann: „Egal ob Akademiker, Baumeister, Handwerksbetriebe oder Hausverwaltungen. Alle nehmen Ablösen in Anspruch. Wichtig ist, dass man die Möglichkeit immer anspricht. fairApp liefert schnelles Ergebnis beim Kunden.

fairApp liefert schnelles Ergebnis beim Kunden

Der fairchecker nimmt also die Funktion des Vermittlers wahr. Seine Hauptaufgaben sind es, den Schaden vor Ort aufzunehmen, festzustellen, ob das Schadenereignis kausal ist und die Schadenhöhe zu ermitteln. Die Entscheidung über die Auszahlung fällt der Versicherer. Es gilt einen Betrag zu finden, der beiden Seiten – dem Versicherungsnehmer und der Versicherung – angemessen erscheint und die Abwicklung für alle von bürokratischen Hürden befreit. Um die Berechnung für den Versicherungsneh-mer transparent und bildlich zu machen, nutzt der fairchecker eine Smartphone-App mit dem Namen fairApp zur Kalkulation und Darstellung der notwendigen Aufwände für die Reparatur des Schadens. Mirnes Begic erzählt über den Einsatz der fairApp vor Ort: „Wenn der Kunde sieht, dass wir ein Instrument haben, wo Preise hinterlegt sind und wir in kürzester Zeit das Ergebnis liefern können, wirkt das auf den Kunden sehr positiv.“ Gemeinsam mit dem Kunden und auch nach Vorgaben der Versicherung wird ein Betrag erarbeitet, der zum Vorschlag kommt und vom Versicherer bei Deckung gewährt wird. Ganz nach dem Motto: „Wer schnell hilft, hilft doppelt“.

Mirnes Begic

 

Mirnes Begic ist ehemaliger technischer Zeichner und war lange Zeit im (Versicherungs-)Vertrieb tätig, bevor er 2012 sein vielseitiges Können bei faircheck als Schadenregulierer auf eine gemeinsame Spur zusammenführte. Der 45jährige Oberösterreicher liebt die Herausforderungen, die jeder neue Fall mit sich bringt und schätzt die technische Ausstattung, die faircheck ihm zur Erleichterung der täglichen Arbeit zur Verfügung stellt.

 

 

 

Schadenregulierer Gernold Bergmann im Interview: „Ein guter Bericht soll das Ergebnis sein“

Gernold Bergmann ist seit ungefähr 1,5 Jahren als Schadenregulierer für faircheck vorwiegend in Osttirol und Kärnten tätig. Ein bis zwei Tage in der Woche führt Gernold Bergmann für faircheck Besichtigungen durch. Die Berichte schreibt er gerne am Abend, wenn das Telefon schweigt. Im Kurzinterview erzählt er über seinen Alltag in der Schadenregulierung und faircheck als Auftraggeber. Außerdem verrät er, warum im Winter die Ski-Ausrüstung in seinem PKW-Kofferraum nicht fehlen darf.

Gernold Bergmann, wie sind Sie zu faircheck gekommen bzw. was haben Sie davor gemacht?

Auf den Beruf des Schadenregulierers bin ich durch einen Freund gekommen, der das hauptberuflich macht. Ich habe mich dafür interessiert und begann daraufhin im Internet zu recherchieren. Da habe ich faircheck entdeckt. Als Normalverbraucher hast du ja keine Ahnung von der Art der Tätigkeit und der Branche. Nachdem ich selbst jahrelang am Bau tätig war und als Monteur von der Toranlage über Schiebetüren alles, was Metall anlangt, verbaut habe, bringe ich einiges an Erfahrung aus der Bautechnik mit. Versicherungstechnisch hatte ich nicht soviel Ahnung, da hat mir fairchecker Anton Geigl viel beigebracht.

Welches Wissen eignet man sich Ihrer Meinung nach als Schadenregulierer leichter im Nachhinein an – Bautechnik oder Versicherungstechnik?

Ich glaube, wenn man ein Netzwerk an Handwerkern hat, dann kann man sich auch das bautechnische Wissen im Nachhinein aneignen. Für mich ist handwerkliches Grundgeschick eine Selbstverständlichkeit. Sehe ich irgendwo einen defekten Schalter, dann ist dieser für mich mit einem Handgriff wieder repariert. Ein anderer muss da eventuell tüfteln. Meine jetzigen versicherungstechnischen Kenntnisse verdanke ich faircheck. Von Anton Geigl habe ich erste Basics gelernt und ihn sowie das gesamte faircheck-Backoffice kann ich fragen, wenn ich Unterstützung benötige.

Schadenregulierer Gernold Bergmann ist in Osttirol und in Kärnten im Einsatz. Wenn erforderlich, hilft er auch in Tirol und Vorarlberg aus.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach gute Schadenregulierung aus?

Gerade heute hatte ich wieder ein paar Fälle, wo du wie vor einem Puzzle stehst. Mit den anfänglichen Unterlagen kannst du dir kaum ein Bild machen und nur wenig anfangen. Du musst das Puzzle an Ort und Stelle vervollständigst. Ein guter Bericht soll das Ergebnis sein. Es ist nicht alles so, wie es scheint. Daher musst du in die Befragung gehen, die Details finden und das Puzzle richtig zusammenfügen.

Was könnte Ihr Motto in der Schadenregulierung sein?

Die Details finden und das Puzzle vervollständigen.

Was zeichnet faircheck als Auftraggeber aus?

Mein Kollege ist Schadenregulierer für ein anderes Unternehmen und da habe ich den direkten Vergleich. Bei faircheck sind die Wege kürzer und die Hierarchien flacher. Wenn es ein Problem gibt, dann rufe ich kurz an und alles wird sofort erledigt. Das Backoffice hilft immer weiter. Anregungen für die IT werden rasch berücksichtigt.

Wie schaffen Sie einen Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit?

Haus, Garten und Kinder halten mich in Bewegung. Wenn ich ein bisschen Luft habe, dann bin ich mit den Kindern unterwegs in den Bergen, um ein bisschen Ski zu fahren und zu sporteln. Wenn ich zwischen den Besichtigungen einmal ein bis zwei Stunden Zeit habe, dann nutze ich das und gehe im Winter Skifahren. Ich hatte letzten Winter eine Schaden-Besichtigung in Hermagor, wo ich den Termin für Vormittag vereinbart hatte. Der Versicherungsnehmer hat mich kurzfristig angerufen und gebeten, dass wir den Termin auf den Nachmittag verlegen. Das war für mich kein Problem. Mein Skipass läuft in Osttirol und Kärnten und meine Ski-Ausrüstung habe ich im Winter immer im Kofferraum. Ich bin nach Tröpolach gefahren und war im Nassfeld für 2 Stunden Ski fahren. Wenn ich Luft habe, nutze ich die Zeit.

 

 

Machen wir es für den Kunden

Welche Trends sind aktuell im Schadenmanagement besonders relevant? Welche Rolle spielen Start-ups und InsurTechs? Wie kann ein Innovationshub Versicherer unterstützen? Ausgewählte Experten der Versicherungsforen Leipzig geben nachfolgend kurze und prägnante Antworten auf die viel diskutierten Zukunftsfragen.

Was sehen die Versicherungsforen als die wesentlichen Trends im Bereich Schadenmanagement für die kommenden Jahre? 

Kathleen Joost, Projektleiterin Messekongress Schadenmanagement & Assistance Versicherungsforen Leipzig: 

Kathleen Joost, Projektleiterin Messekongress Schadenmanagement & Assistance Versicherungsforen Leipzig

Der Einsatz neuer Sensorentechnologien in Privathaushalten wird Schäden durch austretendes Leitungswasser oder Einbruchdieb-stahl verringern oder ganz verhindern. Moderne Methoden der Schadenerfassung, wie zum Beispiel über moderne Smartphone-Kameras oder Drohnen, werden die Kosten und die Dauer der Schadenregulierung in komplexen Schadenfällen senken. Gemeinsam mit Datenspezialisten werden Versicherer beginnen, ihre seit Jahren brachliegenden Schätze an gesammelten Schadendaten zu nutzen. Basierend auf Erfahrungswerten der Vergangenheit und Methoden der künstlichen Intelligenz erhält der Sachbearbeiter automatisch Regulierungsempfehlungen. Somit können Regulierungszusagen innerhalb von Sekunden gegeben und die gesamte Schadenbearbeitungszeit deutlich verkürzt werden.Sofern beide Aspekte zusammenspielen (Sensoren und Daten) wird der Versicherer im Idealfall vom Schadenbeseitiger zum Schadenverhinderer. Er zeigt individuelle Risiken an und gibt Verhaltensempfehlungen zur Vermeidung des Schadens und während des Schadeneintritts. Große Bedeutung wird dies insbesondere für den wachsenden Markt von Cyberpolicen haben.

Wie könnte man mit dem Themenkomplex ‚neue Marktteilnehmer‘ umgehen, sodass man zukünftigen Markterfolg nicht riskiert?

Robert Rieckhoff, Head of Operations New Players Network (Versicherungsforen Leipzig): Welche Rolle genau InsurTechs in der Assekuranz spielen werden, darüber lässt sich nur spekulieren. Wir sind uns aber sicher, dass InsurTechs, bzw. auch andere neue Marktteilnehmer (also z. B. Start-ups, die keinen dezidierten Fokus auf die Versicherungsbranche haben, oder auch die großen Digitalunternehmen/GAFA sowie Player anderer Branchen) eine wichtige Rolle spielen werden. Start-ups können dabei vieles sein/werden, z. B. Technologielieferanten und -katalysatoren, Partner in einem bestimmten Ökosystem, Triebfeder für Innovationen, aber auch Investitionsobjekte, die hohe Renditen versprechen und zu Zeiten der Niedrigzinspolitik daher von Interesse werden. Schon heute haben Start-ups eine viel-schichtigere Rolle als oftmals wahrgenommen. Das gilt natürlich nicht für jedes junge Unternehmen. Es gibt viele „Copycats“ und nur überschaubar viele Start-ups, die echte Innovationen mitbringen. Es gibt aber auch viele Start-ups, die keinen speziellen Versicherungsfokus haben, schlaue Lösungen mitbringen aber noch nicht das passen-de Problem (Use Case) gefunden haben. Schaut man auf Digitalversicherer als InsurTechs, bringen diese spannende Ansätze mit, auch Kernprozesse zu hinterfragen und anders umzusetzen.

Robert Rieckhoff, Head of Operations New Players Network (Versicherungsforen Leipzig)

Lange Rede, kurzer Sinn: Neue Marktteilnehmer werden zukünftig in der Versicherungsbranche eine wesentliche Rolle spielen. Wie diese genau aussieht, wird von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein. Fest steht, dass Versicherer sich positionieren, bzw. eine Strategie definieren müssen, wie man den neuen Marktteilnehmern gegenübertritt. Diese Positionierung und strategische Ausrichtung sollten regelmäßig hinterfragt und ggf. angepasst werden. Dazu ist natürlich unabdingbar, sich gezielt mit den Entwicklungen des Marktes auseinanderzusetzen. Dies benötigt Zeit, Kapazität und ein wenig Wissen, wobei wir als Versicherungsforen Leipzig mit dem New Players Network natürlich gern unterstützen. 

Die Versicherungsforen haben auch eine Kooperation mit dem Insurance Innovation Lab? Inwieweit unterstützt dieser Innovationshub Versicherer, die eigene Perspektive zu verändern und zukunftssicher am Markt zu agieren? Gibt es bereits Erfolgsgeschichten, die weitererzählt werden können? 

Justus Lücke, Geschäftsführer Versicherungsforen Leipzig: Versicherungsunternehmen haben häufig Probleme, die Kunden- und Stakeholdersicht bei ihrer Produktentwicklung und Prozessoptimierung sowie bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle u integrieren. Externe Innovationseinheiten wie das Insurance Innovation Lab können bei dieser Aufgabe unterstützen, indem sie verschiedene Perspektiven in die Entwicklung einfließen lassen.Bisher ist der Produktentwicklungsprozess in Versicherungen insbesondere auf den Wettbewerb und die Anforderungen des Vertriebs ausgerichtet.

Justus Lücke, Geschäftsführer Versicherungsforen Leipzig

Die Optimierung der Prozesse, auch im Schadenmanagement, wird ebenfalls zumeist mit einem Fokus auf die Optimierung der internen Effizienz vorangetrieben. Die Fokussierung nach innen führt zu einem eingeschränkten Problemverständnis und folglich oft zu Lösungen mit geringem Differenzierungspotenzial gegenüber dem Wettbewerb. Daher ist es sinnvoll, gerade die bislang vernachlässigten Stakeholder, wie z.B. Kunden, in aktiver Form in die Gestaltung einer Lösung einzubinden. Während die Fachexperten aus dem Versicherungsunternehmen in diesem Vorgehen Lösungswissen in Form von Detailwissen über Prozesse und Produkte einbringen, tragen Kunden vornehmlich Wissen über ihre Bedürfnisse und Wünsche bei.

Dr. Hagen Habicht, Geschäftsführer Digital Impact Labs Leipzig: Das Insurance Innovation Lab ist ein gemeinsames Produkt der Digital Impact Labs Leipzig und der Versicherungsforen Leipzig. Der Wert dieser Kooperation für unsere Kunden besteht in der Kombination unserer Expertisen in den Bereichen Open Innovation und Assekuranz.  Die gemeinsame Arbeit hat schon in einer ganzen Reihe von Veranstaltungen, wie z. B. unseren Innovationswerkstätten und nutzerzentrierten Entwicklungsprojekten, hervorragend funktioniert. Dabei haben wir mittlerweile ein Spektrum an Versicherungsdomänen bearbeitet, so z.B. neue Produkte zur Arbeitskraftabsicherung (mit der Basler Lebensversicherung), eine All-in-One-Plattform für Cyber-Themen (mit der VHV Versicherungen) und ein situatives Rechtsschutzprodukt (mit der Roland RS).

Dr. Hagen Habicht, Geschäftsführer Digital Impact Labs Leipzig

Eine Herausforderung, vor der wir immer wieder stehen, sind unsere auf ein agiles Vorgehen wenig vorbereiteten Kunden. Versicherer haben in der Regel wenig Erfahrung mit professionellen Innovationswerkzeugen und agilem Arbeiten. Aus diesem Grund unterstützen wir Versicherer auch bei der systematischen Entwicklung ihrer Innovationsfähigkeit. Dazu gehören die Gestaltung und Implementierung einer Innovationsstrategie und –kommunikation, eines transparenten und leicht steuerbaren Innovationsprozesses sowie entsprechender Rollen und Verantwortlichkeiten. In Kombination unterstützen diese Maßnahmen die nachhaltige Transformation unserer Kunden.

Interessante Links:

Digital Impact Labs

Versicherungsforen Leipzig 

faircheck ist Finalist im Staatspreis Unternehmensqualität 2019

Das zweite Jahr in Folge darf sich faircheck zu den Exzellenten Unternehmen Österreichs zählen und geht beim Staatspreis Unternehmensqualität 2019 ins Finale.

Nach 2018 stellt sich faircheck auch 2019 dem umfassenden Assessment auf Basis des EFQM Excellence Modells zur Beurteilung der Unternehmensqualität durch Quality Austria. Eine hochkarätige Jury wählte vergangenem Montag unter den exzellenten Unternehmen Österreichs 14 Unternehmen aus, die in ihrer Kategorie ein hoch ausgeprägtes Niveau an Unternehmensqualität aufweisen.

Dr. Eva Kasper, zuständig für Projekte und Innovationen bei faircheck, zeigt sich stolz auf die Nominierung: „Wir sind eines von 14 Unternehmen, die sich über die Nominierung zur Auszeichnung für unternehmerische Spitzenleistung freuen dürfen. Wir haben vorhandene Potenziale aus dem Vorjahr genutzt und konnten uns als Fünf-Stern-Unternehmen sogar in 7 von 9 Kriterien weiter verbessern. Im Kriterium Partnerschaften und Ressourcen übertreffen wir nicht nur den österreichischen, sondern auch den europäischen Benchmark.“

Die Unternehmensqualität wurde in einem Assessment auf Basis des EFQM Excellence Modells bewertet. Eine unabhängige Jury aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ermittelte aus allen Einreichungen die Finalisten jeder Kategorie. Aus der Reihe der Kategoriesieger wird schließlich die beste Organisation gewählt, die den Staatspreis Unternehmensqualität gewinnt. faircheck zieht unter anderem mit WIFI Kärnten GmbH, VBV Vorsorgekasse AG und der BKS Bank ins Finale.

Oliver Fink und Eva Kasper für faircheck bei der Winners Conference zum Staatspreis Unternehmensqualität in Wien. (c) Anna Rauchenberger

 

faircheck bei der Winners Conference

Die Auszeichnung Exzellentes Unternehmen Österreich 2019 wurde durch Russel Longmuir, CEO EFQM. (c) Anna Rauchenberger

Dr. Peter Winkler, CEO faircheck: „Mit einem Ergebnis zwischen 600 und 650 Punkten haben wir ein höheres Punkteergebnis als im Vorjahr erzielt.“ Der Staatspreis wurde am 5. Juni in Wien bei der Winners Conference verliehen. Staatspreis Gewinner 2019 ist die BKS Bank.

faircheck ist Exzellentes Unternehmen Österreichs 2019 und erhält die Fünf-Stern-Auszeichnung. (c) Anna Rauchenberger

Oliver Fink und Eva Kasper durften in Vertretung für Andrea und Peter Winkler feierlich die Fünf-Stern-Auszeichnung für das Unternehmen faircheck entgegen nehmen. Die Impulsreferate bei der Veranstaltung kamen von Vertretern der Vorjahrespreisträger FunderMax GmbH sowie Infineon Technologies Austria AG.

 

 

 

Interessante Links:

Link zur offiziellen Presseaussendung

Exzellentes Unternehmen Österreichs 2018 – Fünf Sterne für faircheck

Wie man Exzellentes Unternehmen wird – ein Bericht aus der Praxis

 

faircheck im Nationalpark Kalkalpen bei KONfairENZ 2019

Zwei spannende KONfairENZ-Tage sind Ende Mai im Nationalpark Kalkalpen vorüber gegangen. Viele Informationen rund um die Sachverständigentätigkeit sowie Neuigkeiten aus der Schadenregulierung bei faircheck standen am Programm. Außerdem durften die faircheckerInnen die faszinierende Unterwelt der Kalkalpen entdecken.

Mit aktuellen Themen und einem kurzen Rückblick erfolgt der Start in zwei abwechslungsreiche Konfairenz-Tage.

 

Am Donnerstagvormittag war der offizielle Start der KONfairENZ 2019, der Jahreskonferenz von faircheck, in der Villa Sonnwend in Windischgarsten. Mitten im Nationalpark Kalkalpen gab Peter Winkler und Oliver Fink zum Einstieg eine Rückschau und einen Status quo zu den Trends in der Schadenwelt, wie sie auch in diesem Jahr beim Messekongress für Schadenmanagement & Assistance in Leipzig diskutiert wurden.

KONfairENZ-Platz ist die Villa Sonnwend im Nationalpark Kalkalpen

Im Anschluss gab es einen Workshop zu verschiedenen Themen, die im faircheck Alltag von Schadenregulierern und Sachverständigen zu kurz kommen.

Peter und Andrea Winkler mit den faircheckerInnen, die bereits 10 Jahre für das Unternehmen tätig sind. Bei der KONfairENZ 2019 gab es dafür eine Urkunde.

Nach dem Mittagessen erkundeten wir die Unterwelt der Kalkalpen. Gemeinsam mit einem professionellen Höhlenführer machten wir eine Höhlenwanderung durch die Kreideluke. Von unserem Guide bekamen wir großes Lob 😉 für das gute Teamwork in der Höhle. Der gemütliche Ausklang des abwechslungsreichen Tages fand beim Abendessen in der Villa Sonnwend statt.

Von der Höhlenwelt der Kalkalpen in die Versicherungsbetrugswelt

fairchecker in den Tiefen der Kalkalpen.

Der Freitag startete mit einem interessanten Vortrag Akad.Vkfm. Burkhard Blaimauer, MBA, Oberösterreichische Versicherung AG, zum Thema Betrug. Mit Praxisfällen gab es interessante Einblicke aus Sicht der Versicherung. Das Thema rückt bei den Versicherungen verstärkt in den Fokus. faircheck beschäftigt sich bei bereits seit Jahren intensiv mit den Themen Betrugserkennung und Betrugsprävention. Einen aktuellen Artikel dazu gibt es auch in der aktuellen fairmedia-Ausgabe, wo Roland Wörner, the German Pope of Fraud Risk Management, das Thema umfassend beleuchtete.

 

 

Den Kunden begeistern

Benjamin Bauer ist Business Development Manager bei faircheck. Er entwickelt Produkte, konzipiert Marktstrategien und kümmert sich um Kundenakquise. Im Gespräch erzählt er, was ihn an der Vermarktung von Dienstleistungen besonders reizt, welche Tools ihn bei seiner Arbeit unterstützen und was faircheck als Arbeitgeber auszeichnet.

Benjamin Bauer, Sie sind bald ein Jahr bei faircheck. Wie sind Sie zu faircheck gekommen?

Glücklicherweise hatte ich privat noch keinen Schadenfall und konnte so leider noch nicht in den Genuss einer faircheck Schadenregulierung kommen. Ich habe während des letzten Semesters meines Masterstudiums eine Werkstudentenstelle gesucht und bin auf XING auf den Job bei faircheck gestoßen.

Was hat Sie im Studium besonders begeistert?

Neben den breit gestreuten inhaltlichen Themen meiner Studien waren besonders die Auslandsaufenthalte sehr wertvoll für mich. Neben zwei Auslandssemestern in Mexico und New York City durfte ich auch an zwei Studentenprojekten in den Niederlanden und Schweden teilnehmen. So konnte ich nicht nur viele tolle Menschen aus verschiedensten Kulturen kennenlernen, sondern auch unterschiedliche Denkweisen erfahren und mehr von der Welt sehen.

Sie sind Business Development Manager bei faircheck. Was machen Sie da genau?

Business Development ist für mich eine Mischung aus Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb. Produktideen systematisch auf deren Umsetzbarkeit, mögliche Funktionalitäten, Zielgruppen etc. bewerten, Go-to-Market Strategieentwicklung, Weiterentwicklung bestehender Produkte/Dienstleistungen, Kundenakquise, sowie Freigeist für diverse Projekte. Die unterschiedlichen Aufgabenbereiche machen den Job auf der einen Seite sehr spannend, aber auch sehr anspruchsvoll. Das ist ein langer Prozess, schnelle Erfolge bei dem Aufbau neuer Dienstleistungen gibt es nur wenige. Laufend baue ich neue Kundenkontakte auf, kontaktiere Hausverwalter und andere Geschäftspartner und bin bei Veranstaltungen und Messen vor Ort. Ausdauer ist hier sehr wichtig.

 

Benjamin Bauer (rechts außen, zweite Reihe) ist seit mehr als 6 Monaten bei faircheck für Business Development zuständig. Das Gruppenfoto ist bei der Adventsfeier 2018 im faircheck Headquarter entstanden.

Welche Projekte prägen derzeit Ihre Arbeit und was ist die besondere Herausforderung daran, die Sie reizt?

Das Produktentwicklungsstadium ist bei den meisten Dienstleistungen abgeschlossen. Jetzt geht es darum, Dienstleistungen wie Objektsicherheitsprüfungen nach der ÖNORM B 1300 und den MietobjektCheck bekannter zu machen bzw. zu verkaufen. Dabei versuche ich Partnerschaften aufzubauen oder unsere Produktpalette mittels Marketingmaßnahmen bekannter zu machen.

Am meisten Spaß macht es mir mich vor ein weißes Blatt Papier zu setzen und wild drauf los zu denken, welche Funktionen Kunden begeistern könnten.

Drei Punkte, die das Unternehmen faircheck Ihrer Meinung nach auszeichnen?

Kurze und schnelle Entscheidungswege, familiäres Klima und innovative Denkweisen.

Und in Ihrer Freizeit?

Ich reise für mein Leben gerne. Am liebsten erkunde ich ein Land mit dem Auto und übernachte in AirBnB Wohnungen bei Einheimischen. Die Tipps von ihnen waren besser als jeder Reiseführer. Nächste größeren Reiseziele: Mexiko, Kolumbien oder Südafrika. Meine Philosophie: Bleib stets offen und neugierig!

Welches Tool oder welches technische Hilfsmittel möchten Sie bei Ihrer täglichen Arbeit nicht vermissen müssen?

Excel macht definitiv am meisten Spaß, auch wenn wahrscheinlich nicht viele die Meinung teilen.

Microsoft Teams finde ich ein sehr praktisches Tool, um die eigene Arbeit sowie Arbeiten im Team zu koordinieren.Wir verwenden Teams seit kurzem im Unternehmen und sind bisher sehr zufrieden.

Welchen Buchtipp haben Sie für alle, die ein wenig querdenken möchten?

„Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman, weil man danach das eigene Verhalten sowie das der Kunden in einem anderen Licht sehen wird!

 

Mehr über das Team von faircheck und die faircheck Schadenregulierer erfahren.

Markise wird zur Tasche – Trend Upcycling

faircheck konnte für das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ heidenspass aus Graz als Partner gewinnen. Materialien, die bereits ein Produktleben hinter sich haben, erhalten bei heidenspass durch Upcycling eine zweite Chance. Vor 1,5 Jahren durften wir einen ersten Prototyp präsentieren. Eine Tasche, die mit Markisenstoff aus einem Schadenfall gefüttert ist. Bis Ende Juli können alle, die ein Online-Kundenfeedback zur erlebten Schadenbegutachtung bei faircheck abgeben, eine trendige UPCYCLING-Tasche von heidenspass gewinnen. 

Ein Sturm zerfetzte die Markise eines Cafè in Wien. Bei der Begutachtung des Schadenfalls durch faircheck setzt Schadenregulierer Norbert Hakl den entscheidenden ersten Schritt, der die Weiterverwertung des Stoffes bzw. den Upcycling-Prozess in die Wege leiten soll und wendet sich an Dr. Eva Kasper, Leiterin für Projekte und Innovationen bei faircheck. Als zuständiger Versicherer erteilt die Helvetia Versicherungen AG umgehend die Freigabe zum Material aus dem Schadenfall, das ansonsten entsorgt werden müsste.

Stefan Hackl, Teamleiter im Schadenservice bei Helvetia, zeigt sich erfreut über die erneute Zusammenarbeit: „Unternehmerische Verantwortung ist bei Helvetia fester Bestandteil der Firmenphilosophie. Wenn sich die Möglichkeit bietet, handeln wir. Daher freut es uns, wenn ein für uns wichtiger Partner wie faircheck soziales Engagement und Nachhaltigkeit fördert und gemeinsam Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt erzielt werden kann.“

Wenn ein Schadenfall ein gutes Ende nimmt

Für das Langzeitprojekt von faircheck „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ konnte in diesem Jahr der Verein Fensterplatz in Graz – Initiative für Arbeitssuchende – alias heidenspass als Partner gewonnen werden. Alte Materialien werden dort durch Upcycling zu neuen Produkten mit besonderen Geschichten. Nach Abholung in Wien wurde der Markisenstoff vor Ort in Graz gereinigt und getrocknet. Im Anschluss stellte das Team rund um heidenspass erste Überlegungen zum möglichen Produkt an. Eines ist gleich klar: Der Markisenstoff wird in erster Linie als Futtermaterial dienen. (Lesen Sie mehr) 

Der Markisenstoff wird in Graz gereinigt bevor es an die Weiterverwertung geht. Fotocredit: heidenspass

Upcycling kommt gut an und spart CO2

Wesentlich bei Upcycling sei laut Silvia Jölli, Geschäftsführerin heidenspass, dass es ökologisch sinnvoll sein müsse und nicht durch Transport der Materialien unverhältnismäßig viel CO2 anfalle. Im Falle des Markisenstoffs waren es fast 100 Quadratmeter und überschaubare Kilometer, da zahle sich ein Transport aus „Darüber hinaus ist unsere CO2-Bilanz deswegen so niedrig, weil es die verwendeten Materialien bereits gibt und nichts mehr neu produziert werden muss“, erklärt Silvia Jölli. Der Trend Upcycling hält an, denn die Kunden unterstützen das.

Silvia Jölli zur Mission von heidenspass: „Wir werden nicht die Welt verändern, aber Upcycling trägt zur Bewusstseinsbildung bei. Die Entscheidung liegt letztlich immer beim Konsumenten. Mit großer Freude sehen wir, dass unsere Produkte gut ankommen.“

 

Bereits vor 1,5 Jahren durften wir bereits den ersten Prototypen bewundern. heidenspass in Graz fertigte das Upcycling-Produkt aus Schadenware.

Welches Innenfutter kann schon von einem intensiven Vorleben erzählen. Fotocredit: heidenspass

Die verwendeten Materialien haben bereits ein Produktleben hinter sich. faircheck initiierte das Upcycling-Projekt und konnte gemeinsam mit dem Upcycling-Spezialist heidenspass in Graz, das Upcycling-Produkt kreieren.

Online-Kundenfeedback abgeben und UPCYCLING-Tasche gewinnen

Wir verlosen unter allen, die uns bis Ende Juli ein Online-Feedback zur erlebten Schadenbesichtigung von faircheck übermitteln, drei trendige faircheck-Taschen, die aus Schadenware gefertigt wurden. Die in Graz bei heidenspass produzierten faircheck-Taschen verfügen über herausnehmbare Innentaschen.

 

 

 

Teambuilding bei faircheck: faircheck Crew auf hoher See

Rund um den 1. Mai traf sich ein Team an faircheckern zum Teambuilding-Event an der oberen Adria. Die faircheck Crew verbrachten kühle Tage bei gutem Wind im Gebiet der Kvarner Bucht in Kroatien.

Einen kühler windiger und leicht regnerischer Maianfang empfing die fairchecker beim diesjährigen Teambuilding-Event in Kroatien. Dennoch durfte die faircheck Crew sportliche Segeltage in der Kvarner Bucht erleben. Die guten Windverhältnisse ermöglichten viele Segelstunden. Eingeschifft wurde noch in Istrien, in der Nähe von Pula. Dann ging es bereits in Richtung Süden. Neben Cres und Silba wurde Male Losinj angesteuert.

Teambuilding bei faircheck: Die faircheck Crew auf Zwischenstation in Mali Losinj.

Ein Abstecher ging bis zur Insel Ilovic. Die Rollenverteilung am Schiff wechselte durch. Die teilnehmenden faircheck Schadenregulierer aus ganz Österreich waren motiviert und voller Tatendrang. Auch der Austausch untereinander kam nicht zu kurz.

Windstill im Hafen: Der gute Wind brachte abwechslungsreiches Wetter und ermöglichte sportliche Segeltage.

faircheck Campus in Vorarlberg: Einbruchschäden aus Sachverständigensicht

Mit dem faircheck Campus bleiben Schadenregulierer, Sachverständigen und faircheck-Mitarbeiter up to date. Durch die langjährige Praxiserfahrung und die hohe fachliche Kompetenz besteht bei faircheck in den unterschiedlichen Bereichen der Schadenregulierung Know-how, das gemeinsam mit der WKO nun österreichweit einem breiteren externen Fachpublikum zur Verfügung gestellt wird.

Peter Winkler, CEO faircheck: „Wir konnten in nunmehr 14 Jahren seit Unternehmensgründung hohe Fachkompetenz im Bereich der Schadenbewertung und Regulierung, aber auch in der kundenzentrierten Prozessgestaltung aufbauen. Es liegt nahe, dieses Wissen weiterzugeben.“

Gemeinsam mit der Fachgruppe der Versicherungsmakler der Wirtschaftskammer Vorarlberg wurden die Weichen gestellt. Ein erstes gemeinsames Seminar zum Thema „Einbruchschäden aus Sachverständigensicht“ fand mit mehr als 30 Teilnehmern Ende April in Vorarlberg statt. Referent war Mag. Robert Goliasch, ger. zert. SV, Security Engineer und Berufsdetektiv, der aus der Praxis berichtete, worauf es ankommt: Fragetechnik, Schadenbilder, Bewertung und Hintergrundinformationen lassen einen Einbruch oft in völlig neuem Licht erscheinen.

Oliver Fink, COO faircheck: „Das Seminar zum Thema Einbruchschäden aus Sachverständigensicht ist auf hohes Interesse gestoßen. Wir werden die Seminar-Reihe von faircheck Campus auch in anderen Bundesländern fortsetzen.“

Im Rahmen der gesetzlich geforderten Weiterbildungsmaßnahmen strebt die Fachgruppe eine IDD-Zertifizierung an, wodurch Ausbildungsnachweise für Versicherungsmakler rückwirkend geltend gemacht werden sollen.

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