faircheck präsentiert Claims Cost Database aus Big-Data-Projekt

Wie hoch ist die durchschnittliche Schadenhöhe bei einem Leitungswasserschaden in Tirol, in Wien oder in einem anderen Bundesland? Was kosten Handwerker bzw. Sanierer zur Wiederherstellung in einer bestimmten Region in Österreich? Wie hoch sind die Sturmschäden in einzelnen Bundesländern in einem bestimmten Zeitraum? Diese und weitere Fälle können durch Big Data Claims Cost von faircheck beantwortet werden.

Die Basis bilden aggregierte und pseudonymisierte Kalkulationsdaten von faircheck nach Schadenart. Eine Karte auf Gemeindeebene zeigt durchschnittliche Schadenhöhe bzw. die Anzahl der abgewickelten Schäden. Weiters ist es möglich, die Streuung der Schadenhöhen nach den einzelnen Schadenarten abzubilden. In welchem Kostenbereich liegen 50 Prozent aller Schäden der Art Einbruch, Leitungswasser & Co und wo sind die Ausreißer? Die einzelnen Schadenarten samt Schadenhöhen und die Verteilung nach Bundesländern, Sanierern, etc. können übersichtlich dargestellt werden.

Besser planen, besser entscheiden, besser steuern

Seit Unternehmensgründung 2005 liegen bei faircheck Preisdaten aus 140.000 Gutachten zu den Schaden-Kalkulationen österreichweit vor, die von faircheck-Schadenregulierer und den erhaltenen Kostenvoranschlägen stammen. In den letzten 8 Jahren wurden die Daten systematisiert und anschließend in eine Applikation übernommen. 2018 wurde das Projekt „Big Data Claims Cost“ gestartet und konnte nach einer Projektlaufzeit von zwei Monaten abgeschlossen werden.

Die Daten können Versicherer, Hausverwaltungen und andere große Organisationen mit eigenen Daten koppeln oder für sich betrachten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig. Nachfolgend sind einige Beispiele aufgezählt:
– Informationen über den Schadenbedarf erfahren
– Informationen zu Handwerkerpreisen erhalten
– Daten, wie zum Beispiel Handwerkerpreise nach Bundesländern plausibilisieren
– Evaluierung einer Schadenbedarfsstatistik durchführen
– Überprüfung des eigenen Versicherungsportefeuilles vollziehen
– Überprüfung der Qualität von Gutachtern und Handwerkern durchführen

In Zukunft mehr Detaildaten

Die Kalkulations- und Schadendaten werden laufend aktualisiert und angepasst. Die Entwicklung der Preissituation wird dadurch ebenso abgebildet. Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck: „Zukünftig planen wir die Daten in den Gewerken zu vertiefen.“ Die derzeitigen Herausforderungen sind die fehlenden Standards bei Kostenvoranschlagspositionen bzw. mangelnde Branchenrichtlinien für die Angebotslegung bei den Professionisten.

Sie möchten sich von der Claims Cost Database selbst überzeugen? Fragen Sie gleich an und wir vereinbaren einen Termin mit Ihnen.

Über faircheck
Neben Zürich, UNIQA, VAV, Helvetia oder Wüstenrot Versicherung vertrauen viele Versicherer aus ganz Österreich und Südtirol auf den 2005 gegründeten Schadendienstleistungs- und Begutachtungsspezialisten faircheck. Vor Ort schnell und nah am Schaden, dies bietet faircheck den Versicherungen in den Sparten KFZ, Sach- und Haftpflicht, aber auch im Bereich Schifffahrt. Mit dem 2017 eingeführten Kundenprozess bleiben Versicherung, Versicherungsnehmer und -betreuer über den Status der Schadenbesichtigung per fairApp oder Desktopversion informiert. SchadenreguliererInnen von faircheck sind Experten der Bau- und Versicherungstechnik und werden durch innovative faircheck-Tools bei der Begutachtung unterstützt. 2016, 2011 und 2010 erzielte faircheck Top-Platzierungen bei Austrias Leading Companies. 2018 wurde faircheck von Quality Austria und EFQM mit „Recognised for Excellence 5 Star – 2018“ ausgezeichnet und in die Liste „Exzellente Unternehmen Österreichs 2018“ ausgezeichnet.

Link zur offiziellen Presseaussendung.

 

Wie der Schnee Dächer zum Einsturz bringt und faircheck den Schaden reguliert

Der Winter 2019 erwies sich für manche Gegenden Österreichs als äußerst schneereich. Was für Skigebiete ein Segen ist, ist für viele Eigentümer von Häusern und Lager- sowie Betriebshallen ein Fluch. Schäden durch Schneedruck sind in diesem Winter aufgrund der Schneemassen im Jänner keine Seltenheit. Schneedruckschäden sind übrigens definiert als Krafteinwirkung durch natürlich angesammelte ruhende Schnee- oder Eismassen. Diese sind in der Regel im Rahmen der Sturmversicherung mitversichert.

Speziell, wenn es um eine allfällige Versicherungsdeckung bei Schneedruckschäden geht, muss auf die Instandhaltungsverpflichtung des Versicherungsnehmers verwiesen werden. Darunter fällt auch das rechtzeitige Abschaufeln der Dachflächen. Je nach Standort, Seehöhe und Dachneigung gibt es andere Bauvorschriften für Dächer. So muss ein Dach in Wien laut ÖNÖRM 84 kg pro Quadratmeter aushalten können, während ein Dach im schneereicheren St. Christoph am Arlberg so konzipiert sein muss, dass es bis zu 1080 kg pro Quadratmeter standhalten kann. Ist eine große Menge an Schnee am Dach vorhanden und besteht die Gefahr eines Schneedruckschadens, dann muss der Versicherungsnehmer seiner Sorgfaltspflicht nachkommen und handeln dh die Schneelast beseitigen. Eine Verletzung der beschriebenen Schadenminderungspflicht kann zur Leistungsfreiheit des Versicherers führen. Kommt es durch Schneemassen zu Beschädigungen an Gebäuden, hinterfragt die Versicherung den Schadeneintritt und damit die Vorgeschichte.

Wie viel wiegt ein Kubikmeter Schnee?

Während ein Kubikmeter Pulverschnee gerade einmal 30 bis 50 Kilogramm wiegt, kommt feuchter Neuschnee schon mal auf 200 Kilogramm. Liegt der Schnee erst einmal auf dem Terrassenboden, dem Dach oder am Asphalt, dann beginnt dieser sich sofort zu verändern.

Dächer in Österreich müssen je nach Standort, Seehöhe und Dachneigung zwischen 84 und 1.080 kg pro Quadratmeter an Last tragen können. Das regelt die ÖNORM EN 1991-1-3. Quelle: dachvisionen.at

Die Eiskristalle möchten eine Form mit möglichst geringer Oberfläche einnehmen. Das Volumen des Schnees nimmt ab und die Dichte zu. Je intensiver die Temperaturschwankungen, also je öfter es zu Tau- und Schmelzvorgängen kommt, umso stetiger verdichtet sich der Schnee.

Mehrjähriger Altschnee bringt pro Kubikmeter sogar bis zu 800 Kilogramm auf die Waage!

Schneeart Dichte [kgm3]
trockener Pulverschnee 30–50
normaler Neuschnee 50–100
feuchter Neuschnee 100–200
trockener Altschnee 200–400
feuchter Altschnee 300–500
Mehrjähriger Altschnee („Firn“) 500–800

Quelle: Welt der Physik, Rainer Kayser

Die Rolle von faircheck im Begutachtungsprozess

faircheck ist unabhängiger Schadendienstleister für Versicherer und stellt im Schadenfall nicht nur die Schadenhöhe fest, sondern dokumentiert auch die Vorgeschichte:

  • Welche Umstände führten zum Schneedruckschaden?
  • Ist der Eigentümer den vertraglich vereinbarten Pflichten nachgekommen?
  • Muss allenfalls eine Unzumutbarkeit der Sorgfaltspflicht in die Rechnung miteinbezogen werden?
  • Hat der Besitzer alles dafür getan, Dachflächen von zu hohen Schneelasten zu befreien, ist ihm das aber letztendlich nicht gelungen?

Um österreichweit bei Schneedruckschäden einen einheitlichen Standard zu gewährleisten, wurde im Zuge des faircheck Campus das genaue Vorgehen unter allen faircheckerInnen besprochen und eine einheitliche Arbeitsweise festgelegt.

 

 

 

 

 

faircheck engagiert Sachverständige als Schadenregulierer

Erfahrung im Versicherungsbereich?

Knowhow in der Bautechnik?

WIR SUCHEN für den Ausbau unserer österreichweiten Dienstleistungen Sachverständige, die die Regulierung von Sach- und Haftpflichtschäden unter Anwendung von Versicherungs-Knowhow durchführen. Wenn Sie an gemeinschaftlichem Erfolg und selbständigem Arbeiten in einem expandierenden, innovativen Unternehmen interessiert sind, sollten Sie uns kontaktieren.

Ihr Aufgabengebiet als Schadenregulierer (m/w) bei faircheck erstreckt sich von der Termingestaltung, der Routenplanung über die Vorbereitung von Kundenterminen bis zur Abwicklung der (Schaden-)Begutachtung unter dem Einsatz der faircheck-Softwaretools. Sie sind als Schadenregulierer selbstständig in Voll- oder Teilzeit für uns tätig und können diese sachverständige Tätigkeit auch neben einer anderen Tätigkeit ausüben. Teile der administrativen Tätigkeit wird von faircheck für Sie übernommen, damit Sie sich voll auf die Begutachtung konzentrieren können.

Ihr Profil

Sie haben Freude an der Sachverständigentätigkeit und verfügen über sehr gute IT-Anwenderkenntnisse. Unter dem Einsatz von modernen und ständig weiterentwickelten Softwaretools führen Sie Begutachtungen durch, fertigen Schadenkalkulationen an und erstellen dazugehörige Gutachten.

Fachliche Kompetenzen in den Bereichen Bautechnik bringen Sie bereits mit. Bereits erworbene Kenntnisse aus dem Bereich Versicherungstechnik sind von Vorteil. Profunde Kenntnisse über Reparaturmethoden und Handwerkerpreise setzen wir voraus. Sie agieren stets eigenverantwortlich und serviceorientiert zum Wohle aller Beteiligten.

Unser Angebot an Sie

Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem innovativen Umfeld und honorieren ziel- und ergebnisorientiertes Arbeiten nach definierten Profilen. Teile der administrativen Tätigkeiten werden von faircheck übernommen, damit Sie sich voll und ganz auf die Begutachtungen konzentrieren können. Daneben bieten wir eine umfassende Einschulung und laufende Weiterbildung samt Planung zur Erlangung weiterer Zertifizierungen über den faircheck Campus.

Der Bruttoverdienst für die ausgeschriebene Position beläuft sich bis auf monatlich € 5.500,–. In Abhängigkeit von Auslastung, Berufserfahrung und Qualifikationen ist ein höherer Umsatz meist möglich.

Hohe Innovationskraft und starke Prozesse in der Branche

Der Versicherungsbranche steht mit faircheck ein Partner im Schaden zur Verfügung. Tritt ein Schaden ein, ist die neutrale unbürokratische und rasche Schadenabwicklung das zentrale Anliegen jedes Kunden. Vor Ort schnell und nah am Schaden, dies bietet faircheck den Versicherungen österreichweit in den Sparten KFZ, Sach- und Haftpflicht aber auch Schifffahrt. Mit VEX hat faircheck zusätzlich die Möglichkeit, Videobegutachtungen durchzuführen. Mit dem 2017 eingeführten Kundenprozess bleiben Versicherung, Versicherungsnehmer und -betreuer über den Status der Schadenbesichtigung per fairApp oder Desktopversion informiert. SchadenreguliererInnen von faircheck sind Experten der Bau- und Versicherungstechnik und werden durch innovative faircheck-Tools bei der Begutachtung unterstützt.  2016, 2011 und 2010 erzielt faircheck Top-Platzierungen bei Austrias Leading Companies. 2017 wurde faircheck aufgrund der starken Prozesse und der hohen Innovationskraft von Quality Austria und EFQM auf Anhieb mit „Recognised for Excellence – 3 Stars“ ausgezeichnet. 2018 folgte die Auszeichnung als Exzellentes Unternehmen Österreichs 2018 und mit 5 Sternen „Recognised for Excellence – 5 Stars“.

Weitere Informationen und Bewerbungsmodalitäten

Auf unserer Karriereseite finden Sie weitere Informationen rund um den Einstieg bei faircheck. Verlinken Sie sich auch via facebook, XING, linkedIn oder youtube mit faircheck. Per Link erreichen Sie aktuell die Playlist zu den faircheck-youtube-Videos „faircheckerInnen erzählen über ihre Arbeit“. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich elektronisch über unser Online-Formular!

Sie haben Fragen oder möchten in anderen Regionen Österreichs für uns tätig werden. Zögern Sie nicht und schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an Tel.: +43 316 890 6850.

GLEICH BEWERBEN
 

 

MietobjektCheck: faircheck schafft Erleichterung bei Schlüsselübergabe für Mieter und Vermieter

Mieter und Vermieter vergessen bei Schlüsselübergaben, im Zuge der Wohnungsübernahme, in vielen Fällen auf die lückenlose Dokumentation des Ist-Zustandes der Immobilie. Ganz egal, ob es um Wohnung, Haus oder Gewerbeobjekt geht. Streitigkeiten sind damit vorprogrammiert. faircheck schafft mit der neuen Dienstleistung zur fairen Mietobjektübergabe und Dokumentation Erleichterung.  Sowohl Mieter als auch Vermieter können mit der Dienstleistung MietobjektCheck eine begleitende Begutachtung des Mietobjekts samt Dokumentation zu Fixpreisen in Anspruch nehmen.

Ist der Zustand der Wohnung bei Übergabe wie versprochen? Wurden Schäden repariert? Wird der Ist-Zustand bei Schlüsselübergabe ordnungsgemäß dokumentiert? Diese Fragen sollten sich sowohl Mieter als auch Vermieter zu Beginn oder am Ende eines Mietverhältnisses stellen. Fehlt die Beweissicherung zum Zeitpunkt der Übergabe, kommt es schnell zu Unklarheiten. Die Vorstellungen über den Zustand von Wohnung, Haus oder Gewerbeobjekt weichen zwischen Mietern und Vermietern bei Ein- und Auszug oft ab. Streitigkeiten können sich über mehrere Monate ziehen. Die Immobilie steht leer.

Schwer vorstellbar? Leider passiert das immer wieder. Die Schlichtungsstelle in Wien, die für Streitigkeiten rund um die Rückzahlung der Kaution für Mieter zuständig ist, weist für die letzten vier Jahre pro Jahr mehr als 400 Fälle aus. Ing. Peter Hötzer, Vizepräsident vom österreichischen Grund- und Hausbesitzerbund Steiermark, empfiehlt Mietern und Vermietern professionelle Hilfe bei der Übergabe eines Mietobjekts in Anspruch zu nehmen: „Das Wichtigste ist eine saubere Übergabe. Diese umfasst ein korrektes Übergabeprotokoll samt Fotodokumentation und allenfalls eine Bonitätsprüfung. Das Mietverhältnis muss für beide Seiten passen.“ Es gibt zwar Übergabeprotokolle, diese werden allerdings selten im erforderlichen Umfang befüllt. Streitigkeiten sind dann vorprogrammiert. Wer sich absichert und Mängel der Immobilie im Beisein von Zeugen dokumentiert, hat meistens schon prägende Erfahrungen gemacht.

Benjamin Bauer, Business Development Manager bei faircheck, berichtet: „Die meisten Menschen erkennen die Notwendigkeit für eine Dokumentation bei der Mietübergabe erst, wenn der Schaden passiert ist. Wir empfehlen zur Sicherheit von Mietern und Vermietern den Zustand der Wohnung vor der Übergabe begutachten zu lassen!“

Zur Schlüsselübergabe innerhalb der Komfortzone

Die faire und objektive Dokumentation bei der Immobilienübergabe geht ab nun wesentlich leichter. faircheck, der österreichweit größte private Versicherungsdienstleister im Schadenmanagement, bietet aktuell mit „fairMieten“ die schnelle, unkomplizierte und objektive Begutachtung von Wohnungen, Häusern oder Gewerbeobjekten an. Diese passiert vor bzw. bei der Schlüsselübergabe. Mieter oder Vermieter können sich zurücklehnen. Zählerstände, Anzahl der Schlüssel und Mängel in den einzelnen Räumen oder an Einrichtungsgegenständen werden mit Foto und allenfalls mit Video dokumentiert. Bei festgestellten Mängeln wird der ungefähre Reparaturaufwand erhoben. Durch die unkomplizierte und objektive Begleitung und Dokumentation des Ist-Zustandes der Immobilie will faircheck die Schlüsselübergabe in die Komfortzone holen. Peter Winkler, CEO faircheck, über die neue Dienstleistung MietobjektCheck: „Die dokumentierte Mietübergabe dient der Beweissicherung für das, was kommen kann. Die gesamte Situation wird vorausschauend beruhigt.“ Die Kosten für die Dienstleistung richten sich nach Anzahl der Räume. Es sind Fixpreise. Die Dokumentation kann bei Bedarf, durch die im Versicherungsumfeld bewährte Videobegutachtungs-Software VEX, auch aus der Ferne erfolgen.

Weitere Details zum MietobjektCheck.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Link zur offiziellen Presseaussendung via APA und pressetext.

Nachzulesen auf immoflash, im ImmobilienStandard Printausgabe 2./3.Februar sowie online und auf vienna.at. 

Nachzulesen auch auf risControl Premium.

Bis Ende April 2019 können Interessierte am Gewinnspiel teilnehmen und sich einen Gratis MietobjektCheck sichern! JETZT GEWINNEN. 

faircheck gibt Elektromüll eine zweite Chance

Die Menge an Elektromüll steigt Jahr für Jahr. Computer, Handys und Haushaltsgeräte werden immer mehr. Wir ErdenbewohnerInnen verursachten im Jahr 2016 pro Kopf 6,1 kg Elektromüll. In Summe belief sich der E-Müllberg 2016, laut globalem E-Waste-Monitor*, auf 44,7 Mio. Tonnen E-Waste. Das entspricht ungefähr 4.500 Mal die Höhe des Eiffelturms in Paris. faircheck hat bereits vor knapp 10 Jahren österreichweit die Initiative „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ ins Leben gerufen. Geringfügig beschädigte PCs und Laptops werden an Sozialeinrichtungen zur Weiterverwertung übermittelt. Die Geräte sind nicht mehr verkäufliche, aber funktionstüchtig. Die Daten der EDV-Geräte werden fachgerecht entsorgt.

Wolfgang Potzmader liefert kurz vor Weihnachten über 80 PC und Laptops zur Weiterbenützung ans bbrz in Graz.

Es kann wieder gearbeitet werden. TeilnehmerInnen am bbrz-Schulungsprogramm nehmen die noch funktionstüchtigen, aber datenentsorgten EDV-Geräte wieder in Betrieb.

Kurz vor Jahresende war es wieder soweit. Wolfgang Potzmader, Mitarbeiter von Jackl & Riessner, lieferte 62 PCs und 23 Laptops an das bbrz in Graz. bbrz steht für Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum und als solches begleitet das bbrz Menschen auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben. Die noch funktionstüchtigen Geräte, die von faircheck direkt ins Haus gebracht werden, stammen aus Schadenfällen in ganz Österreich. Sie werden vor Ort durch kleine Reparaturen wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt, indem sie in einem speziellen bbrz-Schulungsprogramm von den TeilnehmerInnen gereinigt, repariert und wieder in Betrieb gesetzt werden. Das Schulungsprogramm dient den TeilnehmerInnen als Arbeitstraining und unterstützt sie, wieder zurück in einen geregelten Arbeitsalltag zu finden.

Gemeinsam nachhaltig 

Bei faircheck gehört der Blick über den Tellerrand seit jeher dazu. Bereits seit Unternehmensgründung werden Initiativen gesetzt, um das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in das eigene unternehmerische Handeln zu integrieren, sondern auch in jenes der Kooperationspartner und Auftraggeber. Das Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ gehört hier dazu. An die Sozialeinrichtung bbrz liefert faircheck gemeinsam mit dem niederösterreichischen Kooperationspartner Jackl & Riessner Elektrotechnik GmbH, mehrmals pro Jahr, gering beschädigte PCs und Laptops. Mehr über faircheck und dessen Corporate Social Responsibility erfahren.

*Der globale E-Waste-Monitor ist ein gemeinsames Projekt der United Nations Universität, der International Telecommunication Union und der International Solid Waste Association (ISWA).

 

 

EU-zertifizierter Sachverständiger im Interview: „Schadenregulierung ist ein Puzzlespiel“

Bernhard Schager ist bereits 10 Jahre für faircheck als Schadenregulierer tätig und kam mit zahlreichen praktischen Schadenregulierungskenntnissen vom Außendienst einer Versicherung zu faircheck. Im Interview erzählt er, was gute Schadenregulierung und faircheck als Auftraggeber ausmacht und verrät sein Motto in der Schadenregulierung.

Bernhard Schager war bereits in Wald und Wiesen unterwegs, bevor er die Laufbahn in die Versicherungswelt eingeschlagen hat. Von der Forstwirtschaft bis zu Ausbildungstätigkeiten beim österreichischen Bundesheer reicht die Palette. Bautechnische Grundsätze konnte er aber bereits mit seiner Ausbildung an der HTL verankern. Heute ist Bernhard Schager EU-zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäude. Einer der allerersten Schadenregulierer bei faircheck, der sich dieser Zertifizierung auf europäischer Ebene gestellt hat und seitdem in regelmäßigen Abständen die Re-Zertifizierung durchläuft. Eine Selbstverständlichkeit für Bernhard Schager, denn er sieht darin den Nachweis des angeeigneten Know-hows durch die langjährige Erfahrung und über die Kompetenz, die bei der Begutachtung mitgebracht wird.

Was macht für dich eine gute Schadenregulierung aus?

Bernhard Schager, EU-zertifizierter. Sachverständiger, ist seit mehr als 10 Jahren für faircheck tätig und vorwiegend im Norden Österreichs im Einsatz.

„Schadenregulierung ist ein großes Puzzlespiel, bei dem es meine Aufgabe ist, alle Teile zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. Neben Erfahrung spielt eine gute Menschenkenntnis eine enorme Rolle. Das Schöne an meiner Arbeit ist, dass sie so vielfältig ist. Kein Tag ist wie der andere. Jeder Fall ist anders. Die ganzheitliche Betrachtung des Schadenfalls steht im Mittelpunkt. Das ist für den Versicherungsnehmer oder Anspruchsteller ebenso wesentlich, wie für die Versicherung selbst. Es gilt, die Ansprüche aller Beteiligten auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Das Oberflächliche ist vor Ort in ein paar Minuten erledigt. Viel wesentlicher ist in der Schadenregulierung der Blick hinter die Dinge. Um den Begutachtungsprozess zu beschleunigen, bin ich auch immer wieder mit dem Motorrad unterwegs.“

 

Was ist dein Motto in der Schadenregulierung? 

„So umfassend wie nötig, aber so kurz wie möglich.“

 

Was zeichnet faircheck als Auftraggeber aus?

„Bei faircheck schätze ich die flachen Hierarchien im Unternehmen. faircheck nimmt mir genau das ab, was ich selbst nicht machen möchte. Ich kann mich durch faircheck auf das Wesentliche in der Schadenbesichtigung konzentrieren. Als Schadenregulierer ist man in erster Linie Einzelkämpfer. Die gemeinsamen Treffen mit allen faircheckern kann man an einer Hand abzählen. Einmal im Jahr geht es mit einem faircheck-Team von Kroatien aus auf hohe See. Ein Highlight, weil der harte Kern aus unserem Spezialistenpool immer dabei ist. Wenn wir in Kroatien einschiffen, ist es jedes Mal so, als ob wir erst gestern ausgeschifft hätten. Peter hat mir das notwendige Segel-Know-how Jahr für Jahr vermittelt. Ohne viel Gerede weiß jeder, was er zu tun hat. Meine Aufgaben befassen sich meistens damit, umtriebig in der Küche zu sein und für gut gekühlte Getränke zu sorgen. Ich werfe aber auch mal den Anker und bin sozusagen „der erste Mast“, wenn Not am Mann ist.“

 

Mehr über faircheck und die Einstiegsmöglichkeiten erfahren.

 

Warum faircheck keine Weihnachtskarten per Post verschickt und Ziegen verschenkt

faircheck verzichtet nicht nur immer schon auf Weihnachtsgeschenke für Auftraggeber, sondern auch auf das Versenden von Weihnachtskarten per Post. Das Geld kommt dieses Jahr dem Caritas-Projekt „Schenken mit Sinn“ und damit benachteiligten Menschen in Österreich und in den ärmsten Ländern der Welt zugute. 

Die Auftraggeber des österreichischen Schadendienstleisters sind in erster Linie Schadensachbearbeiter und -manager österreichischer Versicherungen. Diese bekommen regelmäßig kein persönliches Weihnachtsgeschenk von faircheck – auch die Weihnachtskarte per Post bleibt heuer aus. Andrea Winkler, CEO faircheck: „Wir finden, dass wir viel mehr tun können, wenn wir dieses Budget für eine gute Sache einsetzen. Es gibt viele Menschen auf der Welt, denen es nicht gut geht. Wenn alle mithelfen kann man viel verbessern. Jede noch so kleine Geste kann im Gesamten viel bewirken“ In Kooperation mit Caritas und der Initiative Schenken mit Sinn sponsert faircheck neben Lebensmittelpaketen für unterernährte Kinder und gesunde Lernjausen für österreichische Lerncafés, Ziegen für besonders benachteiligte Familien in Burundi. „Eine Ziege ist ein erster Schritt für eine funktionierende Selbstversorgung.“, ergänzt Andrea Winkler.

fair als Unternehmenscredo

Die Bestrebungen gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen des Möglichen zu übernehmen, wurden relativ bald nach Unternehmensgründung in den faircheck-Alltag integriert. Das Projekt trägt den Namen „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“. Durch einen Schadenfall beschädigte oder nicht mehr verkäufliche Ware und zu entsorgende Wirtschaftsgüter (zB EDV-Geräte) werden sozialen Einrichtungen zur Verwendung bzw. Verwertung übergeben.  2017 passierte das erste Upcycling-Projekt gemeinsam mit heidenspass. Bereits 2010 hat faircheck den begehrtesten Preis für verantwortungsvolles Wirtschaften – den TRIGOS – gewonnen. Eva Kasper, CSR-Verantwortliche bei faircheck: „Soziale Verantwortung zu übernehmen ist in der Firmenphilosophie von faircheck fest verankert. Wenn sich die Chance bietet, handeln wir.“

Mehr zum Thema CSR bei faircheck erfahren.

Berichterstattung in der Steirischen Wirtschaft. 

faircheck Campus Fachseminare sollen zukünftig für Makler anrechenbar sein

Informativ und am Puls der Zeit bietet faircheck Campus Seminare Fort- und Weiterbildungen für Schadenregulierer, Sachverständige sowie Schadenreferenten von Versicherungen und Versicherungsmaklern an. Die faircheck Campus Veranstaltungen im November befassten sich u. a. mit Holz und der Sanierung von Holzböden. Anlässlich des Beginns der Einbruchsaison fand ein Seminar zum Thema statt. Der Campusplan 2019 steht bereits in den Startlöchern. Im kommenden Jahr sollen auch Versicherungsmakler Seminarbesuche bei faircheck Campus als WKO-Weiterbildungsmaßnahmen anrechnen lassen können.

„Einbruchspuren richtig deuten“ lautete das Motto des Seminars mit Sachverständigen und faircheck Schadenregulierer Mag. Robert Goliasch im faircheck Headquarter in Stattegg bei Graz.

Mag. Robert Goliasch geht beim Seminar rund um Einbruchspuren in die Tiefe.

Im Zentrum ging es darum, Merkmale und Eigenschaften von Einspruchspuren bei Fenster und Türen festzumachen, die auf die Schwierigkeit des Einbruchs hinweisen und damit Aufschluss über die Ausgangssituation für den Einbrecher geben. Außerdem wurden die noch sinnvollen Möglichkeiten einer Reparatur besprochen.

Der spannende Workshop rund um die Sanierung von Holzböden und -oberflächen, samt einem Blick hinter die Kulissen der Holzfertigung, fand in der Egger ETS Zentrale in der Obersteiermark statt. Die teilnehmenden faircheck Schadenregulierer und Sachverständige aus ganz Österreich waren davor zu Gast bei der Admonter Holzindustrie AG in Admont.

Je nach Verlegung kommen unterschiedliche Reparaturmethoden in Frage.

Das beeindruckende Holzwerk steht im Eigentum vom Benediktinerstift Admont und beschäftigt ca. 280 Mitarbeiter. Einblicke in das Credo des Werks, stabile Strukturen für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten zu bieten und langlebige Produkte vom Holzfußboden bis zur Landhausdiele herzustellen, gab es unter anderem im Rahmen der Werksführung. Im Workshop „Sanierung von Holzböden und Holzoberflächen“ mit Martin Huber von der Firma Egger ETS wurden vorwiegend Praxisbeispiele behandelt.  Die Teilnehmer brachten selbst Fälle aus dem Alltag der Schadenregulierung und Begutachtung mit.

Beeindruckende Werksführung bei der Admonter Holz AG

Die Beispiele reichten von Holzfassaden und Geländer bis zu diversen Holzbauten wie Carports und Gartenhütten.

Anrechenbarkeit für Versicherungsmakler geplant für 2019

Im kommenden Jahr sollen Versicherungsmakler, den Besuch von Seminaren im Rahmen von faircheck Campus als Weiterbildungsmaßnahme verbuchen können. Die Fachgruppe der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten fordert eine bestimmte Anzahl an Credits aus Weiterbildungsmaßnahmen, die ab 2019 bei faircheck Campus als zertifiziert nachweisbar sein sollen. Seminare wird es auch in den Bundesländern geben. Oliver Fink, COO faircheck, erklärt den Plan: „Aufgrund des positiven Feedbacks planen wir für 2019 Seminare in allen Bundesländern und stimmen uns mit der Fachgruppe zum Zertifizierungsprozess ab.“

Bleiben Sie informiert und merken Sie sich für den faircheck Campusplan 2019 vor.

 

 

fairApp oder sag mir den Status der Schadenmeldung

fairApp wird zur Nachverfolgung der Schadenbegutachtung immer beliebter. Versicherungen, die faircheck mit der Schadenfallbegutachtung beauftragen, bieten ihren VersicherungsnehmerInnen seit 2017 mehr Transparenz im Schadenfall bei hohen Datenschutzstandards. In Zukunft soll’s noch bequemer werden.

Jeder zweite Internetzugriff erfolgt bereits über ein mobiles Endgerät. Tendenz steigend. Das berichten die internationale Kreativagentur „We are social“ und die Social-Media-Management-Plattform Hootsuite im Global Digital Report 2018. Onlinekanäle und mobile Lösungen sind auch aus der Versicherungswelt nicht mehr wegzudenken. Das zeigen die faircheck-Ergebnisse seit der Einführung des faircheck-Kundenprozesses 2017. Beauftragt die Versicherung faircheck mit der Begutachtung des Schadens, bleiben Versicherungsnehmer, Versicherungsbetreuer und Versicherung über den Status der Schadenbesichtigung informiert und finden alle Kontaktinformationen auf einen Klick. Ein ausgeschickter Link führt per SMS oder E-Mail zum persönlichen Zugangscode für die Nachverfolgung zum Status der Schadenbesichtigung. Neben der Desktopversion wird vermehrt die mobile Variante „fairApp“ genutzt.

Der Link zum persönlichen Zugangscode wird per SMS und/oder E-Mail versandt.

Dr. Eva Kasper, zuständig für Projekte und Innovationen bei faircheck über das Nutzungsverhalten der Versicherungsnehmer: „Wir sehen, dass die fairApp immer häufiger geladen wird. Mehr als die Hälfte aller Versicherungsnehmer öffnen die E-Mail, die per Link zum persönlichen Zugangscode für die Nachverfolgung des Schadenfalls weiterleitet. Ungefähr 7 von 10 informieren sich über den Status der Schadenabwicklung via App oder Desktop.“ Laut kürzlich veröffentlichtem Identitätsindex vom Unternehmensberatungsunternehmen Fehr-Advice und Artikel im Standard haben Versicherungen Probleme mit der Kunden-Kontaktaufnahme, was durch die Kundeneinbindung via Videobegutachtung oder App verbessert werden soll.

Transparenz und Schnelligkeit digitalisiert Prozesse in Versicherungen und Unternehmen

Mit dem Einstieg auf die Landingpage oder in die fairApp für Android bzw. iOS wird der Ablauf der Schadenbesichtigung transparent. Persönliche Daten bleiben gut geschützt. Es kann bei Bedarf Kontakt mit dem zuständigen Schadensachbearbeiter der Versicherung sowie Schadenregulierer von faircheck aufgenommen werden. In der fairApp haben Kunden an mehreren Stellen die Möglichkeit, Feedback abzugeben. Diese sind dann direkt beim Auftrag hinterlegt. So können segmentierte Auswertungen vorgenommen werden. Dr. Peter Winkler, CEO faircheck: „Die Auswertungen sind für uns und für die Versicherungen wesentlich, um Erfolgskontrollen vornehmen zu können.“

Über die fairApp oder die Desktopvariante kann der Status der Schadenbesichtigung eingesehen werden.

Auch andere Unternehmen sollen von der Technik und dem Know-how profitieren, erklärt Peter Winkler: „Im Ergebnis beobachten wir, dass die Kombination von Transparenz und Schnelligkeit zu ernsthaft digitalisierten Prozessen führt, die sich viele wünschen. Wir werden diese Entwicklung genauso wie unsere Videoexpertise https://vex-portal.com anderen Unternehmen zur Verfügung stellen, da unsere Technik leicht Anpassungen an diverse Systeme und Vorgänge erlaubt.“

Noch bequemer für den Versicherungskunden und den Schadenregulierer

Zukünftig wird es für mobile Nutzerinnen und Nutzer noch bequemer, sich über den Status der Schadenfallbearbeitung zu informieren. Eva Kasper verrät, weshalb: „Demnächst werden alle User einen App-Banner eingespielt bekommen, der die Installation der App erleichtert.“ Erhält ein Versicherungsnehmer die E-Mail oder SMS mit Link zur Statusverfolgung seines Schadens und wird dieser am mobilen Endgerät geöffnet, egal ob auf Android oder iOS, wird gleichzeitig ein Banner mit Link zur Installation von fairApp angezeigt.

Schadenregulierer finden in der App neben Kontaktdaten, Routenplanung und bequeme Uploadmöglichkeit der Schadenfotos zum Akt übrigens bereits heute die Schadenkalkulation. Bei Ablöseverhandlungen erhöht die App die Transparenz nochmal, da Preise und damit Aufwendungen zur Erledigung des Schadenfalls veranschaulicht werden können.

2018 wurde faircheck aufgrund der kundenbezogenen Ergebnisse von Quality Austria und EFQM ausgezeichnet. Mit 5 von 5 Sternen erhält faircheck die höchstmögliche Auszeichnung für Unternehmensqualität.

 

Link zur offiziellen Presseaussendung via APA.

Link zur Pressemeldung über pressetext.com. 

Berichterstattung in risControl online.