Unwetter 2020: Es regnet Aufträge

2015 führte ein Hagelereignis in Steiermark und Kärnten zu einem Sommer ohne Sommerurlaub. Dieses Jahr sind es in der Steiermark und Kärnten vermehrt die Überschwemmungen. Schadenexperten, die dort im Einsatz sind, arbeiten derzeit oft an 7 Tagen die Woche. Der Corona Lockdown führte zwar kurzzeitig zu weniger Aufträgen. Mit den Sommermonaten ist das allerdings längst wieder wettgemacht, berichtet ein Sachverständiger aus der Steiermark. Der EU-zertifizierte Sachverständige Gerd Kerschbaumer ist als faircheck Schadenexperte in Kärnten im Einsatz und erzählt über die intensive Zeit des Sommers 2020.

„Zur Zeit passiert die Arbeit ständig am Limit“, erzählt Gerd Kerschbaumer, faircheck Schadenexperte in Kärnten. Während des Corona Lockdown gab es für Gerd keine Verschnaufpause: „Was gegangen ist, habe ich mit VEX Videobegutachtung gemacht. Das hat gut funktioniert.“ Kurz danach ging es bereits mit den Unwetterschäden in den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg los. Gerd Kerschbaumer erklärte sich bereit, in diesen Gebieten auszuhelfen, und war fortan immer wieder in anderen Bundesländern unterwegs. Im August kam es in Kärnten zu zahlreichen Schadenfällen. Gerd Kerschbaumer über die Organisation der intensiven Tage: „Besichtigungen sind bei mir am Tag zwischen 8 und 10 möglich. Beim Verfassen der Gutachten sieht es anders aus. Gutachten schreibe ich am Tag zwischen 3 und 5. Da dürfen aber keine komplexen Fälle oder umfassende Kostenvoranschlagsprüfung dabei sein.“

Kundenfeedback als Motor

Ein klassisches Kundenfeedback auf Papier: Gerd Kerschbaumer erhält on- und offline die meisten Kundenfeedbacks aller Schadenexperten.

Die Durchführung der Besichtigungen und die Beratung des Versicherungsnehmers vor Ort sind Tätigkeiten, die Gerd Kerschbaumer besonders souverän meistert, wie die laufenden Kundenfeedbacks bezeugen.

Herr Ing. Gerd Kerschbaumer hat den Sachverhalt absolut professionell bearbeitet und wie vereinbart termingerecht vor Ort begutachtet.
Wir sind vorerst absolut zufrieden.

Versicherungsnehmer nach einem Leitungswasserschaden

Von allen Schadenexperten, die in ganz Österreich für faircheck tätig sind, erhält Gerd Kerschbaumer die meisten Feedbacks. „Ich kann sagen, dass ich mir für die Besichtigung von jeden Schadenfall ausreichend Zeit nehme. Mir ist es wichtig, dass ich seriös und fachlich kompetent berate und informiere.“ Nur in wenigen Fällen schafft Gerd Kerschbaumer keine zufriedenstellende Lösung: „Zu Beginn der Unwettersaison hatte ich einen außerordentlichen Schadenfall zu besichtigen. Die Schadensumme belief sich auf € 60.000. Ich telefonierte mit dem Schadenreferenten, um über die Komplexität zu sprechen. Der meinte gleich, dieser sei schnell erledigt, denn der Versicherungsnehmer sei bei Katastrophen nur mit € 7.500 bei Gebäuden und € 7.500 bei Inventar versichert. Da kannst du noch so gut beraten und besichtigen. Das hilft alles nicht und es geht dir nahe, auch wenn du nichts dafür kannst.“

Versicherung mit Katastrophenschutz

Das in den nächsten Jahren die Schäden aus Unwetter zunehmen werden, ist der EU-zertifzierte Sachverständige überzeugt. „In Kärnten gibt es im Raum Feldkirchen jedes Jahr viele Unwetterschäden. Das ist ein Gebiet, wo es auch zukünftig nicht abnehmen wird und andere Gebiete werden dazukommen. Ich kann nur nahelegen, sich ausreichend gegen Unwetterkatastrophenschäden zu versichern.“

Davor haben wir mit dem Schadenexperten Robert Goliasch über die Unwetter 2020 gesprochen. 

Lesen Sie mehr über die Arbeit der Schadenexperten in unserem Beitrag Schnell hilft doppelt: faircheck Schadenregulierer im Einsatz.

Erfahren Sie mehr über fairVEX: Die Videobegutachtungsapp zur Schadenbesichtigung bei faircheck.

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