faircheck ist Finalist im Staatspreis Unternehmensqualität 2019

Das zweite Jahr in Folge darf sich faircheck zu den Exzellenten Unternehmen Österreichs zählen und geht beim Staatspreis Unternehmensqualität 2019 ins Finale.

Nach 2018 stellt sich faircheck auch 2019 dem umfassenden Assessment auf Basis des EFQM Excellence Modells zur Beurteilung der Unternehmensqualität durch Quality Austria. Eine hochkarätige Jury wählte vergangenem Montag unter den exzellenten Unternehmen Österreichs 14 Unternehmen aus, die in ihrer Kategorie ein hoch ausgeprägtes Niveau an Unternehmensqualität aufweisen.

Dr. Eva Kasper, zuständig für Projekte und Innovationen bei faircheck, zeigt sich stolz auf die Nominierung: „Wir sind eines von 14 Unternehmen, die sich über die Nominierung zur Auszeichnung für unternehmerische Spitzenleistung freuen dürfen. Wir haben vorhandene Potenziale aus dem Vorjahr genutzt und konnten uns als Fünf-Stern-Unternehmen sogar in 7 von 9 Kriterien weiter verbessern. Im Kriterium Partnerschaften und Ressourcen übertreffen wir nicht nur den österreichischen, sondern auch den europäischen Benchmark.“

07.06.2018 – Im letzten Jahr durften wir unsere Fünf-Stern-Auszeichnung feierlich abholen. qualityaustria Winners Conference und Verleihung Staatspreis Unternehmensqualitaet im Studio 44. FOTO: Gruppe aller Kategoriesieger sowie der Staatspreistraeger (c) Anna Rauchenberger  

Die Unternehmensqualität wurde in einem Assessment auf Basis des EFQM Excellence Modells bewertet. Eine unabhängige Jury aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ermittelte aus allen Einreichungen die Finalisten jeder Kategorie. Aus der Reihe der Kategoriesieger wird schließlich die beste Organisation gewählt, die den Staatspreis Unternehmensqualität gewinnt. faircheck zieht unter anderem mit WIFI Kärnten GmbH, VBV Vorsorgekasse AG und der BKS Bank ins Finale.

Dr. Peter Winkler, CEO faircheck: „Mit einem Ergebnis zwischen 600 und 650 Punkten haben wir ein höheres Punkteergebnis als im Vorjahr erzielt. Drücken Sie uns bei der Winners‘ Conference im Juni die Daumen.“ Der Staatspreis wird am 5. Juni in Wien verliehen und von Bundesministerin Margarete Schramböck übergeben. Die Impulsreferate bei der Veranstaltung kommen von Vertretern der Vorjahrespreisträger FunderMax GmbH sowie Infineon Technologies Austria AG.

Link zur offiziellen Presseaussendung

 

Interessante Links:

Exzellentes Unternehmen Österreichs 2018 – Fünf Sterne für faircheck

Wie man Exzellentes Unternehmen wird – ein Bericht aus der Praxis

 

Den Kunden begeistern

Benjamin Bauer ist Business Development Manager bei faircheck. Er entwickelt Produkte, konzipiert Marktstrategien und kümmert sich um Kundenakquise. Im Gespräch erzählt er, was ihn an der Vermarktung von Dienstleistungen besonders reizt, welche Tools ihn bei seiner Arbeit unterstützen und was faircheck als Arbeitgeber auszeichnet.

Benjamin Bauer, Sie sind bald ein Jahr bei faircheck. Wie sind Sie zu faircheck gekommen?

Glücklicherweise hatte ich privat noch keinen Schadenfall und konnte so leider noch nicht in den Genuss einer faircheck Schadenregulierung kommen. Ich habe während des letzten Semesters meines Masterstudiums eine Werkstudentenstelle gesucht und bin auf XING auf den Job bei faircheck gestoßen.

Was hat Sie im Studium besonders begeistert?

Neben den breit gestreuten inhaltlichen Themen meiner Studien waren besonders die Auslandsaufenthalte sehr wertvoll für mich. Neben zwei Auslandssemestern in Mexico und New York City durfte ich auch an zwei Studentenprojekten in den Niederlanden und Schweden teilnehmen. So konnte ich nicht nur viele tolle Menschen aus verschiedensten Kulturen kennenlernen, sondern auch unterschiedliche Denkweisen erfahren und mehr von der Welt sehen.

Sie sind Business Development Manager bei faircheck. Was machen Sie da genau?

Business Development ist für mich eine Mischung aus Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb. Produktideen systematisch auf deren Umsetzbarkeit, mögliche Funktionalitäten, Zielgruppen etc. bewerten, Go-to-Market Strategieentwicklung, Weiterentwicklung bestehender Produkte/Dienstleistungen, Kundenakquise, sowie Freigeist für diverse Projekte. Die unterschiedlichen Aufgabenbereiche machen den Job auf der einen Seite sehr spannend, aber auch sehr anspruchsvoll. Das ist ein langer Prozess, schnelle Erfolge bei dem Aufbau neuer Dienstleistungen gibt es nur wenige. Laufend baue ich neue Kundenkontakte auf, kontaktiere Hausverwalter und andere Geschäftspartner und bin bei Veranstaltungen und Messen vor Ort. Ausdauer ist hier sehr wichtig.

 

Benjamin Bauer (rechts außen, zweite Reihe) ist seit mehr als 6 Monaten bei faircheck für Business Development zuständig. Das Gruppenfoto ist bei der Adventsfeier 2018 im faircheck Headquarter entstanden.

Welche Projekte prägen derzeit Ihre Arbeit und was ist die besondere Herausforderung daran, die Sie reizt?

Das Produktentwicklungsstadium ist bei den meisten Dienstleistungen abgeschlossen. Jetzt geht es darum, Dienstleistungen wie Objektsicherheitsprüfungen nach der ÖNORM B 1300 und den MietobjektCheck bekannter zu machen bzw. zu verkaufen. Dabei versuche ich Partnerschaften aufzubauen oder unsere Produktpalette mittels Marketingmaßnahmen bekannter zu machen.

Am meisten Spaß macht es mir mich vor ein weißes Blatt Papier zu setzen und wild drauf los zu denken, welche Funktionen Kunden begeistern könnten.

Drei Punkte, die das Unternehmen faircheck Ihrer Meinung nach auszeichnen?

Kurze und schnelle Entscheidungswege, familiäres Klima und innovative Denkweisen.

Und in Ihrer Freizeit?

Ich reise für mein Leben gerne. Am liebsten erkunde ich ein Land mit dem Auto und übernachte in AirBnB Wohnungen bei Einheimischen. Die Tipps von ihnen waren besser als jeder Reiseführer. Nächste größeren Reiseziele: Mexiko, Kolumbien oder Südafrika. Meine Philosophie: Bleib stets offen und neugierig!

Welches Tool oder welches technische Hilfsmittel möchten Sie bei Ihrer täglichen Arbeit nicht vermissen müssen?

Excel macht definitiv am meisten Spaß, auch wenn wahrscheinlich nicht viele die Meinung teilen.

Microsoft Teams finde ich ein sehr praktisches Tool, um die eigene Arbeit sowie Arbeiten im Team zu koordinieren.Wir verwenden Teams seit kurzem im Unternehmen und sind bisher sehr zufrieden.

Welchen Buchtipp haben Sie für alle, die ein wenig querdenken möchten?

„Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman, weil man danach das eigene Verhalten sowie das der Kunden in einem anderen Licht sehen wird!

 

Mehr über das Team von faircheck und die faircheck Schadenregulierer erfahren.

Markise wird zur Tasche – Trend Upcycling

faircheck konnte für das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ heidenspass aus Graz als Partner gewinnen. Materialien, die bereits ein Produktleben hinter sich haben, erhalten bei heidenspass durch Upcycling eine zweite Chance. Vor 1,5 Jahren durften wir einen ersten Prototyp präsentieren. Eine Tasche, die mit Markisenstoff aus einem Schadenfall gefüttert ist. Bis Ende Juli können alle, die ein Online-Kundenfeedback zur erlebten Schadenbegutachtung bei faircheck abgeben, eine trendige UPCYCLING-Tasche von heidenspass gewinnen. 

Ein Sturm zerfetzte die Markise eines Cafè in Wien. Bei der Begutachtung des Schadenfalls durch faircheck setzt Schadenregulierer Norbert Hakl den entscheidenden ersten Schritt, der die Weiterverwertung des Stoffes bzw. den Upcycling-Prozess in die Wege leiten soll und wendet sich an Dr. Eva Kasper, Leiterin für Projekte und Innovationen bei faircheck. Als zuständiger Versicherer erteilt die Helvetia Versicherungen AG umgehend die Freigabe zum Material aus dem Schadenfall, das ansonsten entsorgt werden müsste.

Stefan Hackl, Teamleiter im Schadenservice bei Helvetia, zeigt sich erfreut über die erneute Zusammenarbeit: „Unternehmerische Verantwortung ist bei Helvetia fester Bestandteil der Firmenphilosophie. Wenn sich die Möglichkeit bietet, handeln wir. Daher freut es uns, wenn ein für uns wichtiger Partner wie faircheck soziales Engagement und Nachhaltigkeit fördert und gemeinsam Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt erzielt werden kann.“

Wenn ein Schadenfall ein gutes Ende nimmt

Für das Langzeitprojekt von faircheck „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ konnte in diesem Jahr der Verein Fensterplatz in Graz – Initiative für Arbeitssuchende – alias heidenspass als Partner gewonnen werden. Alte Materialien werden dort durch Upcycling zu neuen Produkten mit besonderen Geschichten. Nach Abholung in Wien wurde der Markisenstoff vor Ort in Graz gereinigt und getrocknet. Im Anschluss stellte das Team rund um heidenspass erste Überlegungen zum möglichen Produkt an. Eines ist gleich klar: Der Markisenstoff wird in erster Linie als Futtermaterial dienen. (Lesen Sie mehr) 

Der Markisenstoff wird in Graz gereinigt bevor es an die Weiterverwertung geht. Fotocredit: heidenspass

Upcycling kommt gut an und spart CO2

Wesentlich bei Upcycling sei laut Silvia Jölli, Geschäftsführerin heidenspass, dass es ökologisch sinnvoll sein müsse und nicht durch Transport der Materialien unverhältnismäßig viel CO2 anfalle. Im Falle des Markisenstoffs waren es fast 100 Quadratmeter und überschaubare Kilometer, da zahle sich ein Transport aus „Darüber hinaus ist unsere CO2-Bilanz deswegen so niedrig, weil es die verwendeten Materialien bereits gibt und nichts mehr neu produziert werden muss“, erklärt Silvia Jölli. Der Trend Upcycling hält an, denn die Kunden unterstützen das.

Silvia Jölli zur Mission von heidenspass: „Wir werden nicht die Welt verändern, aber Upcycling trägt zur Bewusstseinsbildung bei. Die Entscheidung liegt letztlich immer beim Konsumenten. Mit großer Freude sehen wir, dass unsere Produkte gut ankommen.“

 

Bereits vor 1,5 Jahren durften wir bereits den ersten Prototypen bewundern. heidenspass in Graz fertigte das Upcycling-Produkt aus Schadenware.

Welches Innenfutter kann schon von einem intensiven Vorleben erzählen. Fotocredit: heidenspass

Die verwendeten Materialien haben bereits ein Produktleben hinter sich. faircheck initiierte das Upcycling-Projekt und konnte gemeinsam mit dem Upcycling-Spezialist heidenspass in Graz, das Upcycling-Produkt kreieren.

Online-Kundenfeedback abgeben und UPCYCLING-Tasche gewinnen

Wir verlosen unter allen, die uns bis Ende Juli ein Online-Feedback zur erlebten Schadenbesichtigung von faircheck übermitteln, drei trendige faircheck-Taschen, die aus Schadenware gefertigt wurden. Die in Graz bei heidenspass produzierten faircheck-Taschen verfügen über herausnehmbare Innentaschen.

 

 

 

Teambuilding bei faircheck: faircheck Crew auf hoher See

Rund um den 1. Mai traf sich ein Team an faircheckern zum Teambuilding-Event an der oberen Adria. Die faircheck Crew verbrachten kühle Tage bei gutem Wind im Gebiet der Kvarner Bucht in Kroatien.

Einen kühler windiger und leicht regnerischer Maianfang empfing die fairchecker beim diesjährigen Teambuilding-Event in Kroatien. Dennoch durfte die faircheck Crew sportliche Segeltage in der Kvarner Bucht erleben. Die guten Windverhältnisse ermöglichten viele Segelstunden. Eingeschifft wurde noch in Istrien, in der Nähe von Pula. Dann ging es bereits in Richtung Süden. Neben Cres und Silba wurde Male Losinj angesteuert.

Teambuilding bei faircheck: Die faircheck Crew auf Zwischenstation in Mali Losinj.

Ein Abstecher ging bis zur Insel Ilovic. Die Rollenverteilung am Schiff wechselte durch. Die teilnehmenden faircheck Schadenregulierer aus ganz Österreich waren motiviert und voller Tatendrang. Auch der Austausch untereinander kam nicht zu kurz.

Windstill im Hafen: Der gute Wind brachte abwechslungsreiches Wetter und ermöglichte sportliche Segeltage.

faircheck Campus in Vorarlberg: Einbruchschäden aus Sachverständigensicht

Mit dem faircheck Campus bleiben Schadenregulierer, Sachverständigen und faircheck-Mitarbeiter up to date. Durch die langjährige Praxiserfahrung und die hohe fachliche Kompetenz besteht bei faircheck in den unterschiedlichen Bereichen der Schadenregulierung Know-how, das gemeinsam mit der WKO nun österreichweit einem breiteren externen Fachpublikum zur Verfügung gestellt wird.

Peter Winkler, CEO faircheck: „Wir konnten in nunmehr 14 Jahren seit Unternehmensgründung hohe Fachkompetenz im Bereich der Schadenbewertung und Regulierung, aber auch in der kundenzentrierten Prozessgestaltung aufbauen. Es liegt nahe, dieses Wissen weiterzugeben.“

Gemeinsam mit der Fachgruppe der Versicherungsmakler der Wirtschaftskammer Vorarlberg wurden die Weichen gestellt. Ein erstes gemeinsames Seminar zum Thema „Einbruchschäden aus Sachverständigensicht“ fand mit mehr als 30 Teilnehmern Ende April in Vorarlberg statt. Referent war Mag. Robert Goliasch, ger. zert. SV, Security Engineer und Berufsdetektiv, der aus der Praxis berichtete, worauf es ankommt: Fragetechnik, Schadenbilder, Bewertung und Hintergrundinformationen lassen einen Einbruch oft in völlig neuem Licht erscheinen.

Oliver Fink, COO faircheck: „Das Seminar zum Thema Einbruchschäden aus Sachverständigensicht ist auf hohes Interesse gestoßen. Wir werden die Seminar-Reihe von faircheck Campus auch in anderen Bundesländern fortsetzen.“

Im Rahmen der gesetzlich geforderten Weiterbildungsmaßnahmen strebt die Fachgruppe eine IDD-Zertifizierung an, wodurch Ausbildungsnachweise für Versicherungsmakler rückwirkend geltend gemacht werden sollen.

Mehr zum faircheck Campus.

faircheck Campus-Plan per Mail anfordern. 

Auf Tuchfühlung mit Wölfen

Das Wolfsforschungszentrum (WSC) in Ernstbrunn erforscht die Gemeinsamkeiten von Wolf und Hund sowie deren Beziehung zum Menschen. Damit das möglich bleibt, benötigt das WSC laufend Unterstützung. Zwei der dort beheimateten Wölfe stehen in der Patenschaft von faircheck.

Der Mensch als sozialer Partner von Wölfen? Für viele etwas ganz Neues. Ein Besuch im Wildpark Ernstbrunn zusammen mit einem vorab gebuchten Wolfsspaziergang überrascht. Steckt in einem Wolf doch weit mehr als das aus den Fabeln bekannte Bild des rücksichtslosen, gierigen und bösen Isegrims? Bereits von klein auf lernen die Wölfe, sich auf Menschen und ein vorgegebenes Regelwerk zu verlassen. Die Wölfe kommen bereits mit einem Alter von ca. 10 Tagen in menschliche Obhut. Mit 12 Tagen öffnen die Welpen das erste Mal ihre Augenlider – der Mensch ist von da an der erste Bezugspunkt in dieser Welt. Mit drei Wochen beginnt das Training der Wölfe. Die Wissenschaftler fordern die Tiere mit regelmäßigen Kooperations- und Kognitionsaufgaben. Sie werden kontinuierlich an die Routinesituationen zusammen mit Menschen und Hunden gewöhnt. Es folgen regelmäßige Aktivitäten mit für die Wölfe fremden Menschen oder ihren Paten.

Wolfspatenschaft als wertvolle Unterstützung

Bei einem Wolfsspaziergang im Wildpark Ernstbrunn erfahren Tier und Mensch den vollen Kontakt miteinander. Trainer beaufsichtigen die Tour und achten auf die Einhaltung der Regeln. Damit das Zentrum bestehen und forschen kann, ist das 2008 gegründete WSC permanent auf Sponsoren angewiesen. Eine Unterstützung ist auch durch die Übernahme von Patenschaften möglich. faircheck hat durch Geschäftsführerin Andrea Winkler bereits 2012 eine Patenschaft übernommen. Wamblee heißt der schwarze Rüde, der 2012 das Licht der Welt erblickte und heute von faircheck unterstützt wird. Er gilt als Schmusemonster, der immer wieder zu Späßen aufgelegt ist. Auch der zweite Schmusewolf des WSC steht in der Patenschaft von faircheck. Nanuk wurde 2009 in Montana, USA geboren. Im WSC gilt er als Alphatier. „Wir besuchen die Wölfe zwei bis drei Mal im Jahr. Jeder Besuch ist einzigartig und fantastisch. Das Erlebnis kann ich nur jedem empfehlen“, erzählt die Wolfspatin Andrea Winkler.

Vor kurzer Zeit stand wieder ein Besuch an, bei dem auch diese wundervollen Bilder entstanden sind. Andrea Winkler abschließend: „Ich liebe Tiere vor allem aber Hunde und Wölfe und bin froh, dass wir uns für die Patenschaft entschieden haben.“

Hier der Vergleich zum Besuch 2017:

 

Zum Thema:

Mehr über die Besuchsmöglichkeiten der Wölfe erfahren. 

Selbst Pate werden.

CSR bei faircheck

Sehen Sie hier zwei Videos zum Training der Wölfe:

Basic Training

Spaziergang an der Leine mit Nanuk

faircheck Café mit fairmedia-Magazin-Release und Keynote von Roland B. Wörner

Mit Blick auf den Stephansdom veranstaltete faircheck am 4. April ein faircheck Café in Wien. Im Rahmen dessen wurde die aktuelle Ausgabe von fairmedia präsentiert. Das hauseigene Magazin informiert bereits das vierte Jahr in Folge über Trends in der Versicherungslandschaft und kundenorientierte Innovationen im Unternehmensumfeld.

Chefredakteurin Martina Satter zum Magazin: „Die unterschiedlichen Perspektiven stehen im Mittelpunkt. Mit Schadenregulierern, einem Starfotografen, einem Versicherungsvorstand oder einem Experten im Bereich Risikomanagement bei Versicherungsbetrug kommen Menschen zu Wort, die jeweils einen Ausschnitt ihrer Welt mitbringen und damit unser aller Betrachtungsweise erweitern.“

Peter Winkler, CEO faircheck, bot erste Einblicke in die druckfrische Ausgabe und brachte in Überlappung die Trends und Neuerungen vom Messekongress Schadenmanagement & Assistance Ende März in Leipzig mit. Die Keynote bei der Veranstaltung im IBM Client Center kam von Roland B. Wörner, einem der weltweit renommiertesten Experten für Fraud Risk Management.

Der Betrugsexperte stuft die Mängel bei der Betrugsprävention von österreichischen Versicherungsunternehmen als Schäden ein, die durchaus bilanzrelevant sind. Roland B. Wörner zu den Zahlen: „Man geht davon aus, dass spartenübergreifend bei zehn Prozent der Schadenfälle Betrug vorliegt. In der Privathaftpflicht liegt der Prozentsatz sogar um ein Vielfaches höher.“

Die Betrugsfälle gehen keinesfalls zurück, ergänzt der ehemalige Kriminalbeamte und bringt zahlreiche Praxisbeispiele. „Ein erfolgreicher Betrüger ist zu 90 Prozent Wiederholungstäter“, erzählt Roland. B. Wörner aus seinen Erfahrungen. Die Branche hat Aufholbedarf, meint Roland B. Wörner, denn bei erkannten Betrugsfällen gebe es nur bei 50 Prozent eine Rückmeldung von Underwriting und Vertrieb.

Roland Wörner beim faircheck Café im IBM Client Center in Wien.

Effektives Schadenhandling verbessert Combined Ratio

Betrugsdefinitionen seien bei einem Großteil der Versicherungsunternehmen vorhanden, aber nicht nachhaltig in die Organisationsprozesse integriert. Es fehle an einer durchgängigen Strategie und Ressourcen im Bereich Mitarbeiter und für technische Innovationen, um diese zu implementieren.

„Die fairApp ist hier ein Thema. Das gehört zu einer besonderen Qualität eines guten Schadenhandlings. Je schneller ich am Schaden bin, umso geringer das Risiko, dass jemand auf die Idee kommt, den Schaden zu erweitern“, erörtert Roland B. Wörner und ergänzt außerdem: „Betrugsprävention gekoppelt mit einem innovativen und guten Schadenmanagement verhindern Betrug und sorgen außerdem für die Combined Ratio, die wir am Ende des Tages sehen wollen.“

Peter Winkler, CEO faircheck: „Roland hat die Keynote wie gewohnt lebendig gebracht. Die Zuhörer waren sehr interessiert und mit dem IBM Client Center hatten wir eine Location gewählt, die den Anforderungen sehr gut entsprochen hat.“ Das ausführliche Interview mit Roland B. Wörner kann in der aktuellen fairmedia-Ausgabe nachgelesen werden, die online bestellbar ist.

Trends im Fokus: faircheck beim Messekongress Schadenmanagement&Assistance 2019 in Leipzig

Vernetzung und Digitalisierung führen zu weitgehenden Veränderungen im Alltag. Für die Versicherer gilt es, diese im Schadenmanagement nutzbringend einzusetzen, denn die Trends, die auch faircheck laufend in das eigene Geschäftsmodell integriert, sind in der Branche noch nicht überall angekommen. Beim 11. Messekongress „Schadenmanagement&Assistance“ der Versicherungsforen Leipzig diskutierten Versicherer Dienstleister, Schadenexperten und Gutachter über Innovationen und aktuelle Herausforderungen und konnten durch Keynotes tiefer in einzelne Themen eintauchen.

Bereits zum elften Mal fand am 10. und 11. April 2018 der Messekongress „Schadenmanagement & Assistance“ der Versicherungsforen Leipzig statt. Über 1.300 Teilnehmer trafen sich in diesem Jahr in Leipzig. faircheck war gemeinsam mit einer Delegation von 50 Teilnehmern von österreichischen Versicherern vor Ort. Die Österreicher wurden bei der Eröffnung sogar separat begrüßt.  Zwei Tage lang setzten sich Versicherer, Schadenexperten, Assisteure, Reha-Dienstleister, Gutachter und Sachverständige im Congress Center Leipzig dazu mit Fragestellungen aus den Bereichen Digitalisierung & Prozesse, Mobilität, Sachversicherung, Personenschadenmanagement, Schadenstrategie, Recht und Cyber auseinander. Erstmalig gab es in diesem Jahr auch einen dedizierten Vortragspfad für das Thema künstliche Intelligenz.

Peter Winkler mit Eva Kasper und Oliver Fink unterwegs zum Schadenkongress.

In über 20 Fachforen präsentierten Experten ihre Lö- sungen zu branchenrelevanten Fragen und zeigten Trends auf, die zukünftig für die Versicherungswirtschaft von Interesse sind.Zum zweiten Mal wurde auf dem Messekongress „Schadenmanagement & Assistance“ zudem der Claims Rockstar Award des NewPlayers Network vergeben. Gegen die Konkurrenz setzte sich Shift Technology durch, die mit ihrem Angebot, künstliche Intelligenz in der Betrugsidentifikation und Schadenfallabwicklung einzusetzen, die Fachjury und die Veranstaltungsteilnehmer überzeug- ten.

Die Keynote-Vorträge des Messekongresses kamen in diesem Jahr von Ulrich Rieger (Generali Deutschland), Sascha Herwig (ELEMENT Insurance) und Götz Schartner (professioneller Hacker/8com). Sascha Herwig stellte in seiner Keynote ein neues Geschäftsmodell innerhalb der Versicherungswirtschaft vor. Als einer der ersten Digitalversicherer mit BaFin-Lizenz hat ELEMENT sich die Frage gestellt, wie neue Begrifflichkeiten wie z. B. Digitalisierung das Geschäftsmodell von Versicherungen beeinflussen. Die Keynote von Götz Schartner beleuchtete das Thema Schaden noch einmal von einer anderen Seite. Er zeigte einige einfache Hacking-Methoden und betonte die Relevanz von Cyber-Versicherungen.

Die fairchecker trifft Geschäftsführer Dr. Hagen Habicht am kreativen Stand der Digital Impact Labs.

faircheck war vertreten durch CEO Dr. Peter Winkler sowie Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen und Oliver Fink, Leiter des operativen Geschäftes vor Ort. Resümee von Peter Winkler zu den zwei intensiven Tagen:

„Wenn ein guter IT-Dienstleister, wie Michael Rodenberg von Eucon zu mir sagt, dass man nicht alles mit IT lösen kann und Dienstleister und Versicherer enger zusammenarbeiten sollten, dann macht das schon Sinn. Man sieht gerade am deutschen Dienstleister-Markt, dass dieser sich durch Konzentration neu ordnet.“

Einmal mehr zeigte der Messekongress „Schadenmanagement & Assistance“, dass es viel Diskussions- aber auch Handlungsbedarf – sowohl zu neuen als auch zu altbekannten Themen der Branche – gibt. Auch im kommenden Jahr bieten die Versicherungsforen Leipzig daher Gelegenheit zum Austausch. Der 12. Messekongress „Schadenmanagement und Assistance“ findet am 26. und 27. März 2019 in Leipzig statt.

Die aktuellen Produkte und Dienstleistungen von faircheck finden Sie ebenso auf unserer Website wie die Neurungen und Innovationen aus unserem Haus.

Wenn Sie Fragen haben oder mit uns die Trends diskutieren möchten, dann melden Sie sich gerne bei uns. Mit faircheck Consulting nutzen Sie außerdem unsere Branchen-Expertise und Ressourcen für innovative Ergebnisse. 

faircheck präsentiert Claims Cost Database aus Big-Data-Projekt

Wie hoch ist die durchschnittliche Schadenhöhe bei einem Leitungswasserschaden in Tirol, in Wien oder in einem anderen Bundesland? Was kosten Handwerker bzw. Sanierer zur Wiederherstellung in einer bestimmten Region in Österreich? Wie hoch sind die Sturmschäden in einzelnen Bundesländern in einem bestimmten Zeitraum? Diese und weitere Fälle können durch Big Data Claims Cost von faircheck beantwortet werden.

Die Basis bilden aggregierte und pseudonymisierte Kalkulationsdaten von faircheck nach Schadenart. Eine Karte auf Gemeindeebene zeigt durchschnittliche Schadenhöhe bzw. die Anzahl der abgewickelten Schäden. Weiters ist es möglich, die Streuung der Schadenhöhen nach den einzelnen Schadenarten abzubilden. In welchem Kostenbereich liegen 50 Prozent aller Schäden der Art Einbruch, Leitungswasser & Co und wo sind die Ausreißer? Die einzelnen Schadenarten samt Schadenhöhen und die Verteilung nach Bundesländern, Sanierern, etc. können übersichtlich dargestellt werden.

Besser planen, besser entscheiden, besser steuern

Seit Unternehmensgründung 2005 liegen bei faircheck Preisdaten aus 140.000 Gutachten zu den Schaden-Kalkulationen österreichweit vor, die von faircheck-Schadenregulierer und den erhaltenen Kostenvoranschlägen stammen. In den letzten 8 Jahren wurden die Daten systematisiert und anschließend in eine Applikation übernommen. 2018 wurde das Projekt „Big Data Claims Cost“ gestartet und konnte nach einer Projektlaufzeit von zwei Monaten abgeschlossen werden.

Die Daten können Versicherer, Hausverwaltungen und andere große Organisationen mit eigenen Daten koppeln oder für sich betrachten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig. Nachfolgend sind einige Beispiele aufgezählt:
– Informationen über den Schadenbedarf erfahren
– Informationen zu Handwerkerpreisen erhalten
– Daten, wie zum Beispiel Handwerkerpreise nach Bundesländern plausibilisieren
– Evaluierung einer Schadenbedarfsstatistik durchführen
– Überprüfung des eigenen Versicherungsportefeuilles vollziehen
– Überprüfung der Qualität von Gutachtern und Handwerkern durchführen

In Zukunft mehr Detaildaten

Die Kalkulations- und Schadendaten werden laufend aktualisiert und angepasst. Die Entwicklung der Preissituation wird dadurch ebenso abgebildet. Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck: „Zukünftig planen wir die Daten in den Gewerken zu vertiefen.“ Die derzeitigen Herausforderungen sind die fehlenden Standards bei Kostenvoranschlagspositionen bzw. mangelnde Branchenrichtlinien für die Angebotslegung bei den Professionisten.

Sie möchten sich von der Claims Cost Database selbst überzeugen? Fragen Sie gleich an und wir vereinbaren einen Termin mit Ihnen.

Über faircheck
Neben Zürich, UNIQA, VAV, Helvetia oder Wüstenrot Versicherung vertrauen viele Versicherer aus ganz Österreich und Südtirol auf den 2005 gegründeten Schadendienstleistungs- und Begutachtungsspezialisten faircheck. Vor Ort schnell und nah am Schaden, dies bietet faircheck den Versicherungen in den Sparten KFZ, Sach- und Haftpflicht, aber auch im Bereich Schifffahrt. Mit dem 2017 eingeführten Kundenprozess bleiben Versicherung, Versicherungsnehmer und -betreuer über den Status der Schadenbesichtigung per fairApp oder Desktopversion informiert. SchadenreguliererInnen von faircheck sind Experten der Bau- und Versicherungstechnik und werden durch innovative faircheck-Tools bei der Begutachtung unterstützt. 2016, 2011 und 2010 erzielte faircheck Top-Platzierungen bei Austrias Leading Companies. 2018 wurde faircheck von Quality Austria und EFQM mit „Recognised for Excellence 5 Star – 2018“ ausgezeichnet und in die Liste „Exzellente Unternehmen Österreichs 2018“ ausgezeichnet.

Link zur offiziellen Presseaussendung.