Die Anwendungen von faircheck im Überblick Teil 5: VEX Videoexperise

 

Im aktuellen Beitrag aus der Serie „Anwendungen der faircheck“ möchten wir Ihnen unsere VEX, die Videobegutachtung, vom Büro aus zeigen. VEX (https://vex-portal.com/) ist eine Anwendung, die wir bereits seit 2012 im Einsatz haben. Diese führt nicht nur bei uns, sondern auch in Deutschland und einigen anderen Anwendern in Österreich zu vielen Vorteilen.

Warum VEX?

VEX ist von ökologischer Bedeutung, denn wir müssen nicht vor Ort fahren und können vom Büro aus Besichtigung durchführen. Wir haben flexible Zeiten und können dem Kunden Zeitfenster anbieten, die er sonst möglich wären. Kosten werden gespart. Effiziente Prozesse werden mit digitaler Nutzung vereint. Der Effekt: Kundenzufriedenheit.

Wie funktioniert VEX?

Der Kunde erhält einen Link per E-Mail oder SMS, mit dem dieser sich die App herunterladen kann und auch gleich mit einer individuellen ID in die Anwendung einsteigen kann. Nach Start der Verbindung mit unserem Sachverständigen erfolgt die Kommunikation direkt über die App. Ton und Bild werden übertragen. Ein Pointer ermöglicht das Herzeigen von neuralgischen Punkten. Eine Chat-Funktion kann genutzt werden, um allfällige Kommunikationsmissverständnisse auszuräumen.

Was wird aufgezeichnet?

Wir haben die Möglichkeit sowohl eine Videosequenz aufzuzeichnen , in 95 % der Fälle werden aber lediglich Fotos durch unseren Sachverständigen angefertigt , die in perfekter Qualität eine aussagekräftige Dokumentation des Schadens ermöglichen. Details auch unter: Wie Versicherungsnehmer mit fairVEX in Zeiten von Corona positiv überrascht werden

Corona-Wirren: fairVEX als echte Alternative für die Begutachtung von Schadenfällen für Versicherer

Lesen Sie mehr über die  Vorteile der Anwendungen aus dem Hause faircheck.

Ilena Zeller im Interview: „Bei faircheck warten viele spannende Aufgaben auf mich“ 

Ilena Zeller ist das jüngste Teammitglied im faircheck Headquarter in Graz. Die Absolventin des FH Joanneum war bereits als Praktikantin für faircheck tätig und seit September 2020 kümmert sie sich als Werkstudentin im Unternehmen um IT, Projekte und Prozesse. Im Interview erzählt sie über ihre ersten Eindrücke als Mitarbeiterin, warum sie die Arbeit im Büro nach Möglichkeit dem Homeoffice vorzieht und was sie in ihrer Freizeit gerne macht.

Ilena, du bist jetzt ein bisschen länger als einen Monat bei faircheck als Werkstudentin für IT, Projekte und Prozesse zuständig. Wie geht es dir gerade mit der neuen Herausforderung?

Ilena Zeller: Die Arbeit bei faircheck bereitet mir viel Freude! Ich lerne derzeit viel über das Unternehmen und lebe mich gleichzeitig in die Prozesse und Aufgaben Schritt für Schritt ein.

Du hast Management internationale Geschäftsprozesse an der FH Joanneum studiert. Was hat dich im Studium besonders begeistert?

Bereits in meinem Studium hat mich sowohl das Prozess-, als auch das Projektmanagement begeistert. Nicht nur die jeweiligen Vorlesungen, sondern auch unsere Projekte, die wir mit externen Unternehmen umsetzen durften, bereiteten mir viel Freude und erlaubten mir, mich neuen Herausforderungen zu stellen und möglichst viel daraus zu lernen.

Warum hast du faircheck als Arbeitgeber nach deinem Studium gewählt bzw. was zeichnet deiner Meinung nach faircheck als Arbeitgeber aus?

Da ich in den letzten Jahren schon als Praktikantin bei faircheck aushelfen durfte, wusste ich bereits, dass ich mich im Unternehmen sehr wohl fühle und hier viele spannende Aufgaben auf mich warten. Besonders gut gefällt mir das Arbeitsklima und die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, aber auch, dass ich die Möglichkeit habe meine Fähigkeiten in einem innovativen und motivierten Unternehmen anzuwenden und weiterzuentwickeln.

Homeoffice oder Büro? Wo erbringst du deine Arbeit vorzugsweise?

Am liebsten arbeite ich vom Büro aus! Nicht nur weil ich hier mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten kann, sondern auch weil ich das Arbeitsklima sehr mag. Hier kann ich mich am besten auf meine Aufgaben konzentrieren und produktiv arbeiten.

Und für was brennst du in deiner Freizeit?

Etwas klischeehaft, aber ich verbringe meine Zeit am liebsten mit meinen Freunden und meiner Familie. Egal ob bei einem gemütlichen Kaffee, beim Sport (zurzeit macht mir Yoga besonders viel Spaß) oder bei einem köstlichen Abendessen – Hauptsache ich bin mit meinen Lieben zusammen (und natürlich alles mit Corona-Abstand 😉).

Mehr über das Team von faircheck erfahren.

Die Anwendungen von faircheck Teil 4: Wie die Kundenstatistik bei faircheck aussieht

Wir setzen unsere Serie „Anwendungen der faircheck“ fort. In diesem Video geben wir Einblicke in die Kundenstatistik von faircheck. Die Kundenstatistik wird automatisch monatlich jedem Auftraggeber zur Verfügung gestellt und dokumentiert die Service Levels von faircheck anschaulich. Unter anderem werden Durchlaufzeiten, Stückzahlen und Kosten versus Nutzen klar dargestellt. 

Weitere Details zu den Tools von faircheck finden Sie unter faircheck.at/standards/.

 

 

Wie der Auftragsprozess bei faircheck aussieht

In der Serie „Anwendungen der faircheck Teil 3“ möchten wir unseren Auftragsprozess näherbringen. Dieser ist notwendig, um möglichst rasch und fehlerfrei die Daten, die wir von den Auftraggebern erhalten, in unsere Systeme zu bringen und Schadenexperten mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Weiters sind das Grundlagen, die für die Berichterstellung und eine rasche Bearbeitung des Schadenfalles notwendig sind. Um die verschiedenen Informationen aus den verschiedensten Quellen bearbeiten zu können, mussten wir unser OCR-Programm für unsere Anwendungen anpassen und können somit ausgelesene Informationen direkt in unseren Auftragsdatenprozess einbauen. Wenn diese Daten dann in der Anwendung sind, kann der passende Schadenexperte durch Selektion nach Gebiet, Skills und Verfügbarkeit ausgewählt werden. Dazu gibt es eine Landkarte, aber auch Dateninformationen, um hier keine unnötigen Fehler zu begehen. Ein weiterer Punkt sind besondere Anmerkungen zum Auftrag, die wir im Auftragsdatenblatt – wie wir es nennen – verarbeiten, so dass auf den ersten Blick die wichtigen Dinge des Auftrages zu erkennen sind. Danach wird noch einmal einen Button ausgelöst und der Schadenexperte bekommt automatisch den Auftrag in seine To-to-Liste.

Effiziente Lösung durch Automatisierung samt Menschen im Einsatz

Ein weiterer Vorteil ist unsere Poollösung, wo wir Aufträge in verschiedenen Gebieten zusammennehmen und gesammelt einem Schadenexperten zur Verfügung stellen. Somit ist gewährleistet, dass ausreichend Ressourcen in dem jeweiligen Gebiet vorhanden sind und hier effiziente Beauftragung erfolgt. Mit hoher Automatisierung unserer Prozesse (Kundenprozess via fairApp, Ablöse, etc.) gepaart mit den Menschen als Entscheider sind wir für normales Geschäft, aber auch für Massenschäden ausreichend gerüstet und seit 15 Jahren mit stetiger Weiterentwicklung unterwegs.

Details unter Vorteile.

faircheck erhält den Staatspreis Unternehmensqualität 2020

Die höchste Auszeichnung für unternehmerische Exzellenz, der Staatspreis, geht nach Graz-Stattegg.

Am 16. September fand im Studio 44 in Wien die Winners‘ Conference zum Staatspreis Unternehmensqualität 2020 statt. Der Schadendienstleister faircheck gewinnt den Staatspreis Unternehmensqualität und ist Sieger in der Kategorie „Kleine Unternehmen“. Im Coronajahr 2020 wird der Staatspreis vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Quality Austria zum 25. Mal vergeben.

„Die konsequente Arbeit war entscheidend, dass wir den Staatspreis 2020 gewonnen haben. Wir brennen für das Thema. Mit dem Feedback aus dem EFQM-Assessment konnten wir uns jedes Jahr verbessern.“, Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck und federführend bei der Staatspreis-Einreichung. faircheck geht 2020 das 4. Mal ins Rennen und zeigt laut Jury „jedes Jahr beeindruckende Verbesserungen in den verschiedenen Parametern“, sodass 2020 die exzellente Organisationsentwicklung mit dem Staatspreis Unternehmensqualität 2020 bestätigt wird. Peter Winkler, CEO faircheck Schadenservice GmbH, über die Auszeichnung: „Ein besonderer Dank gilt allen Schadenexperten und Mitarbeitern. Wir haben uns mit EFQM Modell jedes Jahr verbessern dürfen. 2020 hatten wir als einziges Unternehmen im Umfeld der Sachverständigen vorgesorgt und schon vor Jahren die Anwendung VEX (Videoexpertise) zur Begutachtung von Schadenfällen mittels Livestream selbst gebaut, was sich in der Krise besonders bewährt hat.“ Und über die Zukunft: „Digitalisierung ist ein wesentliches Wort bei uns. Wir werden weiterhin unser Bestes geben und auch die Versicherungen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse unterstützen.“

Abstände, Hygienedisziplin, Maskenpflicht – Resilienz im Fokus

© photonews.at/Georges Schneider – Wien 16.09.2020 – quality austria Winners‘ Conference & Verleihung Staatspreis Unternehmensqualität 2020 – PHOTO: Die Preisträger der Verleihung des Staatspreis Unternehmensqualität.

Unter großen Bemühungen des Veranstalters kann, die in diesem Jahr ganz besondere Winners‘ Conference im Studio 44 abgehalten werden. Mag. Maria Ulmer, stellvertretenden Generalsekretärin des BMDW und Sektionschefin sowie Mitglied im EFQM Vorstand und Jurymitglied, verkündet faircheck als Gewinner des Staatspreises Unternehmensqualität 2020. Die Auszeichnung Staatspreis Unternehmensqualität sticht unter allen anderen hervor, was die Übergabe wichtig macht, erklärt Maria Ulmer: „Die Überreichung des Staatspreises in Zeiten wie diesen und die Auszeichnung exzellenter Unternehmensführung ist wichtig. Alles, was jetzt zählt, ist Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit von exzellenter Leistung, sowohl national als auch international. Man muss sehr viel Mühe und Arbeit hineinstecken, um den Staatspreis zu bekommen. Heuer liegt für mich der Fokus auf der Resilienz.“

„Wir waren uns einig, dass der heurige Staatspreis Unternehmensqualität an faircheck Schadenservice geht“, erklärt Mag. Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung und Sprecher der Jury. Die Jury hebt besonders die Dienstleistungsinnovationen und Digitalisierungsmaßnahmen, die faircheck einen Vorsprung im Wettbewerb verschaffen, hervor, ebenso wie die offene Kommunikation zu allen Interessengruppen, gerade in Zeiten der Covid-19-Krise.

Erfolg, Begeisterung und Mut – der Staatspreis kürt die besten Unternehmen

Der Staatspreis Unternehmensqualität ist DIE Auszeichnung für die erfolgreichsten und besten Unternehmen Österreichs. Die Qualität von jedem einzelnen teilnehmenden Unternehmen wird gesteigert – auf Basis des EFQM Modells werden die Stärken und Potenziale identifiziert, das Excellence-Niveau wird hervorgehoben und die besten Organisationen werden in den einzelnen Kategorien ausgezeichnet.

2018, 2019 und 2020 ist faircheck in die Liste der „Exzellenten Unternehmen Österreichs“ vertreten. Nach EFQM wird faircheck 2018 und 2019 mit Recognised for Excellence 5* ausgezeichnet. 2020 folgt die EFQM-Auszeichnung Recognised for Excellence 6* und der Staatspreis Unternehmensqualität 2020.

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort berichtet. 

Quality Austria berichtet.

Leadersnet berichtet.

risControl berichtet.

Woche Graz-Umgebung Nord berichtet.

Business Extrajournal berichtet.

Wirtschaftsinsider berichtet.

Portal für Qualitätsmanagement berichtet. 

Immobilien-Magazin berichtet. 

report.at

immoflash

Die Anwendungen von faircheck im Überblick – Teil 2: Das Ablösetool

2020 wurde die digitale Ablöse in die Applikationen von faircheck implementiert. So kann der Schadenexperte mit dem Versicherungsnehmer vor Ort oder im Nachgang eine Ablöse vereinbaren.

Die digitale Ablöse funktioniert vor Ort und im Nachgang

Das Tool kann jetzt einerseits vor Ort eingesetzt werden, aber auch im Nachgang. Der Schadenexperte ist beispielsweise vor Ort und hat über die fairApp die Kalkulation gemacht gemeinsam mit dem Kunden besprochen, was ungefähr die Schadenhöhe sein wird und einen Ablösebetrag vorgeschlagen, der einen fairen Betrag darstellt und eine faire sowie fallabschließende Erledigung ermöglicht. Er kann dem Versicherungsnehmer oder Anspruchsteller die Details der Kalkulation zeigen und erklären. Danach wird dem Kunden entweder das Tablet in die Hand gegeben und in einem eigenen Feld wird eine Unterschrift geleistet und die Ablöse kann sofort abgeschlossen werden. Im Nachgang bestätigt der Versicherungsnehmer per Mausklick die Ablöse. Ziel ist es mit einem fairen Betrag eine rasche und fallabschließende Erledigung des Schadenfalls zu ermöglichen.

Einen Überblick die Anwendungen von faircheck finden Sie unter https://www.faircheck.at/standards/.

 

Premium-Kinderbekleidung aus Schadenfall für die SOS Kinderdörfer

Mit dem Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ konnte faircheck wieder Schadenware an eine karitative Einrichtung weitervermitteln. Dieses Mal handelte es sich um Premium-Bekleidungsartikel für Kinder im Wert von über € 9.500.

Ein Leitungswasserschaden in einem Kinderbekleidungsgeschäft in Zell am See löst eine Welle an Marken-Kinderbekleidung für das SOS Kinderdorf aus. Die Inhaber des Bekleidungsgeschäfts Wilfried Lemberger und Gabriele Lemberger-Dürlinger entdecken das Eintreten von Schmutzwasser über eine defekte Leitung in der Decke an einem Montag. Sie melden den Schaden bei der zuständigen Zürich Versicherung. Diese beauftragt faircheck Schadenservice GmbH zur Begutachtung des Schadens vor Ort.

Gemeinsam für die SOS-Kinderdörfer

Wilfried Lemberger und Gabriele Lemberger-Dürlinger, Inhaber des Geschäfts Zappelino in Zell am See mit Herrn Franz Plainer (rechts) vom SOS Kinderdorf bei der Übergabe der Kinderbekleidung!

Schadenexperte und Chef-Sachverständige bei faircheck, Thomas Leitner, bekommt den Fall zugewiesen. Vor Ort stellt Thomas Leitner u. a. fest, dass diverse Kinderbekleidungsartikel vom Wasserschaden betroffen sind. Es handelt sich um 164 Teile mit einem Einkaufswert von rund 9.570 Euro. Nachdem die Kinderbekleidung durch den Kontakt mit dem Wasser unverkäuflich geworden ist, erwägt Thomas Leitner eine Weitervermittlung an eine karitative Einrichtung. Die Zürich Versicherung ist einverstanden. Eva Kasper, zuständig für Projekte und Innovationen bei faircheck, nimmt Kontakt mit SOS Kinderdorf auf. Dort wird die Kinderbekleidung gerne in Verwendung genommen. Die Versicherungsnehmer, Frau und Herr Lemberger, verpacken die Ware sorgfältig in Kisten und lagern diese zwischen bis der Kinderdorfmeister, SOS-Kinderdorf Seekirchen, Franz Plainer die Kinderbekleidung abholt. Ein Großteil der Kleider sollen in den Sozialmärkten Babäm und SOS-Ballon in Wien verkauft werden. Franz Plainer über die Verwendung der Einkünfte und die Ausstattung der Kinder: „Der Erlös aus dem Verkauf wird zu 100% in die operative Arbeit von SOS-Kinderdorf reinvestiert! Der restliche Teil der Kinderbekleidung wird direkt in den SOS-Kinderdörfern für die Kinder dort verwendet.“

Details zu unseren Projekten unter dem Titel „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ finden Sie in der Rubrik fair mit CSR.

Unwetter 2020: Es regnet Aufträge

2015 führte ein Hagelereignis in Steiermark und Kärnten zu einem Sommer ohne Sommerurlaub. Dieses Jahr sind es in der Steiermark und Kärnten vermehrt die Überschwemmungen. Schadenexperten, die dort im Einsatz sind, arbeiten derzeit oft an 7 Tagen die Woche. Der Corona Lockdown führte zwar kurzzeitig zu weniger Aufträgen. Mit den Sommermonaten ist das allerdings längst wieder wettgemacht, berichtet ein Sachverständiger aus der Steiermark. Der EU-zertifizierte Sachverständige Gerd Kerschbaumer ist als faircheck Schadenexperte in Kärnten im Einsatz und erzählt über die intensive Zeit des Sommers 2020.

„Zur Zeit passiert die Arbeit ständig am Limit“, erzählt Gerd Kerschbaumer, faircheck Schadenexperte in Kärnten. Während des Corona Lockdown gab es für Gerd keine Verschnaufpause: „Was gegangen ist, habe ich mit VEX Videobegutachtung gemacht. Das hat gut funktioniert.“ Kurz danach ging es bereits mit den Unwetterschäden in den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg los. Gerd Kerschbaumer erklärte sich bereit, in diesen Gebieten auszuhelfen, und war fortan immer wieder in anderen Bundesländern unterwegs. Im August kam es in Kärnten zu zahlreichen Schadenfällen. Gerd Kerschbaumer über die Organisation der intensiven Tage: „Besichtigungen sind bei mir am Tag zwischen 8 und 10 möglich. Beim Verfassen der Gutachten sieht es anders aus. Gutachten schreibe ich am Tag zwischen 3 und 5. Da dürfen aber keine komplexen Fälle oder umfassende Kostenvoranschlagsprüfung dabei sein.“

Kundenfeedback als Motor

Ein klassisches Kundenfeedback auf Papier: Gerd Kerschbaumer erhält on- und offline die meisten Kundenfeedbacks aller Schadenexperten.

Die Durchführung der Besichtigungen und die Beratung des Versicherungsnehmers vor Ort sind Tätigkeiten, die Gerd Kerschbaumer besonders souverän meistert, wie die laufenden Kundenfeedbacks bezeugen.

Herr Ing. Gerd Kerschbaumer hat den Sachverhalt absolut professionell bearbeitet und wie vereinbart termingerecht vor Ort begutachtet.
Wir sind vorerst absolut zufrieden.

Versicherungsnehmer nach einem Leitungswasserschaden

Von allen Schadenexperten, die in ganz Österreich für faircheck tätig sind, erhält Gerd Kerschbaumer die meisten Feedbacks. „Ich kann sagen, dass ich mir für die Besichtigung von jeden Schadenfall ausreichend Zeit nehme. Mir ist es wichtig, dass ich seriös und fachlich kompetent berate und informiere.“ Nur in wenigen Fällen schafft Gerd Kerschbaumer keine zufriedenstellende Lösung: „Zu Beginn der Unwettersaison hatte ich einen außerordentlichen Schadenfall zu besichtigen. Die Schadensumme belief sich auf € 60.000. Ich telefonierte mit dem Schadenreferenten, um über die Komplexität zu sprechen. Der meinte gleich, dieser sei schnell erledigt, denn der Versicherungsnehmer sei bei Katastrophen nur mit € 7.500 bei Gebäuden und € 7.500 bei Inventar versichert. Da kannst du noch so gut beraten und besichtigen. Das hilft alles nicht und es geht dir nahe, auch wenn du nichts dafür kannst.“

Versicherung mit Katastrophenschutz

Das in den nächsten Jahren die Schäden aus Unwetter zunehmen werden, ist der EU-zertifzierte Sachverständige überzeugt. „In Kärnten gibt es im Raum Feldkirchen jedes Jahr viele Unwetterschäden. Das ist ein Gebiet, wo es auch zukünftig nicht abnehmen wird und andere Gebiete werden dazukommen. Ich kann nur nahelegen, sich ausreichend gegen Unwetterkatastrophenschäden zu versichern.“

Davor haben wir mit dem Schadenexperten Robert Goliasch über die Unwetter 2020 gesprochen. 

Lesen Sie mehr über die Arbeit der Schadenexperten in unserem Beitrag Schnell hilft doppelt: faircheck Schadenregulierer im Einsatz.

Erfahren Sie mehr über fairVEX: Die Videobegutachtungsapp zur Schadenbesichtigung bei faircheck.

Robert goes faircheck

Robert Hirschler und Robert Langmann sind fairchecker. Was sie unterscheidet: Ihre Persönlichkeiten, ihre Werdegänge, ihre Lebensweisen. Was sie verbindet: Schadenregulierung bei faircheck.

Robert Hirschler ist 2017 Teil des faircheck-Teams geworden und absolviert zurzeit das Kolleg für Bautechnik an der HTL Ortweinschule in Graz. Der gelernte Versicherungskaufmann brachte viel Vorerfahrung aus der Branche mit, bevor er bei faircheck im Backoffice für die ordnungsgemäße Implementierung der Auftragsdaten in das System, die Auftragsvergabe an die faircheck-Schadenexperten in ganz Österreich und für die Qualitätssicherung der Berichte und Gutachten zuständig wurde. Eine Zeit, die Robert keinesfalls missen möchte: „Die Zeit im Backoffice war superlässig. Da habe ich wirklich gelernt, auf was es bei einem versicherten Schadenfall ankommt.“ Zuvor war Robert in Wien bei einem renommierten Versicherungsmakler tätig, wo er Großkunden betreute. „Dort durfte ich bei den Schadenbesichtigungen dabei sein und da ist der Wunsch aufgekommen, mehr in diese Richtung zu gehen.“ Bei faircheck war damals die freie Stelle im Backoffice ausgeschrieben. Robert kannte Peter Winkler bereits von früher und so schickte er ihm seine Bewerbung. Der Rest ist Geschichte.

Wissen für die Praxis

In einem Pilotprojekt wurde Robert Hirschler eineinhalb Jahre später in die Welt der Schadenregulierung eingeführt, ein Berufsbild, das für ihn von da an zur Berufung wurde: „Seit ich 16 Jahre alt war und mit der Lehre angefangen habe, war ich immer nur im Büro. Jetzt bin ich dort angekommen, wo ich hinmöchte. Schadenexperte sein, das ist der Job, den möchte ich machen. Vorher habe ich nie so genau gewusst, wo ich wirklich hinmöchte.“ Die abwechslungsreiche Tätigkeit zwischen Büro und der Arbeit vor Ort bei den Versicherungsnehmern der Auftraggeber macht Robert sehr viel Freude, wobei vor Ort on- oder offline sein kann: „Entweder bin ich bei Schadenbesichtigungen direkt vor Ort oder ich begutachte den Schaden gemeinsam mit dem Versicherungsnehmer über das VEX-Portal.“ Fahrtkilometer bleiben in der Schadenregulierung nicht aus. „In der Regel besichtige ich im Gebiet der nördlichen Steiermark. Ab und zu übernehme ich aber auch Besichtigungstouren in anderen Gebieten Österreichs.“ Die Lieblingsfächer von Robert im Kolleg sind im Moment Baukonstruktionslehre und Statik. Wissen, das Robert in der Praxis gleich anwenden kann. „Das Wissen von der Schule nehme ich mit in die Praxis und die Praxiserfahrung nehme ich mit in die Schule. Die Ausbildung passt sehr gut zu meiner Tätigkeit. Manchmal denke ich mir, dass ich das alles schon viel früher hätte machen sollen.“ So viel Zeit, um über die Vergangenheit nachzudenken, bleibt Robert allerdings nicht. Wenn er eine Pause von der „Lernerei“ braucht, dann spielt er im Sommer Tennis oder macht im Winter Skitouren in seiner Heimat der Obersteiermark: „Am Turntaler Kogel habe ich beispielsweise eine lässige Strecke entdeckt. Ich bin zwei Stunden unterwegs und genieße eine lässige Aussicht auf 1.600 Meter Seehöhe.“ Als Belohnung gönnt sich der allzeit kalorienbewusste Hobbysportler nach dem Aufstieg eine Kaspressknödelsuppe und ein Bier. „Dann darf ich abfahren.“

Beruf und Familie im Einklang

Der HTL-Absolvent Robert Langmann war als Kalkulant für Großprojekte lange in Rumänien und Bulgarien beschäftigt, bevor er zurück nach Österreich kam und die Leitung der Rechnungsprüfstelle bei faircheck übernahm: „Wir kalkulierten Shoppingcenter, PV-Anlagen, Schwergewichtsstaudämme, Bürogebäude und andere Großprojekte mit Projektsummen zwischen 5 bis 25 Mio. Euro.“ Nicht alle der Projekte gingen in die Umsetzung. Viele landeten später im Aktenschrank oder Papierkorb, doch es gab auch so manches Highlight, wie der Rechnungsprüfer zu erzählen weiß: „Das größte Projekt, welches damals in die Umsetzung ging, war die FCC-City Mall der Raiffeisen in Rumänien. Das Projekt umfasste ein Volumen von 70 Mio. Euro.“ Ein Projekt, das nicht von heute auf morgen kalkuliert wird: „Die Intensivphase, wo Planänderungen und Vertragsverhandlungen an der Tagesordnung stehen, dauert ungefähr ein halbes Jahr.“ 2015 wechselte der zahlenerprobte Bautechniker und Kalkulations-Gruppenleiter aus der Weststeiermark für den Heimweg das Flugzeug gegen das Auto. Eine familiär herausfordernde Zeit ging zu Ende: „Mein Sohn war 2015 10 Jahre alt geworden und ich wollte mich verändern, um mehr bei meiner Familie zu sein und unterstützen zu können, daher suchte ich bewusst eine Anstellung, wo Homeoffice-Möglichkeit bestand.“

Google wurde befragt. faircheck war das Ergebnis. Ein Leiter für die Rechnungsprüfungsstelle wurde gesucht und mit Robert konnte diese kompetent besetzt werden. Einen Monat später unterzeichnete Robert mit Andrea und Peter Winkler den Arbeitsvertrag. Heute ist Robert selbstständiger Rechnungsprüfer und Schadenexperte, der sich ein kleines Büro nur wenige Minuten von zuhause angemietet hat. Arbeitsstart ist in der Regel um 7.30 Uhr. Davor werden die 2-jährige Tochter und, bei Bedarf, der heute 14-jährige Sohn versorgt: „Meine Frau arbeitet seit Kurzem auch wieder. Homeoffice bzw. ein Büro zuhause erfordert sehr viel Disziplin. Ich habe mir bewusst eine Büroräumlichkeit gesucht, wo ich am Vormittag alles gut abarbeiten kann und mich bei einem Freund eingemietet.“ Ein bis zweimal pro Woche besichtigt Robert unter anderem in den Gebieten rund um den Bezirk Murtal, Voitsberg, Deutschlandsberg und Stainz sowie Bad St. Leonhard Schäden vor Ort. Auch wenn es viel Arbeit gibt, bleibt Robert in der Regel cool, überlegt und effektiv: „Jammern hilft nichts und ich arbeite ja auch für mich. Das ist eine andere Motivation.“

Mehr zum Thema Schadenexperte werden erfahren.

faircheck ist im Finale für den Staatspreis Unternehmensqualität 2020

Die Spannung steigt. In der Jury-Sitzung vom 25. August wurde entschieden, dass faircheck gemeinsam mit 9 weiteren exzellenten Unternehmen in der Runde der Finalisten für den Staatspreis Unternehmensqualität 2020 ist. Die Auszeichnung wird bereits seit 1996 vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Quality Austria vergeben und feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Preisverleihung erfolgt am 16. September 2020 im Studio 44 in Wien.

„Wir nehmen am Staatspreis teil, weil es unsere Organisation mobilisiert und wir jedes Jahr am Prüfstand stehen. So konnten wir das Ergebnis von 3 auf 6 Sterne nach EFQM steigern und das innerhalb von 4 Jahren! Mit und ohne Staatspreis werden wir weiterhin unser Bestes geben.“, betont Peter Winkler, Geschäftsführender Gesellschafter von faircheck, hinsichtlich der Nominierung als Finalist für den Staatspreis Unternehmensqualität 2020. Zuvor wurde faircheck 2018 und 2019 als Finalist für den Staatspreis Unternehmensqualität auserkoren. Für die Nominierung werden jeweils maximal die besten drei Bewerber einer Kategorie von der Jury als Finalist ausgewählt. In Summe gehen österreichweit zehn exzellente Unternehmen ins Finale.

„Die Quality Austria gratuliert allen, die es zum 25-jährigen Jubiläum in die Endrunde um den Staatspreis Unternehmensqualität geschafft haben. Die ausgewählten Unternehmen und Organisationen haben bereits im Vorfeld einer unabhängigen Jury bewiesen, dass sie zu den besten des Landes gehören“, so Franz Peter Walder, Member of the Board der Quality Austria.

faircheck nutzt EFQM Modell seit 2017 für Weiterentwicklung

Die Unternehmensqualität der Bewerber wird in einem Assessment auf Basis des EFQM Excellence Modells bewertet. Dieses international anerkannte Modell ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf Organisationen – unabhängig von deren Größe, Branche, Geschäftsmodell oder aktuellem Reifegrad. Es dient dem Ausleuchten dunkler Flecken, dem Vergleich mit herausragenden Unternehmen und zeigt Verbesserungspotenziale auf. Auf dem Weg zur Exzellenz beziehen diese Organisationen wichtige Interessensgruppen ein, schaffen ausgewogenen, nachhaltigen Nutzen und erzielen dadurch überdurchschnittliche Ergebnisse. 2017 ließ faircheck erstmals die Unternehmensqualität nach dem EFQM Excellence Modell beurteilen und erzielte auf Anhieb 3 Sterne. 2018 und 2019 waren es 5 Sterne und 2020 erstmals 6 Sterne.

Wahl des Gesamtsiegers am 16. September 2020

„2020 dürfen wir wieder als Finalist im Rahmen der Staatspreisverleihung die Bühne betreten. Drücken Sie uns die Daumen für den 16. September!“, appelliert Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck, die die Abwicklung des Einreichungsprozesses zum Staatspreis Unternehmensqualität verantwortete. Eine unabhängige Jury aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ermittelte am 25. August 2020 aus allen Einreichungen die Finalisten in unterschiedlichen Kategorien. Aus der Reihe der Kategoriesieger wird am 16. September 2020 im Studio 44 in Wien die beste Organisation gekürt, die den Staatspreis Unternehmensqualität gewinnt.

Link zur offiziellen Presseaussendung auf pressetext.com. 

Berichterstattung via risControl. 

Berichterstattung über Wirtschaftsinsider.